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JoB

Smutje

  • »JoB« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 22

Bootstyp: Im Bau LT: Mai 2020 Beneteau Oceanis 46.1

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1

Dienstag, 6. August 2019, 12:53

Teakdeck ja/nein?

Ich bin mir bezüglich der Ausstattung mit einem Teakdecks nicht sicher.
Wir haben eine Beneteau Oceanis bestellt, Liefertermin nächstes Jahr. Im Augenblick ist es komplett mit Teak bestellt, einfach weil es uns optisch sehr gefällt und wertig aussieht.
Jetzt habe ich schon mehrfach den Tip bekommen, es nicht zu machen, da es in wärmeren Regionen das Boot stark aufheizt. Das ist natürlich ein Argument, was ich leider so nicht beurteilen kann.

Eure Erfahrungen würde mir bei der Entscheidung sehr behilflich sein.
Jörg

2

Dienstag, 6. August 2019, 13:02

Moin und Gratulation zum Boot. :)

Teakdeck: wird heiß je nach Fahrtgebiet, hat einiges an Gewicht, teuer. Ich würde darauf verzichten, aber wenn Fahrtgebiet und Geldbeutel stimmen dann nimm es.

Sander 850

Admiral

Beiträge: 866

Wohnort: Weißenthurm

Bootstyp: Sander 850

Heimathafen: De Kuilart

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3

Dienstag, 6. August 2019, 13:07

Ich würde drauf verzichten. Das Teakdeck ist doch eine der größten Fehlerquelen überhaupt. Die Cockpitbänke und Boden in Teak sind ja noch ok. Aber der Rest muss doch kein Teak sein. Du kannst nie drunter schauen, je heller desto mehr Hitze wird reflektiert und wenn die mal was öliges drauf fällt ärgerst du dich über Flecken.

dolphin24

Kapitän

Beiträge: 644

Wohnort: Hannover

Bootstyp: Jolle (Vaurien); HR 352

Heimathafen: zuhause und Flensburger Förde

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4

Dienstag, 6. August 2019, 13:11

Die Frage ob Teakdeck oder kein Teakdeck, würde sich bei mir auf dessen Qualität/Haltbarkeit, auf den Pflegeaufwand und spätere Sanierungskosten beziehen. Teakoptik ist doch bei einer modernen Konstruktion optisch eher zweitrangig

Ich habe ein Teakdeck (bei dem Bootstyp wurde fast ausschließlich Teak verbaut) und bin, nachdem das Boot schon über 30 Jahre auf dem Buckel hat, nach einer Sanierung vor 5 Jahren immer noch sehr zufrieden.

Spaßbremse

Offizier

Beiträge: 319

Bootstyp: Bavaria 41

Heimathafen: Kieler Förde

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5

Dienstag, 6. August 2019, 13:14

Heutzutage sind die Teakdecks verklebt, nicht verschraubt. Drunter schauen also nicht nötig.
Tatsächlich wird so eine Teakoberfläche selbst in der Ostsee an einem heißen Tag sehr heiß. Da sind dann Flip Flops angesagt.
Von der Optik gehört es dazu - finde ich.
Gruß, Norman

beautje

Lotse

Beiträge: 1 812

Schiffsname: Livv

Bootstyp: Winner 10.10

Heimathafen: Workum NL

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6

Dienstag, 6. August 2019, 13:15

Für mich war bei der Gebrauchtboot-Suche ein Teakdeck Ausschlusskriterium.
Es sieht natürlich schöner und wertiger aus, rutschfest, angenehm zu begehen (außer wenn es heiß wird). Aber:
Gewicht, Pflege, irgendwann mal Refit. Jedes Boot hat schon Baustellen genug, da möchte ich mir dort nicht auch noch potentielle Probleme einhandeln.
Und dann war da noch die Sache mit dem Teak, das selbst zu Zeiten als das längst Geschichte sein sollte immer noch aus wilden Einschlägen stammte...

Ich kann aber auch falsch liegen und optisch - das gebe ich zu - macht es wirklich mehr her!

7

Dienstag, 6. August 2019, 13:15

Das Auge “isst” mit...
Ich habe Teak und Holz sehr gerne.

Das mit dem Aufheizen halte ich für eine überlieferte Mär. Die Unterschiede der Oberflächentemp. Dürften gering sein. Irgendwo meine ich das auch gerade als Zahl gesehen zu haben, Quelle ?k.A.

—-

Technisch sollte das kein Problem mehr sein. Es wird ohne Schrauben vollflächig verklebt. Die Kleber und Fugenmassen sind deutlich besser geworden. Ich sehe da keine Gefahr...

8

Dienstag, 6. August 2019, 13:22

Das Teakdeck ist doch eine der größten Fehlerquelen überhaupt.


Widerspruch, gilt nur für die alten verschraubten Teakdecks, aber nicht mehr wie hier für neues verklebtes Material.

Ja es wird heiß im südlichen Gefilden, aber für den Norden schätze ich:

1. die Yachtoptik
2. die Yachtoptik
3. die Yachtoptik
4. das es barfuss sehr angenehm ist und überall und immer rutschfest
5. das man Werkzeug ohne Bedenken ausbreiten kann, es schadet nicht und rutscht auch nicht weg
6. die unempfindliche Oberfläche, die Stöße abfedert und die mechanisch belastbarer ist als Gelcoat
7. das bei harten Aufschlägen durch Beschläge, Spi-Baum im Manöver z.B, oder wenn harte Teile fallen, nichts abplatzen kann wie beim Gelcoat
8. das man leichte Beschädigungen einfach wegschleifen kann
9. das man größere Beschädigungen relativ einfach durch partiellen Ersatz instandsetzen kann

Auf Cockpitbänken finde ich es eher nicht so gut, weil man es nicht in einem Zug trockenwischen kann.

superlolle

Proviantmeister

Beiträge: 330

Wohnort: Ostsee SH

Schiffsname: Smilla

Bootstyp: Shipman 28

Heimathafen: Lübeck

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9

Dienstag, 6. August 2019, 13:29

Wird Teakdeck auf neuen Großserien-Yachten wirklich noch einzeln verlegt? Oder wird das Ganze nicht vorher auf Trägerplatten aufgebracht und anschließend werden diese auf das Deck geklebt? So ist es zumindest in der Plicht bei vielen neuen ...
Und mit dem Schleifen ist es bei wenigen Millimetern echten Teaks ja auch so eine Sache.

Über die Optik müssen wir nicht reden, die ist einfach toll, auch das Fußgefühl etc. ... :rose:

Spaßbremse

Offizier

Beiträge: 319

Bootstyp: Bavaria 41

Heimathafen: Kieler Förde

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10

Dienstag, 6. August 2019, 13:44

wird das Ganze nicht vorher auf Trägerplatten aufgebracht und anschließend werden diese auf das Deck geklebt?
So wird das heute in gemacht. Zumindest bei BAV & Co.
Gruß, Norman

DieterRS

Salzbuckel

Beiträge: 3 222

Schiffsname: Poison Princes II

Bootstyp: Oceanis 320

Heimathafen: Lemmer

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11

Dienstag, 6. August 2019, 13:59

So wird das heute in gemacht. Zumindest bei BAV & Co.


Das mach BAV seit Jahrzenten....Beneteau bis jetzt nich nicht.
Dieter

----------
Ich hab' gehört, Du triffst nicht mal das Wasser, wenn Du aus 'nem verdammten Boot fällst.

mona

Lotse

Beiträge: 1 484

Wohnort: Boffzen

Schiffsname: mona

Bootstyp: Segler Sigma 362

Heimathafen: Spanien 17487 Empuriabrava Girona N42.14,58° E3.07,35°

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12

Dienstag, 6. August 2019, 14:02

Hier im Mittelmeer wird es aus gutem Grund immer seltener.
Gruß SY mona Willi

sideluxe

Matrose

Beiträge: 66

Wohnort: Hamburg

Bootstyp: X-99

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13

Dienstag, 6. August 2019, 14:05

Ich würde mir vor allem auch mal die Frage stellen, ob es 2019 ökologisch noch in Ordnung ist, Teak auf Sporbooten zu verlegen.

Also im Zweifel darauf achten, dass das Holz aus einer zertifizierten und überwachten FSC Produktion stammt.
Ich würde mir jedenfalls heutzutage kein Teak mehr, auch wenn es zugegebenermaßen toll ausschaut, aufs Boot legen, sondern zu Kork oder Kunststoff greifen, oder es ganz sein lassen.

Ahoi!

14

Dienstag, 6. August 2019, 14:11

Also bei 10-15 Kilo € für eine Sanierung und das alle 15-20 Jahre macht ein Teakdeck pro Jahr 500-1000 € Mehrkosten aus. Ich persönlich liebäugele mit dem neuen Kunstteak... Sieht gut aus, ähnliche Eigenschaften und weniger Kosten und: ökologisch sauberer....
M.B.

15

Dienstag, 6. August 2019, 14:13

Moin,

bei meinem Dampfer hat mal ein Vorvorbesitzer das Teak übergestrichen und dann mittig auf jeden Stab noch so ein rutschfestes Zeug gemalert. Nun kommen Schäden am lack und Wasser dringt ein, das Holz kann aber nicht richtig trocknen.
Was meint ihr, alles abschleifen und dann so lassen? Oder wieder neu streichen?
Gruß Jürgen

JoB

Smutje

  • »JoB« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 22

Bootstyp: Im Bau LT: Mai 2020 Beneteau Oceanis 46.1

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16

Dienstag, 6. August 2019, 14:14

Danke erstmal für die guten und sehr sachlichen Rückmeldungen.
Vor der Kaufentscheidung haben wir uns die Werften der infrage kommenden Modell angesehen, waren also auch in F.
Teakdeck wird vorgefertigt, stäbchenweise verlegt und Vakuum verklebt. Sollte qualitativ o.k. sein.
Teak aus nachhaltigen Anbau, glaube ich jetzt mal. Teuer ja, sieht aber einfach gut aus.

Alle Argumente, wie schwer, arbeitsintensiv im Revit sind für uns persönlich keine Argumente dagegen, dafür gefällt uns die Gesamtoptik des Bootes mit Teakdeck einfach zu gut.
Aber ein großer Unterschied bei der Rumpferwärmung (mit/ohne Teak) bei intensiver Sonneneinstrahlung (Mittelmeer / Adria) wäre ein Grund zum Verzicht.
Das wäre die Kernfrage.
Jörg

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

Beiträge: 18 991

Wohnort: S-H

Bootstyp: sevylor fishhunter 210

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17

Dienstag, 6. August 2019, 14:21

@JoB:
Kannst du nicht auch Flexiteak oder Spritzkork nehmen? Ist zeitgemäßer.
Das meiste Teak stammt aus Myanmar. Soviel, wie da her kommt, und so langsam, wie die Bäume wachsen, dürfte da eine Menge illegales Holz bei sein. Zertifikate und Ursprungsnachweise kann man fälschen.
Das Aufheizen störte mich im Ostseesommer schon, kannst nicht barfuß laufen.....
Es gibt auch andere wetterfeste (einheimische) Holzsorten, aus was bestehen denn Gartenmöbel oder Terrassen?

@Quintero: ich würde abschleifen und es belassen, allenfalls etwas ölen.
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

18

Dienstag, 6. August 2019, 14:26

Danke Nixxe. So hatte ich es auch gedacht. Teak muss atmen...
Gruß Jürgen

JoB

Smutje

  • »JoB« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 22

Bootstyp: Im Bau LT: Mai 2020 Beneteau Oceanis 46.1

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19

Dienstag, 6. August 2019, 14:30

Habe Flexiteak auf meinem Stahlboot. Unerträglich heiß und nach jetzt 10 Jahren unansehnlich.
Das würde ich nie wieder nehmen, entweder richtiges Teak oder Oberfläche "natur".
Wenn das runter fliegt, kommt nur noch eine weiß lackierte Oberfläche mit Einstreuungen für die Rutschfestigkeit infrage.
Alles ist wie immer ein Kompromis, da hat jeder seine Wertigkeiten.

Jörg

Beiträge: 91

Schiffsname: SINE CURA

Bootstyp: Erria 25

Heimathafen: Grünendeich

Rufzeichen: derzeit ohne

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20

Dienstag, 6. August 2019, 14:38

@Quintero: Schleifen und gut.
Ups, hab keine...

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