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Meeresfee

Salzbuckel

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21

Dienstag, 6. August 2019, 14:42

Habt ihr mal ein Teakdeck saniert? Alle Fugen raus. Proppen raus. Fugenböden vertiefen, abkleben, neu verfugen, wenn Schrauben, dann Köcher vertiefen, neu verschrauben, Proppen neu. Dann Schliff. Eine fünfstellige Arbeit. Was liefert Beneteau? Plantagenteak weiche Sorte, 6 mm auf Sperrholzträger. Verklebt. Wird nach fünf Saisons Sanierung reif. Finger weg.

Osttief

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22

Dienstag, 6. August 2019, 14:43

Nachdem Hitze, Kosten und Umwelt schon genannt wurden noch ein Nebenkriegsschauplatz: Es ist Gewicht an einer Stelle wo es nicht hingehört. Dürfte bei dem Schiff kaum etwas ausmachen, deshalb sei es nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
Osttief

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Das schönste am Segeln sind die Abende im Hafen...

superlolle

Proviantmeister

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23

Dienstag, 6. August 2019, 14:49

Kannst du nicht auch Flexiteak oder Spritzkork nehmen? Ist zeitgemäßer.
Das meiste Teak stammt aus Myanmar.
Flexiteak: Ist reiner Kunststoff, daher die Frage, ist das wirklich zeitgemäßer? Planet or Plastic und unsere Weltmeere sehen das anders ...
Kork=Korkeiche: Naturprodukt und, genauso wie beim Teak, werden dafür ganze Regionen gerodet.
Ich fürchte, es ist gehupft wie gesprungen, wenn man sich dem Thema aus Sicht von Nachhaltigkeit und Umweltschutz nähert ... ;(

SINE CURA

Matrose

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24

Dienstag, 6. August 2019, 14:57

Für Kork wird nicht ein Baum gerodet. Kork wird durch das sachgerechte abschälen der Korkeichen gewonnen. Die Bäume leben weiter und produzieren auch weiter Rinde, die dann nach weiteren 15-20 Jahren geerntet werden kann.
Ansonsten werden viele Korkböden aus den Flaschenverschlüssen gefertigt, also quasi Recycling. Nachteil: Auch hier muß ein auf Kunststoff basierender Kleber verwendet werden.
Ups, hab keine...

25

Dienstag, 6. August 2019, 15:03

Moin,

Teakdeck Bj 2004, Ostsee, massiv in Epoxid schwimmend verklebt:

Schöne Optik, Haptik, guter Grip.
Sonneneinstrahlung: an extremen Tagen Vorsicht beim Barfußlaufen an Deck; überwiegend in den meisten Wochen des Jahres jedoch gegenteilig positiver Effekt: angenehm warm.
Unter Deck an Sommertagen: schon etwas wärmer als beim Vorgängerboot mit weißem GfK-Deck. Jedoch nicht signifikant.
Alterung: Plantagenteak, daher geringerer Eigenölanteil als langsam wachsendes Teak. Ohne Boracol würde es Algen ansetzen.
Pflege: Fast null. Gelegentlich, meist 1x pro Saison Boracol-Auftrag mit Quast. Nach 12 Jahren haben wir es mit 80er einmal runtergeschliffen, weil die Gumminähte hervorstanden (nicht gut für deren Flankenhaftung).
Gewicht? Effekt allenfalls im Nano-Bereich für ambitionierte Regatten. Wir können trotzdem nicht klagen. Irrelevantes, eher fiktives Argument.
Sanierungsrisiko? Irrelevant. Bei ausreichender Stärke (ursprünglich wohl 12mm) und wenn es nicht verschraubt (macht wohl heute eh keiner mehr), sondern in Epoxid verlegt ist, hält es wohl ewig. WENN es aber mal runter müsste, dann viel Spaß.

Soweit zu diesem Deck. Bei Großserie wird es wie zuvor gesagt vmtl. nicht massiv und stabverlegt, sondern dünner auf Trägerplatte sein. Wenn die aus Sperrholz besteht, könnte Sanierungsbedarf früher auftreten. Entscheidend ist hier also die Qualität.

Aufpreis gerechtfertigt? Ansichtssache.
Ökologischer Aspekt? Ansichtssache.

Revier MM? dann eher kein Teak.

Gruß
Andreas

Sander 850

Admiral

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Heimathafen: De Kuilart

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26

Dienstag, 6. August 2019, 15:10

Kannst du nicht auch Flexiteak oder Spritzkork nehmen? Ist zeitgemäßer.
Das meiste Teak stammt aus Myanmar.
Flexiteak: Ist reiner Kunststoff, daher die Frage, ist das wirklich zeitgemäßer? Planet or Plastic und unsere Weltmeere sehen das anders ...
Kork=Korkeiche: Naturprodukt und, genauso wie beim Teak, werden dafür ganze Regionen gerodet.
Ich fürchte, es ist gehupft wie gesprungen, wenn man sich dem Thema aus Sicht von Nachhaltigkeit und Umweltschutz nähert ... ;(


Das ganze Boot ist aus Kunststoff. Wenn du so anfängst und es konsequent zu Ende denkst dann darfst du kein Neuboot mehr aus GFK kaufen. Eigentlich gar kein Neuboot mehr.



Gruß
Chris

superlolle

Proviantmeister

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27

Dienstag, 6. August 2019, 15:13

Für Kork wird nicht ein Baum gerodet. Kork wird durch das sachgerechte abschälen der Korkeichen gewonnen.
In der Theorie stimmt das natürlich, in der Praxis leider weniger. Denn in vielen Regionen werden die Korkeichen leider doch gerodet. A) Um noch mal massenhaft den Kork zu gewinnen und B) um einmalig ein zweites Geschäft zu generieren, nämlich freien Grund und Boden.
Aber das führt im Detail sicher zu weit.
Wollte nur aufzeigen, dass man/frau, egal wie der Decksbelag auch aussehen soll, einen Tod wohl immer sterben muss. Ist ja in den meisten Lebenslagen so ;(

Henning

Salzbuckel

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28

Dienstag, 6. August 2019, 15:15

Zitat

Ich würde mir vor allem auch mal die Frage stellen, ob es 2019 ökologisch noch in Ordnung ist, Teak auf Sporbooten zu verlegen.

Also im Zweifel darauf achten, dass das Holz aus einer zertifizierten und überwachten FSC Produktion stammt.
Ich würde mir jedenfalls heutzutage kein Teak mehr, auch wenn es zugegebenermaßen toll ausschaut, aufs Boot legen, sondern zu Kork oder Kunststoff greifen, oder es ganz sein lassen.

Ahoi!
Kleine Gegenfragen: Wie weit hast du es zum Boot? Verwendest du Antifouling?
Die Frage nach "ökologisch in Ordnung" dürfte sich bei uns allen erübrigen...
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

29

Dienstag, 6. August 2019, 15:21

Aber ein großer Unterschied bei der Rumpferwärmung (mit/ohne Teak) bei intensiver Sonneneinstrahlung (Mittelmeer / Adria) wäre ein Grund zum Verzicht.
Das wäre die Kernfrage.

Es ist kein großer Unterschied. Einen großen Unterschied macht eine Klimaanlage. Sonst ist Durchzug im Boot das einzige, was den Innenbreich tagsüber nutzbar hält. Teak hin oder her macht relativ wenig aus. Ohne Klima und ohne Duchzug sind auch Boote mit schneeweißem Deck innen so heiß, dass man es kaum aushalten kann.

Eine Sache, die angesprochen wurde ist etwas Pflege, die anfangs, wenn alles noch neu ist, entbehrlich scheint. Wenn man etwas beihält, das Deck zunächst mal nicht einsiffen lässt (Fußmatten sauber halten, Deck schrubben) und von Zeit zu Zeit mit den üblichen Pflegeserien, vor allem dem Öl behandelt, hat man auch im Mittelmeeer lange Freude daran. Das Holz "ölt sich zwar selber", weiß der seefahrende Friese, aber die enthaltenen Vorräte sind irgendwann ausgetrocknet. Danach muss reichlich geschliffen werden und an Deck wächst es nicht nach. Mit Nachölen sieht es viel länger gut aus und es verwittert nicht. Tipps von Seglern, deren Boot nördlich des 45. Breitengrads liegt, werden anders aussehen, aber das wird Deinem Deck nichts nützen. Ich kannte den Besitzer eine Elvström 38 mal ganz gut. Er wachste sein Boot regelmäßig, pflegte das Teak und sowohl Gelcoat als auch Teak sahen nach 10 Jahren perfekt aus - was am Mittelmeer wirklich keine Selbstverständlichkeit ist.

Plastik hält, wenn man sich die vielen vergilbten Fenster mit Spinweb-Rissen ansieht, den meist verkreideten Gelcoat, die zerbröselten Schotklemmen und Kunststoffklampen, unter der Sonne eher nicht besser als Holz. Decksbeläge, wie der damals mal legendäre Treadmaster, der als unzerstörbar und ewiglebend galt, haben heute das Problem, dass nur der Kleber davon ewig zu halten scheint.

Weil es Dir gefällt und Dir der Aufpreis die Sache doch wert ist, würde ich Teak nehmen. Es hat auch Vorteile, denn es ist der beste Anti-Rutschbelag, den es bis heute gibt und bei guter Pflege wird es so alt wie der Gelcoat. Piefig, unseglerisch hin oder her, eine Klimaanlage und fürs Ankern einen Generator würde ich mir angesichts des Platzes der Oceanis auch gönnen. Ob Dus machst oder nicht, Du wirst noch an den Satz denken. ;)

Chris

30

Dienstag, 6. August 2019, 15:40

Moin,

bei meinem Dampfer hat mal ein Vorvorbesitzer das Teak übergestrichen und dann mittig auf jeden Stab noch so ein rutschfestes Zeug gemalert. Nun kommen Schäden am lack und Wasser dringt ein, das Holz kann aber nicht richtig trocknen.
Was meint ihr, alles abschleifen und dann so lassen? Oder wieder neu streichen?

-Abschleifen
- Boracol zum Holzschutz drauf

Fertig.
1x jährlich mit Schwamm (!) reinigen, +1x Boracol

Ich gehe davon aus, dass das sonst in Ordnung ist und KEINE Trägerplatte. Wenn Trägerplatte muss man sehr darauf achten, die dünne Deckschicht nicht durchzuschleifen. Das sieht dann Sch... aus.

JoB

Smutje

  • »JoB« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14

Bootstyp: Im Bau LT: Mai 2020 Beneteau Oceanis 46.1

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31

Dienstag, 6. August 2019, 15:57

In so kurzer Zeit so viele Informationen von euch, ich bin als Neuling mit ca. 4 Std. Forumserfahrung hier richtig gerührt 8o
Ich werd mir jetzt von Beneteau den genauen Aufbau und die Qualität geben lassen. Werd dann berichten,

@ Chris, danke für deine Mail. Werd wohl nochmal ins Sparschwein schauen, ab Klima drinliegt.

Jörg

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

Beiträge: 18 817

Wohnort: S-H

Bootstyp: sevylor fishhunter 210

Im Marktplatz: 1

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32

Dienstag, 6. August 2019, 16:01

Kannst du nicht auch Flexiteak oder Spritzkork nehmen? Ist zeitgemäßer.
Das meiste Teak stammt aus Myanmar.
Flexiteak: Ist reiner Kunststoff, daher die Frage, ist das wirklich zeitgemäßer? Planet or Plastic und unsere Weltmeere sehen das anders ...
Kork=Korkeiche: Naturprodukt und, genauso wie beim Teak, werden dafür ganze Regionen gerodet.
Ich fürchte, es ist gehupft wie gesprungen, wenn man sich dem Thema aus Sicht von Nachhaltigkeit und Umweltschutz nähert ... ;(

Wohl war. Ist Flexiteak nicht sogar recycelter Kunststoff? Oder gibt es evtl. Produkte, die das sind?
Ökoboot: Green Bente ;)
Unite behind the science

33

Dienstag, 6. August 2019, 16:08

Mein Cockpit ist aus Flexiteek. Ich würde das auf jeden Fall immer wieder so nehmen. Ich denke mal die neuen Teekdecks sind nicht mehr so haltbar wie die alten auf den HRs aus den 80ern.
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

beautje

Lotse

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34

Dienstag, 6. August 2019, 16:15

In so kurzer Zeit so viele Informationen von euch, ich bin als Neuling mit ca. 4 Std. Forumserfahrung hier richtig gerührt 8o

@JoB: Das hängt immer ganz vom Thema ab. Du hast ein - sagen wir "aufmerksamkeitsstarkes" - gewählt.
Dein nächster Trööt sollte den Titel tragen "...oder doch lieber mit Pinne?", dann ist dir die volle Aufmerksamkeit des Forums gewiss :verstecken:

Willkommen an Bord - viel Spaß mit dem neuen Boot (ob mit Teak oder ohne...)

beautje

superlolle

Proviantmeister

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Heimathafen: Lübeck

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35

Dienstag, 6. August 2019, 16:26

Dein nächster Trööt sollte den Titel tragen "...oder doch lieber mit Pinne?", dann ist dir die volle Aufmerksamkeit des Forums gewiss
Eventuell noch irgendwie "Flagge Abends einholen ...?" integrieren und der Forumsserver explodiert ...
R.I.P., Segeln-Forum ... :erschrocken: :totenkopf:

beppo

Leichtmatrose

Beiträge: 43

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Bootstyp: Caledonia Yawl

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36

Dienstag, 6. August 2019, 16:31

Hier in Amiland gibt es kaum Boote mit Teakdeck. Die Amis scheinen Teak zu meiden wie der Teufel das Weihwasser. Komischerweise gibt es in vielen Verkaufsanzeigen Bilder des entsprechenden Bootes mit Teakdeck, das tatsaechliche Boot hat dann aber keins. Auf Ausstellungen wurde uns das “Fake” Teak stark angepriesen z.B. von einem Hanse Verkaeufer. Sieht aber nicht wirklich gut aus, Teak altert und bekommt eine Patina, das Plastik Zeugs wird wahrscheinlich nur schmutzig.
Hier in der Annapolis Baltimore Region (aehnlicher Breitengrad wie Madrid) wir es im Sommer unertraeglich heiss und dazu kommt noch eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Charter Benneteau 41 (Bj 2015) hat kein Teakdeck dennoch kann man sich am Tag unter Deck kaum aufhalten, ist einfach unertraeglich heiss, kaum vorstellbar, dass das mit Teakdeck noch viel schlimmer sein kann. Bisher sind wir fuers Uebernachten immer in eine Marina damit wir nachts Strom fuer die Klimaanlage haben. Vor ueber 20 Jahren habe ich ein paar Touren im Mittelmeer gemacht, im Sommer, Griechenland und Tuerkei, alle Boote hatten Teakdeck, kann mir gar nicht mehr vorstellen wie wir das ohne Klimaanlage gemacht haben. In Ost oder Nordsee wuerde ich wahrscheinlich auf eine Klimaanlage verzichten, hier - no way.

Teak haette ich auch gerne, sieht einfach gut aus und ist rutschfest, allerdings sind die Gruende dagegen schon ziemlich einleuchtend. :(

Christoph
et es wie et es - et kütt wie et kütt un et hätt noch emmer joot jejange.

37

Dienstag, 6. August 2019, 16:31

Ich würde aus Optischen Gründen Teak im Cockpit ok finden. Es heizt sich um ca. 5 Gard stärker auf als ein GFK Deck mit irgend nem Riffelbelag. Bei 35 Grad Aussentemperatur im Schatten und dem Teak in der Sonne ist da an barfuß laufen nicht mehr zu denken. Mit Bimini aber kein Problem. Das Laufdeck mit Teak verschafft Dir höhere Temperaturen unter Deck und barfuß aufs Vorschiff und wenn es nur zum Sonnen ist wird zur Qual.

Wenn Du immer Schuhe trägst und eine Klimaanlage auf der Liste hast dann ist Teak nett. Ansonsten lass den Mist. Ein schönes weißes Deck reflektiert die Wärme maximal, ist idR rutschfest und leicht zu reparieren (im Vergleich). Und im Cockpit könnte man ja auch einen farbigen Kuststoffbelag nehmen. Muss ja nicht immer Teakoptik sein :-)

Dann noch die Teak Qualität bei so Stangenbooten. Kann man nicht mit einer Contest oder einer Schöchel oder einer Scalar vergleichen. Das ist Baumarkt Teak in ebensolcher Verarbeitung. Du kannst Glück haben aber bei der Summe würde ich nicht auf Glück spekulieren.

foxausrhens

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Heimathafen: Jachthaven de Pyramide Warns

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38

Dienstag, 6. August 2019, 16:36

Teak sieht schon schön aus wenn es zum Boot passt, auf einer Rassy oder Swan ist Teak ein Muss , auf einer Oceanis weiß ich das nicht so, ist aber natürlich Geschmacksache.
Flexiteak geht meiner Meinung nach gar nicht, ich will nicht verstehen warum man ein Plastikdeck in Teakoptik braucht, ist irgendwie so wie die neue Wurst für Vegetarier . :D

Ich selbst habe nichts gegen ein Plastikdeck, habe selbst eins, nur nach Teak ausschauen, nicht mein Ding. Aber der Menschenwille ist ja bekanntlich ein Himmelreich, also wer es will bestellt es.

Ich würde eine Entscheidung abhängig machen vom angestrebten Fahrgebiet, auf Ostsee, Nordsee, IM etc. warum nicht, im Mittelmehr oder der Karibik würde ich es nicht kaufen, ein Teakdeck sollte dann aber so dick sein das es sich auch öfters schleifen lässt, das Sperrholz Teak von Bavaria und Co. wäre für mich ein NoGo.

Sail67

Proviantmeister

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Heimathafen: Compagnieshaven Enkhuizen

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39

Dienstag, 6. August 2019, 16:40

Jetzt kommt die Krux hinzu, das zwar eine helle Oberfläche sich weniger schnell aufheizt, aber ebenso langsamer wieder abkühlt. Es ist einfach Physik, das ein schwarzer Körper der bessere Wärmestrahler ist. Also Teak heitzt sich schneller auf, gibt Abends/Nachts aber die Hitze auch schneller wieder ab, als ein reines GFK Deck.

40

Dienstag, 6. August 2019, 17:04

Jetzt kommt die Krux hinzu, das zwar eine helle Oberfläche sich weniger schnell aufheizt, aber ebenso langsamer wieder abkühlt. Es ist einfach Physik, das ein schwarzer Körper der bessere Wärmestrahler ist. Also Teak heitzt sich schneller auf, gibt Abends/Nachts aber die Hitze auch schneller wieder ab, als ein reines GFK Deck.
Teak gibt die Wärme vielleicht schneller wieder ab, war aber wesentlich stärker aufgeheizt. Am Ende kommt es neben dem Deck auf Belüftung und auch auf die Innenschale oder Isolation und Ausstattung an. Der Karibik segelnde Franzose würde sich nie (sag niemals nie) eine Mahagoni oder Teakausstattung ala Scalar unter Deck einbauen lassen (eh viel zu schwer). Alles Wärmespeicher. Ideal = keine Innenschale und kein Teak wie z.B. die Pogos, Djangos usw.. Das will der Ostsee Segler aber nicht denn der mags eben schiffig gemütlicher (die meisten wahrscheinlich :-)

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