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41

Dienstag, 6. August 2019, 18:29

Das Laufdeck mit Teak verschafft Dir höhere Temperaturen unter Deck


Da melde ich mal deutliche Zweifel an. Ja, die Oberfläche des Teakdeck nimmt mehr Wärme auf, weil sie etwas dunkler ist.

Insgesamt ist Holz aber ein guter Isolator und ich kann mir nicht vorstellen, dass 6-8 mm Massivholz auf einem Flexkleber bzw. Epoxykleber die GFK-Schale zusätzlich mehr aufheizen als ohne. Ich denke eher das Gegenteil ist der Fall.

Beim nächsten heißen Sommertag werde ich das mal messen, einmal die Oberflächentemperatur Unterseite GFK im Salon unter Teak verklebt und einmal die Unterseite GFK unter Sitzbänken ohne Teak.

Und noch ein Wort zur Haltbarkeit: Mein Boot ist ca. 25 Jahre alt. Bevor ich es in die Halle zum trocknen gestellt habe, hat es mehrere Jahre bei Wind und Wetter ohne jeden Schutz auf einem Firmengelände in Jever gestanden.
Innen stand eine halbe Tonne Regenwasser.
Ich habe das Teakdeck nach der Trocknung einmal abgeschliffen, ein paar kleine Längsrisse in den Planken verfugt, einen Stab aufgenommen und neu verklebt und ca. 2 m lose Fugen entfernt und neu verfugt.
Das war eine Tagesarbeit bei 13 m Deck, danach nochmal einen knappen halben Tag für Boracol.

Von wegen Komplettsanierung nach 15 Jahren.

Es ist nicht perfekt, aber mir lieber als jede Plastikoberfläche.

Und einen anderen Vorteil hat es auch noch, den noch keiner genannt hat. Man sieht nicht gleich jeden leichten Schmutz wie bei einem GFK-Deck mit Riffelflächen. Für mich ist das ein großer Vorteil, dass ich eigentlich nie das Deck putzen muss. :D
»westwind1« hat folgende Datei angehängt:

42

Dienstag, 6. August 2019, 20:36

Ein Teakdeck auf einem GfK-Nicht-Klassiker würde ich nicht in Erwägung ziehen. Sag ich als jemand, der 40 Jahre lang Holzboote hatte, davon fast 30 Jahre mit Teakdeck (dicht, geklebt, das hat man vor 45 Jahren schon gekonnt). Bei einer Swan oder HR vielleicht, auf einem anderen GfK-Boot vielleicht noch als Duchtbelag, sonst sehe ich keinen Funktionsvorteil dabei und auch keinen optischen. (Das Thema "Design" hatten wir an anderer Stelle schon mal.)

Das Problem: Viele werftseitig montierte Teakdecks sind nicht gut gemacht, nur mäßig gutes Holz, oft an den Kanten schlecht verarbeitet. Vor einigen Jahren war auf der Hanseboot eine Sunbeam mit werftseitig aufgebrachtem Teak zu sehen, das fand ich sehr grottig. Ein Bootsbauer kann das besser, aber es kostet richtig Geld. Technisch: Unser GfK-Decksprofil oder Treadmaster finde ich nicht weniger rutschhemmend als Teak. Richtig ist allerdings die Aussage von @westwind1, es ist "optisch schmutzhemmend";-) Das fand ich auch sehr gut. Da muss ich mich bei GfK dran gewöhnen...

Goeni

legendärer Ostsee-Ösi

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Bootstyp: früher mal Sunbeam 33 Ocean

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43

Dienstag, 6. August 2019, 21:16

Teak im Norden immer sofort wieder. Im Mittelmeer würde in es lassen. War im Juli in Kroatien segeln, das Teak war ohne Schuhe tagsüber nicht begehbar aufgrund der Hitze.

Goeni
Jetzt bootlos - trotzdem glücklich


www.namastetwo.npage.at

Hanser

Salzbuckel

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Wohnort: am Bodensee

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44

Dienstag, 6. August 2019, 21:20

Als Holzbootfan hatte ich bisher nur Teakdecks auf den eigenen Booten. Beim Chartern waren es ausschließlich Gfk-Oberflächen.

Wir genießen das Holzdeck, es ist absolut unempfindlich, wenn man mit Straßenschuhen wieder an Deck ins Cockpit geht. Wenn ich da die Schuhe der Teak-losen GfK-Fraktion auf dem Vorschiff rumstehen sehe ... ;( . Ich putze auch viel weniger das Deck als die Nachbarn am Steg mit ihren GfK-Deck. Nur beim Chartern ärgere ich mich, wie schnell das Bootsdeck mit Riffeloberfläche (für ein wenig Rutschfestigkeit) verdreckt.

Und klar: Boote mit Teakdeck sind optisch um Klassen schicker!

Falls mein Neuboot aber wahr wird, wird es Teak nur in der Plicht haben: Die Teakauflagen auf den meisten Yogurthbechern überzeugen mich nicht im Preis-/ Leistungsverhältnis. Ist wie bei Mercedes und co: Aufpreislisten bringen den maximalen Gewinn - für den Hersteller.
Volker
Mein Boot ist zu verkaufen
- - - es ist weg ... :cray2: - - -

45

Dienstag, 6. August 2019, 21:32

Unser altes Boot hatte ein weißes GFK Deck mit Riffeln. Das Deck wurde im Laufe der Zeit unerträglich schmutzig, heizte sich (gefühlsmäßig, nicht gemessen) sehr stark auf und wirkte hier und das auch ein bisschen weich.

Bei einem anderen Boot hatten wir das Teak im Cockpit ersetzt durch Flexiteak. Das sah sehr gut aus, wurde aber wirklich unerträglich heiß in der Sonne und hatte keinerlei stabilisierende Wirkung auf die Backskistendeckel. Die bogen sich beim Betreten stärker durch als vorher mit dem Teakbelag.

Heute haben wir ein ca. 16 Jahre altes Boot mit Teakdeck. Gefühlt heizt sich das Teak weniger auf als das Flexiteak und auch das reine GFK Deck. Auf jeden Fall kann man bei Hitze besser drauf laufen. Außerdem wirkt das ganze Deck viel stabiler als ein reines GFK Deck.

Ich würde bei einem Neukauf wahrscheinlich Teak nehmen (und hoffen dass es aus einem ordentlichen Anbau kommt).

Bavaria 56 V

Labsklaus

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46

Dienstag, 6. August 2019, 21:41

Also bei 10-15 Kilo € für eine Sanierung und das alle 15-20 Jahre macht ein Teakdeck pro Jahr 500-1000 € Mehrkosten aus. Ich persönlich liebäugele mit dem neuen Kunstteak... Sieht gut aus, ähnliche Eigenschaften und weniger Kosten und: ökologisch sauberer....


Nach 15 -20 Jahren bist Du 60-65 und danach erlebst Du keine Sanierung mehr :huh:

Ich bin mir bezüglich der Ausstattung mit einem Teakdecks nicht sicher.
Wir haben eine Beneteau Oceanis bestellt, Liefertermin nächstes Jahr. Im Augenblick ist es komplett mit Teak bestellt, einfach weil es uns optisch sehr gefällt und wertig aussieht.
Jetzt habe ich schon mehrfach den Tip bekommen, es nicht zu machen, da es in wärmeren Regionen das Boot stark aufheizt. Das ist natürlich ein Argument, was ich leider so nicht beurteilen kann.

Eure Erfahrungen würde mir bei der Entscheidung sehr behilflich sein.
Jörg


Kauf Dir was dir gefällt. Es wird dich Überleben.

Gruß Klaus
Ab Windstärke zwölf gibt es keinen Atheisten mehr.( Helmut Gollwitzer)

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47

Dienstag, 6. August 2019, 22:26

Ich möchte nochmal einen anderen Belaghersteller in die Runde werfen : Esthec.
Habe schon mehrfach erlebt, dass mich jemand gefragt hat, wie ich es anstelle, dass das "Flexiteak" so gut aussieht, oder wie alt das Deck ist. Die 8 Jahre sorgen dann immer für Erstaunen . Ich habe den Vergleich leider selbst nicht machen können, aber das lässt mich vermuten, dass die Qualität von esthec ziemlich gut ist.
Barfuß segeln ist für mich eh nix, zu Verletzungsintensiv.

Gesendet von meinem E5823 mit Tapatalk

just sail

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48

Mittwoch, 7. August 2019, 02:47

Das Teak auf den Duchten meiner kleinen Beneteau war grottenschlecht. Das der Etap schon besser, aber so richtig zufrieden war ich nie, die Optik eigentlich nur gut solange es noch neu war. Bei der Sunbeam habe ich bewusst ein Ersatzprodukt ähnlich Estech genommen und bin super zufrieden. Dies dann auf Duchten und Boden. Ein Schwesterschiff hat das gleiche in Teak drauf. Sunbeam scheint eine gute Teak Qualität zu haben. Es macht bei Ihm in der dritten Saison noch einen deutlich besseren Eindruck als bei meinen Vorgängerbooten, aber die homogenere Optik hat meins. Die schwarzen Fugen werden trotzdem heiß. Egal ob Teak oder Flexi, etc. da kann man evtl. eine helle Fuge nehmen, wenn man das mag.

Nach meiner Erfahrung. Kein Teak bei einer Beneteau und auch nicht im Mittelmeer. Sorry.
First 21.7, Etap 21i, aktuell Sunbeam 22.1

JoB

Smutje

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49

Mittwoch, 7. August 2019, 08:52

Danke für eure Informationen. Ich habe schon "befürchtet", dass es sehr unterschiedliche Meinungen gibt. Auch die gegensätzlichen Aussagen sind in ihrer Begründung sinnschlüssig.
Eigentlich wollte ich ja nur wissen, ob Teak in südlichen Gefilden aus temperaturgründen ein NoGo wäre.
Dieses Problem werde ich mit einer Klimaanlage lösen. Hatte mich innerlich eigentlich dagegen gestreubt, aber genau genommen, ist die 46.1 eh ein einigermaßen segelfähiges Wohnzimmer. Und das soll es auch für uns sein.

Ich werde jetzt klären, welches Teak in welcher Qualität bei Beneteau verarbeitet wird. Von den Franzosen eine brauchbare technische Detailinformation zu bekommen, ist nicht so einfach. Lieber zeigen sie dir, was für ein schönes Weinregal im Boden vorgesehen ist :rolleyes:
Entspricht die Qualtität nicht meinen Vorstellungen, wird es ohne bestellt und suche mir einen Bootsbauer für ein hochwertiges Teak.

Das Boot ganz mit Teak gefällt mir einfach zu gut, siehe z.B. Westwind1, einfach schick.

Resumee: Teak ja, aber ich werde auf die Verabeitung und Qualität achten und Klimaanlage.
Dessen war ich mir gestern morgen in dieser Klarheit noch nicht bewußt.

Jörg

50

Mittwoch, 7. August 2019, 09:00

In so kurzer Zeit so viele Informationen von euch, ich bin als Neuling mit ca. 4 Std. Forumserfahrung hier richtig gerührt 8o

@JoB: Das hängt immer ganz vom Thema ab. Du hast ein - sagen wir "aufmerksamkeitsstarkes" - gewählt.
Dein nächster Trööt sollte den Titel tragen "...oder doch lieber mit Pinne?", dann ist dir die volle Aufmerksamkeit des Forums gewiss :verstecken:

Willkommen an Bord - viel Spaß mit dem neuen Boot (ob mit Teak oder ohne...)

beautje
:D :D :D :D :D :D :D :D
M.B.

Sander 850

Admiral

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51

Mittwoch, 7. August 2019, 09:21

Ich würde mir direkt mal ein Angebot von einem guten Bootsbauer machen lassen.

Vielleicht ist der Preis am Ende gar nicht soviel höher und du weisst das es ordentlich gemacht wird.

Beneteau dagegen kann dir viel erzählen. Denke mal das Problem an Teak ist dass es die ersten 2-3 Jahre schon halten wird, du willst aber Langzeitqualität.

Im Prinzip müsstest du also hin gehen und dir das Original Teakdeck unterschiedlicher Beneteau Yachten anschauen die so 8-10 Jahre alt sind.

JoB

Smutje

  • »JoB« ist der Autor dieses Themas

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Bootstyp: Im Bau LT: Mai 2020 Beneteau Oceanis 46.1

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52

Mittwoch, 7. August 2019, 09:42



Beneteau dagegen kann dir viel erzählen. Denke mal das Problem an Teak ist dass es die ersten 2-3 Jahre schon halten wird, du willst aber Langzeitqualität.

Im Prinzip müsstest du also hin gehen und dir das Original Teakdeck unterschiedlicher Beneteau Yachten anschauen die so 8-10 Jahre alt sind.


Hallo Sander850,
klar kann Beneteau viel erzählen, aber es kann und wird schon den Tatsachen entsprechen, wenn du das Verkäufersprech richtig einordnest. Ansonsten würdest du ja betrogen werden. Dass glaube ich nicht.
Mit 10 Jahre altem Teak ist das so eine Sache, es sagt nicht viel über die aktuelle Qualität aus, ferner hat sich das Fertigungsverfahren geändert.

Auch den hochgelobten Bootsbauer würde ich mir sehr genau ansehen, denn da laufen auch viele beidseitig Linkshändig mit großer Klappe rum.

Ich warte jetzt mal auf die Info aus F.

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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53

Mittwoch, 7. August 2019, 09:49

Mein altes Grindedeck (43 Jahre) ist immer noch super rutschfest. Weil da immer Surfbretter oder Fender oder Stromkabel oder Kescher oder Kinder rumlagen, bin ich gestolpert.
Und beim Landgang auf vielen Stegen (aus Holz) bin ich bei Nässe schlittschuhgelaufen. Trotz Kärcherei oder Schrubbitis.
:S
Unite behind the science

54

Mittwoch, 7. August 2019, 10:01

Mein altes Grindedeck (43 Jahre) ist immer noch super rutschfest. <...> Und beim Landgang auf vielen Stegen (aus Holz) bin ich bei Nässe schlittschuhgelaufen.


!!! +1

55

Mittwoch, 7. August 2019, 10:40

Werd wohl nochmal ins Sparschwein schauen, ab Klima drinliegt.

Erstausrüster-Klima haut meistens ordentlich rein, denn man hat ein recht großes Gerät, dessen kühle Luft einmal quer durchs Boot gescheucht werden kann und damit einen gehörigen Installationsaufwand. Viel Luft kommt am anderen Ende nur dann an, wenn Zwischenlüfter installiert sind. Die Größe hat neben einem geringfügig höheren Preis für die einzelnen Komponenten (und nur dafür) vor allem den Nachteil, dass man sie nicht mehr überall mit Landstrom betreiben kann und, falls es mal vor Anker windstill sein sollte, auch ein handlicher Generator nicht mehr ausreicht. Bis 5 oder 6 Ampere hat man an Liegeplätzen für Yachten selten Probleme, 10 oder mehr gibts auch, aber nur in modernen Marinas.

Deswegen, wenn es passt, ist OEM in Verbindung mit dem sicherlich dazu angebotenen Generator optimal, aber: Nachts, wenn der Mond am höchsten steht und man irgendwann in der Koje liegt, wird die geringste Kühlleistung benötigt. Tagsüber an einem windgeschützten Liegeplatz ist sie am wichtigsten. Eine kleinere kompakte Anlage, die während der Mittagshitze nur den Salonbereich kühlt, ist in meinen Augen schon etwas absolut vollwertiges. Nachts könnte man sie mit Landstrom laufen lassen oder man liegt ohnehin bei leichtem Seewind vor Anker. Seewasserkühlung, von der Effizienz her sicherlich optimal, erhöht den Installationsaufwand. Aus eigener, teils auch beruflicher Erfahrung sind alle Geräte, die aus einem Kasten bestehen unproblematischer als welche aus mehreren Komponenten mit Strippen und Leitungen dazwischen. Ich halte die Vorteile für so immens, dass ich gerne auf das letzte Quentchen Effizienz verzichte.
Ich wäre, sofern Dir die Beneteau-Anlage etwas übertrieben erscheint, mal auf der nächsten Bootsmessse und würde bei Dometic und Webasto fragen, was sich für ein dezent kühles Lüftchen im Salon so anbietet. Nein, kein Standventilator, sondern etwas aunauffällig eingebautes, was wenig Probleme mit Wartung und Betrieb bereitet. Gibt zig Boote die sowas ohne Gemurkse nachgerüstet bekamen. Einen Kasten im Spind oder einer Backskiste, Deckel zu, Leitungen raus, fertig.

Noch ein Punkt wäre, dass man Kompakt-Klimageräte und -Stromerzeuger nötigenfalls alleine oder mit Gattin herausnimmt und selbst zu einer Wartungsfirma fährt. Gerade in Schwellenländern ist das ein Pluspunkt.

Wenn das alles nicht klappt, hängt man sich gegen 1100 eine große, breite Hängematte zwischen zwei Pinien, lauscht den Zikaden und wartet auf den Nachmittag.

Chris

JoB

Smutje

  • »JoB« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14

Bootstyp: Im Bau LT: Mai 2020 Beneteau Oceanis 46.1

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56

Mittwoch, 7. August 2019, 10:54

Wenn das alles nicht klappt, hängt man sich gegen 1100 eine große, breite Hängematte zwischen zwei Pinien, lauscht den Zikaden und wartet auf den Nachmittag.


Alternative wäre auch ein begehbarer Kühlschrank mit Belüftung :kopfkratz:

Klima nur mit passenden Generator, wenn schon dann komplett autark

Mussi1975

Salzbuckel

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Wohnort: Frankfurt

Schiffsname: Cristina

Bootstyp: Bavaria 40 New Cruiser

Heimathafen: Valencia

Rufzeichen: DD5282

MMSI: 211512990

Im Marktplatz: 2

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57

Mittwoch, 7. August 2019, 11:39

Flexiteak ist aus recyceltem Kunststoff und unseres sieht nach 8 Jahren noch wunderbar aus. Im Mittelmeer würde ich es aber auf dem Deck nicht mehr nehmen, da es im Hochsommer zu heiß wird. Im Cockpit und auf den Sitzduchten immer wieder.
»Mussi1975« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_7353.jpg (384,89 kB - 13 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. August 2019, 11:58)
  • IMG_7221.jpg (273,01 kB - 9 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. August 2019, 11:58)
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Mussi1975« (7. August 2019, 11:55)


58

Mittwoch, 7. August 2019, 18:16

Beneteau dagegen kann dir viel erzählen

klar kann Beneteau viel erzählen, aber es kann und wird schon den Tatsachen entsprechen, wenn du das Verkäufersprech richtig einordnest. Ansonsten würdest du ja betrogen werden. Dass glaube ich nicht.

Vermutlich wird Benetau das erzählen, was sie erzählen müssen. Dass nämlich das Teakholz garantiert aus FSC-Plantagenholz stammt. (Und damit von minderer Qualität ist.) Bleibt noch die Dicke der Leisten, da würde ich weniger als 12mm nicht akzeptieren.

Spoiler Spoiler


Ich habe mal einige Teakdecks mit einem befreundeten Bootsbauer in Frankreich gebaut. Der bezog sein Holz vom Händler seines Vertrauens, sprich aus einer etwas nebulösen Quelle, die aus Asien mit entsprechend geschmierten Behördenmitarbeitern so manchen Container mit illegal geschlagenem Teak nach Europa gebracht hat. Faustregel bei diesem Handel: Von zehn Containern werden ein bis zwei beschlagnahmt. Das ist eingepreist.

59

Mittwoch, 7. August 2019, 19:15

Bleibt noch die Dicke der Leisten, da würde ich weniger als 12mm nicht akzeptieren.


Und warum sollen das so dicke Bretter sein. Was bringt das ausser unnötiges Gewicht und ggf. auch Problemen an Anschlusspunkten wie dem Süllrand?

60

Mittwoch, 7. August 2019, 19:24

Bleibt noch die Dicke der Leisten, da würde ich weniger als 12mm nicht akzeptieren.


Und warum sollen das so dicke Bretter sein. Was bringt das ausser unnötiges Gewicht und ggf. auch Problemen an Anschlusspunkten wie dem Süllrand?

Um eine größere Dauerhaftigkeit zu erreichen. Besonders im Hinblick darauf, dass Plantagenteak schneller 'abbaut' (Stichwort Geringerer Ölanteil) .
Das Gewicht spielt für denjenigen, der überhaupt ein Teakdeck erwägt, wohl eher eine untergeordnete Rolle. Am Anschluß zum Süllrand ist ein leicht erhöhtes Deck (im mm-Bereich) wünschenswert, da Wasser dann besser abläuft. Konstruktiver Holzschutz.

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