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1

Montag, 9. September 2019, 10:47

Schnelle Yacht oder stabilen Motorsegler für die hohen Breiten?

Guten Morgen zusammen,
wir sind auf der Suche nach dem "perfekten" Wohnsitz für die Nordwestpassage und die Äquaorruten. Stahl soll es sein. Alu ist zu teuer. Der "Eimer" darf nix kosten.
4 Jahre haben wir für die Restauration. Die Grundfrage die ich hier an euch stellen möchte ist folgende:
- Wir sind uns bewusst das schneller zu sein Voreile hat. Aber wir wollen eigentlich auch ein festes Deckshaus. Da das Budget beschränkt ist, wird es keine riesen Stahlyacht werden können, die entsprechend schnell ist. Wir denken an 13-15m. Da es in der Grösse eher die Motorsegler sind, die mit Deckshäusern gebaut wurden treibt uns die Frage um was am Ende schwerer wiegt - der Vorteil des Deckshauses oder das schneller segelnden Bootes.
Bzw wieviel mehr Wind bzw mehr Segelfläche braucht es um bei höherem Gewicht Rumpfgeschwindigkeit zu erreichen? Gibt es dafür Formeln, ähmlich der V Rumpf formel?

Uns würden eure Gedankenund Erfahrungen dazu interessieren.
Und auch die Thematik Kentersicherheit und Schwerseeeignung. Ich habe das gefühl Motorsegler sind da unterlegen - aber stimmt das?
gruss
Ralph
Gruss
Ralph

Sander 850

Admiral

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2

Montag, 9. September 2019, 11:31

https://www.fortgeblasen.at/

Kennt ihr? Die Seite würde ich ansonsten mal von Anfang bis oben durcharbeiten.

Und dann hier weiter machen:

http://www.x-trip.eu/

Videos nicht vergessen.

Ich würde Deckshaus und verlässlichen Motor einem schnellen Boot vorziehen.

Auf 13-15 M kannst du locker nen 500 L Tank einbauen. Dazu noch 100 - 200 L Diesel in Kanistern. Rechne mal mit 3 L / Stunde / 7 kn.

Da kannst du so ganz grob gerechnet über 2.500 km (!) mit fahren. Damit kannst du sehr viel Schwachwind bzw. Flauten ausgleichen.

Schätze mal damit kann man die kritischen Abschnitte der Nordwestpassage komplett Motoren.

Und da ihr Stahl wollt wird auch ein leichtes Stahlboot keine so guter Segler sein.

Ich denke es ist auch sicherer im Zweifel genug Diesel dabei zu haben als sich darauf zu verlassen dass man schnell weg segeln kann.

Hier die Boote dürften über jeden Zweifel erhaben sein:

http://www.pelagic.co.uk/

Der Skipper hat sich sehr bewusst fürs Deckshaus entschieden.

Du verlierst draußen bei 0 - 5 Grad doch auch 10 x schneller deine Energie/Kraft als wenn du gemütlich im warmen sitzt.

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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3

Montag, 9. September 2019, 11:56

:D
Wollt ihr segeln oder Motorboot fahren? Auch Strohballen treiben vor dem Passatwind.... :rolleyes:

Ich empfehle einen schnelle Segler. Aber aus Stahl..... nöööö.

Sowenig Diesel wie möglich, soviel Windkraft wie möglich. Solar auch. Malizia II sieht doch gut aus.
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

Marinero

Salzbuckel

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4

Montag, 9. September 2019, 12:05

Ich empfehle einen schnelle Segler. Aber aus Stahl..... nöööö. Sowenig Diesel wie möglich, soviel Windkraft wie möglich

Grinde?

Osttief

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5

Montag, 9. September 2019, 12:13

Nordwestpassage


Moin, meinst Du DIE Nordwestpassage oben um Kanada herum? Da würde ich unabhängig vom Layout der Yacht mal nachschauen was die Kanadier so für Vorgaben machen. Die lassen da wohl nicht mehr jeden durch weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Es mussten wohl zu viele für teuer Geld gerettet werden. Ich bin der Meinung das es dazu mal einen Artikel in der Yacht gab.
Osttief

--------------------------------------------------------------------------------------------

Das schönste am Segeln sind die Abende im Hafen...

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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6

Montag, 9. September 2019, 12:38

Ich empfehle einen schnelle Segler. Aber aus Stahl..... nöööö. Sowenig Diesel wie möglich, soviel Windkraft wie möglich

Grinde?

Cupper eher.
Tina I Punkt oder Suca oder Antibody.
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

F28

Salzbuckel

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7

Montag, 9. September 2019, 13:06

Innerhalb von wenigen Jahren von den Maasplassen in die Nordwestpassage?
klick
Das wäre jedenfalls eine beachtliche Entwicklung. Weiß Deine Frau von diesen Plänen?

Scherz beiseite: wenn Du ernsthaft die Nordwest-Passage befahren willst, sollte Dein Dampfer "Eisklasse" haben.

Moin, meinst Du DIE Nordwestpassage oben um Kanada herum? Da würde ich unabhängig vom Layout der Yacht mal nachschauen was die Kanadier so für Vorgaben machen. Die lassen da wohl nicht mehr jeden durch weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben

kann ich nur unterstreichen.
Gruß
F28

8

Montag, 9. September 2019, 13:14

https://www.fortgeblasen.at/

Kennt ihr? Die Seite würde ich ansonsten mal von Anfang bis oben durcharbeiten.

Und dann hier weiter machen:

http://www.x-trip.eu/

Videos nicht vergessen.

Ich würde Deckshaus und verlässlichen Motor einem schnellen Boot vorziehen.

Auf 13-15 M kannst du locker nen 500 L Tank einbauen. Dazu noch 100 - 200 L Diesel in Kanistern. Rechne mal mit 3 L / Stunde / 7 kn.

Da kannst du so ganz grob gerechnet über 2.500 km (!) mit fahren. Damit kannst du sehr viel Schwachwind bzw. Flauten ausgleichen.

Schätze mal damit kann man die kritischen Abschnitte der Nordwestpassage komplett Motoren.

Und da ihr Stahl wollt wird auch ein leichtes Stahlboot keine so guter Segler sein.

Ich denke es ist auch sicherer im Zweifel genug Diesel dabei zu haben als sich darauf zu verlassen dass man schnell weg segeln kann.

Hier die Boote dürften über jeden Zweifel erhaben sein:

http://www.pelagic.co.uk/

Der Skipper hat sich sehr bewusst fürs Deckshaus entschieden.

Du verlierst draußen bei 0 - 5 Grad doch auch 10 x schneller deine Energie/Kraft als wenn du gemütlich im warmen sitzt.

Claudia und Jürgen von Fortgeblasen habe ich schon angeschrieben. Nach allen meinen Erfahrungen haben die wirklich das "perfekte" Boot. Und was mir aufgefallen ist: die haben a) rel. viel Segelfläche, b) sagen das Boot könnte noch etwas grösser sein und c) schwören auf das Deckshaus. Und ich bin da 100% bei denen. Ich frage mich nur, welches Boot ich mit Deckshaus kaufe, bzw umrüste. Motorsegler mit DS sind schlicht und einfach einfacher zu kriegen. Punkt. Bleibt die Frage ob man sich später über den Kauf eines solchen "Eimers" ärgert, weil er segelt wie ein Backstein.

Ich würde SOFORT das Boot von Claudia und Jürgen in 1m länger nehmen, wenn es denn irgendwo verfügbar wäre...
...und natürlich kann man auch ein "normales" Segelboot mit Dieseltanks zupappen.
Gruss
Ralph

9

Montag, 9. September 2019, 13:24

Innerhalb von wenigen Jahren von den Maasplassen in die Nordwestpassage?
Moin, meinst Du DIE Nordwestpassage oben um Kanada herum? Da würde ich unabhängig vom Layout der Yacht mal nachschauen was die Kanadier so für Vorgaben machen. Die lassen da wohl nicht mehr jeden durch weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben

kann ich nur unterstreichen.
:-) ja...ich war auch überrascht, das ich hier schon registriert war. die 6 jahre habe ich wie folgt verbracht:
a) 2014 eine Sailart 20 gekauft. Liegt 10km von der Haustüre und ist bis heute der Feierabendsegler.
b) 03/2019 eine Albin 25 in Schweden gekauft, restauriert und gerade 5 Wochen im Ijsselmeer gekreuzt und komlett rund Korsika und Elba (ohne einen einzigen Hafen) gefahren. Und weil das (gut vorbereitet, ausgerüstet und geplant) so vollkommen problemlos und easy und spassig war:
c) Frühjahr 2020 ein Schiff für "den 50stigen im Eis" 2024 kaufen, restaurieren und (mich) fortbilden.

d) ja - alle waren dabei, wissen davon und wollen mit ;-)
EISKLASSE... ja. und zwar die kleinste. Sprich Klasse III.Dazu zählt nicht mehr und nicht weniger als ein Stahlrumpf.
(deswegen verstehe ich auch nciht die Leute, die mit GFK ins Eis fahren)
Siehe auf Blatt 7

https://www.vdma.org/documents/106011/18…89-10546d64d9fe
Gruss
Ralph

F28

Salzbuckel

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10

Montag, 9. September 2019, 13:37

a) 2014 eine Sailart 20 gekauft. Liegt 10km von der Haustüre und ist bis heute der Feierabendsegler.
b) 03/2019 eine Albin 25 in Schweden gekauft, restauriert und gerade 5 Wochen im Ijsselmeer gekreuzt und komlett rund Korsika und Elba (ohne einen einzigen Hafen) gefahren. Und weil das (gut vorbereitet, ausgerüstet und geplant) so vollkommen problemlos und easy und spassig war:
c) Frühjahr 2020 ein Schiff für "den 50stigen im Eis" 2024 kaufen, restaurieren und (mich) fortbilden.

Irre... (jetzt eher anerkennend gemeint).
Ich kenne ein Paar aus Krefeld, die grade eine Alu-Reinke (S13) für ein ähnliches Unternehmen fertiggestellt haben. Könnte eine für dich interessante Unterhaltung werden....
Gruß
F28

11

Montag, 9. September 2019, 13:46

Das liegt ja vor der Haustüre! Würde gerne mal mit denen Sprechen.
Ich schicke dir mal meine mail und tel per PN. Wärst du so nett die weiterzuleiten mit der Bitte um Rückruf?
Gruss
Ralph

F28

Salzbuckel

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12

Montag, 9. September 2019, 13:49

OK, mach ich.
Gruß
F28

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13

Montag, 9. September 2019, 14:05

Aber uns nicht ausschließen. Das Thema interessiert bestimmt noch mehr Leute/Segler.
Ups, hab keine...

nixxe

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14

Montag, 9. September 2019, 14:09

Wobei Arved Fuchs mit einem Haikutter...... und so.
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

15

Montag, 9. September 2019, 14:14

Schon mal über sowas

https://www.yachtworld.de/Boote/1990/fel…on-iii-3499980/
nachgedacht?
Schöne Grüße,
Roman
A ship in a harbour is safe, but that is not what ships are built for !

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16

Montag, 9. September 2019, 14:45

@nixxe: Die DAGMAR AAEN ist mit Kupfer beplankt und dadurch durchaus fest. Ausserdem ist Holz flexible, Stahl und auch Alu nur bedingt. Dort ist es eher plastische Verformung, was auch Jedesmal zur Verkleinerung des Schiffvolumen führt.
Ups, hab keine...

nixxe

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17

Montag, 9. September 2019, 14:59

Ah ja.
Alu scheint mir da die beste Lösung zu sein, siehe Wilfried Erdmann mit Kathena Nui oder Uwe Röttgering mit FanFan!. Aber eher teuer, klar.

Aber es muss doch auch Stahlschiffe geben, die gut segeln?!
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

18

Montag, 9. September 2019, 15:24

Schon mal über sowas

https://www.yachtworld.de/Boote/1990/fel…on-iii-3499980/
nachgedacht?
Schöne Grüße,
Roman

ja klar, hab ich darüber nachgedacht. Aber diese "Art" Boot ist mit viel zu viel "tüll tüll" und zu wenig "offroad" ausgestattet.
Damit meine ich alle Yachten die Teak Decks haben und Mahagoni Applikationen, statt feststehender Reling (kein Seil), Kollisionsschotten hinter der Bugkabine und 2 Heizsysteme.
Das müsste ich alles teuer bezahlen und würde es eh nur abreissen (Teak Deck).

"Leider" gibt es davon viele. Oft werden alte Boote augenscheinlich für den Verkauf "noch schnell" mit Teak Deck, Rollfock und elektrohydraulischen Autopiloten ausgestattet. Alles Zeug das ich nicht brauche und das nur kaputt geht.
Ich suche eher soetwas hier:
https://www.botentekoop.nl/zeiljachten/p…39-d1680b387ffd
Hätte die Gute ein geschlossenes DH wäre Sie schon meine.
Gruss
Ralph

F28

Salzbuckel

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19

Montag, 9. September 2019, 15:34

Hätte die Gute ein geschlossenes DH wäre Sie schon meine.

tja, dann kämen alternativ noch die Noord- oder Zuidkaaper der Flevo-Werft in Frage: klick

Genau der lag am letzten Wochenenden hinter uns im Hafen am Steg. Gibt's bei Bedarf auch noch in deutlich größer.
Fragen zur Bezahlbarkeit kann ich aber leider nicht beantworten.
Gruß
F28

Sander 850

Admiral

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20

Montag, 9. September 2019, 15:35

Ah ja.
Alu scheint mir da die beste Lösung zu sein, siehe Wilfried Erdmann mit Kathena Nui oder Uwe Röttgering mit FanFan!. Aber eher teuer, klar.

Aber es muss doch auch Stahlschiffe geben, die gut segeln?!


Van de Stadt sollen ganz gut segeln. Das sind aber nur die die Designer. Davon gibt es sehr viele aus Stahl.

Aber die sind dann ohne Deckshaus.

Deckshaus und gut segeln dürfte in der Tat die Herausforderung werden.

Und um den Faktor 10 steigt die Herausforderung wenn man:

Der "Eimer" darf nix kosten.

das dazu nimmt.

Ich glaube da ist die Feltz für 165.000 € raus :|

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