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1

Sonntag, 28. Oktober 2018, 00:23

Welche Jolle für 2 Erwachsene und „kein Wind"?

Hallo Segelgemeinde,

ich suche eine Jolle für den windarmen und nicht besonders großen örtlichen Baggersee…

Ein paar Gedanken habe ich mir schon gemacht, kann mich aber irgendwie nicht auf eine Klasse festlegen:

- Zweimannboot (Dann kann man wenigstens Quatschen, während man auf den nächsten Windhauch wartet.)
- Genug Auftrieb und Mast weit genug vorne, damit das Heck auch bei 180 kg Crewgewicht sauber aus dem Wasser kommt (Wenn beide jeweils direkt hinter den Wanten sitzen, nicht noch weite vorne.)
- Sollte bei wenig Wind gut anspringen, Geschwindigkeit bei viel Wind spielt keine Rolle.
- Leicht und steif um viel Rückmeldung zum Segeltrimm u.s.w. zu bekommen, kann ruhig kippelig sein. Außerdem ist die Sliprampe für schwere Jollen nicht wirklich geeignet.
- Geräumiges Cockpit und Baum in einer Höhe, so dass man auch als Ü40 mit 1,90 m bequem klar kommt.
- Mit einem Yardstick zwischen Laser und Korsar könnten wir mittendrin bei den Vereinsregatten mitmischen und müssten nicht weit voraus sein, um in der Wertung eine Chance zu haben.
- Lieber effektive Beschläge (z.B. 1:16 Baumniederholer), als komplizierte (Traveller, 3D Fockholepunktverstellung, Mastfallverstellung)
- Wellen gibt es bei uns praktisch nicht, da muss das Boot auch nicht besonders gut durch oder drüber gehen.
- Bei den revierüblichen Klassen ist nix dabei, sind beide zu schwer&träge.
- Ich würde gerne weniger als 5000 Euro für Kauf und Behebung der wichtigsten Probleme ausgeben, es soll aber auch keine monatelanges Bastelprojekt werden.

Im Moment hänge ich beim 505er „fest“, aber vielleicht gibt es irgendwelche Bootsklassen in D, die nicht so verbreitet/bekannt sind?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

wurner

Bootsmann

Beiträge: 138

Wohnort: Lübeck

Schiffsname: Bagalut

Bootstyp: L23

Heimathafen: Marina Grossenbrode

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2

Sonntag, 28. Oktober 2018, 01:13

Vielleicht ein Boot von RS?! Eine Vision findest du für 4k gebraucht. Sportlicher und passend zu euch wäre wohl eine RS 400. Der Preis sollte höher sein.

Lutze

Kapitän

Beiträge: 720

Schiffsname: Ripple

Bootstyp: 26ft, passend zum Revier

Heimathafen: Hooksiel

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3

Sonntag, 28. Oktober 2018, 01:20

Hallo,


uns gefiel seiner Zeit der Schwertzugvogel sehr gut. Der segelt recht ordentlich und Du hast für 2Erwachsene genug Platz.
Für Dein Budgetsollte es auch schon was halbwegs ordentliches geben.


Viele Grüße
Lutze

ruben7587

Salzbuckel

Beiträge: 2 051

Bootstyp: Loper Standfast 27

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4

Sonntag, 28. Oktober 2018, 01:44

Bei Deinen Anforderungen ??
Korsar oder FD fällt mir dazu ein . Beim 5O5er hängt der Baum zu tief und bei der Regatta musst Du bereits wieder an der
Theke sitzen , wenn der Zweite über die Startlinie geht . Gilt auch für den FD aber der ist bequemer und hat ein etwas größeres
Cockpit . Der Korsar wäre richtig . H-Jolle kommt wegen Gewicht und Slipanlage nicht betracht , FJ wird Dir zu klein sein .
RS 400 wäre auch eine Option , da brauchst Du keinen Mann am Draht und das Gewicht stimmt auch .

5

Sonntag, 28. Oktober 2018, 10:57

H-Jolle kommt wegen Gewicht und Slipanlage nicht betracht


Hmm, die "neueren" (also 1970er und später) wiegen kaum mehr als ein ZV, die Kother passen noch im Preis, bei den noch neueren ab den 1990ern wird es aber mit dem Preis eng werden. (Wie viel kg verträgt der Slip?)

Beim Javelin wird der Baum zu tief sein, oder?

RS dürfte passen.

Gaudet

Seebär

Beiträge: 1 178

Bootstyp: Varianta 65

Heimathafen: Sorpesee

Im Marktplatz: 1

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6

Sonntag, 28. Oktober 2018, 12:00

Der Conger passt bis auf das Gewicht.

Toto7817

Leichtmatrose

Beiträge: 35

Bootstyp: Comfortina 32 & FAM für zuhause

Heimathafen: Travemünde

Im Marktplatz: 1

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7

Sonntag, 28. Oktober 2018, 15:56

Hi,
die beiden Anforderungen bezüglich Gewicht (Heck aus dem Wasser) und Yardstick (im Feld mithalten) sind mir nicht ganz einleuchtend, aber egal, hier mein Schnellschuß:
Ich hatte mit einem Korsar auf dem Baldeneysee angefangen. Tolle Gleitjolle, die mir aber nur auf Mallorca bei einem Gleitjollentrainng richtig Spaß machte und wir sie erstmals richtig im Trapez ausreizen konnten. Auf dem heimischen Revier waren die Winde zu veränderlich und nicht stabil genug.
Ich köntne mir Conger oder Lis gut vorstellen. Zugvogel könnte auch gehen. Einfach zu segeln ohne zu viel Regattaausrüstung.
Btw, ich hatte dann von Korsar auf Fam umgesattelt. Mit den Kindern deutlich ruhiger und Yardstick paßt gut ;-)
Gruß und viel Erfolg

8

Sonntag, 28. Oktober 2018, 20:57

Zugvogel kann passen.
Monarch wäre für das Gewicht besser, ist aber ein Kielboot.

Krusefix

9

Montag, 29. Oktober 2018, 08:13

Flying Cruiser
505 oder 470
Hobie 16
FD, Korsar
H-Jolle
Klepper Trainer
Seggerling und dessen Verwandtschaften
Laser 2

Zugvogel, Conger.....=... alles eher Starkwindschiffe
Dansk sejlunion

Beiträge: 608

Wohnort: Zeuthen

Schiffsname: Celia

Bootstyp: Hunter 23

Heimathafen: Zeuthen

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10

Montag, 29. Oktober 2018, 08:26

Yxylon, viel Platz (auch für ausgewachsene Männer) durch die Seitenschwerter und segelt bei wenig bis viel Wind sehr gut.
Gruß, Jörg!

11

Montag, 29. Oktober 2018, 08:36

" Baum in einer Höhe, so dass man auch als Ü40 mit 1,90 m bequem klar kommt." Die Minimalhöhe beim Bücken hängt zwar mehr vom Körper-Umfang als von der -Größe oder gar dem Alter ab, aber wie auch immer, ein sportliches Boot für unsportliche Segler soll es werden ... das berenzt die Ausahl etwas. Wenn Du Dich im greisen Alter von 40 Jahren schon nicht mehr richtig bücken kannst, würde ich nach einer leichten, schlanken H-Jolle Ausschau halten. Gibt ausgesprochen gute Verdränger in dieser K.-Klasse und die Anforderungen an Fitness sind gering.

Lese eben, dass es noch mehr Vorschläge gibt: Flying Cruiser halte ich für geringwertiger gegenüber einer ganz auf Leichtwind optimierten H-Jolle und den 16er hätte ich auch empfohlen, wenn die Maßgabe nicht eine Jolle wäre. Er ist bei Leichtwind erstaunlich flott, kann prima mit Spinnaker (470er ...) gefahren werden und wird als LW-Boot oft unterschätzt, weil bei zunehmendem Wind doch deutlich mehr geht. Für eine Dreiecks-Yardstickregatta bei Leichtwind , hat er v.a. bei LW aber zu viel Abdrift, als dass man da Chancen auf einen Blumentopf hätte und last but not least mangelt es Dir wahrschenlich an Höhe unterm Baum. Es gibt zwar auch Hobiesegler über 70, aber um die geht es ja nicht.

Chris

Grautvornix

Mitglied der Generation S.

Beiträge: 3 226

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Bootstyp: Hobie 16 LE

Heimathafen: La Tranche sur Mer / Vendee / FR

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12

Montag, 29. Oktober 2018, 12:06

Wenn die Maßgabe ein Einrumpf Boot ist würde ich auch nen Korsar empfehlen. Ansonsten hat Chris mal wieder recht...
"Da hilft nur eins. Hoffen dass die Diesel anspringen, dann dreimalwahnsinnige und durch. Raus ausm Trichter. Und dann ab nach Hause. Wenns klappt, gibts ne halbe Flasche Bier für jeden."

Olaf_P32

Admiral

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Heimathafen: Mardorf

Rufzeichen: Hallo

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13

Montag, 29. Oktober 2018, 12:26

- Genug Auftrieb und Mast weit genug vorne, damit das Heck auch bei 180 kg Crewgewicht sauber aus dem Wasser kommt (Wenn beide jeweils direkt hinter den Wanten sitzen, nicht noch weite vorne.)
Na die 180 kg sind für den Korsaren schon sehr grenzwertig. Ist bei einem so leichten Boot ja auch nicht verwunderlich. Ich rate aus eigener Erfahrung auch eher zur H-Jolle. Das Cockpit ist deutlich größer, das Mindestgewich für Vorschoter beträgt 80kg und man kann auch mal auf den Neo oder den Trockenanzug verzichten. Also alle in allem eher was für alternde Herrschaften. (Obwohl ich einen 80 jährigen Korsarsegler kenne)
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

14

Montag, 29. Oktober 2018, 16:13

Vaurien....


Wenn man drin liegt, geht das mit dem Baum auch noch.
:D :D :D


Gruben Sprint?
Gruß
der Michael

:D

15

Dienstag, 30. Oktober 2018, 18:33

Vielen Dank für die vielen Antworten!!!

Die „Yardstick-Einschränkung“ hat ruben7587 ja schon griffig erklärt. 

Dass der Spiegel komplett aus dem Wasser ist, ist die Mindestvoraussetzung, damit das Wasser am Heck bei niedriger Geschwindigkeit sauber abläuft und die Geschwindigkeit nicht durch hohen Widerstand noch weiter reduziert wird.

Ich bin nicht komplett unsportlich, hätte aber auch keine Lust mehr, die „Contender-Kommandorolle“ zu lernen, um unter dem Baum durchzukommen. Die Platzverhältnisse beim 505er sind vollkommen in Ordnung.


Nicht so mein Ding:
RS Vision: Bei viel Wind sehr unterhaltsam, bei wenig Wind eher zäh…
Trainer: Eher für leichtere Crews…
Schwertzugvogel: Optisch mein Geschmack, aber schon arg schwer
Conger, Monarch, Lis, Fam: Viel zu träge. Da hat ein Laser-Segler sein Boot nach der Kenterung schon wieder aufgerichtet, bevor man auf denen die Böe überhaupt bemerkt…
470er, Laser 2: Zu wenig Auftrieb, zu wenig Platz
FJ: Technisch interessant, aber eben nur der „Kleine FD“
H-Jolle: Sehr faszinierend, aber sehr groß und sehr teuer…
Seggerling: Einmannjolle
Vaurien: Sehr sympathisch, aber leider zu klein
Yxilon: Schwer und optisch nicht so mein Geschmack
Gruben Sprint: Schwer

Engere Wahl:
RS400
Javelin
Korsar
FD
505er

Gibt es noch mehr Vorschläge?

Ich finde die Albacore auch interessant, aber wie die RS400 in Deutschland vermutlich nicht zu finden…

wurner

Bootsmann

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Schiffsname: Bagalut

Bootstyp: L23

Heimathafen: Marina Grossenbrode

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16

Dienstag, 30. Oktober 2018, 18:57

wegen der RS400 kontaktiere doch mal Christian. Der hat auch einige Gebrauchte RS auf seinem Hof stehen. Vielleicht ja auch eine 400er.
www.onsail.de

17

Donnerstag, 1. November 2018, 20:05

Ins Anforderungsprofil passen meiner Meinung nach auch Windy und Ponant.
Beide etwas größer als korsar und damit gut für die 180kg geeignet.

LG,
Thomas

18

Donnerstag, 1. November 2018, 21:28

Hier im Osten gibts noch nen Relikt. Ist so ne Mischung aus H-Jolle und FD, nur kleiner.
https://de.wikipedia.org/wiki/10qm-Wanderjolle
Das mit der "Wanderjolle" ist definitiv nicht mehr ernst zu nehmen.
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit

Gaudet

Seebär

Beiträge: 1 178

Bootstyp: Varianta 65

Heimathafen: Sorpesee

Im Marktplatz: 1

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19

Donnerstag, 1. November 2018, 22:16


Sehr interessant... Conger springt nicht an, mit ner Fam gleichgestellt.
Vergleichst dann mit nem Laser?
Und willst 180kg Crew auf n Leichtwindboot setzen? Schon mal Crews solcher Boote gesehen?

Viel Glück.....

ruben7587

Salzbuckel

Beiträge: 2 051

Bootstyp: Loper Standfast 27

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20

Freitag, 2. November 2018, 07:05

Den Korsar kannst Du bis 3 - 4 Bft ohne Trapez segeln . Ebenso wie RS 400 .
Bei den anderen brauchst Du ab 3 bft einen Trapezmann .
Wenn Dein Revier sehr böig ist , dann springt der ständig rein und raus .
Weiterer Vorteil eines kleinen Revieres : Du brauchst den Mast nicht fallen lassen , also kommt
der Großbaum etwas höher .
Bedenke noch : leichte Boote springen schneller an aber etwas schwerere schieben sich
schon mal durch ein Flautenloch , da bremsen die leichten sofort ab und stehen .

Das hatte ich noch im Hinterkopf .

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