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  • »Don Canallie« ist der Autor dieses Themas

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Wohnort: Potsdam

Bootstyp: Eikplast 2

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1

Freitag, 23. August 2019, 19:04

Eikplast versiegeln

Hey Leute,

Ich habe mir vor einigen Tagen eine günstige Eikplast 2 geholt und bin grade am Rumpf dabei. Der alte Lack ist rissig und ich möchte mir nicht den Aufwand machen ihn komplett runter zu schleifen. So habe ich ihn mit 6 240er Scheiben mit dem Exzenterschleifer runter geschliffen. Er ist noch ziemlich dick drauf mit den Rissen. Nun wollte ich wie mein Segelkumpel mir auch bestätigt eine Deckschicht zum Risse füllen nehmen dann Gelcoat drüber und dann Lack oder direkt Lack. So Quelle A sagt ich muss Polyesterharz auf GFK nehmen alles andere verträgt sich nicht. Quelle B mein Epoxidharz. Ich habe ein paar Stellen die ich vorher noch ausbessern muss ein Aussetzer und am Schwerkasten 2 abgelöste Stellen. Was würdet ihr denn empfehlen wenn ich Glasfasermatten dazu nehme Polyesterharz oder Epoxidharz?
Beste Grüße aus Potsdam

der Don

2

Freitag, 23. August 2019, 19:21

Mit Epoxy kann man so ziemlich alles machen. Ich würde es alleine deshalb nehmen, weil ich damit Erfahrungen habe, mit Polyester noch nicht so richtig. Allerdings musst Du bei Epoxy Glasfasergewebe nehmen, keine Sauerkrautmatte. Aber Risse mit 240er ausschleifen? Ich würde größer vorschleifen, oder sind es nur sehr kleine Risse? Wenn Du einen neuen Anstrich aufbauen möchtest, ist das wohl eher suboptimal.

  • »Don Canallie« ist der Autor dieses Themas

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3

Freitag, 23. August 2019, 19:32

Ich hätte ja gerne Fotos hoch geladen aber egal wo ich es versuche die Seite stürzt dann immer ab
Beste Grüße aus Potsdam

der Don

4

Freitag, 23. August 2019, 19:42

schau dir das mal an

vielleicht macht es dein Leben einfacher.


Krusefix

5

Freitag, 23. August 2019, 22:44

Hey Leute,

Ich habe mir vor einigen Tagen eine günstige Eikplast 2 geholt und bin grade am Rumpf dabei. Der alte Lack ist rissig und ich möchte mir nicht den Aufwand machen ihn komplett runter zu schleifen. So habe ich ihn mit 6 240er Scheiben mit dem Exzenterschleifer runter geschliffen. Er ist noch ziemlich dick drauf mit den Rissen. Nun wollte ich wie mein Segelkumpel mir auch bestätigt eine Deckschicht zum Risse füllen nehmen dann Gelcoat drüber und dann Lack oder direkt Lack. So Quelle A sagt ich muss Polyesterharz auf GFK nehmen alles andere verträgt sich nicht. Quelle B mein Epoxidharz. Ich habe ein paar Stellen die ich vorher noch ausbessern muss ein Aussetzer und am Schwerkasten 2 abgelöste Stellen. Was würdet ihr denn empfehlen wenn ich Glasfasermatten dazu nehme Polyesterharz oder Epoxidharz?


Du bist Dir aber ganz sicher, dass Du Lack wegschleifst, und nicht die Gelcoat?

  • »Don Canallie« ist der Autor dieses Themas

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6

Samstag, 24. August 2019, 13:27

Ich wäre mir da gar nicht mal so sicher. Die Seite hier kackt auf all meinen Geräten ab wenn ich Bilder hochlade....nervig.


Deswegen hier einmal Links


https://ibb.co/MhvngBq
https://ibb.co/9VZGh0Q
https://ibb.co/TBNRx11
https://ibb.co/Tv0PmPq
Beste Grüße aus Potsdam

der Don

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7

Dienstag, 10. September 2019, 03:50

Gelcoat abschleifen

Nach langem Hin und Her bin ich nun dabei die Gelcoat bis zur Trennschicht zum GFK abzuschleifen um eine neue Gelcoat aufzutragen. Allerdings sitze ich mit meinem PEX 115A Exzenterschleifer und 80er Scheibe für alles von Holz bis Blech für eine A4 große Fläche fast eine ganze Stunde da. Habt ihr eine Idee, wie ich die Gelcoat schneller runter bekomme?
Beste Grüße aus Potsdam

der Don

8

Dienstag, 10. September 2019, 08:27

Es gibt spezielle Gelcoat-"Hobel", GelPlane. Von der Linden hat die früher AFAIR auch verliehen.

Ggf. funzt auch die Metabo-Lackfräse; ich habe die zwar noch aus Holzbootzeiten, aber das Gfk-Boot noch nicht so lange, als dass ich damit Erfahrungen in dem Zusammenhang gemacht hätte.

Zum Schleifen: 80er ggf. durch 40er ersetzen, Universalschleifscheibe durch eine richtig passende. Der Unterschied zwischen gutem und schlechtem Schleifmaterial ist in der Regel größer, als zwischen teuren und billigen Maschinen.

9

Dienstag, 10. September 2019, 09:12

Excenter nimmt eh nicht viel ab. Nimm statt einem Pex einen Pbs und 40er, notfalls 20er Papier. Der Vorteil der Gelcoathobel ist der, dass man sich keine Dellen reinschleift und statt dessen eine vorher eingestellte Schichtstärke abnimmt. Der Nachteil der Gelcoathobel, dass sie bei kleinen Booten mit relativ kleinen Radien an konvexen Flächen nicht so in ihrem Element sind. Konkave Flächen mögen sie überhaupt nicht.

Damit Du völlig verzweifelst, hier noch eine Quelle C*, die hiermit sagt, dass Epoxid nicht UV-beständig ist und mit etwas uv-dichtem lackiert werden muss. Googel mal nach "Aufbau UW-Schiff" und "Osmose-Sanierung" Da solltest Du von den gängigen Bootsharz-Herstellern, wie West, Voss und International das eine oder andere finden, was Deiner Problematik ähnlich ist. Natürlich nicht die Osmose selbst, sondern der Weg zurück zum intakten UW-Schiff.
Dabei nie vergesssen, dass das Abreißen immer am schnellsten geht. Der Weg zu einer halbwegs ansehnlichen Oberfläche ist hart und langwierig. selbst wenn Du ein begnadeter Künstler bist, besteht die Hauptarbeit nicht etwa darin, eine Schicht nach der anderen draufzuklatschen, sondern vor allem in den Zwischenschliffen. Vieles davon wird nass geschliffen, weil sich sonst das Papier sofort zuetzt. Nass heißt entweder Pressluft (ab 350 l/min) oder Hand. Sei froh, dass das Boot so klein ist!

Chris



* es gab hier mal einen, der wollte wissen, wie er seine verkreideten Katamaran-Rümpfe wieder hübsch macht. Er bekam 5 völlig verschiedene Tipps. Einer davon war von mir. Weil er sich nicht sicher war, wer denn nun Recht hat, hat er alle Tipps gleichzeitig angewendet und etwas enttäuscht Fotos vom Ergebnis gezeigt. Das Boot sah aus, als hätte er Kuchenglasur mit Kohlekompretten gemischt und die mit einem Handfeger lackiert aber das Zeug ging nicht mehr ab. Er hat mit 20h Arbeit und 200 € Material ca. 2000 € Bootswert vernichtet. - Es hätte sicher schlimmer kommen können.

Deswegen: lies eine (!) Beschreibung aus einer (!) Quelle, die Dir vertrauenswürdig erscheint von vorn bis hinten durch, weiche nirgends auch nur einen Millimeter ab und es wird werden. Anstrengend, aber es wird werden.

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