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1

Dienstag, 9. Oktober 2012, 12:09

Schlauchboote mit Besegelung

Wo sind sie geblieben? Besegelte Schlauchboote (nicht gemeint sind Katamarane und Faltboote) scheinen eine ausgestorbene Bootsgattung zu sein. In den 60ern bis 80ern waren sie eine verbreitete Spezies. Mit Booten von Wiking und Metzeler u.a. war der Segelspaß für die ganze Familie gesichert. Ob nun auf dem heimischen Binnensee oder der Adria. Leicht zu transportieren, multifunktional und bequem zu fahren.

Dieser Threat ist für alle gedacht, die sich für das Segeln mit einem Schlauchboot interessieren, noch ein Boot besitzen oder hoffen, dass es bald wieder mehr davon gibt.
Ich bin gespannt!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »daysailertogo« (10. Oktober 2012, 12:44)


nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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2

Dienstag, 9. Oktober 2012, 14:12

hm, sie waren nicht schnell,.liefen kaum höhe, sahen ..... naja..... aus, und die masten knickten bei starkwind und welle wie streichhölzer. genauso wie bei den elenden schaumgummi-sunfish-jollen. vorprogrammierte seenotfälle, zumindest an der ostsee bei ablandigem wind. also, für die küsten war das nixx. für teiche bestimmt lustig, so als etwas flotteres badebooot.

die duckys sind aber klasse. allerdinx katamarane.

sorry, ich trauere so manchen alten dingen nicht hinterher..... :rolleyes:
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

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3

Dienstag, 9. Oktober 2012, 15:27

Ein Threat FÜR Schlauchbootsegeln!

Hallo,

meine Absicht ist ein Threat für FREUNDE besegelter Schlauchboote. Vielleicht ist hier einfach mal Platz für Fachsimpelei und Austausch.

Natürlich bleibt die Segelleistung eines Schlauchbootes deutlich hinter der eines Festrumpfbootes und das Segelrevier sollte zum Boot und zum Skipper passen. Leistung steht aber nicht für jeden an erster Stelle.

An anderer Stelle gibt es schon genügend negative Äußerungen über diese Art von Segelbooten. Auf Hinweise, dass Segelschlauchboote nichts taugen und andere Boote viel besser seien, kann ich gerne verzichten. Ich kenne diese Argumente gut und kann sagen, sie sind mir vollkommen egal!

Aus Mangel an aktuellen Booten auf dem Markt habe ich eines konstruiert und gebaut und vielleicht kommen dadurch so manche alte und neue Schlauchbootfreunde aus der Versenkung und bringen das Thema zum wachsen.

Viele Grüße
Christoph

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »daysailertogo« (9. Oktober 2012, 17:39)


ACVoltage

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4

Mittwoch, 10. Oktober 2012, 07:37

Hab mit einem "Klepper-Master" (Fock und Gross, Seitenschwerter) das Segeln angefangen.

Und das auf dem Mittelmeer.. Ohne jede Ahnung. 8o
Mutti war "Harbor-Control". Saß am Strand und hat mit Handtuch gewedelt, wenn wir allzuweit draussen waren .

Geile Zeit.. :D 1965 oder so...

Diese Dinger sind TEUER, wenn die z.B. bei Ebay angeboten werden..

Wen es interessiert..: http://www.faltbootbasteln.de/fbb-klepper-master.html
Erstmal alles zerlegen und auf andere Nutzungsmöglichkeiten untersuchen 8o

Und.. So grimmig, wie in meinem Avatar bin ich selten... Nur wenn ich anmerke, die Fock bitte etwas durchzusetzen.. oder bitte die Rettungsinsel klarzumachen.
. :D

Und..: Weniger ist oft mehr. Wenn ich nichts mehr einsparen kann, was überflüssige Schalter, Stromkreise betrifft. DANN ist die Elektrik so langsam perfekt.

unregistriert

5

Mittwoch, 10. Oktober 2012, 10:34

Was es gab - was es gibt!

Hier ein paar Bilder von Segelschlauchbooten, die nicht mehr hergestellt werden:

Metzeler:
Es gab eine große Anzahl an Modellen und Besegelungen: Markant, Maya, Juca, Aztek etc.





Wiking hatte seit den 50ern ebenfalls eine Reihe besegelbarer Schlauchboote:
Hier das Modell: Standard


Modell Komet


Firma Gugel:

[img]https://www.boote-forum.de/attachment.php?attachmentid=123169&d=1235927343[/img]




Im Bereich Badeboote hatten sich auch Hersteller getraut wie Sevylor und John:


[img]http://www.boote-forum.de/attachment.php?attachmentid=205922&d=1274079136[/img]


Aktuell gibt es im deutschsprachigen Raum nur noch die Firma Grabner in Österreich, die besegelte Schlauchboote anbietet:

Modell Hobby



und das Modell Ranger:



Ganz aktuell kommt ein neues Produkt auf den Markt: www.dinghygo.com
Eine holländische Firma, die ein Tenderboot mit Segel anbietet:


In England ist das Segeln mit Schlauchbooten noch verbreiteter: Hier gibt es die Tinker-Boote von Henshaw. Auch wenn diese Firma ebenfall nicht mehr existiert, so gibt es dafür sogar eine Art Klassenvereinugung:


http://www.tinkerowners.org.uk/index.html




In den USA gibt es die Firma Snark, die eine Anzahl von Autodachjollen herstellt. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an das gelbe Modell Sunflower, dass in den 70ern in Deutschland für 990 DM angeboten wurde. Es hat eine Art Lateiner-Segel. Scheinbar gibts heute nur solche Segel für Kleinstboote in den USA, denn alle gefundenen Boote haben diese Segel. Eine Slup-Takelung war nicht zu finden. Die Firma www.sailboatstogo.com hat basierend auf diesen Segeln eine Palette von Besegelungen für Schlauchboote.


Zuletzt noch zwei Designstudien, die in die Zukunft weisen. Vielleicht wird es auch bald eine Anwendung der Technologie von Airdecks und SUPs für aufblasbare "Festrümpfe" geben.

Braun Designpreis 2009: Aquatic Companion
http://www.braun.com/de/world-of-braun/b…ion-lenger.html


Noch eine Designstudie "Urban Skiff" von Schweizer Studenten:
http://www.likecool.com/Urban_Skiff_Port…sign--Gear.html



[video]http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=k3akf1_Yiws[/video]

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »daysailertogo« (10. Oktober 2012, 12:26)


Grautvornix

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6

Mittwoch, 10. Oktober 2012, 10:46

Ich hab glaub ich 1989 zum letzten mal nen besegeltes Schlauchboot gesehen (kein schlauchkat).
War auf nem Campingplatz an der Schlei.
Ich denke das die Leute die aus Platzgründen auf ein Festrumpfboot verzichten mit der wachsenden Zahl an Katamaranen dort Ehr was für sich gefunden haben, wegen der doch schon besseren Segeleigenschaften.
Für alles gibt es eine bestimmte zeit, und die für ein solches Produkt ist wohl auch vorbei. Zumindestens bei der breiten Masse.
Die Zahlen der Campingurlauber sind seit Jahren rückläufig und dazu gehörten auch solche Artikel. Wie Klepper Faltboote und ähnliches.
"Da hilft nur eins. Hoffen dass die Diesel anspringen, dann dreimalwahnsinnige und durch. Raus ausm Trichter. Und dann ab nach Hause. Wenns klappt, gibts ne halbe Flasche Bier für jeden."

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7

Mittwoch, 10. Oktober 2012, 11:23

Hallo Grautvornix,

ich stimme deiner Analyse zu. Der Preisdruck im Markt ist ja in den letzen Jahren viel größer geworden und auch das Freizeitverhalten hat sich in Richtung Action verschoben. Deswegen auch der Erfolg der Schlauchbootkats.
Ich habe am Altmühlsee ein Wiking-Segelboot gesehen. Ist auch in meinem Video vom Altmühlsee zu sehen. Es waren 2 Pärchen mit einem Wiking Komet und sie haben das Boot seit 1977! Wenn man Ebay durchsucht, sieht man, dass es noch eine Menge an Wikings und Metzelers gibt. Wobei besonders bei den Metzelern die Haltbarkeit der Schläuche nach 30-40 Jahren einfach zu ende geht. Die Besegelungen halten aber meist.

Ich glaube, dass besegelte Schlauchboote wieder eine Zukunft haben werden. Aus einem Grund: Der demographische Wandel. Wir werden eine Gesellschaft von Alten und die lieben es eher gemütlich und bequem. Ich habe auch schon eine Anzeige gesehen, da verkauft jemanden seinen Smartkat, weil er merkte, dass es mehr ein Sportgerät ist als zum entspannten Segeln geeignet zu sein. Seine Vorschoterin gab wohl den Anlass.

Die Resonanz auf meinen Eigenbau Daysailer2go war bei allen Mitseglern bisher sehr positiv. Man kann eben auch mit 4-5 Knoten Spass haben. Wenn schon Katfahrer danach begeistert sind, kanns nicht so schlecht sein. Ist eben auch für einen Katfahrer klasse sich ins Boot bequem reinzulümmeln anstatt immer auf dem Trampolin rumzukriechen und den Kopf vor dem Baum zu ducken. Ich bin wahrscheinlich mit meiner Neuauflage von besegelten Schlauchbooten in Deutschland zurzeit der einzige, der sich an diesem Thema abarbeitet, aber das muss ja nicht so bleiben.

LG Christoph
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Grautvornix

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8

Mittwoch, 10. Oktober 2012, 12:31

Moin Christoph!

Der demographische Wandel bringt aber auch die stärkste Käuferschicht der finanziell gut gestellten Best Ager hervor.
Die sind wie du richtig sagtest auf Gemütlichkeit und Komfort eingestellt. Ob sie dann nicht sogar Ehr zu einem Daysailer a la Zephyr oder sowas greifen?! Ich habe ganz gute Verbindungen zu den deutschen Caravan-Herstellern. Die bestätigten mir erst kürzlich das der Trend zum rollenden Luxushotel stark zunimmt und junge Familien Ehr pauschal in ein Hotel gehen als Campen.
Grade der Markt der Jollen und auch Schlauchboot Segler ist traditionell dort angesiedelt und stark rückläufig.
Frag mal bei ner Korsar Klassenvereinigung. Es gibt nen harten Kern der aktiven, aber Leute die ihr Boot innen Urlaub mitnehmen sind wenige geworden.
Das erlebe ich an der deutschen Ostseeküste genauso wie an den vielen großen und kleineren Seen in unserem Land.
Vielleicht hast du ja Glück und es zündet wieder.

LG Olli
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ulip

Maat

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9

Mittwoch, 17. Oktober 2012, 18:44

Segelschlauchboot DSB Zephyr Giopti III

Hallo Christoph,

gute Idee Dein Thread für Segelschlauchboote, ich kann zu Deiner Sammlung ein weiteres Exemplar beitragen !!

Das Giopti wird auch nicht mehr gebaut, meines ist Baujahr 1977, ich habe es 2003 bei Ebay ersteigert. Es ist 3 m lang und hat 6 qm Segelfläche und es hat, was für Segelschlauchboote eher selten ist, einen Schwertkasten, genau wie das Dingygo. Die Holzteile müssten mal überholt werden, und im Boden ist ein kleines Leck, das aber leicht geflickt werden könnte, ansonsten ist es einsatzklar. Es segelt ganz gut, ins Gleiten ist es allerdings nur schwer zu bringen, aus 2 Gründen, das Teil ist ziemlich schwer, ich schätze mal 60 kg, und durch den weit vorne stehenden Mast wird bei entsprechendem Wind auf raumen Kursen der Bug ins Wasser gedrückt, auch wenn man sich ganz nach hinten setzt.

Auf dem Video macht mein Sohn seinen ersten "Einhandtörn" , ich denke mal es waren 2-3 Beaufort.

http://www.youtube.com/watch?v=j7y4LqUk61I


Viele Grüße

Uli
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ulip« (17. Oktober 2012, 19:24)


10

Montag, 5. November 2012, 16:44

Einsteiger mit angfängerfragen zum segelschlauchboot

Hallo zusammen.
Ich bin ein kompletter Neueinsteiger was das Segeln betrifft, hab aber den Binnenschein für Motor.
Im Moment hab ich leider nur ein zugelassenes wogner ( weihai) Schlauchboot mit 4,6m Länge und 1,8m Breite. Das Boot verfügt über einen Aluboden und hat einen aufblasbaren Kiel.
Dieses Teil ist eigentlich als Bade - Angelboot angeschafft worden und ist im Moment mit einem 1Kw / 24V E- Antrieb vom Chinamann motorisiert.
Ich würde dieses Teil gerne mit einer Besegelung versehen.
Für die Besegelung hab ich mir eine gut erhaltene Besegelung vom Metzler Markant ( glaub ich wenigstens) vorgestellt, da diese sich mit halbwegs vertretbarem Aufwand an mein Boot anpassen lässt und unter 10 m2 Segelfläche bleibt.
Das Boot soll ja auch ohne Schein zu fahren sein....
Da ich im Moment noch in der Planungsphase bin, möchte ich dieses Projekt einfach mal zur Diskussion stellen....

Das ein Boot dieser Art wohl nur über sehr mäßige Fahrleistung verfügen wird ist ja schon oft geschrieben worden - das stört mich aber nicht so lange es prinzipiell zum segeln taugt...
Wie gesagt, es soll ja auch nur ein Badeboot für den Edersee und ähnliche Gewässer sein.

Mich würde jetzt natürlich eure Meinung zu diesem Projekt interessieren - und für den ein oder anderen Tipp wäre ich echt dankbar.

Gruß
Bernard

11

Montag, 5. November 2012, 16:51

Mein erstes Boot war ein Sevylor mit Besegelung. Damit sind wir in Yugoslawien rumgedüst. War eine schöne Zeit. Danach kam dann ein Metzler.
Naja, wo das hingeführt hat sehen wir ja nun. :D
:kedde: Kedde, der Nordmann war`s.

Für Eile fehlt mir die Zeit.



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12

Dienstag, 6. November 2012, 08:13

@UliP: eine "richtige" Gleitfahrt wirst du wohl bei der Segelfläche im Verhältnis zur benetzten Wasserfläche, der Rumpfform etc nicht hinbekommen.
Um mit dem für dein Rigg vorgesehenen Boot (Optimist Jolle) ins Gleiten zu kommen, muss der Bug schon arg aus dem Wasser schauen. Und das
dann bei gutem wind und quasi keinem Crewgewicht...da ist der Grad zwischen Kentern und oben bleiben dünn wie ein Blatt Papier ;)

@bernard: Seit dem 17.Oktober 2012 brauchst du in Deutschland keinen Schein mehr. Guckst du hier... klick klack
"Da hilft nur eins. Hoffen dass die Diesel anspringen, dann dreimalwahnsinnige und durch. Raus ausm Trichter. Und dann ab nach Hause. Wenns klappt, gibts ne halbe Flasche Bier für jeden."

unregistriert

13

Samstag, 10. November 2012, 19:19

weihai Schlauchboot mit Metzeler Segel

@bernard

Sei gegrüßt Bernard,
freut mich natürlich, wenn sich noch jemand meldet, der auch eins baut.
Ich sehe dein Projekt positiv, ohne dein Boot und die Metzeler-Besegelung persönlich zu kennen.
Dein Boot ist ja schon recht gut ausgestattet und mit Aluboden müsste eigentlich jede Metzteler Besegelung anzupassen sein.
Es müsste aber die Bootsbreite passen. Die Metzler Besegelungen gibts noch bei Ebay und die Qualität ist gut.
Bescheidene Segelleistung ist klar, aber sooo schlecht wirds nicht werden. Mein Boot läuft bei 3 bft 4-5knt. Und ich habe noch lange nicht optimiert
und eine sehr mäßige Besegelung mit nicht einmal 5qm. Also alles relativ.

Must halt schauen, wie du die Beschläge auf das Boot bekommst. Aber Aufkleben kann man eigentlich alles oder du verwendest bestehende Beschläge.

Grüße Christoph

14

Donnerstag, 15. November 2012, 15:08

Danke für deine Einschätzung - das macht doch Mut dieses Projkt weiter zu verfolgen :D .

Im Moment bin ich wieder auf der Suche nach einer bezahlbaren Besegelung...

Die Besegelung vom Markant sollte sich eigentlich anpasssen lassen, auch wenn einiges abgeändert und neu gebaut werden muss.
Die Breite passt nicht, die Schlauchdurchmesser sind auch größer und das Boot gut 1 meter länger als das Markant...

Im Moment bin ich gerade am grübeln wo sich die Mastposition befinden muss und wo die Schwerter hin müssen ?(

Kann mir jemand weiterhelfen?

unregistriert

15

Samstag, 17. November 2012, 22:45

Hallo Bernard,

bei meinem Bootsprojekt habe ich mir mit Photoshop oder falls nicht vorhanden Gimp (ist Freeware) beholfen. Profilbild von Boot und Besegelung genommen und dann maßstabsgetreu aufeinander gebastelt. Dann bekommt man einen Eindruck wo alles so hinkommt. Die Markantbesegelung, falls ich das richtig sehe, hat einen Aluminiumvorstag. Dieser steht auf dem erhöhten Bug des Bootes. Das ist zu beachten, wenn dein Boot vorn flach ist. Länge ändern ist da kaum möglich. Die Schwerter kommen dahin, wo sie relativ zum Mast beim Metzeler eben sind. Dann ändert sich nichts am Verhältnis von Segeldruckpunkt und Lateraldruckpunkt. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann man das schon recht genau ausmessen, bevor man was kauft. Die Besegelung vom Brigant hat keinen Vorstag aus Aluminiumrohr, sondern ein Want. Das könnte dann einfacher sein für Änderung. Dafür sind die Schwerter hinter dem Mast, da die Fock kleiner ist.
LG Christoph

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16

Sonntag, 18. November 2012, 15:20

So ähnlich sind wir auch angefangen, Wiking CAT 3,8, Schlauchkatamaran mit Seitenschwertern, Groß und Fock, ideal für Frau, 2 kl. Kinder und transportabel im Wohnwagen.
»OdinSail« hat folgende Datei angehängt:
  • wiking_s.jpg (21,53 kB - 2 728 mal heruntergeladen - zuletzt: 9. Oktober 2019, 16:34)
Mast- und Schotbruch
Ludger
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Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.

unregistriert

17

Dienstag, 20. November 2012, 15:43

Hier kann man einen Wiking Cat 380 im Einsatz sehen.


18

Dienstag, 20. November 2012, 16:06

Vor 35 Jahren hatte ich auch ein Schlauchboot mit Besegelung. War ne schöne Zeit. :D
:kedde: Kedde, der Nordmann war`s.

Für Eile fehlt mir die Zeit.



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19

Dienstag, 20. November 2012, 17:16

Schönes Video, genau so sah das aus wenn wir über den Ammersee, dänische Südsee oder Veluwemeer gesegelt sind.

Auch mit kleinen Kindern, sehr stabiele Lage usw. Es stimmt auch nicht, dass man damit keine Höhe laufen kann oder leicht kentert.

Manchmal trauere ich dem Boot richtig nach, damit war man wirklich flexibel, keine Liegegebühren, schnell an jedem Wasser aufzubauen, eine wirklich durchdachte Konstuktion.

Habe noch ein Bild gefunden 1996 auf Campingplatz Insel Fünen.
»OdinSail« hat folgende Datei angehängt:
  • boot_1.jpg (84,24 kB - 52 mal heruntergeladen - zuletzt: 16. September 2019, 19:23)
Mast- und Schotbruch
Ludger
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Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »OdinSail« (20. November 2012, 17:30)


unregistriert

20

Mittwoch, 21. November 2012, 01:34

Schönes Bild,
der Wiking Cat ist auch einmalig. Der einzige Cat, in und nicht auf dem man sitzen kann. Es gitb noch einige Cats bei Ebay immer mal wieder..

@Nordmann:
hast Du noch eine Bild, oder genauere Infos über das Sevylor von früher?

LG Christoph

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