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luketappe

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701

Mittwoch, 2. August 2017, 23:30

...na das ist jetzt schon mal sehr subjektiv.Wenn du ein Jahr nicht gesegelt bist gegen Mitarbeiter Fa Grabner....Ich weiß ja nicht, vielleicht warst du vorher Europameister auf Tornado, will dir nicht unrecht tuen.Ich kenne aber die Leute die auf dem Boot sitzen. Bei der Grabner Regatta hat Claus gewonnen, ein sehr guter und engagierter Segler mit heftigen Modifikationen am Boot. Letztes Jahr war er zweiter mit Evo, also kannst du doch nicht vergleichen. Der Wind war mäßig, wie schaut es bei mehr Wind aus usw.Ich bin jetzt bei verschiedenen Winden gegen den Hurrican gesegelt, das Boot ist schwerer, hat mehr benetzte Fläche aber mehr Länge. Die beiden ersten sachen sprechen gegen den HCH ,letzere dafür.Länge läuft klar.....aber den Unterschied macht nur der Segler. Basta. Du hast nie zwei gleiche Segler zum exakten Vergleich. Der Hurrican ist nicht allgemein schneller. Der Unterschied ist marginal , so oder so. Das ist ein Verkaufsargument der Fa Grabner das teurere Boot zu verkaufen und es gibt ja schon einige die darauf ihr Boot verkauft haben und neu gekauft. also scheint Werbung doch zu funktionieren. Und es gibt in der Psychologie das Phänomen der self fulfilling prophecy. Einfach übersetzt: Damit ich mir nicht vor mir selbst wie ein Idiot vorkomme muss ich natürlich glauben dass ich richtig gehandelt habe und mehr Geld für den HCH ausgegeben habe, also MUSS der HCH schneller sein ........Aber ganz neben bei bemerkt: Wer einen schnellen Cat will kauft keinen Schlauchcat. Die Boot sind für was anderes da.
LG
Christian
happy mit dem Happy Cat Evolution

702

Donnerstag, 3. August 2017, 08:35

Leistungspotential Hurricane

...ich sprach von einem Eindruck, den ich gewonnen habe - das ist in der Tat subjektiv.

Keine Ahnung, warum das in einem sich anschließenden Beitrag unbedingt betont werden muss.

Ich glaube ich habe sehr exakt dargestellt, dass die Leistungsentfaltung von sehr verschiedenen Faktoren abhängt.

John Doe

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703

Donnerstag, 3. August 2017, 10:13

„Plattmachen“„Versägen“
]…das sind, m.E., relativ starke Begriffe, für eine sehr unausgewogene Situation.
]John ist, soweit ich es beurteilen kann, ein versierter Segler, der den Evo voll beherrscht. Nichts gegen Samira Kassel oder ihren Begleiter auf dem Hurricane Aber Tatsache dürfte schon mal sein, dass sie wesentlich „schwerer“ unterwegs gewesen sind, als John auf dem Evo.
Zum einen.
Zum anderen saß der Begleiter von Samira sehr weit hinten - der Hurricane hatte somit überhaupt keine Chance, ins Gleiten zu kommen.
Samira ist zwar ortskundig – dafür wurde sie – sorry – von John auch bissy ausgeluvt.
Ein Übriges tun der gewählte Kurs, die Stellung vom Traveller und der Großschot.
Muss man halt wissen und John wusste es ganz offensichtlich.


Moin Floggymaster,

verzeih mir meine provokative Übertreibung in der Wortwahl. Du hast sehr gut erkannt, dass ich Samira zweimal in Luv überholt habe, allerdings auch zweimal in Lee (der richtigen Seite). Im Grunde ist es also egal von welcher Seite man sich dem Hurricane nähert. :D
Im übrigen habe ich die beiden öfter in Lee als in Luv überholt.

Nein, im Ernst es ist mehr als Du schreibst:
a) Gleiten
Natürlich ist auch der Hurricane nicht in Verdrängerfahrt gefahren, sondern kam auch ins gleiten. Allerdings, und das hast Du richtig erkannt, war die Gewichtsverteilung nicht optimal. Ich habe bei dem böigen Wind schwer gekämpft den Leeschwimmer vorne ausreichend "ins Wasser" zu drücken (kontinuierliche und schnelle Gewichtsverlagerung). Als ehemaliger Ruderer spüre ich wahrscheinlich relativ gut ob noch was rauszuholen ist. Obwohl zu zweit haben die beiden den Leeschwimmer teilweise 50cm plus aus dem Wasser gucken lassen. Die Länge des Rumpfes im Wasser ist entscheidend :lupe:

b) ortskundig
Da haben mich die beiden ab und an ins Seegras gedrängelt (bewusst oder unbewusst). Zum Dank habe ich die dann in Luv überholt (Wind klauen)

c) sonstiges
Traveller haben die abgeschaut und damit gearbeitet. Sieht man schön im Kasselvideo.
Segeleinstellung/Trimmung, so wie ich Samira kennengelernt habe ist das ein Kassel Grundproblem, die Segel werden grundsätzlich nicht bzw. nicht richtig auf die Windverhältnisse getrimmt/eingestellt; aus meiner Sicht war die Großschot zu stark angeknallt, sie biegt dann nur den Mast unnötig nach hinten. Eine Veränderung des Segels im oberen Bereich findet nicht statt, so dass kein Vorteil entsteht.
Sitzkissen waren z.T. nicht richtig aufgepumpt, d.h. eine schnelle Gewichtsverlagerung war nicht möglich (bin das Boot später mit Samira gesegelt). Mir passte auch der 6:1 Block nicht, ich fand die Wege zu lang und das Gefühl für den Winddruck ging mir abhanden (allerdings Gewöhnungssache).

Du siehst es waren eine Menge an Dingen, die beim Hurricane von Mannschaft und Trimmung her suboptimal waren. Ich bin überzeugt gegen einen richtig eingestellten und gesegelten Hurricane hat der Evo keine Chance bei gleichem Gewicht der Besatzung. Nach dem was man vom HC Treffen so hört trifft es auch die Gesamtsituation: Der Hurricane ist grundsätzlich das schnellste Boot, ein gut getrimmter und gesegelter Evo macht allerdings auch problemlos einen mittelmäßig gesegelten und getrimmten Hurricane platt. Aus meiner Sicht auch völlig in Ordnung, schließlich haben mein Sohn und ich schon diverse einfache Strandkats glattmachen können. Es kommt aber immer darauf an, wer darauf sitzt.

LG

John
Der Pessimist klagt über den Wind, der Optimist hofft, daß er dreht,
der Realist richtet das Segel aus.Sir William Ward (1837 - 1924)

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »John Doe« (3. August 2017, 10:23)


John Doe

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704

Donnerstag, 3. August 2017, 10:41

Da ich seit einem Jahr nicht gesegelt bin, habe ich peinlich darauf geachtet, die Segelstellung – Traveller / Gross / Fock identisch zu wählen wie der Mitarbeiter der Firma Grabner auf dem Hurricane.


"Wer in den Fußstapfen eines anderen geht kann ihn nicht überholen" :D

Wenn Du wirklich überholen willst musst Du Deinen eigenen Kurs mit eigener Segelstellung/trimmung setzen und fahren. Den Wind musst Du "fühlen"/sehen und reagieren, es geht nie gut sich ausschließlich an einem anderen Boot, welches man auch noch überholen möchte zu orientieren. Das ist doch gerade einer der Reize des Segelns. Den Wind, die Welle das Wasser fühlen und mit der richtigen Reaktion darauf optimal für die Verhältnisse segeln. Wenn ich mich an Samira orientiert hätte hätte ich auch keine Chance gehabt sie zu überholen, noch dazu da es das erste mal segeln nach einem Jahr Pause für mich war.

In einer Einstellung im Kasselvideo sieht man übrigens, wie sich der Katsegler an meiner Travellerstellung orientiert - ein Fehler aus meiner Sicht, er war etwa 20m vor mir und hatte schon einen anderen Wind.

Auch wenn ich wie Du davon überzeugt bin, dass der Hurricane grundsätzlich das schnellere Boot ist, ist er doch nicht automatisch schneller als ein gut gesegelter Evo. Will sagen es kommt auch auf die Besatzung, deren Ehrgeiz, Können und Erfahrung an.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »John Doe« (3. August 2017, 10:55)


luketappe

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705

Donnerstag, 3. August 2017, 13:02

a) Gleiten ........... Die Länge des Rumpfes im Wasser ist entscheidend

Das ist falsch ;) . Du schreibst das unter der Überschrift Gleiten. Länge läuft gilt nur für Verdrängerfahrt. Bei Gleitfahrt entscheidet die geringere benetzte Fläche.Deshalb sind ja auch die Boote mit foils so schnell weil die benetzte Fläche geringer wird.
LG
Christian
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luketappe

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706

Donnerstag, 3. August 2017, 13:25

Aber ich denke bei dem Schlauchcat geht es um andere Sachen wie Geschwindigkeit.Dafür gibt es viel bessere Boote. Das ist ein Boot das man ohne Hänger mitnehmen kann und dafür einige Kompromisse eingehen muss. Der Geschwindigkeitsunterschied HCH und HCV ist marginal, es ist ja nicht so dass einer gleich 100 Meter vorne ist. Gerade am See kommt ja auch die böigkeit dazu, so kannst du schlecht vergleichen. Am HCH stört mich dass es immer komplizierter wird, aufbauen dauert viel länger, schwerer zu transportieren, an dem missglückten Rotationsbegrenzer kannst du dir schön die Haut aufreisen, so was gehört nicht auf ein Freizeitboot etc. Das ist für mich ein Boot dass ich nur kaufen würde, wenn ich mit mehr als 2 Mann immer fahre weil einfach mehr Platz drauf ist. Mich stört einfach diese vollkommen übertriebene Werbung von Grabner , da segelt man zu zweit einem HCV der alleine ist davon. Ich nehme die Herausforderung an, nur ist das bisher keinem HCH gelungen, auch dem Sieger der Grabner Regatta nicht, gelle Claus :D Glaubt doch dem Werbescheiss nicht alles.
LG
Christian
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John Doe

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707

Donnerstag, 3. August 2017, 15:03

a) Gleiten ........... Die Länge des Rumpfes im Wasser ist entscheidend

Das ist falsch ;) . Du schreibst das unter der Überschrift Gleiten. Länge läuft gilt nur für Verdrängerfahrt. Bei Gleitfahrt entscheidet die geringere benetzte Fläche.Deshalb sind ja auch die Boote mit foils so schnell weil die benetzte Fläche geringer wird.

Danke für den Hinweis.

Interessanter Punkt, dann hätte der HCH Deiner Meinung nach also einen Vorteil durch die Sitzposition weit hinten, Schwimmer aus dem Wasser und weniger benetzter Fläche haben müssen?

Ich glaube der Punkt ist ein anderer, den Lee Schwimmer hatte ich möglichst komplett im Wasser und den Luv Schwimmer möglichst "leicht", ohne das Beinchen zu heben. Letzteres sieht zwar toll aus ist aber aus meiner Erfahrung eher langsamer als schneller.
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dreas

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708

Donnerstag, 3. August 2017, 17:08

ich denke ein speedvergleich zwischen hce und hch ist müssig. die bedingungen des einsatzes sind entscheidend. je nach wind, welle und besatzung kann der speed auch völlig unterschiedlich sein.
die konstruktiven unterschiede sind nicht derart gravierend, dass es hier einen grossen leistungsklassenunterschied bei allen einsatzszenarien zu erwarten gibt. die versteifunge des buges beim hch bringt zum beispiel bei welle nicht wirklich viel. da ich häufig im meer unterwegs bin, ist das ein für mich wichtiges einsatzkriterium. da riskiere ich einerseits lieber keinen stecker und hab andererseits eventuell durch biegende schwimmer eher mehr speed, auch wenn dadurch das rigg weniger optimal steht. beim einsatz hauptsächlich in seen ist die bugversteifung natürlich lohnenswert. weiter ist z.b. die drehbewegung des mastes stark von der vorstagspannung abhängig, wenn ich das richtig mache kann der mast z. b. gar nicht so weit drehen das ich da einen begrenzer bräuchte. beim hch gibt es extra eine hilfe, weil wohl viele die vorstag nicht richtig spannen konnten (obwohl das nicht schwer ist). letztlich muss also jeder selber entscheiden was für ihn gut und richtig ist.

unterm strich ist die leistungsklasse des hce und hch in etwa gleich und je nach einsatzszenario überwiegt der ein oder andere kat. ich habe mich gegen den hch entschieden weil für mich die vorteile eher nachteile sind und auf der pro- seite einzig das verbesserte ruder übrig blieb. der drehbegrenzer ist eher platzräuber denn wirklich nützlich. die bugversteifung bei glattem wasser sicher sinnvoll aber für meinen einsatz überwiegt der nachteil der verlängerten aufbauzeit. die bessere verspannung des schwertes ist positiv aber war bisher auch kein wirkliches problem.

John Doe

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709

Freitag, 4. August 2017, 16:57

Moin dreas

guter Kommentar. Wie Du sagst hängt das Boot vom Einsatz ab. Ich segele wie Du auch öfter mal auf dem offenen Meer mit Familie. Auch wenn ich mit meinem Evo grundsätzlich super zufrieden bin würde ich mir hier ab und an die Rümpfe vom HCH wünschen, ganz einfach deshalb weil er einen ticken ruhiger segeln und Du das Zusatzgewicht (Beladung) nicht so sehr wie beim Evo spürst. Ich bin den HCH allerdings nur einmal bei den Kassel Testtagen für vielleicht 40Min. gesegelt. Dieser war schlecht getrimmt und schlecht aufgebaut (bsp. Sitzkissen nicht richtig aufgepumpt). Trotzdem hatte ich den Eindruck, dass er spürbar ruhiger gleitet als der Evo bei gleichen Wetterbedingungen.

Das Rigg steht bei den Grabnerbooten unabhängig von den Schwimmern. Die Bewegung der Schwimmer haben eigentlich keinen oder kaum Einfluß auf das Rigg.

LG

John
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Gummiente

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710

Freitag, 4. August 2017, 18:02

Hallo John,
im Grunde sehe ich es genau so wie Du. Ich empfand den Sprung vom Evo zum Huricane nicht so gravierend wie den Sprung vom Vision zum Evo. Daher bleibe ich auch bei meinem Evo. Allerdings habe ich ihn etwas modifiziert wie eben Bugverstrebungen und Fock -FallTalje. Von der Endgeschwindigkeit bringen die Bugverstrebungen nichts, dass kann ich jetzt schon sagen. Ich habe jede Fahrt ein GPS dabei und messe die Geschwindigkeiten und das über Jahre. Allerdings ist seit der Montage der Bugverstrebungen die Mittlere Geschwindigkeit gestiegen. Auf langen Seetörns die wir als Schleswig-Holsteiner fahren , ist dies schon etwas wert. Die Beobachtung das der Kat langsamer wird wenn er auf einem Schwimmer fährt ist auch logisch, da wir zwar weniger benetzte Fläche haben sollte er schneller laufen ist aber nicht so, da wir durch die Schräglage schlechtere Ansrtömwinkel im Segel vorfinden. Ist zwar eine nette Show und macht auch mir ordentlich spaß aber mann wird nicht schneller.
Ich schrieb ja auch schon dass mir auf der Messe dieser Drehbegrenzer als Gefahrenquelle gleich ins Auge gesprungen ist. Vielleicht wird er ja bei den nächsten HCE etwas Dezenter und runder.

In unser Katgemeinde sind wir zum heutigen Zeitpunkt zwei Grabner Schlauchis, ein Vision und unser Evo. Wir sind dort voll anerkannt und können auch gut bei Starkwind mit den großen Brüdern mithalten.

Da hat Grabner sich schon einen guten Ruf erkämpft mit seinen Entwicklungen.

Gruß Carsten

Gummiente

Matrose

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711

Freitag, 11. August 2017, 17:25

Pinne verheddert

Hallo zusammen.
Ich bin jetzt das dritte Jahr mit dem HC Vision unterwegs. An sich fährt er gut, leider bin ich die letzen beiden Jahre mehr auf Fussballplätzen, als auf dem See...
Egal. Ein Problem habe ich jedoch mit dem Boot. Ich habe es gebraucht gekauft und offenbar das lange Ruder vom Evolution am Vision. Also dieses Aluruder, das etwa 50cm hinter dem Trampolin im Wasser ist. An sich funktioniert das gut, aber die Pinne bzw. Pinnenverlängerung ist ziemlich genau am Ende vom Trampolin, also da, wo auch der Traveller entlanggeht. Jetzt passiert es beim lenken regelmässig, dass die Pinne im Traveller hängenbleibt. Ausserdem ist es fast unmöglich von Pinne normal auf Pinne mit Verlängerung umzugreifen.

Habt ihr das Problem auch?
Denke das müssten alle Evolutions auch haben.
Der Vision selber hat das Ruder ja normalerweise direkt am Trampolin am Ende, das ragt dann weit übers Trampolin rüber.

Ich überlege jetzt, ob ich entweder ein längeres Seil als Traveller nehmen soll, damit das Dreieck bei der Pinne weiter oben ist.
Wobei ich nicht weiss, ob das bei schwachem Wind nicht auch runterhängt und sich verwickelt...
Oder aber ob es eine Variante gibt, die Pinne selber etwas länger zu machen. Ist ja an sich kein Problem, dass der Traveller so tief hängt -
wenn die Pinne da nicht aufhören würde und drin einhakt.
Super wäre natürlich, wenn man dann trotzdem die Pinnenverlängerung weiterbenutzen kann.
Denke so 15 cm Aufsatz wären auf dem Pinnengriff ausreichen, dann dort die Pinnenverlängerung dran.

Wäre froh um eure Kommentare.

Grüsse derzeit vom Attersee in Österreich.
Etwas verspätet, aber nun kommt das versprochene Bild. Musste erst sehen wie ich die Datei kleiner bekomme.

Ehrlich gesagt verstehe ich das Problem nicht. Aber scheinbar hast Du nicht mehr die Grabner Orginallösung an Bord.

Hier nun die Orginalversion, mit veränderten Schotblock. Das hat aber nichts mit dem Traveler zu tun.

Gruß Carsten
»Gummiente« hat folgende Datei angehängt:
  • Traveler_1.jpg (1,42 MB - 46 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 23:20)

Gummiente

Matrose

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712

Dienstag, 19. September 2017, 18:32

Mal fremd gegangen Test Top cat K4X

Hallo Schlauchsegler,
wir sind für ein Wochenende unserem Schlauchi unteru geworden. Wir haben an einem Wochende den neuen Top cat K4x mit Rollgennaker getestet. Dieser Festrumpfkatamaran hat genau die gleiche Größe wie unser Evo. Fragestellung lautet lohnt sich ein Umstieg ?????

Für uns nach ausgibiger Testphase lautet die Antwort nein. Der Kat ist schon super hat aber aus unser Sicht nicht nur Vorteile.Für den Top cat spricht, dass er keinen Platten bekommen kann, und das man nicht nach Luv kentern kann, wenn der Wind ein Loch hat und die Vorschoterin noch im Trapez steht. Ob er wirklich schneller ist als der Evo oder Huricane wage ich zu bezweifeln.
Was waren unsere Gründe warum wir nicht umgestiegen sind:
1. Der Transport( Dachtransport ist eher ein Werbegeck, jeder Rumpf wiegt 40 kg)die bekomme ersteinmal auf das Autodach. Von der Dachlast mal ganz abgesehen.
2. Die Rümpfe sind höher als unsere Schlauchrümpfe, daher kommt meine kleine Vorschoterin sehr schlecht auf das Boot. Man ist ja auch nicht so beweglich mit Trockenanzug, Trapezhose und Schwimmweste.
3. 115 KG lassen sich an Land auch nicht so einfach bewegen, da ich auch oft alleine segel.
4. Wir sind je 5 Std. gesegelt. Man tat mir der Hintern weh. Meine Vorschoterin hatte weniger das Problem sie stand mehr im Trapez. Am zweiten Tag hatte ich schon keine wirkliche Lust mehr da ich nicht wußte wie ich sitzen soll.
5. Das Leistungspotential ist nicht wirklich höher als bei unserem Evo.
Ja das waren die Hauptgründe neben einigen Anderen die uns vor Augen geführt haben das die Gummieente doch klasse ist. Einen vertiefenden Bericht von diesem Test kommt im Winter in unserem Blog.

Vielleicht hilft es dem Einen oder Anderen bei seinen Entscheidungen.Nicht falsch verstehen der Top cat k4x ist schon ein klasse Kat und hätten wir nicht schon unsere Gummiente wäre es wohl auch unser Kat geworden.

Ein Ergebnis dieses Test ist aber auch, dass unsere Gummiente einige Modifizierungen erfahren wird. Auch dazu gibt es im Winter mehr.

Gruß Carsten

Beiträge: 78

Wohnort: Bonn

Bootstyp: Smartkat Performance

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713

Dienstag, 26. September 2017, 09:30

Hallo,
hier ein UL zum Verkauf. Der Besitzer hat sich recht interessante Umbauten zugetraut.
VG Christoph

http://www.ebay.de/itm/Grabner-HAPPY-CAT…tQAAOSwaMhZwEo8

mimi.

Bootsmann

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Wohnort: Berlin

Bootstyp: Grabner happy cat ultraligt

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714

Dienstag, 26. September 2017, 16:41

:Mauridia_44: ...was für eine Bastelbude :erschrocken:

John Doe

Admiral

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715

Mittwoch, 27. September 2017, 08:37

:Mauridia_44: ...was für eine Bastelbude :erschrocken:

:lautlachen: mein Tipp nicht kaufen (zumindest nicht für den Preis)
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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 17:50

HCH gegen K4X


Ausgesprochen interessant, was Carsten schreibt.

Ich war auf der Interboot in FN und hatte Gelegenheit, EVO und K4X zu sehen.

Gesegelt bin ich den EVO UND den Hurricane einige Wochen zuvor.

Den Eindruck von Carsten, in Sachen Bootsgewicht kann ich bestätigen:

Der K4X ist wirklich schwer -

auf der Messe habe ich ihn an einem Rumpf angehoben (und ich bin echt kein Kind von Traurigkeit) -

ich äußere die Vermutung, dass man das Boot allein kaum händeln kann - und zwar weder an Land noch auf dem Wasser, aus folgenden Gründen:

1. Auf den Videos mit dem K4X sieht man IMMER 2 Leute auf dem Boot - Vorschoter, Rudergänger.

Mir fällt auf, dass das Boot mit dem LEE - Schwimmer sehr schnell bohrt.

Wenn er dann wirklich kippt, möchte ich (persönlich) nicht allein sein mit dem Boot.

Zudem ich nicht beurteilen kann, wie sich der K4X bei Welle fährt - aber ich mutmaße, dass es kein einfaches Unterfangen ist.

2. An Land:

Ohne breiten Bootswagen: keine Chance.


Gut - man kann einwenden, EVO oder HCH benötigten auch Slipräder, was ja soweit richtig ist.


- DIE kann man aber mitnehmen - und Vergleichbares gibt es meines Wissens nach nicht für den Topcat - ergo: muss man dahin zurück, wo man hergekommen ist.

3. Thema Tragfähigkeit:

Man sagte mir, das Boot vertrage eine Last von 225 kg - auf der homepage finde ich dazu nichts - aber wenn das stimmt, erübrigt sich wohl jede Kommentierung...zumindest im Kontext eines Seglers, der vielleicht gern mal ein paar Tage mit dem Boot unterwegs ist...

4. Thema Transport mit dem Auto:

Ich weiss, wie es ist, ein ZweierKajak mit 35 kg auf's Autodach zu laden, nämlich: Unmöglich, mit Ladehilfe: vielleicht gerade so

...aber zumindest bei meinem Fahrzeug wäre da die Dachlast voll ausgeschöpft - zudem ich mit einem solchen Gewicht keine längeren Strecken fahren möchte - daher:

ist der angegebene Preis von 8900,00 € mal mindestens um 1700,00 € für den passenden Trailer zu ergänzen - will man es vergleichbar machen, müsste ein teilbarer Mast her: kommen also nochmals 550,00 € dazu - möchte man den Classic, werden gleich mal 9500,00 € fällig - man kann sagen: Schwupp, sind knapp 12.000,- € weg....

Was mich bei sämtlichen Booten von Grabner voll überzeugt, ist die Fertigungsqualität, die Flexibilität und die Segeleigenschaften - VOR ALLEM, wenn es mal ruppig wird.

So bis hier mal mein Bericht.

LGF

KlabauterR

Kapitän

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Wohnort: Steinfurt

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717

Freitag, 6. Oktober 2017, 10:37

Hallo,
hier ein UL zum Verkauf. Der Besitzer hat sich recht interessante Umbauten zugetraut.
VG Christoph

http://www.ebay.de/itm/Grabner-HAPPY-CAT…tQAAOSwaMhZwEo8


Die Um- und Anbauten des Verkäufers sehen in der Ausführung sicherlich nicht perfekt aus. Viel Kaufinteressenten werden daran Anstoß nehmen. Das ist schade. Denn die Gedanken, die hinter den Änderungen stecken, gehen m.E. in die richtige Richtung. Mit einer Ausnahme. Seine neuen Blätter aus plattem Alublech für Ruder und Schwert sind ebenfalls unprofiliert. Unter dem Strich wird das keine hydrodynamische Verbesserung gegenüber den unzureichend profilierten Holzblättern der Serie darstellen.

Ralph
Plauer Segelwoche , offener Treff für zerlegbare Segelboote aller Art am Plauer See in MeckPomm auf dem Naturcampingplatz ZWEI SEEN, Waldchaussee 2, 17209 Zislow. Immer in der 38. Kalenderwoche des Jahres. www.plauer-segelwoche.de

John Doe

Admiral

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718

Freitag, 6. Oktober 2017, 13:31

Na ich weiß nicht, ob "geht in die richtige Richtung" wirklich ausreicht. Gerade mit den Applikationen am an den Rümpfen hat hier doch ein Ober(Bastler) negative Erfahrung gemacht. Ich stelle hier grundsätzlich in Frage das diese Konstruktion bei viel Wind und Welle hält. Das Vierkantholz an Stelle der vorderen Quertraverse hat schon etwas :)


Ne, im Ernst, er wird schon billiger:
http://www.ebay.de/itm/Grabner-HAPPY-CAT…t-/391897501877?

Das einzige, was ich interessant finde sind Traveler (wenn ich das richtig erkenne) und Einstellung Holepunkte Fog. Wobei ich den Nutzen bei Baggersee Binnen in Frage stelle.

Aber wenn einem das Kunstwerk gefällt, bitte gerne.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »John Doe« (6. Oktober 2017, 18:52)


719

Freitag, 13. Oktober 2017, 12:35

Hallo,

Ich interessiere mich für den Happy Cat, gibt es im Raum Sachsen die Möglichkeit mal live anzuschauen bzw mitzufahren.

Mir gefällt der Happy Cat Neo, grösse und gewicht sind gut.

Gruß
Heiko

Beiträge: 6

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Bootstyp: HCE

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720

Freitag, 13. Oktober 2017, 20:03

Moin Heiko, wie spontan bist du? Wir wollen morgen mit unserm Evo ne Runde auf dem Bärwalder See drehen. :) Danach geht's wahrscheinlich ins "Winterlager" :(

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