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KlabauterR

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41

Sonntag, 22. Mai 2016, 21:29

Hallo Frank,

bei meinem K100s war das auch so, siehe angehängtes Bild.

Die Anordnung wurde von Feldkamp vermutlich so gewählt, damit Du die Vorschot in der Böe leichter aus der Klemme heraus gezogen bekommst. Bei Verwendung einer Genua kann das schon mal wichtig werden. Die jeweils zuständige Klemme sitzt näher beim Rudergänger, was zu einem stumpferen Abgangswinkel der Schot hinter der Klemme führt. Ich würde das nicht ändern.

Grüße

Ralph
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42

Sonntag, 22. Mai 2016, 22:26

Ähm, ach dafür sind die da???? Ich habe damit immer nur den Schwerthochholer festgemacht. Hatte mich immer gewundert, dass die Leine immer etwas um die Ecke läuft.

Ich führe sie immer nach vorne und dort über meine kleine Winch und die Klemmen kurz vorm Mast.

Vielen Dank für die Aufklärung. Werde es aber trotzdem weiterhin so machen, dadurch sind die Schoten entkoppelt und man kommt nicht durcheinander. Auch bei 2 Leuten ist es dadurch einfacher. Außerdem mag ich das Geräusch meiner Winch.

Viele Grüße
Jens

KlabauterR

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43

Montag, 23. Mai 2016, 20:41

Jau,
sonne Winsch auf ´m Schlauchi macht schon was her.-

Auch hier ist die gleiche Anordnung zu sehen. Im Einhandbetrieb fand ich die praktisch und bin gut damit klargekommen.

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze…060449-211-1073

Interessant finde ich die schwarzen Rumpfverstärkungen. Sind die jetzt serienmäßig oder gibt es die gegen Aufpreis?

Ralph
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44

Montag, 23. Mai 2016, 23:02

Rumpfverstärkung Unterseite

Hi die kann mann nachrüsten lassen wenn mann gerne "beached" auch bei rauheren untergrund (Steiniger Strand, oder viele Muschelschalen usw). ;).


Also das mit der Klemmenanordnung problier ich nochmal ne weile so obwohl ich nicht die Schwierigkeit erkenne die Fockschot zu lösen wenn ich auf Backbord Bug die Fock in der Backbord Klemme hab.
Mag aber auch mit meiner Größe zusammenhängen 1,95 m das ich auch da einfach hinlange, Vorteil wäre ganz klar aus meiner Sicht das die Schoten nicht so übereinander geführt werden müssten.
Vielleicht komme ich diesen Sommer ja nochmal zu Fa. Feldkamp dann werd ich die mal interviewen was der Grund ist kann schon sein das Du recht hast Ralph.

Grruss Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Frank Witzleben« (24. Mai 2016, 06:04)


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45

Mittwoch, 25. Mai 2016, 13:17

Klemme für die umlaufende Fockschot 2

Hallo Leute,

auf der Homepage von Fa. Feldkamp ist es auch so dargestellt.

http://www.feldkamp-katamarane.de/bilder2/kat_detail_12.jpg

Peinlich da hatte ich sogar vorm ersten emailen schon mal per Smartphone geschaut aber bin irgendwie an der Detailsicht vorbeigewischt.

Einziger Detailunterschied ist das die Großschotführung hier mit nem Karabinerharken eingeklinkt ist evtl. bringt das auch den Freilauf für die darunter geführte Fockschot. Bei mir mit Schäckel Befestigung ist der Abstand natürlich nur halb so hoch.
Werd das mal testen oder spricht aus eurer sicht was gegen Karabinerharken ?

Gruss Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frank Witzleben« (26. Mai 2016, 12:27)


KlabauterR

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46

Mittwoch, 25. Mai 2016, 15:44

Hallo Frank,

mal zur Anregung für Dich: Meinen Fußblock hatte ich an dem nachträglich selbst gebauten Traveller angeschlagen. Das kann man auf den zwei angehängten Bildern erkennen. Einstellbar war der Traveller auch. Unter dem Heckbrett befindet sich ein Auge und eine Klemme mit Sicherungsbügel. Ich habe den Traveller über die lose Part so eingestellt, dass er nach dem Bugwechsel automatisch immer ein wenig nach Lee rutschte. Das funktionierte gut, nur bei Flaute baumelte die Talje etwas lästig herum.

Ralph
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47

Mittwoch, 25. Mai 2016, 21:36

Moin moin,

bei mir ist die Grossschot auch mit einem Karabiner befestigt. Kann man schnell lösen und hält die Belastungen aus.

Viele Grüße
Jens

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48

Donnerstag, 26. Mai 2016, 12:25

Hallo Frank,

mal zur Anregung für Dich: Meinen Fußblock hatte ich an dem nachträglich selbst gebauten Traveller angeschlagen. Das kann man auf den zwei angehängten Bildern erkennen. Einstellbar war der Traveller auch. Unter dem Heckbrett befindet sich ein Auge und eine Klemme mit Sicherungsbügel. Ich habe den Traveller über die lose Part so eingestellt, dass er nach dem Bugwechsel automatisch immer ein wenig nach Lee rutschte. Das funktionierte gut, nur bei Flaute baumelte die Talje etwas lästig herum.

Ralph

Hi Ralph heißt das Du hast den Traveller quasi statisch gefahren hast, wenn ich mich noch richtig erinnere wäre ja zb. bei viel Wind Traveller eher in Lee und bei wenig Wind um mehr Höhe zu laufen in Luv.

Deine Traveller Leine sieht sehr dünn aus d.h. Du hast Steigen vom Baum immer eher über den Baumniederholer begrenzt als über die Großschot oder ?

Übrigens nochmal ein ganz dickes Lob an Dich für die Dokumentation und Deine Erfahrungen zum bei Dir ja leider nur noch historischen Feldkamp ;)

Gruß Frank

KlabauterR

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49

Donnerstag, 26. Mai 2016, 19:09

Hallo Frank,

den Traveller kannst Du Dir wie ein Lasso vorstellen. Die lose Part läuft durch ein Auge und weiter durch eine Klemme. Je mehr Du die lose Part auffierst, desto weiter rutscht der Traveller bei jedem Bugwechsel automatisch nach Lee herüber. Nur eine Luveinstellung erlaubt diese einfache Konstruktion nicht.

Grüße

Ralph
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50

Samstag, 4. Juni 2016, 22:27

Neue Feldkamp Rümpfe für Semperit Katamaran

Hallo anbei ein schönes Beispiel für den Ersatz alter Semperit Rümpfe durch Neue Feldkamp Rümpfe.

http://www.ebay.de/itm/152110362531?_trk…K%3AMEBIDX%3AIT

Gruss Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Frank Witzleben« (5. Juni 2016, 06:34)


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51

Sonntag, 12. Juni 2016, 17:02

Karabinerhaken statt Schäkel am Fußpunkt der Großschot

Moin moin,

bei mir ist die Grossschot auch mit einem Karabiner befestigt. Kann man schnell lösen und hält die Belastungen aus.

Viele Grüße
Jens
Hi Jens+Ralph nachdem der Abstand jetzt zwischen den Schoten durch den Karabinerhaken größer ist läuft das Handling von Fock und Großschot auch besser.

Gruss Frank

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52

Samstag, 18. Juni 2016, 10:24

Mein neuer gebrauchter Feldkamp K100S auf dem Wasser

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Frank Witzleben« (19. Juni 2016, 06:46)


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53

Samstag, 18. Juni 2016, 11:36

Hallo Frank,

prima, schaut ja wie neu aus.

Warum hast Du das Groß so niedrig gesetzt? An meinem K100s war das Lümmellager höhenverstellbar.

Gibt es immer noch Probleme mit Vorliek und Keep?

Grüße
Ralph
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54

Samstag, 18. Juni 2016, 12:25

Diverses

prima, schaut ja wie neu aus.

Warum hast Du das Groß so niedrig gesetzt? An meinem K100s war das Lümmellager höhenverstellbar.

Gibt es immer noch Probleme mit Vorliek und Keep?
Hallo Ralph,
Jo tut er muss vorher wenig im Einsatz gewesen sein :rolleyes: .

Hatte die Laufrichtung Großfall mal anders herum probiert d.h. Schäkel nicht auf der Masteite der oberen rolle sondern außen da lässt sich das Segel dann nicht weiter hochfahren werds beim nächsten mal wieder anders rum einfädeln das Großfall. Dank des verstellbaren Lümmellagers war aber das niedrige setzen und trotzdem stehendende Groß möglich.

Vorliek/Keep Probleme sind dank des Wunderspray " Mc Lubbe Sailkotte" deutlich besser geworden.

Warum erscheint mein angehängtes Bild nur als Icon und Deine in anderen emails direkt als Vorschaubild im Beitrag? Wie bekomme ich das hin ?

Gruss Frank

55

Samstag, 18. Juni 2016, 13:19

Moin Frank,

Glückwunsch zum neuen Boot.

Sehe ich es nur so oder ist die Fock irgendwie ungünstig geschnitten? Da könnten doch ein paar qm mehr drin sein.
Bei meiner Genoa ist die Unterkante nahezu waagerecht.

Viele Grüße
Jens

KlabauterR

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56

Samstag, 18. Juni 2016, 16:27

Hallo,

für meinen K100s hatte ich sowohl Genua als auch Fock. Im Einhandbetrieb war der gefühlte Geschwindigkeitsunterschied der beiden verschiedenen Vorsegel gar nicht so groß.

Die kleine Fock stand immer fantastisch.

Für die Genua lag der Holepunkt zu weit achtern. Daher neigte sie oben zum Auswehen. Das kann man auf dem angehängten Bild gut erkennen. Oft habe ich deswegen ein Bein über die aktive Schot gelegt.
Außerdem wickelte sich die Genua beim Aufrollen um die Vorstagtalje, was zur segelleistungsabträglichen Verbeulung des Unterlieks geführt hat.
Hoch am Wind fördert eine Genua das winkelfressende Sicheln des Vorstags,
vor dem Wind möchte sie gerne ausgebaumt werden.

In einer Böe kann die Genua einen in den Teich ziehen, so dass man im Einhandbetrieb Vor- und Großschot beachten muss. Die kleine Fock dagegen ist harmlos, so dass man sich beim Segeln auf die Großschot konzentrieren kann.

Ralph
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57

Sonntag, 19. Juni 2016, 07:10

Fockgröße

Sehe ich es nur so oder ist die Fock irgendwie ungünstig geschnitten? Da könnten doch ein paar qm mehr drin sein.
Bei meiner Genoa ist die Unterkante nahezu waagerecht.
Hi Jens damit mann auf dem Vordeck noch leichtere Mitsegler platzieren kann und die nicht bei jeder Wende unterm Segel liegen müssen. Was bei meiner Nutzung überwiegend Single Betrieb sicher nicht erforderlich wäre.
Aber vermutlich stammt das kleinere Vorsegel noch aus einer Zeit als durchaus Familien mit Kindern damit unterwegs waren.
Mein anderer Feldkamp hat noch ein Tiefergehendes Vorsegel mit gefühlt 1 qm mehr bei nächster Gelegenheit werde ich das nochmal ausprobieren. Dort ist die Fock auch ohne das kleine Wantendreieck was hier bei der Rollfock Variante zum Einsatz kommt am vorderen Holm zu fixieren was in der Höhe sicher nochmal 25 cm ausmacht.

Für die Genua lag der Holepunkt zu weit achtern. Daher neigte sie oben zum Auswehen. Das kann man auf dem angehängten Bild gut erkennen. Oft habe ich deswegen ein Bein über die aktive Schot gelegt. Außerdem wickelte sich die Genua beim Aufrollen um die Vorstagtalje, was zur segelleistungsabträglichen Verbeulung des Unterlieks geführt hat. Hoch am Wind fördert eine Genua das winkelfressende Sicheln des Vorstags, vor dem Wind möchte sie gerne ausgebaumt werden. In einer Böe kann die Genua einen in den Teich ziehen, so dass man im Einhandbetrieb Vor- und Großschot beachten muss. Die kleine Fock dagegen ist harmlos, so dass man sich beim Segeln auf die Großschot konzentrieren kann.

Genua also nicht zu empfehlen wenn ich Ralp richtig interpretiere bei Rollfock Einsatz mit Vorstagtalje wie sind denn Deine Erfahrungen mit festen Vorstag da Jens ? Hast Du noch wo anders Holepunkte weiter vorn ?

Warum erscheint mein angehängtes Bild im Bezugstread nur als Icon und Eure in anderen emails direkt als Vorschaubild im Beitrag? Wie bekomme ich das hin ? ?(
Gruss Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Frank Witzleben« (19. Juni 2016, 07:43)


58

Sonntag, 19. Juni 2016, 21:51

Hi Frank,

aus meiner Erfahrung ist eine Genoa immer zu empfehlen. Aus jeder Genoa wird eine Fock, wenn man sie etwas einrollt. Ich bin schon bei 7,5Bft gesegelt mit nur wenig rausgerollter Genoa und gerefftem Groß.

Ja, Ralph hat Recht, dass eine Genoa voll ausgerollt und bei strammer Belegung und plötzlicher Böe das Boot umwerfen kann, ist mir zwar noch nie passiert, wird hoffentlich auch nie passieren. Auf jeden Fall verdreht eine Böe das Boot ganz schön, wenn die Genoa voll draußen und belegt ist. Ich halte die Großschot immer in der Hand, nie belegt, und bisher hatte es gereicht diese loszulassen und etwas in den Wind zu steuern. Eine Gefahr ist da, wenn man sich ihrer Bewusst ist und nach dem Motto handelt kann nichts passieren: "Es gibt alte Kaptäne und es gibt mutige Kapitäne, es gibt aber keine alten mutige Kapitäne". Also, bei unsicherem Wetter die Genoa etwas einrollen und die Gefahr ist nicht größer als bei einer Fock.
Ja natürlich ist eine gut stehende Fock einer auf gleiche Größe aufgereollten Genoa überlegen. Eine komplette Genoa plus Groß ist einer Fock/Groß Kombi auf jeden Fall überlegen. Das sagt die Theorie und fast alle Yachten sind so besegelt (zumindestens alle, die ich bisher gesegelt hatte, Bavaria 38 bis 46 und eine Gipsy 31) (Kleiner Scherz: Der Komoran 1150 mit dem wir im Herbst 2014 unterwegs waren hatte weder das eine noch das andere)

Die schräge Unterseite für die Mitsegler leuchtet ein.

Mit den Fotos weiß ich gerade auch nicht.

Viele Grüße
Jens

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59

Sonntag, 10. Juli 2016, 09:30

Mal wieder gekentert ;)

Hi Leute zum kentern braucht mann keine Genua ich habs gestern mit meiner Fock bei einer 5 BFT Böe geschafft in der Wende Boot war schon gewendet ich war noch in der Mitte als die Böe kam der Luv Rumpf stieg und bin dann Richtung Lee Rumpf von Bord gerutscht und der Katamaran hinterher. Gefühlt geht das Kentern wenn der Wind erstmal unters Trampolin fasst auch super schnell!
Kurz zuvor hats bei ner Jolle den Mast umgehauen denen war ne Want gerissen.
Habs nicht geschafft Ihn wieder aufzurichten trotz Kenterleine und 110 kG und 30 min Versuchen (Ich war danach trotz Neo und Rettungsweste ganz schön K.O.) glücklicherweise kam dann das Mobo vom Nachbarverein (http://segler-verein-bs.de/) hat mir geholfen da hat er sich dann nach 50 m Zug mit Kenterleine als Schleppleine über den oberen Rumpf wieder aufgerichtet,Fock und Großschot waren gelöst.. Verklicker natürlich weg und Segel und Masstspitze voll Moder.

Nochmal dank an die helfenden Segelkollegen in Braunschweig vom SVBS!

Mal an die anderen hier bringt ein Fender den Mann ins Masstop hochzieht z.b mit ins Großfall gebastelt was gegen Kentern durchkentern ? Oder ist die Belastung für die Großfall Aufhängung im Masttop zuviel ? Wie groß müsste der Fender sein?
Wie handhabt Ihr das eigentlich kenterschutz dauerhaft im Einsatz oder erst bei BFT > X ?
Habt Ihr aus eigener Kentererfahrung Tips zum Vorgehen beim Wieder aufrichten und auch an Bord kommen ?

Gruss Frank

60

Sonntag, 10. Juli 2016, 19:28

Hallo Frank,

bist Du durchgekentert? Klingt so.

Ich persönlich bin ein ganz großer Gegner von Kenterbällen. Das Video neulich vom gekenterten Kat auf dem Steinhuder Meer mit der Rettung durch einen Surfer und Rettung des Seglers durch ein Motorboot spricht für sich.


Einzig die Idee, einen Kenterball nach dem Kentern dann am Mast hochzuziehen, bzw ja dann eher runterzuziehen finde ich nicht uninteressant. Ich denke aber, dieses ist nur nötig beim Durchkentern inlusive Schlammstecker. Beim Durchkentern in tiefem Wasser sollte man eigentlich den Kahn aufrichten können. Interessant wäre auch ein Aufblasbare Geschichte, die sich dann im Notfall aber nicht von alleine aufbläst.

Ralph sieht das anders, was man ja auch an seiner schiefen Boje am Masttop erkennen kann. :) Irgendwie will sein Kenterball nicht gerade auf dem Mast sitzen, trotz aller Bemühungen.

Viele Grüße
Jens

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