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Grautvornix

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41

Samstag, 20. Juni 2009, 19:24

es ist und bleibt ne luftmatratze...ein probebiss von nem hai und das thema is im wahrsten sinne des wortes "gegessen" 8o
"Da hilft nur eins. Hoffen dass die Diesel anspringen, dann dreimalwahnsinnige und durch. Raus ausm Trichter. Und dann ab nach Hause. Wenns klappt, gibts ne halbe Flasche Bier für jeden."

Squirrel

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42

Samstag, 20. Juni 2009, 19:27

...und das sagt einer, der sich 'Grautvornix' nennt :D :verstecken:
[SIZE=1]'Tschulldschung...[/SIZE] :O
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

Grautvornix

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43

Samstag, 20. Juni 2009, 19:37

:D ...naja, irgendwo hab ich auch ne schmerzgrenze.
"Da hilft nur eins. Hoffen dass die Diesel anspringen, dann dreimalwahnsinnige und durch. Raus ausm Trichter. Und dann ab nach Hause. Wenns klappt, gibts ne halbe Flasche Bier für jeden."

44

Samstag, 20. Juni 2009, 21:02

Zitat

Original von Grautvornix
:D ...naja, irgendwo hab ich auch ne schmerzgrenze.


Die hätte ich irgendwann mal Deinem Avatar zugestanden...joh---meih 8o :D :D

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45

Sonntag, 28. Juni 2009, 20:26

Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen:

Habe zwei Jahre den Gummicat (Happy Cat) von Grabner gesegelt und motort :D
War damit auch mitten auf dem Jisselmeer.

Meine Erfahrungen (also keine Spekulationen):

Sehr sehr anfängertauglich. Bis Windstärke 4 sehr gemütlich. Kippt nie um 8o
Springt schnell an. Verkraftet Ballast bis der Arzt kommt... :rolleyes:

Habe am vorderen Beam einen 2-PS-Zweitakter angeflanscht, um in brenzligen Situationen auf dem Jisselmeer noch handeln zu können (und für Kanalfahrt). Hat mich zweimal vor den Steinpackungen gerettet.
Bei Bf 5 kann man noch raus und wird nicht umgeschmissen... 8o
Dafür verbiegt dann schon mal der zweiteilige Mast und die Ruderanlage (Edelstahlgestänge) zerbricht.

Das Ding ist das definitive Spaßboot und unkaputtbar unter Bf5. Die Schläuche halten eh alles aus (hab ich getestet mit Grabner Adventurer und auch mit dem großen Schlauchboot).

Wer wirklich Kat segeln will, sollte aber davon Abstand nehmen. Es ist unmöglich, das Ding auf eine Kufe zu bringen - und das macht Katfahren ja aus.
Ich würde jederzeit einen Hobie oder Topcat vorziehen!

Die Würste verbiegen sich bei deftigem Wind schon sehr. Auch zusätzliche Abspannungen helfen nicht weiter.
Dafür geht das Ding wahrscheinlich als schnelle Rettungsinsel durch... :D
Wenden ist mit dem Teil fast unmöglich. Halsen schon eher... X(

Hoffe, das hilft weiter.

cu Tom ;)

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46

Montag, 29. Juni 2009, 09:22

Wenden u. Halsen beim Feldkamp K100S problemlos möglich

Hallo mit meinem Feldkamp K100S habe ich keine Problem beim Wenden/Halsen.

Der Wendewinkel insbesondere bei den neueren Feldkamps oder den nachgerüsteten älteren mit neu dimensionierten Schwert reicht aus um sich aus einer Leegerwall Situation freizukreuzen.

Beim Wenden muss mann allerdings exakter als bei Jollen darauf achten das das Vorsegel schon umgeklappt ist. Denn aufgrund des geringen Gewichtes der Schlauchboot Katamarane gehen diese nicht wie Jollen(einige) oder Kielboote, aufgrund der vorhandenen Fahrt, auch bei auf neuem Kurs backstehenden Focksegel durch den Wind sondern bleiben dann einfach hängen.

Die Fock sollte erst übergenommen werden auf den neuen Bug wenn sie dies auch durch den Winddruck von selbst tuen würde, öfter wurde von mir beobachtet das etliche Segelanfänger (?) dies viel zu früh tun und dann in der Wende hängen bleiben.

Gute Beschreibung der Segeleigenschaften der Feldkamp Schlauchboot Katamarane ist unter Testbericht Feldkamp Katamaran K 100 S in einem Test der Zeitschrift Skipper zu finden.
Dort sind die generellen Vorteile/Nachteile von Schlauchboot Segelkatamaranen beleuchtet. Ich denke das die in der einen oder anderen Form auch für die Schlauchboot Segelkatamarane anderer Hersteller gültigkeit haben.
Die Besitzer anderer Schlauchboot CATS können ja mal prüfen und sich hier äußern ob dem so ist!


Feldkamp Katamaran K 100 S beim Wenden

Feldkamp Katamaran K 100 S beim Wenden

Feldkamp Katamaran K 100 S beim Halsen

Freuen würde ich mich auch über eure Kommentare/Bewertungen der Filmchen auf Youtube.

Gruss Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Frank Witzleben« (20. August 2009, 21:47)


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47

Montag, 29. Juni 2009, 10:29

Klar kann man mit den Dingern wenden - aber es ist und bleibt eine Farce... :rolleyes:
Bei Starkwind will ich das mal sehen, vor allem wenn ein schöne hohe Hackwelle steht - da ist nix mehr mit sinnvoll wenden...:wand:
Dagegen geht ein normaler Kat gut durch den Wind, ne Jolle sowieso.

cu Tom ;)

Die Dinger wenden besser... :D


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48

Montag, 29. Juni 2009, 14:17

Einsatzbereich Schlaucboot Segelkatamarane

:O Also der Einsatzbereich der Schlauchboot Segelkatamaran ist definitiv nicht Starkwind !
Dafür sind Sie vom Hersteller nicht dimensioniert bzw. zugelassen.
Die neueren besitzen alle Rollfock Einrichtungen bzw. Großsegelreff Einrichtungen zur Verringerung der dynamischen Lasten auf die Konstruktion wenn sich Segeln bei Starkwind mal nicht vermeiden lässt. Trotzdem sollte Mann/Frau bei solchen Bedingungen versuchen kurzfristig anzulanden zum Material und Gesundheitserhalt.

Auch auf einer Kufe fahren ist möglich, da ist meines Erachtens sogar bezgl. der Stabilität des Rumpfes die Zigarrenform des Feldkamp oder Smartkat Katamarane stabiler als die der neuen Grabner Katamarane. :evil:
Siehe hierzu www.youtube.com/watch?v=P2ssHb4nd4s

Aufblasbare Katamarane sind im Vergleich zu ähnliche großen Festrumpf-Katamaranen Leichtgewichte und rein theoretisch gesehen, leichter in den Zustand zu bringen, wo ein Rumpf kurzzeitig oder auch über einen längeren Zeitraum kontrolliert abhebt. Wegen des leichten Gewichtes ist aber auch schnell der Grad überschritten, bei dem aus der Schwebe eine Kenterung entsteht! 8o

Theoretisch sollte es so sein das die Rümpfe die Bugwelle schneiden und sie vor allem bei etwas mehr Fahrt dazu nutzen, in den Gleitzustand zu kommen. Das ist der Zustand, bei dem ein Bootskörper seinen Tiefgang verringert und oben auf der Wasseroberfläche gleitet. Das bedeutet weniger benetzte Fläche des Rumpfes, also weniger Reibfläche und Widerstand, und somit ein Potenzial für mehr Leistung. Der Gleitzustand bedeutet noch mehr Fahrt und das Gefühl von gesteigertem Segelerlebnis. :P

Aus dem Gleitzustand sollte es möglich sein einen Rumpf allein durch die Gewichtsverlagerung der Besatzung in einen Schwebezustand zu bringen bwz. zu halten.
D.h. eine Person und Katamaran bereits in Gleitfahrt dann das Gewicht im hinteren Trampolinbereich mehr zur Mitte verlagern, bei Kursen hart am Wind, und der Schwebezustand wird eingeleitet. Ansatzweise hier in meinem Youtube Video so ca. ab der Mitte zu sehen.
Bei Gewichtsverlagerung zum Rand zurück wird der Schwebezustand reduziert bzw. unterdrückt.

Von den Wind-/Wellenverhältnissen her denke ich das 3-4 Bft sowie fast keine Welle optimale Vorraussetzung wären.

Physik Exkurs:
Der Gewichtsschwerpunkt ist der Schwerpunkt des Schiffes, der Formschwerpunkt ist der (gedachte) Schwerpunkt der verdrängten Wassermasse.
Mit zunehmender Krängung nimmt das aufrichtende Drehmoment durch das Auswandern des Formschwerpunktes zunächst zu, bei weiterer Krängung jedoch, durch ein Zusammenwandern der Wirklinien der beiden Schwerpunkte, wieder ab. Eine leichte Krängung kann daher leicht durch Verlagerung des Crewgewichtes nach Luv und durch den nachlassenden Winddruck im Segel kompensiert werden, während eine zu starke Krängung zum Kentern des Katamaranes führt.

Schlauchboot Katamarane sind aufgrund Ihrer Baubreite bzw. Bauweise als Formstabil anzusehen.

Eine Gute Erläuterung wie Gewichts- bzw. Formstabilität bestimmt werden ist bei Wikipedia zu finden.

:blaulicht:Warnhinweis::blaulicht:
Gefühlt und auch lt. der meisten Herstellerangaben ist Wind 4-5 Bft auf einem Schlauchboot Katamaran grenzwertig. D.h. man sollte mit der Möglichkeit rechnen das es zu einem Materialversagen in Form von Riggbruch durch Überlastung kommt auch in der Schwebephase bei überschreiten dieser Grenze. Auch kann es zu Kenterungen kommen. D.h. mann sollte das Wiederaufrichten auch unter schwierigen Bedingungen beherschen!

Cu Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Frank Witzleben« (16. Juli 2009, 05:27)


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49

Montag, 29. Juni 2009, 19:50

Ja wie geil ist das denn:respekt:

Die ollen Grabner hat man nie und nimmer auf die Kufe bekommen.

Aber das Teil ist ja richtig cool. Brauch ich unbedingt...
Oh je 3800 Tacken sind kein Pappenstiel...
muss wohl noch warten... ;(

cu Tom ;)

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50

Dienstag, 30. Juni 2009, 08:25

Auf einem Rumpf Grabner Cats aber offenbar nur bei älteren !

Also da muss ich die ollen Grabner in Schutz nehmen auf einem Rumpf geht auch, allerdings offenbar nur bei deren älteren Cats die noch nicht die neue Bugform haben! Die Happy Cats mit der neueren Bugform sind dann wohl eher :baden: Boote? Obwohl Sie tatsächlich deutlich weniger Wasser vorm Rumpf herschieben als die Zigarrenrumpfvarianten. Die Frage ist halt ob die Strukturelle Stabilität der neuen Grabner Cat Rümpfe mit der Zigarrenform der alten Grabner oder auch der aktuellen Feldkamp, Smartkat usw. mithalten kann? Hat da von den Lesern schon jemand belastbare Vergleiche durchführen können? :kopfkratz:

Siehe http://www.youtube.com/watch?v=QlNvNwPIO38 . :segeln:
Falls jemand das mit der neuen Rumpfform geschafft hat bitte mal posten. :rufan:

Gruss Frank

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51

Dienstag, 30. Juni 2009, 22:01

Die etwas älteren hatten eine Doppelruderanlage und kein Mittelschwert und ließen sich nicht lupfen. Das muss ein Nachfolger sein...

cu Tom

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Mittwoch, 1. Juli 2009, 08:19

RE: Auf einem Rumpf Grabner Cats aber offenbar nur bei älteren !

Zitat

Original von Frank Witzleben
Also da muss ich die ollen Grabner in Schutz nehmen auf einem Rumpf geht auch, allerdings offenbar nur bei deren älteren Cats die noch nicht die neue Bugform haben! Die Happy Cats mit der neueren Bugform sind dann wohl eher :baden: Boote? Obwohl Sie tatsächlich deutlich weniger Wasser vorm Rumpf herschieben als die Zigarrenrumpfvarianten. Die Frage ist halt ob die Strukturelle Stabilität der neuen Grabner Cat Rümpfe mit der Zigarrenform der alten Grabner oder auch der aktuellen Feldkamp, Smartkat usw. mithalten kann? Hat da von den Lesern schon jemand belastbare Vergleiche durchführen können? :kopfkratz:

Siehe http://www.youtube.com/watch?v=QlNvNwPIO38 . :segeln:
Falls jemand das mit der neuen Rumpfform geschafft hat bitte mal posten. :rufan:

Gruss Frank


:rolleyes: Moin, moin da muss ich meine Aussage nochmal korrigieren erst nachdem Hinweis von "tosa" ist mir aufgefallen das im besagten Filmchen der Grabner Cat schon Mittelschwert und Mittelsteuerung hat also ein neuer sein muss. Also geht auf einer Kufe Segeln auch mit den neuen Grabner Cats!

Gruss Frank

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53

Mittwoch, 1. Juli 2009, 09:18

Materialien für Schlauchboot Segelkatamarane

Bei meinem Feldkamp sind die Rümpfe aus Hypalon.

Lt. Wikipedia ist :"Hypalon (chem. Chlor-Sulfat-Polyethylen, Kurzz. CSM) ist ein eingetragenes Warenzeichen von DuPont Performance Elastomers für ein sehr hochwertiges, extrem widerstandsfähiges Elastomer. Es ist UV-, temperatur- und alterungsbeständig sowie reißfest. Damit ist es sehr wetterfest und für den Ausseneinsatz geeignet.
Hypalon wird als Trivialname für CSM verwendet, obwohl DuPont nicht der einzige Hersteller von CSMs ist. Die japanische Tosoh Corporation bietet CSM unter den Bezeichnungen Toso-CSM und extos an."

Wie erkennt mann aus welchem Material die Rümpfe sind? ?(
Materialerkennung (nicht am Rumpf sondern z.B. am gleichwertigen Flicken des Reparatursets) alternativ im Begleitheft des Bootes:
1. Brandprobe -> PVC brennt gelblich und riecht stark nach Chlor :D
2. Lösungsmittelprobe -> Aceton :P
-PVC ist löslich
-CSM (also Hypalon) hat eine mittlere bis gute Beständigkeit
3. Lösungsmittelprobe -> Braunkohlenteer 8o
-PVC ist sehr gut beständig
-CSM (also Hypalon) ist löslich
Bei Reperaturen empfiehlt es sich einen PVC oder CSM Kleber zu nehmen je nach erkanntem Material. 8)

Lt. Wikipedia:" Hypalon-Neopren-Gemische sind ein Kompromiss, um auch dem Freizeitschiffer ein halbwegs passables Schlauchboot anzubieten. Reine Mehrlagenfertigungen aus jeweils reinem, hochwertigen Hypalon und Neopren altern quasi nicht und jeder, der schon einmal einen Fahrradschlauch geflickt hat, kann es reparieren. Ein aus solchem Material gefertigtes Schlauchboot ist teuer, hält dafür aber ein paar Jahrzehnte. Langfristig ist es im Preis-/Leistungsverhältnis die kaufmännisch beste Wahl. Neopren ist das Material, welches Hypalon gasdicht macht, ist aber leider auch sehr empfindlich gegen äußere Einflusse, weshalb man es in Mehrlagenverwendung mit reinen Hypalon-Lagen kombiniert, nicht jedoch als äußerste oder innerste, sondern immer als eine mittlere Schicht.
Verbindet man mehrere Lagen gleicher (PVC-PVC) oder unterschiedlicher (Hyplanon-Neopren-Hyplaon oder PU-Neopren-PU) Materialien miteinander, um entweder die Haltbarkeit (PVC) oder die Gasdichtigkeit (Hyplanon-Neopren-Hyplaon oder PU-Neopren-PU) des Schlauches signifikant zu erhöhen, müssten bei Krümmungen des Mehrlagenmaterials (im Verlauf der Produktion, beim Entleeren und transportvorbereitenden Falten) die einzelnen Lagen unterschiedliche Längen einnehmen. Hierdurch werden die Verbindungen der Lagen zerstört. Lediglich die Varianten Hypalon-Neopren-Hypalon und PU-Neopren-PU bleiben auch bei Trennung der Lagen gasdicht. Allerdings sind die Lagen bei Trennung gegeneinander beweglich, wodurch das Neopren an den Knickstellen im Laufe der Zeit verschleißt."

Haltbarkeit

Jedes Schlauchboot verliert Luft. Bei hochwertigen Schlauchmaterialien ist das Ventil die Leckstelle und bei minderwertigen Mischmaterialien das Schlauchmaterial selbst. Ein qualitativ hochwertiges Schlauchboot verlangt etwa einmal im Monat einen geringen Luftnachschub. Ein gutes Freizeitboot muss etwa einmal pro Woche ein wenig nachgepumpt werden. Ein qualitativ minderwertiges Schlauchboot (das Badeboot) benötigt jeden Tag eine gewisse Menge Luftnachschub, um den Schlauch wirklich prall zu halten. Es ist bei Neuwertigkeit aber auch noch schwimmfähig, wenn das Nachfüllen nur einmal in der Woche durchgeführt wird.

Die Haltbarkeit eines Schlauchbootes lässt dann merklich nach, wenn die Abstände, in denen die Schläuche nachbefüllt werden müssen, um das Schlauchboot schwimmfähig zu halten, signifikant kürzer und die Mengen der nachzubefüllenden Luft, um den Schlauch prall zu halten, signifikant größer werden. Vom Ende der Haltbarkeit ist dann die Rede, wenn ein Schlauchboot jeden Tag neu befüllt werden muss, um nicht nur pralle Schläuche zu behalten, sondern auch schwimmfähig zu bleiben. Indem die Haltbarkeit sich umgekehrt proportional aber nicht linear zum Alter des Schlauchbootes verhält, verkürzen sich die Aufpumpabstände zum Ende der Lebenszeit nicht nur, sondern sie verkürzen sich auch immer schneller. Ist zum Beispiel bei einem hochwertigen Schlauchboot mit Schläuchen aus reinen Mehrlagen Neopren-/PU-Material nach 10 bis 15 Jahren der Zeitpunkt erreicht, an dem das Boot fast jeden Tag wiederbefüllt werden muss, dauert es dann auch nur noch wenige Wochen, bis der Abstand des erforderten Wiederaufpumpens sich auf unter eine Stunde verkürzt!

Bei den Feldkamp Katamaranen kann mann die Schlauchbootblase mit den zwei Luftkammern aus der Schlauchboothülle auch selbst herausnehmen z.B. zur Reperatur oder zum Austausch gegen eine neue dann wieder ca. 10-15 Jahre Gasdichte.

Gibt es von den Besitzern anderer Schlauchboot Segelkatamaran Hersteller Informationen zum eingesetzten Schlauchmaterial und zu ggf. erforderlichen speziellen Reperatur Utensilien?

Gruss Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Frank Witzleben« (9. August 2009, 06:23)


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54

Mittwoch, 1. Juli 2009, 09:34

Die Grabner-Teile sind aus Hypalon.

cu Tom

55

Donnerstag, 2. Juli 2009, 22:50

Hallo, als Goofy war ich schon recht glücklich meine ersten Schritte mit zwei Gummiwürsten absolvieren zu können. Nun nachdem ich meinen Jolenkurs hinter mich brachte umso mehr.
Der neue Happy Cat Racing ist zumindest im Bereich bis 4 Bft schneller als die betagten Jollen unseres Kurses....aber auf einer Wurst segeln würde ich nicht wirklich wollen.
Ab knapp 4 BFT kommen die Würste tatsächlich ins gleiten...aber als Goofy war die Beherrschung der Fuhre auch schnell entfleucht...grins
Aber eines steht außer Frage, unter allen Luftwürsten ist der Grabner Racing ein echtes Hightechspielzeug. Zufälligerweise konnte ich mir gerade den Smartcat anschauen, aber dieser ist einfach eine Nummer zu klein und wirkt nicht so stabil.

mfg

TeeYop

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56

Sonntag, 5. Juli 2009, 08:54

Sinnvolles Zubehör für Schlauchboot Segelkatamarane

Hallo nachdem ich die Rümpfe meines K100S seit Jahren mit der Fußpumpe auffülle hab ich jetzt ne Neuerung eingeführt und zwar einen Akkubetriebenen Kompressor von der Fa. Scoprega die genaue Bezeichnung lautet "BST 12 HP BATT". Geniales Teil mit Druckwächter, einstellbarem Druck, Selbstabschaltung und auch zum Entleeren geeignet. Für Interessierte hier der Link http://www.scoprega.it/pdf/pompe/pompe%2…ric%20pumps.pdf zur Herstellerseite mit weiteren Details und auch noch anderen Pumpen. Mit der Pumpe habe ich die Rümpfe in < 10 :bravo:min aufgeblasen meine manuelle Variante :kotz: hat immer ca. 25 min :ohjeohje: gebraucht und danach zogs mal mehr mal weniger im Kreuz.
Der Akku der Scoprega reicht bei mir für zwei Durchgänge füllen und entleeren.

Meine nächste Neuerung allerdings aus dem letzten Jahr ist ein Slipwagen von Feldkamp, vorher musste ich immer mindestens eine weitere kräftige Person dabei haben um den CAT zu Wassern oder an Land zu bewegen. Mit dem genialen Slipwagen dessen Halbschalen speziell auf den Feldkamp K100S angepasst sind bin ich jetzt auch alleine fähig den CAT zu wassern und anzulanden. Zum Transport kann der Slipwagen zerlegt werden die Halbschalen sind mit einer Knebelschraube befestigt. Die Räder können nachdem entfernen von Splintstiften von der Achse gezogen werden. So das für den Transport wenig Platz benötigt wird.

Was habt Ihr für Euren Schlauchboot Segelkatamaran so an sinnvollem Zubehör dazu erworben?

Gruss Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Frank Witzleben« (6. Juli 2009, 08:32)


57

Sonntag, 5. Juli 2009, 18:02

Hallo, mein Kotlettfriedhof fordert weiterhin eine Kitepumpe. Auch 10 min aber klatschnass....:-(. Bei Grabner gibt den den sogenannten Bootswagen breit (2,20m),recht einfach dafür zerlegbar.Ein echter Mehrwert sind die Torqeedomotoren
an den Gummiwürsten.Ansonsten steht noch der Sonnendachtest aus....
mfg
TeeYop

58

Dienstag, 7. Juli 2009, 13:21

RE: Ebay Preise gebrauchter Schlauchboot Segel Katamarane

Zitat

Original von Frank Witzleben
Hallo anbei eine Aufstellung der bei EBAY mir aufgefallenen Preise für Schlauchboot Segel Katamarane in der Reihenfolge der wahrgenommen Häufigkeit je angebotenem Hersteller.
Falls jemand aktuellere EBAY Preise für gebauchte Schlauchboot Segel Katamarane sieht die nicht mit meinen Angaben übereinstimmen schickt mir ne Hardcopy ich pass die Liste dann an.

Gruss Frank


This is a price calculator for Ducky catamarans - Price calculator

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59

Donnerstag, 9. Juli 2009, 05:14

Feldkamp Katamaran Neupreis

Hier ein Link zu den Preisen von Feldkamp Katamaranen und dem Zubehör.

:blaulicht:http://www.feldkamp-katamarane.de/pdf/preis_katamarane.pdf :blaulicht:

Gruss Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Frank Witzleben« (14. August 2009, 11:43)


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60

Dienstag, 25. August 2009, 21:16

Erfahrungen zum Funny 300

Hallo
Nachdem ich im vergangenem Urlaub 3 Wochen den Funny 300 gesegelt habe möchte ich hier etwas aus meinen Erfahrungen schildern.
Der Funny 'soll' baugleich oder ähnlich gebaut sein wie der Semperit 316.
Die 2-Kammer 'Rümpfe' sind 290cm lang und haben unbelastet eine Wasserlinie von 200cm. Die Schläuche haben einen Durchmesser von ca. 32cm und sind von Mitte zu Mitte gemessen 117cm auseinander. Die Sitzbretter an denen sie mittels Spannbändern beim aufblasen fixiert sind sind 130cm lang und 20cm breit und so ergibt sich eine Sitzfläche von 130x140cm die allerdings durch die Wanten,die Pinne und die Vorschoot eingeschränkt nutzbar ist. Zwischen den Sitzbrettern ist ein Trampolin eingezogen in der Machart einer Plane. In der Mitte der 'Beams' ist unterhalb ein Aluminiumprofil verschraubt welches sowohl das Schwert alsauch den 'Steven' zur Aufnahme des Vorsegels fixiert. Das Schwert kann dabei mittels Leine und Klemme (am Mast) abgesenkt und zum aufschwimmen wieder gelöst werden. Am hinteren Beam ist dann noch das Ruderscharnier mit Ruder und Pinne verschraubt und der vordere Beam nimmt noch den Mastfuß aus Aluminium auf.
Der ca. 330cm hohe Mast selbst ist 3-geteilt und wird von 2 Wanten und dem Vorstag gehalten. Die Wanten lassen sich mit Bändseln in ihrer Spannung einstellen. Der Lümmelbeschlag ist fest am Mast vernietet und das gelattete Großsegel lässt sich sowohl im Mast alsauch im 2-teiligen Baum mittels Keder in die Nut führen. Durchsetzen lässt sich das Großsegel mittels Bändsel am Baum und dem obligatorischen Großfall welches durch einen Plastikeinsatz im Masttop geführt wird. Im Masttop befindet sich ebenfalls eine Aufnahme für einen Verklicker (Fähnchen). Das Vorsegel lässt sich über eine in Wanten und Vorstag integrierte Umlenkung durchsetzen und beide Falls werden an Klampen welche am Mast befestigt sind belegt. Die Großschoot ist vom Baum über ein Bügel auf Höhe des Ruderlagers an der Pinne geführt und wird auf der Pinne in einer Klemme gehalten.
Geübte werden den Funny in ca. 30min aufbauen können - ganz ohne Stress steht er aber auch nach 45-60min und kann dann dank seines geringen Gewichtes von geschätzten 30-40kg notfalls auch allein 'geslipt' werden. Einfach eine Trageschlaufe um den Mastfuß/Steven und über die Schultern und dann den hinteren Beam in der Hüfte abgestützt - ist nicht gerade bequem aber eben machbar. Für Notfälle (ich zähle Flauten mal mit dazu...) habe ich 2 Paddel mittels Gummistrops außen an den Sitzbrettern befestigt was sich hervorragend bewährt hat.
Im weiteren wird für den Aufbau des Funnys keinerlei Werkzeug benötigt da sämtliche Schraubverbindungen mit Kunststoffrändelmuttern auf eingeklebten Edelstahlgewindebolzen bzw. Flügelmuttern ausgeführt sind. Lediglich das mittlere Aluprofil mit dem Schwert habe ich mit Metallrändelmuttern befestigt da die Kunststoffteilchen beim turnen schnell überlastet sind und dann ausreißen.
Der Funny ist natürlich als Badeboot zu betrachten und sein Einsatzgebiet ist zwischen 2er und 4er Winden anzusiedeln - bei 5er Wind sollte man bereits in der Nähe des Heimathafens sein da seine Belastbarkeit dann erreicht ist wie mir ein gebrochenes Ruder bestätigen konnte. Bei den stärkeren Winden verwandelte sich dabei auch mein ansich fest auf dem profilierten Mastfuß fixierter Mast in einen drehbaren Mast da das Aluminiumrohr dem Druck des Großsegels nachgab - allerdings gibt es dadurch keine Probleme wie beim Ruderbruch.
Die Segeleigenschaften des Funnys sind aus meiner Sicht recht gut und können angesichts des Bootstyps durchaus befriedigen. Ich konnte mit dem Funny am Balaton/Plattensee 4,5kn Fahrt machen und denke das auch noch etwas mehr drin ist wenn man auf einem See segelt der nicht so viel Welle hat. Diese bremsen den Funny relativ stark ein zumal die Wellenlänge am Balaton bei ca. 2,5-3,5m liegen dürfte - die Wellenhöhe nach einem 5er Wind würde ich mit ca. 60-70cm einschätzen (Tal bis Kamm). Bei diesen Wellen ist es dann spielerisch möglich sowohl von vorn als auch von hinten mal von den Wellen überlaufen zu werden - da kommt schon Freude auf zumal der Balaton im August angenehm warm ist :tongue: .
Die schlechte Manövrierbarkeit die bei Schlauchkatamaranen ja oft kritisiert wird bestätigte sich nirgends. Der Funny geht noch beim kleinsten bißchen Fahrt durch den Wind und reagiert exakt auf das Ruder. Mit zunehmenden Winden wird er lufgieriger was irgendwann im für mich überraschenden Ruderbruch endete - allerdings war ich im Vorfeld auch schon bei 5er Winden unterwegs um seine(oder meine)Grenzen abzustecken und vielleicht war das dann schon ein bißchen zu viel für ihn bzw. das Ruder. Auch vor dem Wind läuft er gut weiter und kann selbst mit achterlich durchlaufenden Wellen problemlos im 'Schmetterling' gesegelt werden. Die Fahrt hoch am Wind ist nicht unbedingt seine größte Stärke -aufkreuzen ist aber problemlos möglich und meine Segel haben sicher schon deutlich bessere Zeiten gesehen so das dort auch einiges Potential verschenkt wurde.
Das Platzangebot reicht dabei für maximal einen Erwachsenen (ich wiege ca 80kg bei 186cm) und ein Kind oder auch problemlos für 2 Kinder. Die leeseitige Person sollte sich dann allerdings ziemlich flach machen können da die Anströmung der Segel je nach Größe doch recht stark gestört wird - allein lässt er sich also am besten segeln und man hat dann auch etwas Platz für die Beine....

Beste Grüße.Micha
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