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hafergaertner

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  • »hafergaertner« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 8. Juni 2017, 07:42

Yacht: Und ewig grüßt das Murmeltier...

Da habe ich doch kürzlich die neue Ausgabe der Yacht (13-2017) im Briefkasten und denke mir --- den Titel kenne ich doch schon. Zufällig liegt im Segelclub-Archiv die Ausgabe 13-2016.

Immerhin sind seit dem letzten Jahr 4 Seiten "Special" dazugekommen :D :D :D
»hafergaertner« hat folgende Datei angehängt:
Viele Grüße

hafergärtner

---
Wer denkt, Abenteuer seien gefährlich, sollte es mal mit Routine versuchen: Die ist tödlich.

JanD

Salzbuckel

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2

Donnerstag, 8. Juni 2017, 07:54

wieso? das Boot ist anders...
.
---
Gruß Jan

Hanser

Salzbuckel

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3

Donnerstag, 8. Juni 2017, 09:27

Ist ja peinlich ... :O
Es sei denn, dass "Blauwasser" der Überbegriff ist, und die inhaltlichen Schwerpunkte der einzelnen Artikel ganz andere sind. Z.B. einmal Schwerwetter und einmal Piraterie. Dann wäre alles gut. Wird doch wohl auch so sein, oder?


Ich hatte das bunte Magazin früher auch abonniert, aber inhaltlich kam über die Jahre nicht viel neues, sogar die Bootstests fielen jedes Mal "sehr gut" aus (bis auf einmal, all die Jahre). Aber seinen wir mal ehrlich: Außer dem Trend zum Wohnklo hat sich in unserem "Sport" nicht viel verändert :D

Volker

Segelalex

Salzbuckel

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4

Donnerstag, 8. Juni 2017, 09:52

Außer dem Trend zum Wohnklo hat sich in unserem "Sport" nicht viel verändert

Äääh? Kürzlich mal so ne Americas Cup Regatta angeschaut? Das hat mit dem langweiligen Rumgezwölfere der letzten Dekanden ja nun nicht mehr viel zu tun.

Thema ähnliche Titel: Wir mach jedes Jahr wiederkehrende Themenspecials wie Ostsee, Holland und eben Blauwasser. Der Überbegriff ist der gleiche, die Inhalte sind es nicht.

Gruß

Alex
Schatz, es liegt nicht an dir, es liegt am Steg...

GiNsPaCe

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5

Donnerstag, 8. Juni 2017, 09:58

Ich hatte das bunte Magazin früher auch abonniert, aber inhaltlich kam über die Jahre nicht viel neues, sogar die Bootstests fielen jedes Mal "sehr gut" aus (bis auf einmal, all die Jahre).
Das hatte ich auch... seit 1978 hatte ich bis 2002 alle .... Vor 2 Jahren wollte ich wieder abonnieren... :no2:
Jetzt habe ich die Palstek als Offline Abo, die Segeln + Practical Boat Owner & Yachting Monthly als Digitales Abo.... Interessanter, informativer, abwechslungsreicher ... (meine eigene persönliche Meinung!! :D )

beautje

Lotse

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6

Donnerstag, 8. Juni 2017, 10:21

In allen Fachmagazinen die ich (auch dienstlich) kenne, gibt es ständig wiederkehrende Schwerpunkte. Finde ich nicht nur nicht störend, ich finde es als Leser interessant, wenn bestimmte Themen schwerpunktmäßig behandelt und zusammengefasst werden. Blauwasser interessiert mich persönlich jetzt weniger, aber andere Spezials umso mehr...

brend_zwo

Matrose

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7

Donnerstag, 8. Juni 2017, 10:25

...stimmt, und die Yacht kann man ja auch von Ausgabe zu Ausgabe digital kaufen, entscheide ich je nach Inhaltesverzeichnis.
Im Schnitt kaufe ich ca. 2/3 der Ausgaben, v.a. die Mittelmeerthemen interessieren mich halt nicht so.

Gruß, Bernd

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8

Donnerstag, 8. Juni 2017, 12:06

Der Überbegriff ist der gleiche, die Inhalte sind es nicht.

Das unterscheidet die Yacht eklatant von diesem Trööt und all seinen Vorgängern: Überbegriff ("Yacht-Bashing") UND Inhalte sind immer die gleichen ...

Gruß, Manfred
Rüm Hart Blog: KLICK
Kolumne für segeln: KLACK
Sirius Forum: KLONG

wassergenug

Salzbuckel

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9

Donnerstag, 8. Juni 2017, 12:33

Überlegt es euch mal anders:
  • Gibts es wirklich genug Themen - Themen die notabene ein genügend grosses Publikum interessieren - um Wiederholungen zu vermeiden? Es besteht das Risiko, dass Themen so überspezialisiert werden, dass sie weniger und weniger Leute interessieren...
  • Denkt mal am Neu-Abonnenten - dürfen die nie ein spannendes Thema wie Blauwasser sehen?


Das Problem mit der Wiederholung besteht bei den meisten Fachzeitschriften, und es ist gewissermassen nicht ein Problem sondern ein Feature. Sie müssen ein Gleichgewicht zwischen sinnvolle Wiederholungen von Themen und völlig neues Material finden. Sonst vergraulen sie ihre Publikum.

Ein drei bis vier-Jahres Rhythmus scheint übrigens nach meinen Beobachtungen von Yacht etwas zu stimmen. Mir stört es nicht.

Das unterscheidet die Yacht eklatant von diesem Trööt und all seinen Vorgängern: Überbegriff ("Yacht-Bashing") UND Inhalte sind immer die gleichen ..

Schmunzel :-) Ja, gewisse Sachen sind doch immer gleich...

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

beautje

Lotse

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10

Donnerstag, 8. Juni 2017, 13:28

Wohin man auch schaut, man hat den Eindruck, spätestens alle 4 Jahre gibt es nur noch Wiederholungen

Edit: OK, ist auch eine Form von "Weiterdreh"...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »beautje« (8. Juni 2017, 13:39)


Segelalex

Salzbuckel

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11

Donnerstag, 8. Juni 2017, 13:33

Ein drei bis vier-Jahres Rhythmus scheint übrigens nach meinen Beobachtungen von Yacht etwas zu stimmen. Mir stört es nicht.

Danke. Tatsächlich schauen wir nach etwa 5 Jahren die Themen an und sehen, ob es einen Weiterdreh gibt. 2012 Thema Dieselpest, jetzt neue Kraftstoffe und Additive. Dann nimmt man natürlich das Thema nochmal auf, dreht aber auch weiter, so bleiben auch Stammleser auf dem neuesten Stand. Das zumindest ist der Anspruch.

Gruß

Alex
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12

Donnerstag, 8. Juni 2017, 14:17

es liegt in der Natur der Sache, dass sich Themen nach einer gewissen Zeit wiederholen. Ich hatte in den 90-er Jahren die "Selber Machen " abboniert, wegen der vielen Tipps und Anregungen, nach ca 4 Jahren hatte sich der Kreis geschlossen und es fingen die Wiederholungen an.....
Es ist niemand gezwungen die YACHT zu kaufen, ich habe sie ab und an als Kaufexemplar, wenn mich beim durchblättern ein Artikel interessiert. Ansonsten fühle ich mich nicht dem angesprchenen Leserkreis zugehörig. Aber auch das ist normal, dass jede Zeitschrift ihren eigenen Leserkreis hat.

Was mich trotzdem mit der YACHT verbindet ist ein persönliches Erlebnis, ich war als 1987 als Marinesoldat in Gdansk und habe dort zum ersten und einzigem mal in der Vorwendezeit 3 "YACHT" Zeitschriften in einem Zeitungskiosk kaufen können, zwar schon 3 Monate "überlagert" aber das ist ein Gefühl, dass können viele nicht nachvollziehen, ein Hochglanzmagazin mit Segelbooten und Berichten von der weiten Welt des Segelns :geil: .... Diese Zeitschriften hatte ich lange heimlich an Bord des damaligen Schulschiffes versteckt und im Laufe der Zeit komplett "zerlesen" ...


...und jetzt die Bitte als Mod: kein Bashing hier....
There's a fog along the horizon, A strange glow in the sky, And nobody seems to know where it goes And what does it mean?
Oh, is it a dream?
(Art Garfunkel; Bright Eyes)

Hanser

Salzbuckel

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13

Donnerstag, 8. Juni 2017, 14:32

Ich für meinen Teil sehe kein Yacht-Bashing in dem Thread! Es sei denn, jemand hat die Posts nicht richtig gelesen - oder das Bashing findet im Kopf des geneigten Lesers statt ;).

Falls irgendwer, zum Beispiel @Rüm Hart:, der das Stichwort "Bashing" hier einführte, bei mir persönlich soetwas festgestellt hat, bitte ich um erläuternde PN. Danke.

Volker :MG_63:

hafergaertner

Proviantmeister

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14

Donnerstag, 8. Juni 2017, 14:54

mir ging es überhaupt nicht um Bashing, schließlich bin ich zufriedener und zahlender Leser der Zeitschrift. ich fand es lediglich lustig, dass exakt ein Jahr später ein identischer Schwerpunkt (mit zugegebenermaßen anderen Artikeln) kommt. Ist mir nur aufgefallen, weil mein Sohn und ich beide am Steg saßen (ich mit dem aktuellen Heft, er mit dem aus 2016) und auf beiden Titelseiten "Blauwasser" steht. Zuerst dacht ich: "haben die zwei Versionen desselben Heftes herausgegeben?". ist ja alles schon vorgekommen :-)
Viele Grüße

hafergärtner

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wassergenug

Salzbuckel

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15

Donnerstag, 8. Juni 2017, 15:07

Dann nimmt man natürlich das Thema nochmal auf, dreht aber auch weiter, so bleiben auch Stammleser auf dem neuesten Stand.

Das macht für mich Sinn.

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

columbus488

Schief-made

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16

Donnerstag, 8. Juni 2017, 15:08


@all: wehret den Anfängen ;)

ansonsten bitte ich zum Thema zurückzukehren

C488 als Mod
There's a fog along the horizon, A strange glow in the sky, And nobody seems to know where it goes And what does it mean?
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(Art Garfunkel; Bright Eyes)

17

Donnerstag, 8. Juni 2017, 20:21

wenn ich denke wie oft alt bekannte Haushalts Tipps im TV wiederholt werden. Es kommen neue Segler nach...... kein Grund zur Anarchie! Nimm ein gutes Glas und lies es einfach nochmal!
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

Segelalex

Salzbuckel

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18

Donnerstag, 8. Juni 2017, 20:34

Dann passt doch alles. Wie gesagt: Ostsee, Kroatien, NL, Blauwasser, Charter und Segelmacher-Specials sind alles wiederkehrende Themen. Soll dem Leser am Kiosk Orientierung geben, daher auch mit voller Absicht. Inhaltlich jedoch immer anders. Das ist der Anspruch. Sollte sich was zu sehr wiederholen, bitte ich ausdrücklcich um Info. Nehme das dann mit in die Redaktionskonfi. Danke. Und hoffentlich viel Spaß beim lesen. Hab mich ja recht ausführlich zum Thema Alu ausgelassen.

Gruß

Alex
Schatz, es liegt nicht an dir, es liegt am Steg...

unregistriert

19

Donnerstag, 8. Juni 2017, 22:51

Als Tageszeitungsredakteur habe ich mich öfters darüber gewundert, wie die Kolleginnen und Kollegen der Special Interest Prints es überhaupt schaffen, innerhalb ihres doch meistens ziemlich eng umgrenzten Feldes den dort zwangsläufig wiederkehrenden Themen irgendwie doch noch einige neue Aspekte abzugewinnen. Ich stelle mir das sehr schwierig vor. Tatsächlich war es dann bei Fachzeitschriften, die ich las, irgendwann doch recht offensichtlich der dritte oder vierte Aufguss und somit an der Zeit, in den Keller zu gehen, einfach die alten Exemplare wieder von vorn zu lesen und das Abo zu kündigen.

Es gibt Fachgebiete, die jenseits des aktuellen sportlichen Geschehens derart wenig Innovationen bieten, dass einem die Kolleginnen und Kollegen dort schon fast leid tun können. Zum Beispiel hat sich in der Reiterei, zumindest, was die Ausrüstung angeht, in den letzten fünfzig Jahren nicht wirklich viel getan. Aber natürlich sollen die Hersteller und Händler dieser Ausrüstung dennoch Anzeigen schalten, und umgekehrt erwarten die ebenso natürlich auch, dass über ihre Produkte berichtet wird - am liebsten mit "Tests" und Erfahrungsberichten bei einer oft bedenklichen räumlichen Nähe von redaktionellen Berichten und entsprechenden Anzeigen.

Bedenkt man außerdem, dass die Konkurrenz durch elektronische Medien - zu denen ja auch dieses Forum gehört - seit der Jahrtausendwende von etwa Null auf ganz erheblich gestiegen ist, so kann man sich vorstellen, welchem Druck die Redaktionen angesichts ständig weiter schwindender Marktanteile ausgesetzt sind. Dass solche Printmedien es zunehmend schwerer haben, lässt sich z.B. an den IVW-Zahlen ablesen. So sank die Quartalsauflage einer sehr bekannten Segelzeitschrift seit I/1998 um über 44 Prozent, die "Reichweite" sogar um fast 50 Prozent. Leider wachsen nämlich junge Leser nicht mehr so schnell nach. Vor allem nicht solche, die noch das langsame, im Wochen- oder 14-Tages-Rhythmus bedruckte Papier ihrem schnellen Smartphone oder Tablet vorziehen. Dieses Forum hier bietet allein bereits durchschnittlich 370 Beiträge proTag, und es ist ja nicht das einzige dieser Art - da kommt keine Zeitschrift mehr mit. Und dass sich die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage gegen die etablierte Kostenlos-Mentalität im Web praktisch nicht wehren können, wird wohl noch eine ganze Weile so bleiben.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Klaas« (8. Juni 2017, 23:13) aus folgendem Grund: Tippfehler beseitigt


20

Donnerstag, 8. Juni 2017, 23:21

Macht der Worte

Vorneweg mag ich festhalten, dass ich denke, dass die Yacht ein ziemliches Produkt des Marktes ist. Nicht der Leser.
Die Yacht ist zu "klein", um wirklich mit unabhängiger Stimme zu wirken,
was zwangsläufig einseitige Werbemeinungen im Übermaß bedingt

Bei keiner Zeitschrift in der sogenannten freien Welt, ist irgendein Druckerzeugnis wirklich frei und unabhängig.
Das glaubt lediglich der unbedarfter Leser. Und solche Leute vertreten diesen Standpunkt nur, weil es der ihre ist, nicht weil das irgendetwas mit der Sache zu tun hätte.

In einer Zeitung, die sich um den Yachtsport "kümmert" oder "bemüht" und dabei den Anspruch der "Vielfalt" hat,
ist es schon ein sperrig falsches Wort -und erst recht eine journalistische Untat- "Blauwasserspecial" überhaupt in ein Wort zu quetschen.

"Blauwasser" ist eine Rubrik, die in jeder Ausgabe ihr Plätzchen haben sollte.
Nicht irgendein modisches "Special"
(Schon die Schreibweise ist mir zuwider)

Die Varietät der Leser verlangt für so manch spezifisches Thema ebenfalls eine eigene Rubrik.
Tatsächlich ist der Themenreigen eher auf den Lobgesang des Kommerzes ausgerichtet.
Zwangsläufig. Zu klein und zu dünn, zu wenig Mittel, zu wenig Schreiber.

Ein wirklich interessantes Segelmagazin müsste sich erheblich breiter aufstellen.
Das ist derzeit nur leider nicht realistisch.

Es sei denn, man käme von der herkömmlichen Denke ab.
Das Internet wird das erledigen. Die Yacht dann wohl gleich komplett mit.
Oder man stellt endlich sein eigenes Denken um.

Wie schnell wären die Segelmagazine unabhängig von der Bootsindustrie,
wenn sie sich schlicht zusammentun würden?
Alle Segelmagazine schließen sich zusammen und unterstützen sich gegenseitig.
Der kommerzielle Einfluss wäre drastisch beschnitten, und die journalistische Unabhängigkeit könnte real werden.
Die Anzahl und Qualität der Artikel wäre drastisch höher.

Stattdessen spielen die Verlage lieber das althergebrachte Konkurrenzspiel.
Und das ist verloren. Zu klein und zu wenig
Das digitale Zeitalter werden sie nicht lange genießen.
Der Untergang allerorten zu spüren.

Der Leser findet keine Veränderung und Anpassung,
sondern lediglich die schleichende Aushöhlung.
Brave new world.

Die Evolution entsorgt alte Zöpfe.
Wer sich nicht weiterentwickelt, ist schon tot.

Nachwuchs?
Diese Frage wird wohlweislich gar nicht erst gestellt.
Ein modernes Magazin?
Das am Ende sogar noch mit der Zeit geht?
Niemals nicht!!!

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