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unregistriert

1

Montag, 21. August 2017, 08:32

USS John S. McCain: Bei der US-Navy ist der Wurm drin

Moin,

vor Singapur hat schon wieder ein US-Zerstörer ein Handelsschiff "gefunden". War wohl der vierte Unfall dieses Jahr. 10 Leute werden vermisst.
Genauere Angaben bibts wohl noch nicht.

Klick!

Yachtcoach

St. Lubentius des Forums

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Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

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2

Montag, 21. August 2017, 09:50

Vielleicht hat da der Trump auch die Fachkompetenz ausgewechselt ?
Oder sind das seine Twitter-Directriven ?
Who knows...

:rolleyes:
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

3

Montag, 21. August 2017, 10:06

Vielleicht erklärt dieses Video auf Youtube den Wurm :Video Link (|

4

Montag, 21. August 2017, 10:10

...zumindest ist das Loch dieses Mal auf der Backbord Seite. Bei der Fitzgerald war der Einschlag auf der Steuerbord Seite.
Trotzdem ist die Häufung der Vorfälle trotz der sehr großen US Marine etwas erstaunlich.
Jan

Hanser

Salzbuckel

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5

Montag, 21. August 2017, 10:25

Ja, diesmal sieht es im ersten Anschein so aus, als hätte der Tanker ausweichen müssen. Pech.

Laut Spiegel-Online wurden auf der USS Fitzgerald inzwischen drei Chefs ausgewechselt "befehlshabende Crewmitglieder von ihren Aufgaben entbunden". Da war das Loch auf der anderen Seite ...

Volker

Squirrel

nuts about boats

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6

Montag, 21. August 2017, 10:43

Nach dem Unfall der USS Fitzgerald gab es auf gCaptain einen lesenswerten Artikel über die 'kulturellen Unterschiede' zwischen Handelsschifffahrt und Navi und ihre (möglichen) Auswirkungen: Klick, mittlerweile auch mit einer Reaktion auf Fragen und Kritik: Klack.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

7

Montag, 21. August 2017, 11:51

@Squirrel: Danke für den Link.

Es gibt schon grundsätzliche Unterschiede im Bordbetrieb bei den grauen Schiffen zu den kommerziellen Schiffen.
Ein normales Handelsschiff hat im Normalfall einen Wachoffizier und ein Besatzungsmitglied auf der Brücke; auff einem Kümo steht nur 1 Mann auf der Brücke.
Beim Kreuzfahrtschiff sieht es etwas anders aus, dort sind meist 2 Offiziere und dazu ein Ausguck / Rudergänge auf der Brücke.
Bei den Marinen sieht man sehr verteilte Rollen, wie auch bei G-Captain beschrieben. Rudergänger, Funker, Ausguck, Radarbediener, Wachoffizier - sind wohl eher der Mindeststandard.

Bei der Nav-Ausrüstung sind die Handelsschiffe durch den Schiffbauboom und seinen Neubauten auf einem sehr guten Stand - die grauen Flotten sind sehr unterschiedlich ausgerüstet.
Das Problem ist dort das Alter der Flotten und die extrem langen Projektlaufzeiten; sowohl bei Neubauten als auch bei Refits.

Jan

zooom

Salzbuckel

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8

Montag, 21. August 2017, 12:11

Wenn ich daran denke, worüber die Kapitäne der Marine noch so alles Befehlsgewalt haben, wird mir ganz schlecht bei dem Gedanken, daß offensichtlich noch nicht einmal die KVR kompetent beachtet werden. Ich lehn mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster: So eine Kollision ist beim heutigen Stand der Technik unabhängig von den Rechtsfragen unentschuldbar, da wurde ja kein Opti übergemangelt sondern da sind 2 richtige Pötte zusammengeknallt.
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

Louise70

Daniel Düsensegler

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9

Montag, 21. August 2017, 12:21

Bestimmt ne Fehlfunktion der Rudermaschine... :D

Gruß Niels

IngoNRW

Seebär

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10

Montag, 21. August 2017, 12:22

Mir kommt das äusserst komisch vor. Wahrscheinlich sind die Amis absolut nachlässig beim Ausguck. Ich kenne das von meiner Marinezeit nur so, dass wir einen Wachoffizier auf der Brücke hatten, und der hatte 5 Ausgucks. Jeder hatte einen Sektor. Uns ist da nichts zu nahe gekommen. Dann saß noch der Kapitän im Ruderhaus, nebst Rudergänger, Nav, Radarbediener etc. Wir sind früher auch Manöver mit Amerikanischen Flugzeugträgern gefahren, da ist man nicht mal in Sichtweite von dem gekommen, so abgeschirmt war der . Deshalb verstehe ich diese Geschichte nicht, da kann sich ja jeder annähren, und das Schiff gefährden.
:Kaleun_Binocular:
Es ist nicht immer der Wind, wenn die Boote wackeln

11

Montag, 21. August 2017, 12:27

So eine Kollision ist beim heutigen Stand der Technik unabhängig von den Rechtsfragen unentschuldbar


:gooost:

..vielleicht sind auch irgendwelche Störsender oder Agenten der Chinesen dran schuld... ich denke hier wird vieles im Verborgenem liegen dürfen..
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

holztoeter

Proviantmeister

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12

Montag, 21. August 2017, 13:11

Hat der Käptn von dem Containerdampfer vielleicht "Allah.... gerufen?
Man kann über alles mit mir reden nur Kritik vertrage ich nicht.

13

Montag, 21. August 2017, 13:59

Zitat von »zooom«
So eine Kollision ist beim heutigen Stand der Technik unabhängig von den Rechtsfragen unentschuldbar

:gooost:



sehe ich genauso. Radar, AIS, Ausguck (an letzter Stelle) und trotzdem knallt es?

Gruß Odysseus

unregistriert

14

Montag, 21. August 2017, 14:54

Die russischen Hacker sind schuld!

wassergenug

Salzbuckel

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Bootstyp: Charter, mOcean

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15

Montag, 21. August 2017, 16:24

Störsender?

Was für eine Art von Störsender braucht man, um die Augen des Ausgucks zu stören?

Es ist wirklich nicht nötig, Verschwörungstheorien heranzuziehen - blöde Fehler oder Inkompetenz reicht völlig...

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

16

Montag, 21. August 2017, 16:24

Was mir viel mehr zu denken gibt:

Die Opferzahl bei beiden Crashs. Die sieben toten Marines auf der Fitzgerrald waren auch zunächst "vermisst" - bis offenbar später die Schotten wieder geöffnet werden konnten. Sie waren in ihren Quartieren unter Deck ertrunken.
Sieht man sich das große Loch in der John S. McCain auf den Fotos an, gehört nicht viel Fantasie dazu, sich den zugehörigen Wassereinbruch vorzustellen und auch nicht, wo die Vermissten abgeblieben sein könnten.

Frage an die "Marines" unter den Foristen:

Wie ist das bei der Bundesmarine im Falle eines schweren Wassereinbruchs: Sofortiges (automatisches?) Schließen der Schotten ohne Rücksicht auf die Crew in den betroffenen Sektionen? Schiff halten über alles?
Mein Vater berichtete mir das als Kind. Wer sich in den betroffenen Bereichen aufhält, hätte keine Chance, selbst wenn er noch rauskommen könnte. Schotten werden sofort und kompromisslos geschlossen.
Aber das war in früheren Jahren der Bundesmarine und ich weiß auch nicht, wie viel Legende daran war (zumal die Bundesmarine einen solchen Fall offenbar noch nicht zu beklagen hatte).

Gruß
Andreas

Ente 24

Kapitän

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17

Montag, 21. August 2017, 16:36

Was für eine Art von Störsender braucht man, um die Augen des Ausgucks zu stören?


Nackt badende Schönheit auf dem vorderen Flugdeck :rolleyes:

JoVe

Smutje

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18

Montag, 21. August 2017, 19:19

Aus Sicht des Tankers Alnic MC kommt eines noch hinzu: Die John S. McCain sieht aus, als wären die Aufbauten so gestaltet, dass sie keine deutliche Radarsignatur abgeben. Viele ebene Flächen die nicht senkrecht stehen. Die Radarsignale anderer Schiffe werden irgendwo hin reflektiert aber möglichst nicht zurück (stealth). Wenn dann weder AIS noch Radarecho vorhanden sind, bleiben nur noch sorgfältiger Ausguck auf der einen und ordentliche Positionslampen auf der anderen Seite. Inwieweit die Berufsschiffahrt auf einer Rennbahn wie der Malakkastraße sich unter sich wähnt, weiß man nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass mit der Routine auch die trügerische Sicherheit entsteht: Was in einem solchen Seegebiet weder Radar- noch AIS-Signal erzeugt, ist auch nicht da.
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zooom

Salzbuckel

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19

Montag, 21. August 2017, 19:42

Mag ja sein, aber so weit ich weiß ist die US Army da unten noch nicht im Kriegseinsatz, d.h. muß für die umliegende Schifffahrt klar erkennbar sein. Ausgeschaltetes AIS z.B. wäre eine grobe Fahrlässigkeit. Ich bin gespannt, ob der Kapitän sein Kommando behält.
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

Hanser

Salzbuckel

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20

Montag, 21. August 2017, 20:13

@Squirrel: Hochinteressante Links. Habe da jetzt sicher eine halbe Stunde drangesessen, um das fachenglisch einigermaßen zu verstehen.

Aufgefallen ist mir, dass der Autor sich auch mal widerspricht, wenn er z.B. den Civil-Kapitän die hohe Erfahrung auf der Brücke zuspricht, später aber sagt, der Steuermann macht das operative Doing auf der Brücke. Die vielen sog. Teams auf dem Marine-Schiff hat er für mich als Laie gut rausgearbeitet (im Konzern sind nicht ohne Grund flache Hierachien modern). Es wäre aber schon recht nachlässig, wenn es kein Notfallprozedere gibt, bei dem der Entscheider auf direktem Weg eingebunden wird.

Am interessantesten fand ich aber, die völlig unterschiedliche Kultur/ Sprache zwischen zivilem und militärischem Schiff. Daraus aber die Hauptschuld bei der Navy abzuleiten? Das haben dem Autor ja wohl zu Recht viele um die Ohren gehauen.

Volker

@zoom, das Ausschalten von AIS und co. dient sicher auch außerhalb von kriegerischen Einsätzen der Tatsache, dass "der Russe" nicht jederzeit wissen soll, wo welches Schiff gerade positioniert ist.

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