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Squirrel

nuts about boats

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1

Freitag, 27. Oktober 2017, 08:16

Seglerinnen im Pazifik gerettet

Der Spiegel berichtet heute morgen recht lakonisch:

Zitat

Zwei US-Seglerinnen konnten jetzt von der US-Marine gerettet werden. Seit Monaten trieben sie ziellos im pazifischen Ozean. Im Frühling waren sie von Hawaii in Richtung Tahiti aufgebrochen, bereits im Mai soll der Motor ihres Segelbootes ausgefallen sein.


Motor ausgefallen? :kopfkratz: Deswegen geht man doch nicht gleich verloren...

Hier ist die ganze Geschichte: Klick, Klack.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

Tom

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2

Freitag, 27. Oktober 2017, 08:24

Das ist die deutsch-sprachige Qualitätspresse.

Konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass jemand ohne Motor nur treibven möchte. Obwohl ... :O Habe dann mal international gesucht, und herausgefunden, dass die ein Problem mit dem Mast (Saling) hatten.
Mast und Saling waren bei der Rettung aber noch dran.

Two American Women Rescued After Five Months at Sea

Rübezahl

Salzbuckel

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3

Freitag, 27. Oktober 2017, 08:35

Vielleicht hatten die ja die Segel vergessen ... und der Fetzen auf dem Großbaum ist nur die Segelpersenning ... (|

Aber Hund und Mensch scheinen ja zumindest noch nicht völlig durchgedreht zu sein. Ist dann ja noch mal gut gegangen.

Wie hat der Wilfried Erdmann das bloss gemacht auf seiner Kathena Nui - der hatte ja auch keinen Motor an Bord ... (zumindest bis vor kurzem ...) ?( :Mauridia_44: :D
Der Bremer Ostseeveteran
Ralf

Wenn oben mehr Wind weht als unten, warum segelt mein Schiff oben nicht schneller ?( 8o

frank_x

Seebär

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4

Freitag, 27. Oktober 2017, 09:08

Schräge Geschichte - vielleicht hatten sie ja immer nur den Motor genutzt und noch nie ein Segel hoch gezogen ...
Rommel 33 zu verkaufen
---------------------------------------------------

Hanser

Salzbuckel

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5

Freitag, 27. Oktober 2017, 09:14

Im Artikel No. 1 sieht man gut den Unterschied zwischen USA und D:

"It was incredibly emotional, and it was so satisfying to know the men and women that serve our country would come and assist us ...". Gendergerecht mit Männern und Frauen, nationalistisch mit den dem Land dienenden Leuten ...

Wir machen ja alles von den Amis nach, ich hoffe aber, es wird hierbei nicht ganz so schlimm bei uns :S


Zum inhaltlichen: Offenbar sind Spiere(n) gebrochen und in einem Sturm ist dann die Maschine plus E-Technik abgesoffenen. Zwar hatten sie reichlich Nahrung an Bord, aber das 5 Monate so gut zu überstehen, ist schon eine herausragende Leistung!

Volker

6

Freitag, 27. Oktober 2017, 09:16

braucht man nix annehmen oder vermuten

"With a broken mast rigging, a disabled engine...."

und die ganze Zeit Haferflocken.... hoffentlich haben die sich die ganzen Packungsetiketten ausgeschnitten - gibt sicherlich nen Bonus beim Hersteller :-)

Klaus Helfrich

Salzbuckel

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7

Freitag, 27. Oktober 2017, 09:23

Im ersten verlinkten Artikel:
https://www.nbcnews.com/news/us-news/two…ths-sea-n814806
ist doch beschrieben, dass die Schiffbrüchigen zuerst das Rigg verloren hatten, und dann auh noch der Motor ausfiel.

Zitat

With a broken mast rigging, a disabled engine and with distress calls
out of range, two American women have been rescued after being at sea
for five months, the U.S. Navy and the lucky mariners said Thursday.
Lesen und verstehen hilft ;)
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

Squirrel

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8

Freitag, 27. Oktober 2017, 09:28

ist doch beschrieben, dass die Schiffbrüchigen zuerst das Rigg verloren hatten


Aber auf den Bildern sieht das Rigg noch ziemlich komplett aus. Wohlgemerkt, sieht aus - da mag schon irgendwas im Argen sein. Wir wissen auch nicht, was sie versucht haben und was möglicherweise nicht geklappt hat, aber ich würde mir vorstellen, dass man da schon noch Möglichkeiten hat, sich mit weiteren Abspannungen zu helfen und zumindest bei leichtem Wetter oder auf ausgesuchten Kursen weiter zu segeln.
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wassergenug

Salzbuckel

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9

Freitag, 27. Oktober 2017, 09:59

ich würde mir vorstellen, dass man da schon noch Möglichkeiten hat, sich mit weiteren Abspannungen zu helfen und zumindest bei leichtem Wetter oder auf ausgesuchten Kursen weiter zu segeln.

Das ist mir auch als erstes durch den Kopf gegangen, als ich die Berichte gesehen haben. Das zweite war, kannten sie ihre Position? Ohne Position, auf dem Pazifik, hilft eine Hilfsrig auch nicht viel.

Kein Motor, kein Strom -> kein GPS nach kurz oder lang. Und bei der heutigen Abhängigkeit vom GPS...?

Keine Ahnung ob sie Astronavigation beherrschen; werden wir wohl auch nicht erfahren. Ich weiss, dass ich es nicht kann, aber auch dass ich es lernen würde, bevor ich Fahrten auf Pazifik oder Atlantik machen würde - ich habe bereits zu viele GPS verloren, und terrestrische Navigation ist auf den grossen Teichen nicht von viel Nutzen.

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

ams-christian

Salzbuckel

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10

Freitag, 27. Oktober 2017, 10:13

Zitat

Zwei US-Seglerinnen konnten jetzt von der US-Marine gerettet werden. Seit Monaten trieben sie ziellos im pazifischen Ozean. Im Frühling waren sie von Hawaii in Richtung Tahiti aufgebrochen, bereits im Mai soll der Motor ihres Segelbootes ausgefallen sein.


Wieso denn ziellos? Ein Ziel hatten sie doch :-)

Woodwind

Salzbuckel

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11

Freitag, 27. Oktober 2017, 10:14

Hmmmmm....Ich sehe:

Ein von der Bauart her hochseetüchtiges Schiff,
ohne erkennbare Beschädigungen,
mit intaktem Rigg und Segeln,
sauber auf der WL schwimmend,
mit 2 wohlgenährten Frauen die offenbar gut bei Kräften sind,
und 2 ebenso wohlgenährte grosse Hunde.

Und 5 Monate lang hilflos herumgetrieben?
So ein Watermaker braucht ne Menge Strom - ob das der erkennbare Windgenerator hergibt?
Vorräte für ein jahr? Incl. des Hundefutters, oder kann so ein Hund von Nudeln und Haferflocken gesund überleben?

Nene, hier stinkt was ganz gewaltig....

Vielleicht kommt ja noch ein bischen mehr die nächsten Tage/Wochen.

Georg

A.Dabei

Leichtmatrose

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12

Freitag, 27. Oktober 2017, 10:17

gerade in der SZ veröffentlicht.

Gruß - Herbert

Hanser

Salzbuckel

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13

Freitag, 27. Oktober 2017, 10:20

"First, a piece of the mast called a spreader failed", das habe ich für mich als Spiere Saling übersetzt, s.o. Aber vielleicht kann das ja jemand mit Segel-Englisch-Kenntnissen bestätigen.

Deshalb waren sie anfangs auch nur im Segeln "behindert", bis im Sturm schließlich Wasser ins Boot kam.

Kompetenz würde ich den beiden nicht absprechen, falls da jemand auf die Idee kommt.
Volker

dolphin24

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14

Freitag, 27. Oktober 2017, 10:25

Nur soviel. Jede(r) muß selbst entscheiden ob er technisch, fachlich und mental geeignet ist, so eine Seereise zu unternehmen.

Was mich bei der ganzen, etwas schrägen Geschichte aufatmen lässt ist die Tatsache, dass sich keine Seenotretter in Lebensgefahr begeben mußten.

Woodwind

Salzbuckel

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15

Freitag, 27. Oktober 2017, 10:27

"First, a piece of the mast called a spreader failed", das habe ich für mich als Spiere(n) übersetzt, s.o.


Nein, das ist eine Saling. Und die sind beide erkennbar nicht gebrochen oder fehlend.

Georg

wassergenug

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16

Freitag, 27. Oktober 2017, 10:30

"First, a piece of the mast called a spreader failed", das habe ich für mich als Spiere(n) übersetzt

Saling, wenn ich mich nicht täusche.

So ein Watermaker braucht ne Menge Strom - ob das der erkennbare Windgenerator hergibt?

Strom hatten sie also...

Ein von der Bauart her hochseetüchtiges Schiff,

...aber da hatte ich Kurz/Mittelwelle-Radio erwartet.

Irgendetwas ist hier leicht merkwürdig. Etwa fehlt noch aus der Geschichte.

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

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17

Freitag, 27. Oktober 2017, 10:32

Nur soviel. Jede(r) muß selbst entscheiden ob er technisch, fachlich und mental geeignet ist, so eine Seereise zu unternehmen.

Was mich bei der ganzen, etwas schrägen Geschichte aufatmen lässt ist die Tatsache, dass sich keine Seenotretter in Lebensgefahr begeben mußten.

und was soll uns das jetzt sagen?

ob die Damen entsprechend "geeignet" waren will ich nicht beurteilen, immerhin haben sie (wenns denn stimmt) 5 Monate überlebt. Das hätten wohl die Wenigsten.

Und kein Lebensretter muss sich in Lebensgefahr begeben. Wir können alle froh sein, dass es sie gibt und sie oft viel riskieren (manchmal zu viel), aber keiner von Ihnen muss das tun.
Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

Hanser

Salzbuckel

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18

Freitag, 27. Oktober 2017, 10:53

"First, a piece of the mast called a spreader failed", das habe ich für mich als Spiere(n) übersetzt, s.o.


Nein, das ist eine Saling. Und die sind beide erkennbar nicht gebrochen oder fehlend.

Georg

Ja, stimmt natürlich. Die meinte ich auch. Man sollte mit dem Kopf immer bei einer (!) Sache sein :O
Volker

Fram

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19

Freitag, 27. Oktober 2017, 11:17

Gerade bei n-tv.de:

"Der Motor ihres Segelbootes war laut US-Marine bereits Ende Mai ausgefallen. Dennoch waren die beiden Seglerinnen davon ausgegangen, ihr Ziel im Südpazifik mit Hilfe des Windes weiter erreichen zu können. Nachdem sie jedoch auch zwei Monate nach ihrer ursprünglich geplanten Ankunft noch immer nicht in Tahiti waren, begannen sie schließlich, Notrufe abzusetzen."

Gab es kein GPS an Bord?

wassergenug

Salzbuckel

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20

Freitag, 27. Oktober 2017, 11:20

"First, a piece of the mast called a spreader failed", das habe ich für mich als Spiere(n) übersetzt, s.o.


Nein, das ist eine Saling. Und die sind beide erkennbar nicht gebrochen oder fehlend.

Georg

Ganz abgesehen davon, dass man eigentlich - in moderaten Windstärken, wenn es sein muss - mit einem gebrochenen Saling noch segeln kann. Ein Bug oder ein Segel sollte doch teilweise drinliegen.

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

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