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Marinero

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1

Montag, 20. November 2017, 13:28

Opa Stanleys dritter Anlauf....

11%

Autopilot fällt aus (5)

6%

Hydrogeneratoren brechen ab (3)

2%

Sicherheitsgurt hält nicht (1)

15%

Kühlschrank taut ab (7)

30%

Schnürsenkel geht auf (14)

49%

Alles Quatsch - diesmal schafft er es! (23)

Opa will es nochmal wissen





Ich hab da ein ganz mieses Gefühl...... :S

columbus488

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2

Montag, 20. November 2017, 15:16

Zitat

Die "Kiwi Spirit II" ist leicht und wirkt aufgeräumt und durchdacht
... sie haben das Wort "altersgerecht" strikt vermieden:mosking:
Ich drück ihm die Daumen, meine Sympathie hat er... wann, wenn nicht jetzt. Erinnert mich so'n bischen an "Didi's letztes Rennen "

Daumen hoch
Statt zu klagen, daß wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dafür dankbar sein, daß wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.

Dieter Hildebrandt (*1927), dt. Kabarettist

Bero

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3

Montag, 20. November 2017, 15:39

Also meine Hochtung hat er - allein schon für den Versuch. Ich werde es allerdings mit Sicherheit nicht nachmachen. Aber ich wünsche ihm alles Gute und das notwendige Glück das man auch braucht.
Und ich traue ihm auch einiges zu. Von der Channes Swimming Association wird er als "oldest successfull swimmer" für seine Durchschwimmen des Kanals von GB nach F in 1986 geführt. Und das werde ich ihm auch nicht nachmachen. :D
Bernd
Ob ich "in" bin oder "reich" war mir früher völlig gleich. Wie gesagt - das war einmal,
heute ist es mir egal. (nach Frantz Wittkamp)


4

Montag, 20. November 2017, 15:57

Endlich mal ein Opa ohne eines von diesen Opabooten. Ich drücke ihm die Daumen!

Marinero

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5

Montag, 20. November 2017, 17:23

9 Optimisten für "Er schafft es" :D yeah

Endlich mal ein Opa ohne eines von diesen Opabooten

Ich denke genau das ist sein Problem, m.E. hat er die falschen Boote.

Kiwi Sprit Nr.1, 19 m Farr-Design, "einer VOR 70 nachempfunden, mit dem Potential, die 25.000 Meilen mit voller Crew in etwa 75 Tagen runterzuspulen". Weil ja nicht nur der Alters-, sondern auch der Streckenrekord her muss. :rolleyes: Nur als das erste Mal ein bisschen mehr Wind kommt, kriegt er schon das Vorsegel nicht mehr gebändigt und schreddert es. Als er die Fetzen bergen will, legt er sich lang, verletzt sich, Ende in Kapstadt.

Zweiter Anlauf, Riss im Großsegel, Ende in Kapstadt.

Dann die Einsicht, dass das Schiff wohl doch ein wenig unhandlich war. Also neues Boot, Kiwi Sprit II, 10 Fuss kürzer. Aber jetzt nicht irgendwie gemäßigter / bedienungsfreundlicher, sondern im Grunde noch mehr Rakete, leichter, mit Wasserballast, mehr Open60 als VOR70. Und Stanley voller Überzeugung, dass das erste Boot ja doch ungeeignet war und es jetzt genau das richtige ist. :rolleyes:

Und beide Boote sind bis unter die Deckskante mit Klimbim vollgestopft, weil er nach seiner Rekordfahrt damit noch Fahrtensegeln will. Auch wenn vieles vom Luxusgedöns aus Gewichtsgründen an Land bleibt, trägt diese Ausrichtung als eierlegende Wollmilchsau m.E. nicht gerade zur Zuverlässigkeit bei.

Daher meine Vermutung; irgendwas wird kaputt gehen und das war's dann wieder. Er kann ja noch ein paar Anläufe machen. Und ein paar Boote ausprobieren. Die Werften wird's freuen (Gunnar hat ein schönes Boot gebaut).

Aber vielleicht einfach mal nicht so einen riesen Bohei im Vorfeld, sondern erstmal liefern und dann gucken ob's auch der eine oder andere Rekord geworden ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Marinero« (20. November 2017, 17:37)


6

Montag, 20. November 2017, 17:42

Meines Wissens fährt er mit permanent angeschlagenen Roll-Vorsegeln und seine Winschen zu deren Bedienung funktionieren elektrisch. Das scheint mir nicht ungeeignet. Muss nur alles heil bleiben. Wenn er ein Boot nehmen müsste, bei dem er die Segeln von Hand setzen oder bergen können sollte, müsste er wohl mit einer Pogo 30 los. Auch ein schönes Boot. Aber dort in seinem Alter aufs Vorschiff? Ein großer, breiter Gleiter dürfte auch hinsichtlich der Bootsbewegungen die beste Wahl sein.

Marinero

Seebär

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7

Montag, 20. November 2017, 17:49

Ich glaube, der Stanley ist mit dieser Art / Größe von Boot(en) einhand schlicht überfordert. Nicht bei schönem Wetter, aber wenn's knallt.

Knox-Johnston hat zwar auch mit 75 noch an der Route du Rhum teilgenommen, hat aber hinterher auch gejammert, wie anstrengend es war und ist seglerisch ein ganz anderes Kaliber.


Ich gönne es ihn trotzdem von Herzen. Wir werden sehen. ;)

8

Montag, 20. November 2017, 18:01

Ich finde das super! :)

Aber was ist denn bitte: "Statt Beiboot-Garage besitzt die "Kiwi Spirit II" im Heck zwei Rettungsinseln und einen abgeschotteten Fluchtraum"?
So eine Art Panic-Room?

9

Montag, 20. November 2017, 18:13

Ziemlich cool, dass der es immer noch so richtig krachen lässt und nicht im Hafen mit der Kaffeetasse in der Hand über anderer Leute Anlegemanöver lästert und über Schlauchi fahrende Kiddies wettert. Der Schlüssel zum Erfolg wird bei ihm im vorausschauenden Anpassen der Segelfläche und generell Vermeiden von Grenzsituationen liegen. Denn bootsunabhängig dürften ein Gang in den Mast und ähnliche Späßchen für ihn kein Thema mehr sein.

Ganz so wird es bei ihm vermutlich nicht mehr abgehen ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robst« (20. November 2017, 18:23)


JürgenG

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10

Montag, 20. November 2017, 18:24

@Robst: Bin voll bei Dir! Ich drücke dem alten Herrn die Daumen.

Grüße Jürgen

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11

Dienstag, 21. November 2017, 10:35

Bin auch sehr gespannt, wie er sich so schlagen wird ...

Der oben verlinkte Yacht-Artikel hat mir wieder vor Augen geführt, dass leider immer weniger beim Schreiben nachgedacht wird:
"Deshalb ist Paris nach dem Start in St. Augustine zunächst auf Generalkurs West gegangen, Bermuda vorm Bug."
West und Ost sollte man doch ganz gut auseinanderhalten können...

Viele Grüße - Martin
"Die See, dachte er, glich der Mathematik in der Hinsicht, dass sie ebenso rein und unbestechlich war. Sie wurde von eigenen Gesetzen regiert, welche die Menschen vielleicht begreifen, aber nie beherrschen würden." (Aus: Die lange Heimkehr von Philip Caputo)

12

Dienstag, 21. November 2017, 10:49

Auf der einen Seite begeistert es mich, auf der anderen Seite frag ich mich wie groß sein Frust in seinem sonstigen Leben sein muss um zwingend solche unsinnigen "Rekorde" brechen zu müssen. Mit der Kohle und dem Boot kann doch eigentlich jeder Depp den Planeten umrunden. AP einschalten und unter Deck in den Massagesessel setzen. Ich finde das Boot Hammer. Aber hier irgendwie Perlen vor die Sau! Warum lädt er sich nicht Freund ein um so einen Trip zusammen zu genießen. Freunde?

Hendrikt

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13

Dienstag, 21. November 2017, 11:02

Na ja, vielleicht holt er jetzt ja einfach die Sachen nach zu denen er früher nicht gekommen ist. Und wenn das Geld keine Rolle spielt, warum eigentlich nicht. Der ist doch nun wirklich alt genug um zu wissen was er will... Und wer weiss wieviele alte Freunde noch übrig sind...

Gruß Hendrik
Wir wollen mal nicht übertreiben, so ein Boot ist schließlich auch nur ein Mensch!

14

Dienstag, 21. November 2017, 11:08

ihm geht es ja nicht um den Genuss bei der Weltumsegelei (Annahme) sondern das Ziel der älteste Weltumsegler zu werden. Dieser krampfhafte Versuch, für eine gewisse Zeit, in der Geschichte des Segelsports aufzutauchen halte ich für verbohrt und krank.

15

Dienstag, 21. November 2017, 11:08

Nur weil die eigenen Ambitionen, der eigene Ehrgeiz früher enden und die Prioritäten anders gelagert sind, darf man trotzdem anderer Leute Rekordwille anerkennen. Bestimmt sind es nicht selten "besondere" Personen, die besonderes erreichen wollen. Vielleicht mit Defiziten in anderen Bereichen oder mit wenigen Freunden. Egal. Wissen wir nicht. Kann man aber natürlich jemandem andichten, der mehr will als man selbst. Vielleicht ist er aber auch einfach eine coole Sau, die mit 80 immer noch 100 Bar in der Hose hat.

Da es hier am Rande auch um das Boot ging und an anderer Stelle gerade über die optimale Seniorenkiste diskutiert wird. Ich denke, gerade auch wenn die eigenen Kräfte schwinden, sind leichte, gleitfähige Boote ein gutes Mittel, die Kraft des Windes positiv zu nutzen und ihr nicht entgegen wirken zu müssen. Schon klar, dass an Paris` Boot größenbedingt nichts mehr mit der Hand dicht geholt werden kann. Aber das Konzept ist in meinen Augen allemal besser, als durch mangelnden Vortrieb bedingter Krängung mit noch mehr Blei und noch weniger Segelfläche begegnen zu wollen.

16

Dienstag, 21. November 2017, 11:53

Nenee, das Boot ist definitiv der Hammer. Die Kräfte die dort wirken bekommt auch ein "normaler" 40er nicht per Hand gewuppt.

Leider gibt es auf seiner Seite recht wenig Infos zum Ausbau / Innenausbau.

CarstenWL

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17

Dienstag, 21. November 2017, 11:59

.. in der Yacht 14/17 ist das Schiff ganz gut beschrieben.

Gruß

Carsten

Marinero

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18

Dienstag, 21. November 2017, 12:35

Der oben verlinkte Yacht-Artikel hat mir wieder vor Augen geführt, dass leider immer weniger beim Schreiben nachgedacht wird: "Deshalb ist Paris nach dem Start in St. Augustine zunächst auf Generalkurs West gegangen, Bermuda vorm Bug." West und Ost sollte man doch ganz gut auseinanderhalten können...
verflixt, stimmt :D

Auf der einen Seite begeistert es mich, auf der anderen Seite frag ich mich wie groß sein Frust in seinem sonstigen Leben sein muss um zwingend solche unsinnigen "Rekorde" brechen zu müssen
Frust würd ich nich sagen. Vielleicht Geltungsbedürfnis.

Mit der Kohle und dem Boot kann doch eigentlich jeder Depp den Planeten umrunden
Nee nee, eben genau das funktioniert so nich. :no_1:

Sonst hätte es nicht schon zwei Boote und drei Anläufe gebraucht.

19

Dienstag, 21. November 2017, 12:37



Mit der Kohle und dem Boot kann doch eigentlich jeder Depp den Planeten umrunden
Nee nee, eben genau das funktioniert so nich. :no_1:

Sonst hätte es nicht schon zwei Boote und drei Anläufe gebraucht.


Im Vergleich zu einer Weltumsegelung in einem 470er ........

Schau mal weswegen er seine anderen Versuche aufgegeben hat. Da lacht ein Mini Transatler doch nur müde...

Bero

Proviantmeister

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20

Dienstag, 21. November 2017, 12:57

ihm geht es ja nicht um den Genuss bei der Weltumsegelei (Annahme) sondern das Ziel der älteste Weltumsegler zu werden. Dieser krampfhafte Versuch, für eine gewisse Zeit, in der Geschichte des Segelsports aufzutauchen halte ich für verbohrt und krank.
Warum ist er durch den Ärmelkanal geschwommen?
Warum steigen Menschen auf höchste, schneebedeckte Berge?
Warum arbeiten manche Menschen 80 Stunden in der Woche um zur ersten Million noch eine zweite hinzuzufügen?

Verstehen muss man das nicht - so bewerten - wie oben - würde ich es aber auch nicht. Man muss Leute auch lassen können.
Bernd
Ob ich "in" bin oder "reich" war mir früher völlig gleich. Wie gesagt - das war einmal,
heute ist es mir egal. (nach Frantz Wittkamp)


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