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SF-Schiffsbarde

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41

Dienstag, 13. Februar 2018, 09:18

Nachts in unbekannter Umgebung auf der Suche nach Orientierung (sie mit Taschenlampe am Bug auf Tonnensuche) ohne Erfahrung eine gerade Linie über 1 sm zu fahren ist schon eine Leistung. Das würde ich unter diesen Bedingungen kaum versuchen, alleine in ständiger Angst aufzulaufen immer sich umblickend, um einen Orientierungspunkt zu finden.

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...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


www.sy-boundless.net

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42

Dienstag, 13. Februar 2018, 09:28

Wenig Wasser unterm Kiel ist für uns Nordseesegler nichts ungewöhnliches. Ich habe auch schon ein paar mal den Kiel durch den Sand gezogen.
Der Kanal war nur 1NM lang. Die Bedingungen waren imho akzeptabel. Jetzt kommt meine wilde Vermutung.
Mit Vollgas durch den Kanal. Wenn die beiden mit Schleichfahrt in den Hafen kriechen ist ein Unterwasserhindernis nicht Schiffszerstörend.
Nur meine Idee.

Handbreit
Dhyanesh


........und wie viele Amis in den Kommentaren vermuten: Der Skipper hat beim Refit wohl nicht auf die 50 Jahre alten Kielbolzen geguckt.
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

43

Dienstag, 13. Februar 2018, 09:39

Unterwasserhindernis...?
Woher kommt dieser "Fakt"?
Und mit welchem Speed müsste man da raufsemmeln, damit der Kiel verlustig geht?
Gucken wir mal in die nordischen Schären: Dort fahren quasi täglich Boote gegen Steine.
Oberflächliche, auch strukturelle Schäden: sicher.
Aber sinken dort im Anschluss regelmäßig Boote?

Zurück nach Madeira Beach: Dunkel, Nebel; ein Crewmitglied leuchtet mit dem Handelch den Weg. Hört sich nicht nach Topspeed-Situation an.

Aber: etwas Seegang, aufgesteilte See, vielleicht Grundsee über dem Flachwasser, Durchsetzer im Wellental auf hartem Grund und der Kiel steht ziemlich schnell im Salon.

Für mich zu 90 % das "Hindernis".

Gruß
Andreas

EDIT: Doch Hand GPS? Dann streich ist das mal lieber.
Ach so: einen Plotter hatten die offenbar (sonst hätten sie sich vermutlich nicht darüber gewundert, dass die Seezeichen nicht dort waren wo sie sie erwartet hatten). Der war hier - wie so häufig in den Händen von Newbies - möglicherweise eher Teil des Problems. Rinne auf der Karte, Tonnen rechts und links, wir sehen und fühlen nichts, aber egal, der Screen leuchtet so hübsch heimelig in der Dunkelheit und gibt uns Orientierung und Geleit, fahren wir da einfach mal rein.
Hätten sie keinen gehabt, hätten sie sich vielleicht nicht reingetraut und hätten vielleicht eine klamme Nacht auf See verbracht (klamme Nacht im Golf von Mexico? egal), hätten vielleicht ihr Schiff noch und wären [s]vielleicht
sicher jetzt nicht berühmt. Äm. Jetzt habe ich mich irgendwie verrannt.[/s]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Quallenschubser« (13. Februar 2018, 10:53)


Topspin

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44

Dienstag, 13. Februar 2018, 09:53

Laut einem der Zeitungsartikel hatte er ein GPS (Hand?) und ne wahrscheinlich nicht berichtigte Karte. Die Ansteuertonne oder das erste Tonnenpaar haben sie nicht gefunden. Bei Stress GPS-Koordinaten von Hand in die Karte einzutragen ist umständlich. Ein Plotter im Cockpit hätte sicher geholfen zumal man den auf die Ansteuertonne hätte programmieren können. Bei Nacht und Nebel mal eben so von der Seite in die enge Zufahrt einzusteigen und dann noch ohne Revierkenntnisse halt ich für extrem riskant.
Ich würde eher auf die Variante "nicht situationsangepasste Geschwindigkeit" tippen. Aber vielleicht war es ja wie immer im Leben eine Koinzidenz von widrigen Umständen gepaart mit einem Mangel an Erfahrung und Vorsicht. Besser wir lernen daraus, als dass es uns auch mal passiert.....

-Richard
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45

Dienstag, 13. Februar 2018, 10:10

Wieso Ansteuerungstonne nicht gefunden??
Die hatten doch schon die Hälfte des Kanals bereits hinter sich.
Das Schiff liegt mittig zwischen dem Tonnenpäarchen 4/5 genau im Fahrwasser.
Die Brücke - beleuchtet wie ein Christbaum - lag geradeaus 900m vor ihnen.
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

46

Dienstag, 13. Februar 2018, 10:52

Nun ja. Nebel, hieß es doch ;)

47

Dienstag, 13. Februar 2018, 11:04

Das man mal auf Grund läuft ist auch mir schon passiert. Passiert dann meist auch in unbekanntem Gebiet. Allerdings bin ich damals sehr vorsichtig und langsam gefahren und damit hatte ich keine Schäden.

Die hatten einfach nur Pech!
In dem hier vorliegendem Fall denke ich, haben die erstens keine Erfahrung und zweitens fühlten sich die beiden wahrscheinlich sehr sicher weil ja der Hafen zu erkennen war. Und deshalb könnte es auch möglich sein , dass sie zu schnell unterwegs waren. Das rumst dann doch erheblich.
Und Fahrlässigkeit war auch reichlich dabei. Keine Versicherung , keine Erfahrung ,nicht mal ein Handy mit Nav-App ?
Jedenfalls hatten Sie Glück im Unglück und leben noch. Bei dem was die beiden so vor hatten, ist es vielleicht ein Wink des Schicksals um schlimmeres zu verhindern.

49

Dienstag, 13. Februar 2018, 11:43

Mein Mitleid mit diesen Leuten ist sehr begrenzt. Das Geld für das Boot haben sie vorher mit "Time-Sharing-Urlaub"-Drückereien verdient:

' Zuvor verdiente das Paar seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Timeshare-Anteilen an Ferienanlagen. "Wir hatten dieses Leben so satt", sagte Broadwell. "Immer Leute dazu bringen, Dinge zu tun, die sie nicht tun wollen." '

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50

Dienstag, 13. Februar 2018, 11:48


Super. Die sind 24 und 26. Und bevor sich der Lebenstraum mit 28 erledigt hat, mach ich mal lieber schnell nen Spendenaufruf. Mit so einer Einstellung muss man wohl geboren sein.

Unser Lebenstraum... unser Lebenstraum.... wir werden unseren Traum nicht aufgeben.... bla bla blupp :schuettel:


Ich würde es einfach mal mit Arbeiten probieren. Wie gesagt, 24 und 26.

In meinen Augen absolut armselig.

Oder doch unheimlich clever?

Oder unbekümmerte Generation Y? Work-Life-Balance und YOLO, you know :tatsch:

Nein, doch armselig. Ich würde mich schämen.

Ich habe Verständnis für einen Spendenaufruf, wenn ich kein Geld für eine OP habe und mein Kind todkrank ist.

Aber für zwei Traumtänzer, die es einfach nur unheimlich nice finden, auf einem Boot zu leben und ein bißchen durch die Weltgeschichte zu gondeln?

Aber es scheint ja genug Idioten zu geben, die das auch noch toll finden und gerne ne Mark locker machen. Ich fass es nicht. :kez_08:



God Bless & Thank you to every single person who donated

51

Dienstag, 13. Februar 2018, 12:02

Unfassbar....Was mache ich falsch ? Das es wirklich Leute gibt die da spenden. ?(

Topspin

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52

Dienstag, 13. Februar 2018, 12:06

Zitat daraus: "When you live on the Water it´s free.... you can travel by one dollar and see the whole world"
Noch nie was von Liegegebühren, Proviant, Diesel und Reparaturen gehört ?
Der Plan war, ziu den Keys zu segeln, dort zu verproviantieren und dann weiter nach Süden zu starten.
Evtl. war das ein Wink des Schicksals.......

Nach dem Video sind sie aufgelaufen bei 3´ Wassertiefe, haben dort übernachtet und sind erst gekenntert, als die Flut reinkam.
Einen Plotter hatten sie demnach schon (Garmin).
Motorleistung 6 HP und geschätzte Geschwindigkeit 2 kt. Im Video werden hauptsächlich
die Kielbolzen verantwortlich gemacht. Sie mussten auch nicht abgeborgen werden, sie hatten noch ein Dinghi.

Nochn Video: https://www.youtube.com/watch?v=W-l-PIeTjy4

-Richard
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53

Dienstag, 13. Februar 2018, 12:13

Unfassbar....Was mache ich falsch ? Das es wirklich Leute gibt die da spenden. ?(


Lerne klagen ohne zu leiden!
Gruß Thomas



Passionierter Segelsommerverbastler

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54

Dienstag, 13. Februar 2018, 12:22

Zitat

Lerne klagen ohne zu leiden!


So isses!

55

Dienstag, 13. Februar 2018, 13:53

Die haben nicht nur Pech gehabt , die haben auch wirklich nichts dazu gelernt. Wenn die beiden jetzt auch noch einen auf Spenden sammeln machen, dann ist denen nicht mehr zu helfen.
Es scheint als wenn es immer mehr von diesen Traumtänzern auf der Welt werden. Oh Gott , wo soll das noch enden?

56

Dienstag, 13. Februar 2018, 14:15

Die haben nicht nur Pech gehabt , die haben auch wirklich nichts dazu gelernt. Wenn die beiden jetzt auch noch einen auf Spenden sammeln machen, dann ist denen nicht mehr zu helfen.
Es scheint als wenn es immer mehr von diesen Traumtänzern auf der Welt werden. Oh Gott , wo soll das noch enden?


Warte mal ab wo und wie das endet. Schau mal in einer Woche auf die Spendenanzeige. 8o Die haben doch dazugelernt, einfacher geht's nicht mit der Kohle. Von wegen arbeiten.

Winterfalke

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57

Dienstag, 13. Februar 2018, 14:58

Es scheint als wenn es immer mehr von diesen Traumtänzern auf der Welt werden. Oh Gott , wo soll das noch enden?

Naja... wenn es gut geht... mit einer Seenotrettung. Wenn es blöd läuft... mit einem Nachruf. :S

Warte mal ab wo und wie das endet. Schau mal in einer Woche auf die Spendenanzeige. Die haben doch dazugelernt, einfacher geht's nicht mit der Kohle. Von wegen arbeiten.

Und wenn sie auch die nächste Schüssel versenkt haben, war es wenigstens nicht das eigene Geld.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

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58

Dienstag, 13. Februar 2018, 15:24

wo soll das noch enden?

Warte mal ab wo und wie das endet


Nachdem vorher angeblich 5.000 $ für das Boot und weitere 5.000 $ für's Refit ausgegeben wurden, hat die Versenkung des alten Bootes schonmal 43 % Gewinn erbracht.

43 % in 5 Tagen !



59

Dienstag, 13. Februar 2018, 15:25

"Wir hatten dieses Leben so satt", sagte Broadwell. "Immer Leute dazu bringen, Dinge zu tun, die sie nicht tun wollen." '

Für diesen Punkt steigt meine Achtung vor den Zweien enorm. Sie haben nämlich etwas dazugelernt: Leuten etwas zu verkaufen, was ihnen schadet / nicht gut tut / etc. ist weder für Käufer noch für Verkäufer (falls sie denn so etwas wie ein Gewissen haben) gut.
Möchte nicht wissen, wieviele Yachten z.B. von Provisionszahlungen für unnötige Versicherungen finanziert worden sind... Und jeder sagen würde: Versicherungen andrehen verkaufen ist doch eine ganz ehrbare Tätigkeit...
Sorry für OT.

Brynja

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60

Dienstag, 13. Februar 2018, 15:35

Früher hieß das Schnorren, auch bei bekannten Seglern, heute eben crowd funding. Wer dafür nicht clever genug ist und meint, man sollte dafür arbeiten, ist wohl altmodisch. Aber das könnte man auch etlichen vorhalten, die sich hier tummeln, auch so genannten prominenten Seglern.
Da haben sich wohl die Maßstäbe und Erwartungen verschoben. Früher brachte man eine Leistung und ließ sich bestenfalls danach feiern und vermarktete es. Heute macht man zunächst mal seine charmante Ahnungslosigkeit zu "Prominenz" und damit Geld.
Gruß, Frank


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