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Danziger

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41

Mittwoch, 10. September 2014, 00:00

Moin Frank - ich gehe davon aus, dass Du geprüft hast wie viel Last Deine Fußleiste "verträgt", mir wurde bei meiner Fußleiste davon abgeraten dort Böcke zu befestigen die größere Lasten aufnehmen müssen.


Gennaker entwickeln sehr hohe Kräfte. Am meisten an der Tackleine und am Top/Fall. Besonders bei spitzen Kursen ist da ordentlich Zeng auf der Halsleine. Ein Bekannter hat seinen von Selten berechneten Gennaker Baum aus Alu auf einem Halbwindkurs verbogen. Jetzt ist das kein Mann von Traurigkeit und Regatta-affin, aber es zeigt, der Gennaker kann was. Meinen Sprit habe ich mit einem Wasserstag abgesichert und Selden schreibt das bei meiner Spezifikation auch vor.

So'n Teil kann schon bei 3+ mit halben Wind die Stabilität eines Boots ernsthaft prüfen. Da kann man sich ausrechnen, wie hoch die Kräfte sind.

---

Keine Ahnung was so die typischen Fußrelinge an Zug vertragen. Klar ist, die sind dafür nicht explizit gemacht. Hätte ich eine, würde ich da keinen Gennaker dran ziehen lassen.

Hans

frank_x

Seebär

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42

Mittwoch, 10. September 2014, 07:57

Am Beginn der Saison ist uns mal jemand mit einem solchen Teil entgegengekommen, wo wir uns schon von weitem gefragt haben, warum denn deren Spi so pendelt. Die fuhren den auf einem Vorwindkurs ohne Spibaum und das Groß war geborgen. Mir wäre auf dem Kahn schlecht geworden und schnell war es auch nicht ... Also ich hatte dann für mich abgespeichert, dass die Dinger auch einen Baum brauchen.

Und zum Thema nahtlos wechseln - das kann jeder, wenn er 2 Spifallen und die entsprechenden Schoten hat. Während der WM hatten uns die nebenan fahrenden Tutima-Mädels mal ein Spi-in-Spi setzen gezeigt, wobei das spannende war, dass deren Baumnock dabei weit außenbords in >3m Höhe war - sprich das Vorschiffsmädel da erst mal hinklettern musste. Sah sehr professionell aus ... aber auf dem Kurs war der alte Dampfer Ujuijui doch schneller ...

Zurück zum Thema nahtlos wechseln - ich nehme mal an, dass hier niemand (als Fahrtensegler) ein doppeltes Spigeschirr hat sowie die wenigsten doppelte Spifallen.

Das "System" wenn einmal gesetzt funktioniert sehr einfach und beim Halsen wandert der Parasail vor dem Vorstag problemlos rum. Durch den Flügel steht das Teil als Spinnaker auch "platt vor dem Laken" einwandfrei und ich kann dieses (wie in der Werbung) ohne Spi-Baum fahren, sowie "nahtlos" zwischen Spinackern und Genackern wechseln. Aus Fahrtenseglersicht bewerte ich das Teil als familientauglich. Beste Grüße, Jürgen

norbaer

Salzbuckel

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43

Mittwoch, 10. September 2014, 09:15

Pimpen der Pinnocchio Nase

Ich habe meinen Standard Selden Gennakerbaum mittlerweile auf Evolutions Stufe 4 gepimpt.

1. Umlenkblock in die Halsleine eingeschoren um diese einfacher verstellen zu können.
2. Tackleine von einfachen Schnappschäkel auf Spinnakerschäckel (Wichard) umgrüstet
3. mit Wasserstag Starkwindtauglich gemacht. Wie Hans schon beschrieben hat, kommen bei Halbwind ganz schöne Biegekräfte auf die Pinnocchio Nase
4. Tackleine ausserhalb über kugelgelagerte Blöcke geführt und auf den nackten Dynnemakern entmantelt. Weil generell die Reibung der Ein- und Auslassfühung beim Trimmen aber auch bei schnellen Bergemanövern immer noch zu groß war. Dadurch konnte die doppelte Untersetzung durch den Umlenkblock entfallen es ist immer noch leichter als vorher mit Untersetzung.

Ich mach mal am Weekend ein paar Fotos wie das ganze aussieht.

frank_x

Seebär

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44

Mittwoch, 10. September 2014, 09:30

Zu deiner MK-4 Lösung:

1. Verstehe ich nicht oder hast Du wirklich die Tackleine untersetzt ?
2. Warum dafür soviel Geld ausgeben ? Der muss doch nie unter Last geöffnet werden ?
3. Das ist absolut notwendig - bei mir ist das auf dem 6,5m Schiffchen eine 8mm DynaOne-Leine vor der Verstellkaskade (1:4), die ich nur per Winsch unter Last bedient bekomme. Die Kräfte sind insbesondere bei harten Reachs gigantisch. Ich frage mich immer, wie das bei Melges&Co ohne Bruch funktionieren kann.
4. Die Führung durch den Baum ist eigenlich nur bei sehr kleinen Booten (und Lasten) sinnvoll. Bei 8m Weg (bei uns auf dem Mini) könnte ich mir ein System mit viel Reibung durch die Nase nicht vorstellen. Wir haben deshalb auch ein außen geführtes System

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frank_x« (10. September 2014, 09:43)


Tamako

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45

Mittwoch, 10. September 2014, 09:47

Am Beginn der Saison ist uns mal jemand mit einem solchen Teil entgegengekommen, wo wir uns schon von weitem gefragt haben, warum denn deren Spi so pendelt. Die fuhren den auf einem Vorwindkurs ohne Spibaum und das Groß war geborgen. Mir wäre auf dem Kahn schlecht geworden und schnell war es auch nicht ... Also ich hatte dann für mich abgespeichert, dass die Dinger auch einen Baum brauchen.

Und zum Thema nahtlos wechseln - das kann jeder, wenn er 2 Spifallen und die entsprechenden Schoten hat. Während der WM hatten uns die nebenan fahrenden Tutima-Mädels mal ein Spi-in-Spi setzen gezeigt, wobei das spannende war, dass deren Baumnock dabei weit außenbords in >3m Höhe war - sprich das Vorschiffsmädel da erst mal hinklettern musste. Sah sehr professionell aus ... aber auf dem Kurs war der alte Dampfer Ujuijui doch schneller ...

Zurück zum Thema nahtlos wechseln - ich nehme mal an, dass hier niemand (als Fahrtensegler) ein doppeltes Spigeschirr hat sowie die wenigsten doppelte Spifallen.


Moin frank_x: Zum Thema "nahtlos wechseln": Dieses habe ich in Anführungszeichen gesetzt und meine damit dass ich auf Vorwindkurs den Halsleinen lose gebe und beide "Achterholer" trimme, damit steht der Parasail (mit Flügel) wie ein Spinnaker, bei anluven und "Gennakernutzung hole ich eine Halsleine und eine vom Achterholer zur Gennakerschot "umfonktionierte" Leine dicht und fahre einen Amwindkurs. Alle diese Manöver fahre ich aus dem Cockpit durch einfaches bedienen von 2-4 Schoten, diese Art ist "familientauglich" und Du kannst eine Fahrtenseglercrew nicht mit einer Regattacrew vergleichen die an einer WM teilnimmtm (die Ansprüche differieren da doch etwas)

In Bezug auf Deine Beobachtung möchte ich darauf hinweisen, dass es hier 2 Systeme gab, den Parasail (mit Lufthutzen der beschissen steht) und den (Parasailor mit Gleitschirmflügel, der sehr gut steht), beide Systeme haben gemeinsame Wurzeln und sind inzwischen (nach einem beigelegtem "Zerwürfnis" auch wieder in einer Firma).

Meine Erfahrung (nicht nur Beobachtung) ist die, dass der Parasail (mit Flügel) auch ohne Spibaum "bergab" gut steht und nicht geigt, mit Spibaum steht das Teil natürlich besser (insbesondere bei wenig Wind) und bei längeren Stecken nutze ich auch den Spibaum.
Wissenschaftler sind sicher: Ein Glas Rotwein ist so effektiv wie eine Stunde Sport im Fitness-Studio

norbaer

Salzbuckel

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46

Mittwoch, 10. September 2014, 09:59

Siehste und deshalb gibt es die blöden Fachberiffe.
Das was du meinst ist die Seite wechseln oder den Bug wechseln oder kurz Halsen oder international Gyben. ;)

Das was Frank meint ist ein Peel ein Spinnaker / Gennaker wechsel ohne das kurzzeitig zwei Gennaker gesetzt sind.

Die Jungs von der Magnum 3 (eine Ker 40 im Solent) machen dies beeindruckend während einer Halse:


Danziger

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47

Mittwoch, 10. September 2014, 11:36

In Bezug auf Deine Beobachtung möchte ich darauf hinweisen, dass es hier 2 Systeme gab, den Parasail (mit Lufthutzen der beschissen steht) und den (Parasailor mit Gleitschirmflügel, der sehr gut steht), beide Systeme haben gemeinsame Wurzeln und sind inzwischen (nach einem beigelegtem "Zerwürfnis" auch wieder in einer Firma).


Hallo Tamako,

habe man den Parasailor angefasst, der ist aus ähnlichem Nylon wie mein Heavy Runner, also deutlich über über 1.0 Oz. Meiner Meinung nach ist das ein prima Segel für Weltenbummler, die dem Passat folgen, dann hat man auch genug Wind, damit das Teil steht. Und man möchte sich nicht ständig um den Kite kümmern.

Auf meinem Ententeich in NL, der dänischen Südsee und anderen typischen Ferienreviere brauche ich aber ein buntes Tuch, dass auch schon bei 5kt Wind mich nach unten bringt und 15kt auch noch schadlos übersteht. Das dürfen nicht über .75 Oz. Gewicht sein.

In der Welt der Fahrtensegler scheint vieles gerne überdimensioniert zu sein, so als ob's immer in den Nordatlantik nach Island geht: atmungsinaktives Heavy Ölzeug (Parasail), Fockschot in 16mm, Großschot so dick, dass sie in den Blöcken klemmt, Festmacher für ein 9m Boot aus 18mm, super schweres Hydranet Groß mit 3 Reffs usw... Die Realität ist aber der Trip von Enkhuizen nach Stavoren (12nm), der Schlag von Holtenau nach Burg oder das Türchen Von Zadar in eine Ankerbucht (10nm). Das machen 90% der Segler mit den oben beschrieben ausgerüsteten Schiffen.

Die meisten, besonders die vorkonfektionierten Spis, Gennaker, Blister usw.. die explizit für den Fahrtensegler gemacht und verkauft werden, also sog. Allrounder, sind schwer (Fahrtensegler wollen angebl. überdimensioniert) und so geschnitten, dass sie zwar easy zum Stehen zu bekommen sind, wenn genug Wind da ist, also mind. 8kn Wind, die aber auf Grund des angeblich "besonders einfachen" Fahrtenhandlings/Trimms nicht ordentlich den Berg runter kommen (Fahrten-Gennaker) oder bei lauer Brise nicht zum Stehen zu bekommen sind, weil zu schwer (Fahrten Spi).

Für unsere Ferienreviere und den 20 min. Trip unter bunter Blase ist meiner Meinung nach ein Gennaker A2 (runner medium) das ideale Segel. Die stehen heute stabil und sicher und rotieren so schön nach Luv, dass der gute alte Spi für den Fahrtensegler ausgedient hat, weil man auch mit dem Gennaker mit ein bisschen Übung prima nach Lee runter kommt. Mit den typischen Fahrten Gennaker geht das nicht. Das sind im Prinzip schwere Reacher, mit dem Schnitt eines medium Reacher. Ich bin überzeugt, dass tausende von Fahrtensegler fehlberaten wurden und nun Frust mit ihrem Teil haben und deswegen das Groß wegnehmen, wenn's bergab geht.

Hans

Danziger

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48

Mittwoch, 10. September 2014, 11:36

Die Jungs von der Magnum 3 (eine Ker 40 im Solent) machen dies beeindruckend während einer Halse:


Da gibt's eine ganze Serie von chicen Videos. Tolle Karre, tolle Crew.

Hans

columbus488

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49

Mittwoch, 10. September 2014, 13:05

Ich bin allerdings Schönwetter-Blistersegler, bei mehr als 4-5 Bft kommt er in den Sack....
...was .... du auch :O
Hübscher Thread, danke erstmal an die Beteiligten.
.... ich geb ihm dann mal in unser aller Namen 5 Sterne :D

Zum Anschlagpunkt der Tackleine, ich habe ein relativ stabil angebautes Angḱergeschirr, dort befindet sich ein Auge, an dem ich über einen Fallschäkel den Umlenkblock befestige, die Tackleine geht dann nach achtern an einen weiteren Umlenkblock mit Fallschäkel. Beim Abriggen bleibt alls am Blister auch die Schoten, so das bei Nichtgebrauch nicht so viele Stolperfallen auf dem Laufdeck sind.
Achja, ich habe einen Bergeschlauch, der das Handling sehr vereinfacht...

Auch solten die Kräfte der sogenannten Leichtwindsegel nie unterschätzt werden. Ich habe mal bei einem Törn auf einer Irwin 52 einen Spibaum glattweg in der Mitte durchgebrochen...da waren wir mit dem Skipper Menno de Groot ( der genialste Holländer, den ich je kennen gelernt habe ) rund Rügen unterwegs und haben einfach den auffrischendn Wind nicht bemerkt.. Männerrunde ...klönen... Böe eingefallen... Malheur

C488
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Kurt Tucholsky

50

Mittwoch, 10. September 2014, 15:34

...Ich bin überzeugt, dass tausende von Fahrtensegler fehlberaten wurden...


...oder aus Geldmangel einfach das nächste Schnäppchen genommen wurde. :P

Meine Familie hat vor unserem Spi (95 m², ohne Bergeschlauch) Schiß, ein Code0 mit Rolle war uns zu teuer.
Plötzlich verkaufte jemand einen unbenutzten "Standard-Gennaker" mit Bergeschlauch bei ebay-Kleinanzeigen für 30% des NP. Direkt gekauft. Dann noch den passenden Gennakerbaum für die Hanse-Nase besorgt und einen Sack bei CO bestellt.

Der Gennaker wird nei uns fast immer mit Groß gesegelt. Nur bei "Eierkursen" im Urlaub platt vor dem Laken wird das Teil Solo gefahren. Da leg ich mich in die Sonne (ohne Schatten vom Groß) und laß den Gustav seinen Job machen. :P

Die Halsleine fahren wir übrigens mit dem Niederholer vom Spi-Baum aus dem Cockpit heraus. Die Leine reicht locker bis zur Öse am Gennakerbaum.

columbus488

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51

Mittwoch, 10. September 2014, 17:05

@RedChili:
laß den Gustav seinen Job machen. :P

...steuert Gustav nach Windeinfall oder nach Kursangabe ?
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norbaer

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52

Mittwoch, 10. September 2014, 17:12

Ha in meinem Fotofundus habe ich doch etwas brauchbares Gefunden um den Selden Gennakerbaum Evo 4 zu zeigen:

Hier die doppelte Führung mit Umlenkrolle noch kein Wasserstag und hoher Rollrefftrommel.




Hier die alte Version mit Tackline durch den Baum. Das hat viel zu viel Reibung ist nur mit Winsch unter Last zu verstellen. (ich bin kein Festmacher-Schneckendreher ;) )



So sieht es zur Zeit aus: Aussenliegende Rolle (Harken Carbo T2 mit Dynemmaschlaufe befestigt) mit Tackline und Wasserstag natürlich zum Nachspannen. Und Mantamäßig tiefergelegte Furlerrolle an der Facnoranlage.



Tja und der Spischäkel ist mal daran gekommen vor dem Hintergrund, falls man den Gennaker mal unter Last öffnen muss (= Spiken). Haben wir aber noch nie gebraucht.

53

Mittwoch, 10. September 2014, 17:54

......steuert Gustav nach Windeinfall oder nach Kursangabe ?
C488


Zur Zeit noch durch "Kursfixierung" und über den integrierten Kompass; unsere Navi-Elektronik ist noch nicht komplett montiert. Die Busverbindung zum Simrad ist auch noch nicht installiert.

frank_x

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54

Mittwoch, 10. September 2014, 17:58

Da fällt mir ein, dass wir dieses jahr beim "Treibnetzfischen" doch schon mal unter Last haben öffnen müssen - Damals gab es dort einen Softschäkel, den ich jedoch nach mehrmaligem Selbstöffnen provisorisch gegen einen leichten Karabiner mit Verschluß ausgetauscht habe - damals war das Öffnen aber nicht so leicht und diesbezüglich ist der Karabiner auch nicht besser aber ... ich hoffe, dass mir das (in's Wasserfallen des Spis) nicht mehr (so oft) passiert ... . Schwere Schäkel versuche ich zu vermeiden.
»frank_x« hat folgende Datei angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frank_x« (10. September 2014, 18:48)


norbaer

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55

Mittwoch, 10. September 2014, 19:58

Und dann war auch noch der RTL Hubschrauber vor Ort um das Hochseedrama zu filmen. ;)

Walfisch zerrt kleines Segelboot unter Wasser....

columbus488

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56

Donnerstag, 11. September 2014, 12:32

......steuert Gustav nach Windeinfall oder nach Kursangabe ?
C488


Zur Zeit noch durch "Kursfixierung" und über den integrierten Kompass; unsere Navi-Elektronik ist noch nicht komplett montiert. Die Busverbindung zum Simrad ist auch noch nicht installiert.

@RedChili:
danke... ich habe nämlich nur einen PiPi der nach Kurs steuert, da mir u.a. eine Windlupe fehlt ( was ich aber auch bisher nicht vermisse )
dann kann ich das auch mal probieren, wenn man zu zweit unterwegs ist, kann Gustav schon hilfreich sein :D
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Kurt Tucholsky

57

Donnerstag, 11. September 2014, 12:48

...danke... ich habe nämlich nur einen PiPi der nach Kurs steuert, da mir u.a. eine Windlupe fehlt ( was ich aber auch bisher nicht vermisse )
dann kann ich das auch mal probieren, wenn man zu zweit unterwegs ist, kann Gustav schon hilfreich sein :D


Den Pinnenpilot nutze ich nur, wenn mir das Selbststeuern zu langweilig wird (unter Maschine), es an der Pinne zu kalt ist oder ich einmal kurz unter Deck muß. Dann finde ich wichtig, dass das Boot den eingestellten "sichern" Kurs auch weiter fährt und nicht irgendwelche Haken schlägt, weil der Wind schralt oder etwas raumt.

Ein Bekannter hat seinen Kreuzer mit dem kompletten B & G-System aufmotzen lassen. Der Kahn kann jetzt selbstständig kreuzen, er braucht nur sagen, wo die (Luv-) Tonnen liegt.
Da kam dann auch gleich die Ernüchterung: Steuert schlechter als der Eigner!

columbus488

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58

Donnerstag, 11. September 2014, 15:37

einen Menschen ersetzen kann der Gustav (derzeit) noch lange nicht, dahast du recht, aberhilfreich, bei kliener Crew, ist eralle aml. Und wenn man das nicht vergisst, klappt das schon. Ich denke dabei auch meist an Segel setzen und Bergen, oder wenn die eiserne Fock zieht....
Wobei ich erstant war, wi gering sein Arbeitspensum war, als wir am Wind gesegelt sind und mit wie wenig Ausschlag am Ruder er gesteuert hat ( von derAnzahl her, nicht vom Winkel )
ein nützliches HILFSmittel, nicht mehr und nicht weniger

so...nu aber zurück zumThema :D
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Kurt Tucholsky

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59

Montag, 25. Januar 2016, 13:28

Moin Zusammen,

ich hole das Thema noch einmal aus dem Keller.
Ich bin ja gerade dabei, einen Bugspriet zu realisieren, der dann über einen Meter über die Bugspitze hinausragt, der Abstand zur gerollten Genua dürfte
für einen Gennaker dann bei 1,4 m liegen. Der Gennaker wird dann im nächsten Winter angeschafft.
Da ich keine Erfahrung mit Gennakern habe, wurden einige youTube-Videos dazu konsumiert.
Meine Frau meint nun (entgegen ihrer sonstigen Angewohnheit), ein Furler sieht wohl viel praktischer als ein Bergeschlauch aus, und hier ist nun auch meine
Frage:
Funktioniert das Aufrollen bei einem größeren Gennaker so gut wie man das in den Videos sehen kann und
welche Furler sind denn gut von der Handhabbarkeit und Zuverlässigkeit und in welcher Dimensionierung für einen Gennaker von 130-140 qm geeignet?
Und: kriege ich das allein gehandelt? Autopilot ist an Bord.

Schon mal Danke vorab und einen schönen Tag noch
Ernst
im Zweifel geht man besser segeln

60

Montag, 25. Januar 2016, 13:48

Ich stand letztes Jahr vor der Entscheidung.

Im Forum erhielt ich den Rat, einen leichten A2 zu kaufen. -OK
Das passte alles, bestellt mit Bergeschlauch.

Mein Segelmacher hat mir ausdrücklich von Furler abgeraten - nicht betriebssicher genug. Bei mehr Wind muss es wohl Beispiele für Fehlfunktionen geben. Oder Blasen...
Ich habe darufhin den VIEL preiswerten Bergesack genommen und bin zufrieden. Packmaße sind auch besser...

Jetzt fallen alle über mich her...

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