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Danziger

Regattaleitung

Beiträge: 3 772

Schiffsname: ISOBAR

Heimathafen: Flevomarina

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101

Samstag, 4. November 2017, 12:25

Hanse 371 ist ein Spiboot wenn’s ums Regattasegeln geht.

102

Sonntag, 5. November 2017, 14:25

Ein guter Spi, dazu Genua 1 + optimierte SW-Fock, reichen für den Hausgebrauch und die meisten (Fun-) Regatten.

rondine

Kapitän

Beiträge: 621

Wohnort: Isenbüttel

Schiffsname: RONDINE

Bootstyp: H43

Heimathafen: Lübeck - am Stau

Rufzeichen: DH7239

MMSI: 211 503 440

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103

Sonntag, 5. November 2017, 20:14

@dataflo: ich habe von der Tuchwerkstatt Greifswald einen Mass-Gennaker mit 150 qm machen lassen.
Die Tuchstärke weiss ich nicht mehr, sie ist so, wie Sebastian Hentschel sie empfohlen hat.
Das Segel habe ich letzte und vor allem diese Saison recht oft benutzt. Öfter, als erwartet.
Das Segel geht sehr gut, ich kann von halbem Wind bis vor dem Wind fahren, ihn sogar für kurze Zeit verkehrt vor dem Wind
stehen lassen, man muß dann an der Tack weiter aufmachen. Ich bin also sehr zufrieden.
Aber ich fahre keine Regatten, sondern fahre nur so herum. Von Regatta habe ich keine Ahnung.

Viele Grüße,
Ernst
im Zweifel geht man besser segeln

104

Sonntag, 5. November 2017, 20:58

Danke für die zahlreichen Antworten und Anregungen, und dass ich ihr mich aufs Podium schieben wollt. Das hilft alles schon weiter.
Ich bin regattainteressiert, aber nun auch kein Crack und eine feste Crew habe ich auch nicht. D.h. wenn ich irgendwo mitfahre, dann mit kleiner bzw. kleinster Besetzung, und da sind die Chancen vorn mitzuspielen eh gering. Spi ist natürlich fein, aber da müßte ich noch ein bißchen anbauen und ergänzen (anständiger Spibaum, Mastschiene f. SB-Halterung, SB-Niederholer) und die Installationsliste ist sowieso schon zu lang für diesen Winter. Spi bleibt aber im Hinterkopf.
Und wie so viele will ich alles: Ein bißchen (nicht zu erfolglos) Regatta segeln, aber auch komfortables Fahrtensegeln mit Familie. Und da fiel die Wahl fürs erste auf einen Gennaker. Dann natürlich die Frage Furler oder Tüte, aber das Votum hier scheint ja eindeutig.
Ich schnack nächste Wochen mal mit einem Segelmacher, mal sehen, was da noch für Ideen kommen.


Danke, Christian

105

Montag, 6. November 2017, 17:01

Da hänge ich mich mal mit einer technischen Frage dran: welche Arbeitslast sollten Genni-Schotblöcke haben? In meinem Fall für einen 70qm Genni.

Vielen Dank.

norbaer

Salzbuckel

Beiträge: 4 180

Schiffsname: Top Job

Bootstyp: J 111

Heimathafen: Colijnsplaat

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106

Montag, 6. November 2017, 18:09

So was hier:

Ist leicht,
kann mit Laschings befestig werden
kein Metall das Kratzer machen kann
»norbaer« hat folgende Datei angehängt:

frank_x

Seebär

Beiträge: 1 242

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Berlin

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107

Montag, 6. November 2017, 18:13

Schließe ich mich an - hatten wir auch auf dem Mini bei max 80qm. Die Lasten sind nicht ohne - insbesondere wenn der Spi mal mit etwas mehr Schmackes aufgeht ...

108

Montag, 6. November 2017, 19:24

Prima, danke. Ich hätte jetzt wahrscheinlich deutlich kleiner zugeschlagen ...

109

Montag, 13. November 2017, 20:26

Hallo Norbert, wie sollte denn die Großstellung beim Gennaker segeln sein? Dicht, halb, gefiert?

GrußJens
Hallo Ralf,
nein ist er auch nicht.

Wie schon angedeutet würde ich auch nie empfehlen den Spinnaker, Gennaker auf längeren Strecken solo zu segeln. Wenn der Wind auffrischt oder der Bergeschlauch klemmt haben Spinnakerwenigsegler (um nicht das Wort Anfänger zu benutzen) ganz schnell arge Probleme die bunte Blase zu bergen. Dabei passiert nicht wirklich etwas Schlimmes aber es trübt die Freude am Spinnakersegeln doch enorm und vergrätzt oft die Backoffice Crew (die Familie oder Freunde).

Und schon ist miese Stimmung wenn der Skippers beim nächsten Törn freudig ruft: Hey Leute last uns die bunte Blase setzen!

Es gibt mehrere Methoden die fehlende Möglichkeit das man einen Gennaker platt vorm Laken fahren kann:

1. Wegkreuzen ist in der Regel auch die schnellste Methode weg nach Lee zu machen. Nachteil: man hat keine "Ruhe" und muss auf einem engen Revier ständig Halsen.
2. Gennaker wie ein Spinnaker mit einem Spibaum nach Luv ziehen. Nachteil: das gleiche "Leinengedöns" wie beim Spinnaker. Das wollte man ja nicht sonst hätte man gleich einen Spinnaker kaufen können. ;)
3. Den Gennaker im Schmetterlingsmodus fahren. Wie eine Genua ausbaumen. Nachteil: man ist danach "manövrierbehindert" weil man nur noch einen Steuerwinkel von ca. +-10° hat. Macht also Stress auf einem Revier mit viel Verkehr.


Und zum Schluss noch ein paar altkluge Sprüche die aber stimmen:
Versuch macht klug! Und Übung macht den Meister!

Kuddel_2611

Kapitän

Beiträge: 713

Wohnort: Ratzeburg

Schiffsname: Berzerk

Bootstyp: Spirit 28

Heimathafen: Passathafen

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110

Montag, 13. November 2017, 20:40

Hallo Norbert, wie sollte denn die Großstellung beim Gennaker segeln sein? Dicht, halb, gefiert?
Moin,

Du hast zwar Norbert gefragt, und der wird Dir schon die passende Antwort geben, aber erstmal müssen wir schauen, was für einen Gennaker Du hast! Reacher, Raumschoter, Down!? Nicht jeder Gennaker passt auf jeden Kurs, also ist die Großsegelstellung auch immer unterschiedlich. Die Meisten fahren wohl einen Raumschoter (90°+ bis 160°). Damit fährst Du raumschots und das Groß sollte auch dafür getrimmt werden. Im Übrigen gibt es keine generelle Trimm-Anweisung, da jedes Boot anders ist (Rigg, Segel etc.). Das Groß sollte aber vermutlich weit außen sein und einen netten Bauch haben (my guess).

LG
Kuddel
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


Der Beitrag von »Peterchen« (Dienstag, 14. November 2017, 07:33) wurde vom Autor selbst gelöscht (Dienstag, 14. November 2017, 07:34).

Danziger

Regattaleitung

Beiträge: 3 772

Schiffsname: ISOBAR

Heimathafen: Flevomarina

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112

Dienstag, 14. November 2017, 08:10

Das Groß verlängert den Gennaker wie eine Landeklappe den Flügel bei Flugzeugen nach hinten. Wenn man den Auftrieb des Gennakers mit dem Groß verstärken will, sollte das Groß etwas dichter als der Gennaker sein (analog zur Fliegerei das Setzen von 10% Klappe). Ab ca. 3 BFT ist schön zu sehen, wie das Groß auf Raumgängen unter Gennaker sichtbar schlapp wird, sogar Gegenbauch entsteht, wenn zu offen. Bei spitzeren Reach Kursen geht das Groß richtig dicht, deutlich dichter als es unter Genua/Fock wäre.

Wenn man die Fliegeranalogie weiter bemühen will, lässt sich das so bildlich erklären: Unter Gennaker ist der Segelplan ähnlich zu einem Eindecker, also Flügel (Gennaker) und Landeklappe (Groß), unter Genua/Fock aber ein Doppeldecker. Es sind dann zwei getrennte Flügel, die unabhängig von einander fungieren. Am Wind ist natürlich auch ein Boot mit Fock ein Eindecker, bildlich gesprochen, und deswegen geht auf der Kreuz, wenn man volle Leistung bei leichtem Wind will, das Groß dichter als die Genua, wir setzen also ca. 10 Grad Klappe für maximalem Auftrieb. Der hat allerdings auch den größten Widerstand. Nimmt der Wind zu, müssen Auftriebskraft und Widerstand zu einander optimiert werden, deswegen geht der Traveller immer weiter runter, bis Fock und Groß ungefähr den gleichen Anstellwinkel haben und die “Landeklappe” auf 0 Grad steht. Machen wir das Groß weiter auf, fängt es an zu killen. Das wären dann negative Klappenwinkel.

Viel Bauch im Groß oder normal mit handwarmem Achterstag ist meiner Meinung egal. Pers. lasse ich den Unterliekstrecker so, wie er vom Up kommt.

In der Spinnakerwelt sagen erfolgreiche Silbersegler (nicht ich, ich lerne von denen), wenn es in den Down geht, Groß flach lassen, dann hat es die größte Projektionsfläche. Allerdings wird da das Groß auch voll auf gemacht, weil bei bester Tiefe Groß und Spi nicht/kaum zusammenarbeiten, das Groß im Grunde nur eine Windbremse ist und kein aerodynamischer Flügel, der Auftrieb erzeugt. Das ändert sich natürlich, wenn man anluvt. Ab eines gewissen Punkts verlängert auch unter symmetrischen Spi das Groß den Spinnaker und es muss deutlich dicht geholt werden.

Hans

frank_x

Seebär

Beiträge: 1 242

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Berlin

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113

Dienstag, 14. November 2017, 08:49

Eigentlich sagt einem das Großsegel, wie es eingestellt werden möchte - nach Möglichkeit mit nur geringem Gegenbauch und voll auswehenden Achterlieksbändchen. Das kann sehr dicht sein, wie Hans schon schrieb. Da das Großsegel aber im Vergleich zum Spi recht klein ist, konzentriere ich mich grundsätzlich auf den Spi und fahre das Groß wenn ich ( solo ) die Zeit dafür habe.
Es gibt aber einen weiteren Punkt zu bedenken - das Großsegel - und hier insbesondere der obere Teil - entscheidet darüber, ob ich auf einem Raumgang an der Grenze in einer Böe abschmiere oder nicht - sprich ich fahre da oft mit einem sehr losen Großsegel um die 100qm überhaupt fahren zu können. Wer da - in der Böe - zu langsam am Groß ist, schafft es kaum, das Luvmoment zu verringern. Den Spi dann fliegen zu lassen mag zwar das Problem auch lösen aber ... kostet wesentlich mehr "Plätze".

norbaer

Salzbuckel

Beiträge: 4 180

Schiffsname: Top Job

Bootstyp: J 111

Heimathafen: Colijnsplaat

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114

Mittwoch, 15. November 2017, 13:10

Tja schon alles gesagt.

Großsegel ist beim Downwindsegeln (und beim Upwindsegeln) immer das zweitrangige Segel. Der meiste Vortrieb kommt immer durch die Vorsegel.

Und es wird halt möglichst so eingestellt das es als Profil wirkt und nicht als Luftbremse. Das heißt solange es geht die Trimmfäden am Achterliek auswehen lassen. Geht bei sehr tiefen Kursen natürlich nicht mehr.

115

Sonntag, 26. November 2017, 18:14

wer mehr will, steht im neuen Palstek Nr.6 - 17 auf Seite 50-63

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