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Rüm Hart

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41

Mittwoch, 12. Juli 2017, 23:13

So habe ich mir das Manöver 2015, während meiner 6monatigen Ostsee-Solotour, selbst entwickelt:

1. Bugleinen vorbereiten, heißt: sauber aufschießen und über das Knie des Bugkorbs hängen, damit Helfer sie leicht greifen können. Das eine Ende natürlich belegt ;)
2. Bojenhaken (schwere, schwedische Ausführung ohne jeden Klimbim) mit Schwimmleine dran bereit legen, das freie Ende unter dem Seezaun her durch die Achterklampe und dann auf die Winsch
3. Wenn sich beim Landeanflug potenzielle Helfer zeigen um Unterstützung bitten und ihnen sagen, dass sie die bzw. jene Bugleine zuerst nehmen und belegen sollen (in einer fremden Sprache und in Unkenntnis deren nautischen Wissens ist "links" und "rechts" besser als Luv oder Lee, und vor allem mit Fingerzeig)
4. Bojenhaken im Vorbeifahren einhängen (hat bei mir trotz recht hohem Freibord in 80 bis 90 % aller Fälle geklappt) und erstmal sich selbst überlassen. Der blieb immer sicher hängen.
5. Auf vorne konzentrieren und so dicht an die Pier ranfahren, dass die Helfer sich die Bugleine schnappen können. Wenn sicher, dass die die richtige handeln, dann
6. Heckbojenleine über die Winsch sehr zügig dichtholen und später mit der Winschenkurbel anknallen (Ich hab sie oft auf der Winsch gelassen und nicht auf der Heckklampe belegt, dann kann man nochmal "nachgurten")
7. Restarbeiten vorne erledigen (2. Bugleine), Abstand zum Steg einstellen, fertig.

So ungefähr.

Gruß, Manfred
Rüm Hart Blog: KLICK
Kolumne für segeln: KLACK
Sirius Forum: KLONG

Kokopelli

Salzbuckel

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42

Mittwoch, 12. Juli 2017, 23:21

Genau So ungefähr.

SailingRainer

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43

Donnerstag, 13. Juli 2017, 00:05

Wie @kokopelli schon gesagt hat:
Ein langer Bojenhaken aus Edelstahl wie abgebildet ist die erste Wahl
Beherzt , mit Maschine abbremsen, Einpicken wieder leicht vorwärts
Der Bojenhaken hängt an Gurtbandrolle, die sich selbsttätig abwickelt
Ein bischen 7ben, dann klappt es
Notfalls Manöver mit Voll rückwärts abbrechen
Am besten geht's mit Lücke zwischen 2 Schiffen
Ist in Finnland und Schweden gängige Praxis
Dort hat fast jeder nen Bojenhaken und Gurtbandrolle

Rainer
Sailing-Rainer

...erst mal weg von Land

Lofoten - Solent - Uusikaupunki - HögaKusten - 2017 "Britain Round"

Spi40

Salzbuckel

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44

Donnerstag, 13. Juli 2017, 07:24

So habe ich mir das Manöver 2015, während meiner 6monatigen Ostsee-Solotour, selbst entwickelt:

1. Bugleinen vorbereiten, heißt: sauber aufschießen und über das Knie des Bugkorbs hängen, damit Helfer sie leicht greifen können. Das eine Ende natürlich belegt ;)
2. Bojenhaken (schwere, schwedische Ausführung ohne jeden Klimbim) mit Schwimmleine dran bereit legen, das freie Ende unter dem Seezaun her durch die Achterklampe und dann auf die Winsch
3. Wenn sich beim Landeanflug potenzielle Helfer zeigen um Unterstützung bitten und ihnen sagen, dass sie die bzw. jene Bugleine zuerst nehmen und belegen sollen (in einer fremden Sprache und in Unkenntnis deren nautischen Wissens ist "links" und "rechts" besser als Luv oder Lee, und vor allem mit Fingerzeig)
4. Bojenhaken im Vorbeifahren einhängen (hat bei mir trotz recht hohem Freibord in 80 bis 90 % aller Fälle geklappt) und erstmal sich selbst überlassen. Der blieb immer sicher hängen.
5. Auf vorne konzentrieren und so dicht an die Pier ranfahren, dass die Helfer sich die Bugleine schnappen können. Wenn sicher, dass die die richtige handeln, dann
6. Heckbojenleine über die Winsch sehr zügig dichtholen und später mit der Winschenkurbel anknallen (Ich hab sie oft auf der Winsch gelassen und nicht auf der Heckklampe belegt, dann kann man nochmal "nachgurten")
7. Restarbeiten vorne erledigen (2. Bugleine), Abstand zum Steg einstellen, fertig.

So ungefähr.

Gruß, Manfred


Sehr gut ausführlich beschrieben :gooost:
Gruß Torsten

kis
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Kuddel_2611

Kapitän

  • »Kuddel_2611« ist der Autor dieses Themas

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45

Donnerstag, 13. Juli 2017, 08:46

Hatte ich nicht geschrieben wie ich es allein gemacht habe?
Moin Torsten, den Beitrag hab ich wohl leider auf meinem Handy überlesen - Sorry.

LG
Kuddel
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


46

Donnerstag, 13. Juli 2017, 09:18

Ich fahre in solchen Fällen langsam dicht an der Boje vor bei in Richtung Kai/Steg. Wenn die Boje neben meinem Cockpit ist, kommt der hier zum Einsatz:



Natürlich mit angeknotetem Festmacher, der auch an Bord belegt ist.
so einen habe ich auch. Ich habe aber auch gesehen, was für Probleme der beim Ablegen machen kann und mir noch einen mit "Klapperatismus" gekauft. Der einfach Haken ist zu lang wenn bei Starkwind viel Bumms auf der Leine und damit auch auf der Boje liegt. Man bekommt ihn nicht ohne weitere Maßnahmen los, weil die auf zu stehende Boje immer schneller ist, als man selbst den Haken und Richtung des Bojenrings stoßen kann. Auch stößt man dann noch gegen die andere Seite des Bojenrings, was ein Freikommen verhindert.
Der in Schweden auch häufig verwendete arretierbare Haken ist wesentlich kürzer und läßt sich somit leichter losmachen. Aber auch der hat einen Nachteil. Neuere Boje in Zylinderform, die auch so hoch sind, daß größere Boote da ran kommen, haben oben einen Bügel zum Festmachen. Der ist so dick, daß der käufliche Bojenhaken nicht mehr passt. Da war es gut, daß ich auch noch den einfachen hatte.
Der Klapperatismushaken ist auch gut geeignet sich ganz schnell an einem Bügel, wie sie auf den Auslegern angebracht sind, festzumachen. Das wird in Schweden auch viel genutzt, weil es nicht so einfach ist auf den tief liegenden Bügeln oder stehenden Ringe von Bord aus festzumachen.

Spi40

Salzbuckel

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47

Donnerstag, 13. Juli 2017, 10:42

Nur so als Tipp für diejenigen welche einen Schweißer zu "Hand" haben.
Ich hab mir schon vor 12 Jahren von meinem Kumpel einen Bojenhacken schweißen lassen. Der besteht aus einem Karabiner, welchen man durch ein Zugseil öffnen kann, eine Stange und am anderen Ende ein Ring für den Festmacher.
Alles natürlich aus Edelstahl. Kostete nur den Edelstahlkarabiner, welcher nicht in unserem Bestand war, 10€.
Wenn ich heute das nochmal machen lassen würde, würde ich einen feuerverzinkten riesen großen Karabiner anschweißen lassen, der würde dann auch stärkere Ringe greifen können. Obwohl ich mit meinem bisher an alle Ringe andocken konnte.
Hab leider momentan kein Bild für Bastler.
Gruß Torsten

kis
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Käptnrollo

Bootsmann

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48

Donnerstag, 13. Juli 2017, 10:48

Mooring:

Vorwärts an die Pier und luvseitige Vorleine belegen
Dazu mußt Du über den Bugkorb auf die Pier/Steg. In der Zeit treibt das Heck ab, bevor Du wieder an Bord bist, die Muringleine aufnimmst und achtern festmachen kannst.


Genau. Da scheint sich also keine Lösung abzuzeichnen.
(Stups, Dein Bild könnte in Gudjem/Bornholm entstanden sein? Dort sind mir diese Moorings erstmalig begegnet, dann auch in Svaneke und Dragör)

Bojen:

Klar, mit Bojenhaken wie mehrfach beschrieben. Ich halte die Leine nach dem Einhaken allerdings immer auf Zug und kann so dosiert an den Steg heranfahren bis der Abstand zum Übersteigen stimmt. Dann Heckleine einpicken, Schraube je nach Windstärke weiterdrehen lassen, nach vorn und Leinen am Steg belegen, Motor aus und Heckleine nachjustieren. Bei Seitenwind lasse ich die Bojenleine über die luvseitige Mittelklampe laufen, das erleichtert die Richtungskorrektur.
Bei Schwimmstegen mit Bojen (z. B. Stadthafen Rostock) werde ich aber auch mal die Variante von "Robert M", Post 35 mit rückwärts anlegen ausprobieren...

Den Bojenhaken habe ich übrigens mit Rohrisolierung/Neopren umwickelt für den Fall dass er beim loslassen oder zu kurzer Entfernung der Boje vom Land/Steg gegen die Bordwand dengelt. :erschrocken:
Grüße, Manfred


I en lille båd der gynger, sidder jeg og synger...

49

Donnerstag, 13. Juli 2017, 11:00

(Stups, Dein Bild könnte in Gudjem/Bornholm entstanden sein?
Stimmt, war Gudjem in der Vorsaison.

Dieser verschließbare Bojenhaken...



...passt nicht auf diese Bojen, gesehen in Lysekil und hier auf Lilla Kornö


Die Bügel oben drauf sind zu dick.

Winterfalke

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50

Donnerstag, 13. Juli 2017, 13:22

Da haben sie auf jeder Messe auch so etwas in der Art vorgestellt. So eine Art Einhand-Schnapp-Greif-Fixierhaken-Dingens. Aber ich hab´s mir leider nicht so genau angesehen... :nixweiss1:
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

51

Donnerstag, 13. Juli 2017, 13:29

Da haben sie auf jeder Messe auch so etwas in der Art vorgestellt. So eine Art Einhand-Schnapp-Greif-Fixierhaken-Dingens. Aber ich hab´s mir leider nicht so genau angesehen... :nixweiss1:
Auf Messen werden häufig Systeme gezeigt, die eine Leine durchziehen, meistens auf Slip. Mir dauert das zu lange, es muß so schnell wie möglich eine Leine fest an der Boje sein und noch lose auf einer Klampe sein, damit ich sofort entweder an der Pinne oder Motor korrigieren oder auch gleich zum Bug laufen kann. an der Leine achtern kann ich dann immer noch ziehen.
Eine auf Slip durch gezogenen Leine hat mehr Lose und braucht mehr Zeit als eine einfache Leine.
.

Kuddel_2611

Kapitän

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52

Freitag, 14. Juli 2017, 21:22

:Mauridia_44: Mein Bojenhaken ist Heute gekommen - ca. 1m lang - feinstes V4A und gut verarbeitet (24€ bei den Amazonen anstatt 85€ im Fachhandel) - muss das so groß? Ich hatte eher an die Größe eines Feuerhakens vom Kamin gedacht - das Teil hat schon angefragt, ob es in der Lotsenkoje pennen darf. Ist schon jetzt ein Liebling in meiner Ausrüstung. Danke für die Hinweise hier auf das "Ding"! Damit wird so einiges einfacher (ich denke nur grad an Ringe auf den Stegen etc.)

LG
Kuddel
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
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:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


Spi40

Salzbuckel

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53

Samstag, 15. Juli 2017, 09:47

Foto bitte :D

Ansonsten wünsche ich leichtes Anlegen damit ;)
Gruß Torsten

kis
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wassergenug

Salzbuckel

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54

Samstag, 15. Juli 2017, 10:53

Foto bitte

Und bitte auch davon, wie es in der Lotsenkoje eingebettet wird! Mit blau-weiss gestreiftem Nachthemd, vielleicht? :D

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

Kalkgrund

Seebär

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Heimathafen: Flensburg

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55

Samstag, 15. Juli 2017, 12:08

Moin,

die Bojenhaken sind​ auch​ genial für Schwimmstege oder Brücken, wo es keine Phäle, sondern nur noch Augen unterhalb des eigentlichen Steges gibt. In DK werden es ja leider immer mehr.

Jörg

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Bruk

Kapitän

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56

Samstag, 15. Juli 2017, 13:15

Moin,

Ich weiß, das es das Thema schon mal gab, aber keiner der Posts (28 Antworten) hilft mir wirklich weiter. Deshalb erneut die Frage: ....

Wie lege ich mit dem Bug voraus Einhand an, wenn vorne ein Steg ist und achtern eine Mooring? Bei wenig Wind ist das kein Thema, aber es geht hier um Barhöft und da kann schon mal etwas Druck sein. Auf dem Thuner See hab ich andauernd an Moorings gehangen, aber das war mit einem Yngling und zu zweit. Nun ist guter Rat erbeten:O

Danke!

LG
Kuddel




Hallo Kuddel,

da ich ja jedes Jahr in Schweden unterwegs bin und dort die Mooringtonne vorherrscht, meine Empfehlung bei Einhandmanövern:

1.Achterleine mit Mooringhaken versehen. Moorings sind oft so tief, dass Du mit der Leine schlecht rankommst.

2. Einhaken und Leine Geben, bis Abstand zum Steg ok. Dazu Motor im Standgas voraus laufen lassen. Boot hält sich in der Position und driftet nicht ab.

3. Achterleine festsetzen.

4. Da durch Fahrt voraus das Boot nicht zurückweicht, kannst Du bequem an Land gehen und in aller Ruhe die Vorleinen festmachen.

5. An Bord zurück Motor auskuppeln.

6. Wenn Du es bequem haben willst beim Auslaufen, gib Lose in die Vorleine(en) und verhole Dich zur Mooring.

7. Ziehe die Mooring mit dem Haken hoch und lege eine Slipleine durch das Auge.

8. Löse den Haken und verhole Dich mit Motorschub bis zum Steg.

9. Achterleine und Vorleinen belegen. Fertig.

10. Einlaufbier klarmachen.

So mache ich das immer. Alles sehr leicht und mit minimalem körperlichem Einsatz. Aber ohne Einlaufbier funktioniert der Abschluss des Manövers extrem schlecht! :D

Viel Erfolg! :trinken:

Liebe Grüße

Klaus

57

Samstag, 15. Juli 2017, 16:06

die Bojenhaken sind​ auch​ genial für Schwimmstege oder Brücken, wo es keine Phäle, sondern nur noch Augen unterhalb des eigentlichen Steges gibt. In DK werden es ja leider immer mehr.


In Schweden anscheinend auch. Nur Augen, man kann auch nicht auf die superdünnen Fingerstege steigen. Benutze hierfür immer zwei Haken. Gang rein, kurz vor dem Steg/Mauer belegen, Gang drin lassen, vorne festmachen. Danach nicht gleich in die Hafenbar, sondern erst noch den Motor ausschalten.

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58

Samstag, 15. Juli 2017, 22:46

Achterleine mit Mooringhaken versehen
Einhaken und Leine Geben, bis Abstand zum Steg ok. Dazu Motor im Standgas voraus laufen lassen. Boot hält sich in der Position und driftet nicht ab.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Die achteren Klampen sind doch nicht genau mittschiffs. Also erwarte ich, dass ein Boot, welches mit einer Achterleine an einer Boje hängt und dessen Motor im Vorwärtsgang läuft, langsam Kreise um die Boje fährt - und zwar zu der Seite, auf der die Klampe sitzt. Das wird dann noch von einem eventuellen Windeinfluss überlagert.
Selbst wenn man annimmt, dass die Achterleine genau mittschiffs angreift (mit Hahnepott?) kann man damit - nach meinem Verständnis - nicht den Einfluss von Seitenwind ausgleichen. Die steife Achterleine verhindert, dass man gegen den Steg fährt, aber nicht, dass man seitlich abtreibt.

Bruk

Kapitän

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Heimathafen: Augustenborg

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59

Samstag, 15. Juli 2017, 23:31

Achterleine mit Mooringhaken versehen
Einhaken und Leine Geben, bis Abstand zum Steg ok. Dazu Motor im Standgas voraus laufen lassen. Boot hält sich in der Position und driftet nicht ab.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Die achteren Klampen sind doch nicht genau mittschiffs. Also erwarte ich, dass ein Boot, welches mit einer Achterleine an einer Boje hängt und dessen Motor im Vorwärtsgang läuft, langsam Kreise um die Boje fährt - und zwar zu der Seite, auf der die Klampe sitzt. Das wird dann noch von einem eventuellen Windeinfluss überlagert.
Selbst wenn man annimmt, dass die Achterleine genau mittschiffs angreift (mit Hahnepott?) kann man damit - nach meinem Verständnis - nicht den Einfluss von Seitenwind ausgleichen. Die steife Achterleine verhindert, dass man gegen den Steg fährt, aber nicht, dass man seitlich abtreibt.

Zitat von »Bruk« Achterleine mit Mooringhaken versehen Zitat von »Bruk« Einhaken und Leine Geben, bis Abstand zum Steg ok. Dazu Motor im Standgas voraus laufen lassen. Boot hält sich in der Position und driftet nicht ab.
Das kann ich nicht nachvollziehen. Die achteren Klampen sind doch nicht genau mittschiffs. Also erwarte ich, dass ein Boot, welches mit einer Achterleine an einer Boje hängt und dessen Motor im Vorwärtsgang läuft, langsam Kreise um die Boje fährt - und zwar zu der Seite, auf der die Klampe sitzt. Das wird dann noch von einem eventuellen Windeinfluss überlagert.
Selbst wenn man annimmt, dass die Achterleine genau mittschiffs angreift (mit Hahnepott?) kann man damit - nach meinem Verständnis - nicht den Einfluss von Seitenwind ausgleichen. Die steife Achterleine verhindert, dass man gegen den Steg fährt, aber nicht, dass man seitlich abtreibt.



Du musst das bestimmt nicht nachvollziehen. Bei mir funktioniert das. Niemand muss das so machen. Es wurde nach Tipps gefragt. Und ich empfehle nur das, was ich über lange Zeit praktiziere. Mehr ist dazu ist nicht zu sagen. Nur soviel, dass ich es weiter so durchführe.

Gruß

Klaus

Rottweiler

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Bootstyp: in 7/18 verkauft

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60

Sonntag, 16. Juli 2017, 01:47

Die steife Achterleine verhindert, dass man gegen den Steg fährt, aber nicht, dass man seitlich abtreibt.

das funktioniert genauso viel und wenig, wie es mit der Achterleine am Steg funktioniert. Luvseitige Leine fest und mit dem Gas und dem Ruder so agieren, dass das Schiff in Position bleibt. Nichts Neues.
Liebe Grüße, Walter

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