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norbaer

Salzbuckel

Beiträge: 4 180

Schiffsname: Top Job

Bootstyp: J 111

Heimathafen: Colijnsplaat

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21

Dienstag, 13. März 2018, 11:01

Wenn der arme elektrische Steuermann (kurz AP) nicht klar kommt mit Welle und Wind sin die Trimmer schlecht. ;)

Geht mir als Human Driver auch so. Wenn meine Kiste aus dem Ruder läuft, sind es die Trimmer schuld.

excos48

Seebär

Beiträge: 1 195

Wohnort: Kiel

Bootstyp: HR34

Heimathafen: Wendtorf

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22

Dienstag, 13. März 2018, 11:03

...kommt auf Kurs, Regelcharakteristik und das Boot an.
- Bei raumen Kursen haben die AP bei Welle das schwerste Stück Arbeit. Oft reagieren sie zu schnell und zu heftig. Am Wind sind sie ganz brauchbar.
- Die Regelcharakteristik ist nicht angepasst. Wie fast überall gilt auch hier: Schneller und stärker, im Gegensatz zu einem guten Rudergänger. Der lässt laufen und bewegt das Ruder so wenig wie möglich (jeder Ruderbewegung bremst). Kurzfristiges Versetzen der Kiellinie korrigiert sich von selbst, lediglich die aus mehreren Kursschwankungen erzeugte Summe muss korrigiert werden.
- Bei Booten die mit Kraft auf Kurs gehalten werden müssen (die sind i.d.R. mit Rad versehen) überfordern den AP. Die Kraft reicht nicht und er brauch reichlich Strom.

Gruß Franz

Wie so oft kommt es auf den Benutzer an. Selbst alte APs kann man durch Verändern der Einstellungen (mindestens "Gain" und "Rudder") an die jeweiligen Seegangsverhältnisse anpassen, egal ob gegenan oder von achtern.
Die Linear-Antriebe (Pinnenpiloten kenne ich nicht) erzeugen soviel Kraft, dass man als Rudergänger schon nicht mehr dagegenhalten kann. Aber auch hier... wenn es soweit kommt hat man schon vieles andere falsch gemacht.

Ich persönlich fahre mit Seegang von der Seite und dadurch ja +/- halbem Wind am liebsten, weil das Boot die verhältnismaßig kleinsten Rollbewegungen macht. Wenn hin und wieder mal eine Welle mit Macht an die Bordwand knallt und ins Cockpit flutet... ja das kann mehr Spaß machen, als wenn das Boot gegenan dauernd in die Wellentäler kracht :D

Gruss
excos48

23

Dienstag, 13. März 2018, 11:54

Da haben wir die Pauschale. Wenn das Schiff rollt, ist immer der Rudergänger schuld. Kann ja schließlich einen günstigeren Kurs fahren - egal wo er eigentlich hin wollte... :kez_08:
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

grauwal

Kapitän

Beiträge: 754

Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

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24

Dienstag, 13. März 2018, 11:55

....Geht mir als Human Driver auch so. ........

Mach Dir nix draus, geht den Steuerleuten auch so :)

..............
Ich persönlich fahre mit ............. halbem Wind am liebsten, ........

...un´ ich sach doch: Halber Wind reicht völlig. :)



... die mit Kraft auf Kurs gehalten werden müssen (die sind i.d.R. mit Rad versehen)

So, so.

Klar doch, warum sonst sollte man sonst auf die überragenden Vorteile einer Pinnensteuerung verzichten? :)

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

25

Dienstag, 13. März 2018, 11:57

Klar doch, warum sonst sollte man sonst auf die überragenden Vorteile einer Pinnensteuerung verzichten? ;)

Au ja, eine Rad-vs.-Pinne-Diskussion! :huepf1: Wer fängt an?
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

grauwal

Kapitän

Beiträge: 754

Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

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26

Dienstag, 13. März 2018, 12:02

Klar doch, warum sonst sollte man sonst auf die überragenden Vorteile einer Pinnensteuerung verzichten?

Au ja, eine Rad-vs.-Pinne-Diskussion! :huepf1: Wer fängt an?

Ach nee, lass ma´ (Du hättest den Smiley mit zitieren sollen)

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

27

Dienstag, 13. März 2018, 12:04

Ach nee, lass ma´ (Du hättest den Smiley mit zitieren sollen)

So... nachgebessert! :D Was ist nun mit Rad vs. Pinne? :verstecken:
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

28

Dienstag, 13. März 2018, 12:12

Was heißt hier Rad? Zwei müssen es sein! :D
Gruß, Norman

excos48

Seebär

Beiträge: 1 195

Wohnort: Kiel

Bootstyp: HR34

Heimathafen: Wendtorf

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29

Dienstag, 13. März 2018, 12:15

Da haben wir die Pauschale. Wenn das Schiff rollt, ist immer der Rudergänger schuld. Kann ja schließlich einen günstigeren Kurs fahren - egal wo er eigentlich hin wollte... :kez_08:

Das entnimmst Du ja aber nicht meinem Beitrag #22 ?(

Gruss
excos48

Yachtcoach

St. Lubentius des Forums

Beiträge: 6 109

Wohnort: mittendrin

Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

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30

Dienstag, 13. März 2018, 13:31

Ach nee, lass ma´ (Du hättest den Smiley mit zitieren sollen)

So... nachgebessert! :D Was ist nun mit Rad vs. Pinne? :verstecken:
nix...
sonst könnte man auch den trööt : "Sitzen oder stehen am Ruder" (bzw. Ergodingensbummens..) bemühen ?

Abgesehen davon, dass zwischen Gegenanbolzen, Halbe-Wind-Schaukeln und Achtersee-Einsteiger doch wohl diverse Richtungen machbar sind ?
Dürfte auch eine Sache vom Trimm und/oder vom Bootstyp und/oder vom Steuervermögen der Rudergehenden (immer schön genderkorrekt !) sein ?
Das muss doch jeder selbst ausprobieren ?

Jaaa, ich weiß... die Schulbuch-Theorie vonwegen : Immer schön mit dem Bug leicht schräg (also nicht 90° zum Wellenkamm) in die Welle steuern....
Leider haben da wohl einige den Wind vergessen.... falls man segeln will....
für ein MoBo mag das ja gehen .

Ansonsten einfach im Hafen bleiben, wenn draussen zuviele Wellen sind.

:rolleyes:
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

unregistriert

31

Dienstag, 13. März 2018, 14:03

Zitat

Ansonsten einfach im Hafen bleiben, wenn draussen zuviele Wellen sind.


Den Satz hab ich mir auf meinem 22Füßer in güldenen Lettern über den Niedergang gemeißelt! :D

Gott sei Dank haben wir das Achterwasser im Hinterhof, da gehts mir der Wellerei etwas sachter zu, auch wenns mal ein bisschen mehr pustet.

32

Dienstag, 13. März 2018, 14:16

Da haben wir die Pauschale. Wenn das Schiff rollt, ist immer der Rudergänger schuld.
Sagen wir ... der Skipper ;)

Eigentlich rollt eine Segelyacht ja nicht - es sei denn, bei ordentlich See oder Dünung wird plötzlich der Wind ausgeknipst, aber es ging hier ja um Situationen bei Welle + Wind.

Es sei denn ... die Crew refft zu weit ein. Halbwind- und raume Kurse sind eigentlich vergleichsweise sichere Kurse, trotzdem sehen wir häufig Schiffe, die übermäßig gerefft haben und dadurch viel zu langsam sind.
Bei zu wenig Druck im Segel und zu wenig Speed wird die Welle nicht nur unangenehm, sondern auch das Risiko eines Einsteigers erhöht sich.
Lasst Eure Kähne laufen!
Wer schnell ist und an die Wellengeschwindigkeit herankommt oder oder gar ein bisschen surfen kann, läuft stabil und hat einen entspannten Tag. Das geht so ab 95-100 ° TWA los (mit Varianzen; die Welle läuft ja nicht immer 100%ig in Windrichtung)

Gruß
Andreas

33

Dienstag, 13. März 2018, 14:20

Ich nenne es mal "Rollen", wenn das Schiff im Butterfly vor dem Wind und/oder schräg zur Welle um seine Längsachse schlingert.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

34

Dienstag, 13. März 2018, 15:50

Wenn nicht zu wenig Wind bei zu viel Welle: Tausche das Gedöns da vorne gegen den Spi und es wird besser.

Gruß
Andreas

grauwal

Kapitän

Beiträge: 754

Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

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35

Dienstag, 13. März 2018, 19:21

...... Halbwind- und raume Kurse sind eigentlich vergleichsweise sichere Kurse,.........


Fast alle Kenterungen von Kielyachten werden durch raum oder achterlich anlaufende Wellen verursacht. Besonders gefürchtet sind Wellen bei ansteigendem Grund. Vermeide das Anlaufen von Häfen auf Legerwall

.....Wenn nicht zu wenig Wind bei zu viel Welle: Tausche das Gedöns da vorne gegen den Spi und es wird besser.



Klar, bei satt Wind und Welle setze ich immer den Spi ;)

Gruß Franz
»grauwal« hat folgende Dateien angehängt:
halber Wind reicht völlig

SKOKIAAN

Seebär

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Schiffsname: SKOKIAAN

Bootstyp: Moody Eclipse 33

Heimathafen: Dintelmond

Rufzeichen: DJ3239

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36

Dienstag, 13. März 2018, 23:09

Vor dem Wind bei Starkwind macht am meisten Spaß. Auch gerne mit Blister, weil der Wind anfangs noch schwach war, oder mit voller Genua.

Bis die Admiralin allmählich nervös wird und angesichts der nachrollenden Wellen vorschlägt, den Blister endlich zu bergen oder die Genua gegen die Fock zu wechseln. Wenn das in Angriff genommen wird, wird auch dem Skipper klar, dass inzwischen zuviel Wind und Welle stehen. Man täuscht sich halt bei achterlichem Wind immer wieder. Bloß nicht anluven müssen! Dann wir deutlich, wieviel Wind steht!

Aber Spaß hat es gemacht - mit dem richtigen Boot und der richtigen Selbststeueranlage. Die kann auch achterliche Wellen nehmen.

Handbreit, Skokiaan

excos48

Seebär

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Wohnort: Kiel

Bootstyp: HR34

Heimathafen: Wendtorf

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37

Mittwoch, 14. März 2018, 08:47

Ich nenne es mal "Rollen", wenn das Schiff im Butterfly vor dem Wind und/oder schräg zur Welle um seine Längsachse schlingert.

Rollen ist die Bewegung um die Längsachse, Schlingern die um die Hochachse :professor:
Egal wie Du es nennst :O

...Es sei denn ... die Crew refft zu weit ein. Halbwind- und raume Kurse sind eigentlich vergleichsweise sichere Kurse, trotzdem sehen wir häufig Schiffe, die übermäßig gerefft haben und dadurch viel zu langsam sind. ...

Zu fast 100% gehe ich mit deinen Beiträgen konform, aber das hier erscheint mir nicht so ganz produktiv. Ich habe mal gelernt die Segelführung so anzupassen, dass man sofort alle Kurse laufen kann. Damit fährt man in den meisten Fällen gut, das vermeidet Stress im falschen Moment. Wenn das Boot durch zuviel Segelfläche dauernd oder auch mal über der Rumpfgeschwindigkeit fährt, werden die Kräfte im Rigg unkalkulierbar und das muss ja nicht sein.
Eine Yacht die in der Lage ist, schneller als die Wellengeschwindigkeit zu fahren muss schon umsichtig bewegt werden, wer mal den einen oder anderen Stecker bei höheren Wellen erlebt hat, weiß wohl was ich damit meine. Da hört der Spaß auch gerne mal schnell auf :S
Und als praktisches Beispiel, da fahren baugleiche Boote bei 20-25kn Wind, das eine schon gut gerefft, das andere offen und praktisch laufen sie die gleiche Geschwindigkeit. Nur mit unterschiedlichem Stressfaktor.

Gruss
excos48

38

Mittwoch, 14. März 2018, 09:24

Rollen ist die Bewegung um die Längsachse, Schlingern die um die Hochachse

In Österreich gibt´s da nur eine Vokabel für. Torkeln. :professor:
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

39

Mittwoch, 14. März 2018, 10:29

Ich habe mal gelernt die Segelführung so anzupassen, dass man sofort alle Kurse laufen kann. Damit fährt man in den meisten Fällen gut, das vermeidet Stress im falschen Moment. Wenn das Boot durch zuviel Segelfläche dauernd oder auch mal über der Rumpfgeschwindigkeit fährt, werden die Kräfte im Rigg unkalkulierbar und das muss ja nicht sein.
Bei der Grundthese bin ich bei Dir. Es gibt aber auch ein zu wenig Segelfläche und das macht die Situation auf raumen Kursen nicht unbedingt besser, ganz im Gegenteil! Je größer der Unterschied zwischen Boots- und Wellengeschwindigkeit, desto mehr Arbeit am Ruder, desto größer die Gefahr des Aus-dem-Ruder-Laufens oder Querschlagens in einem unachtsamen Moment und vor allem: desto höher das Risiko, dass eine See einsteigt.
Bitte nicht in das umgekehrte Extrem auslegen und in die Richtung missverstehen: Hochziehen was da ist, abbratzen, Geschwindigkeitsrekorde und Adrenalinüberproduktion geniessen.
Vom Stecker sind wir bei meiner Vorstellung weit entfernt. Ansonsten sind wir uns soweit einig, denke ich.

Auch zum Thema Spi vs. Butterfly-Besegelung gibt es eine Einschränkung (abgesehen davon dass z. B. der Einhand-Langfahrt-Segler Butterfly aus ganz anderen Gründen bevorzugen wird): Rollen platt vor dem Laken kann unabhängig von der Welle auch durch Geigen eintreten und falls das der Grund ist, könnte ein Spi die Angelegenheit noch verschlimmern, vor allem wenn er mit breiten Schultern geschnitten ist. Dann lieber 5-10 ° anluven und das Geigen müsste aufhören.

Gruß
Andreas

Spi40

Salzbuckel

Beiträge: 2 962

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Bootstyp: Kielschwertkreuzer Mahagoni auf Eiche

Heimathafen: Freest

Rufzeichen: DG4103

MMSI: 211591600

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40

Mittwoch, 14. März 2018, 10:34

Rollen ist die Bewegung um die Längsachse, Schlingern die um die Hochachse

Da gibt es aber noch die Querachse. Ist das, das Stampfen?
Gruß Torsten

kis
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