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Woodwind

Salzbuckel

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1

Montag, 27. Mai 2013, 17:53

Taylors Dieselofen - ein paar Fragen

Nachdem ich - dank des tollen Mai-Wetters - den neu eingebauten Dieselofen ausgiebig testen durfte, haben sich ein paar Fragen ergeben, die die erfahrenen Schalenbrenner-Nutzer vielleicht beantworten können:

1. Wenn ich zum Abstellen den Tropfregler zudrehe, fällt trotzdem noch so alle Minute ein Tropfen, d.h. er schließt nicht ganz dicht. Daher habe ich den Ofen mit dem Hauptventil am Tank abgestellt. Ist das OK oder ist der Tropfregler defekt?

2. Wenn ich den Ofen bei Regen betreibe (bzw. bei Regen den Abgasstutzen aussen auf Deck aufgesetzt habe) kommt es dazu, daß der Regen Rußpartikel aus dem Windfang auswäscht. Die habe ich dann auf dem weiß lackierten Aufbau rund um den Abgasdurchlaß kleben. Ist das Normal? Womit geht es am besten wegzuputzen? Gibt es Präventivlösungen?

3. Womit macht man am besten die Abgasrohre und den Windfang von innen sauber?

4. Womit läßt sich der Ofen besonders gut zünden? Streichholz ist tendenziell zu kurz (ok, ich werde längere besorgen), und oft wird die Flamme des Streichholzes sofort "ausgesogen", noch bevor ich das Hölzchen in das Loch einführen kann.

5. Bei bestimmten Windrichtungen kann ich es eigentlich nicht vermeiden, daß die Abgase von unten gegen den Baum/das Segel/das Baumkleid "spülen"; der Baum ist nur etwa 20 cm höher als das Ende des Windfangaufsatzes. Ich habe im oberen Ende des Rohres knapp 100 Grad C Abgastemperatur gemessen; aber man kann immer die Hand sogar dicht darüber halten. Ist das bedenklich für das Segel?

Viele Fragen, ich weiss...vielen Dank für Tipps.

LG, Georg

Squirrel

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2

Montag, 27. Mai 2013, 18:21

1. Normal macht der Regler schon richtig zu. Was Deine Erfahrung zu bedeuten hat, kann ich Dir aber nicht sagen, ob eine Reparatur nun dringend ist oder nur eine Komfortfrage.

2. Die Rußflocken sind tendenziell fettig und gehen recht gut weg, wenn Du sie mit etwas Geschirrspülmittel beträufelst. Dann kannst du sie abspülen.

3. Weiß ich so spontan auch nicht. Ist mit bisher noch nicht als Problem aufgefallen. Die Windhaube wohnt bei Nichtgebrauch in einer Tüte.

4. Es gibt Ölofenzünder zum Anzünden von Ölöfen. Sowas. Man kann auch diese weißen Grillanzünder nehmen, die hinterlassen aber ein wenig mehr Asche. Ein halber Würfel genügt dann. Erst anzünden, dann in den Ofen werfen.

5. Das musst Du am Segel messen, nicht am Rohr. Alles, was Du anfassen kannst, ohne dass es Dir heiß vorkommt, ist kein Problem. Aber vielleicht ist es trotzdem bedenkenswert, für die Stelle nochmal ein Stück LKW-Plane bereit zu halten, die Du von unten unter den Baum binden kannst - damit z.B. auch das Segel und das Baumkleid nicht dreckig werden.
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Woodwind

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3

Dienstag, 28. Mai 2013, 17:21

4. Es gibt Ölofenzünder zum Anzünden von Ölöfen. Sowas. Man kann auch diese weißen Grillanzünder nehmen, die hinterlassen aber ein wenig mehr Asche. Ein halber Würfel genügt dann. Erst anzünden, dann in den Ofen werfen.


Der Taylors hat nur ein ca. 12 mm großes Loch zum Anzünden. Da ist nix mit Würfel reinwerfen....

querbeetrutscher

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4

Dienstag, 28. Mai 2013, 17:33

Nimm einen Gasanzünder mit langem Rohr - so ist es bei uns!

Haben aber auch eine Flasche mit Spiritus mit "langem Hals" für einige Tropfen zum "anwärmen", dann erst Diesel!
Allerbest

Rolf


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Dienstag, 28. Mai 2013, 18:23

Nimm einen Gasanzünder mit langem Rohr - so ist es bei uns!

Haben aber auch eine Flasche mit Spiritus mit "langem Hals" für einige Tropfen zum "anwärmen", dann erst Diesel!


Gasanzünder hab ich probiert - wegen dem engen Loch kriege ich den nur waagerecht rein, und der (zwingende!!) Spiritus ist aber 2 cm weiter unten, in der Brennerschale. Was relativ gut funktioniert, ist das Streichholz reinzuwerfen, aber ist mir unsympathisch - oder bleiben da keinerlei Reste drin?

querbeetrutscher

Nordsee-MOD

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6

Dienstag, 28. Mai 2013, 18:30

Es gibt m. W. auch Gasanzünder mit biegsamen Hals - das müsste dann auch bei Dir klappen!

Streichholzgrab . nee, nicht gut!
Allerbest

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7

Dienstag, 28. Mai 2013, 19:27

zu1: Der Tropfregler ist nicht zum Absperren gedacht. Dafür gibt es extra den Absperrhahn. Der Tropfenregler sollte beim Ausmachen nicht verstellt werden, damit beim Anzünden nicht jedes mal wieder nach der richtigen Einstellung gesucht werden muss.

zu4: Das Anzünden machen wir mit einem billigen Stabfeuerzeug, das schräg fast bis zur Brennschale reicht.

zu5: Da wir das gleiche Problem hatten und bei viel Wind auch der Ofen mal ausgeblasen wurde, Haben wir den Schornstein mit einem doppelten Bogen oben etwas versetzt und um ca 40 cm verlängert.

Gruß Jan

Woodwind

Salzbuckel

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Dienstag, 28. Mai 2013, 19:53

Der Tropfregler ist nicht zum Absperren gedacht. Dafür gibt es extra den Absperrhahn. Der Tropfenregler sollte beim Ausmachen nicht verstellt werden, damit beim Anzünden nicht jedes mal wieder nach der richtigen Einstellung gesucht werden muss.


Hm, die Betriebsanleitung sagt aber explizit, man solle den Ofen über den Tropfregler abstellen, und hinterher das Hauptventil schließen...

Wie auch immer, ist es normal, daß der Tropfregler nicht völlig schließt? (1 Tropfen so alle 1-2 Minuten)

LG, Georg

Woodwind

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9

Dienstag, 28. Mai 2013, 19:55

Da wir das gleiche Problem hatten und bei viel Wind auch der Ofen mal ausgeblasen wurde, Haben wir den Schornstein mit einem doppelten Bogen oben etwas versetzt und um ca 40 cm verlängert.


Ausgeblasen gar nicht, bisher zeigt sich der Ofen sehr unempfindlich auf Wind. Eher beim Anzünden das Problem, daß der Kaminsog so stark ist, daß er das Streichholt schon beim Einführen aussaugt.

10

Dienstag, 28. Mai 2013, 20:12

Hallo Georg

Das Ausblasen ist beim Feuerzeug kaum ein Problem. Braucht halt manchmal mehrere Versuche.

Hab die Betriebsanleitung nicht hier, aber was spricht dagegen den Absperrhahn zum absperren zu nutzen?

Ob der Tropfenregler auch komplett dicht macht kann ich auch nach fünf Jahren nicht beantworten, da ich ihn dafür nie genutzt habe.

Viel Erfolg

Gruß Jan

Woodwind

Salzbuckel

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11

Dienstag, 28. Mai 2013, 20:25

Jan, das ist auch eine Antwort. Dann bleibe ich beim Ausmachen über das Hauptventil!

Grünling

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12

Montag, 8. Oktober 2018, 18:38

Moin,
Auch wenn schon älter, ich hänge mich hier mal dran.
Mit dem neuen Boot darf ich mich jetzt auch über einen Taylor freuen (wohl 079d). Zwei Fragen habe ich allerdings.
1.: Sehe ich das richtig dass das "Schauglas" aus Plastik ist? Ich bin von Glas ausgegangen bis ich es berührt habe. Fühlt sich an wie Plastik. Das habe ich da es...
2.: Kaum noch durchzusehen ist. Ich glaube es ist einfach dreckig. Gibt es eine einfache Möglichkeit das sauber zu machen? Ich will eigentlich nicht den Ofen auseinander Schrauben.
Allerdings habe ich auch etwas Angst das es, sollte da doch eigentlich kein Plastik sein (dann wurde hier was gebastelt. Bitte nicht.) eventuell Materialermüdung sein könnte. Wird ja doch etwas warm das gute Ding.

Der Ofen wurde mindestens die letzten 5 Jahre nicht genutzt, läuft aber. Verbrannt wir Diesel, vorgeheizt mit Spiritus. Also eigentlich wie es sein soll.
Achja. Das Schauglas war zu Beginn bereits stellenweise verrust. Eben beim anwerfen wurde dann aber auch das letzte Drittel undurchsichtig. Ich lasse ihn gerade einen Moment unter Aufsicht laufen um zu sehen ob ggf die Wärme was zum positiven verändert. Wer weiß...
Viele Grüße,
Sebastian

Woodwind

Salzbuckel

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14

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 10:10

@Grünling:

Adrenalin hat Recht, das ist Glimmer. Vorsicht, es bricht relativ leicht. Es kann auch den Eindruck machen, 'gespalten' zu sein (ein bischen wie Blätterteig), das macht nichts.

Ein bischen Ruß ist völlig normal. Solange Du den Ofen nicht übermäßig hoch drehst (aus dem Abgasrohr sollten bei Betriebstemperatur nie größere, sichtbare Mengen an Ruß kommen), brennt ein Teil des Rußes wieder weg. Typischerweise ist das Schauglas im SE- und SW Quadranten etwas rußig.

Noch ein paar Praxistips:

- Wenn beim Anzünden des (Vorwärm)Spiritus das Streichholz ausgesogen wird, Streichholz leicht knicken und direkt, wenn der Schwefelkopf aufflammt, in das Loch schieben, Knickrichtung nach unten. Klappt meist sehr gut. Ein reingefallenes Streichholz ist kein Problem, das verbrennt komplett.

- Sobald der Vorheiz-Spiritus brennt, Loch zuschrauben (Nicht zu fest!) und äußere Blechklappe schließen. (Muss man nicht verriegeln, aber zu.) Durch letzteres wird der Ofen schneller heiß, bzw. man kommt mit weniger Spiritus aus.

- Eventuelle Rußpartikel, die sich insbesondere bei Regen rund um das Abgasrohr aussen absetzen, lassen sich recht gut mit Kosmetiktüchern (Satessa von Aldi ist billig & gut) entfernen. Spüli reißt es da nicht.

- Die Abgasrohre lassen sich im demontierten Zustand mit viel fließend Wasser, Spüli und einer Toilettenbürste gut säubern.

- Man kann den Ofen ohne Probleme komplett zerlegen, wenn man auch mal das Innere der Brennkammer säubern will. (Eher selten).

- Vorsicht bei ausgegangenem oder ausgeblasenem Ofen: Abkühlen lassen, bevor man ihn wieder anzündet. Falls ausgeblasen, kann es sein, daß man erheblich mehr Spiritus zum Wiederanzünden braucht, weil der Tropfregler noch eine gewisse Menge Diesel nachtropfen läßt, bevor die Thermosicherung zumacht.

- Besorg Dir aus Sicherheitsgründen einen guten CO-Melder, z.B. von Kidde. (Kein Chinesium!). CO-Vergiftungen können Dich auch erwischen und töten, wenn Du nicht schläfst! (Das gilt i.Ü. eigentlich auch für alle Standheizungen!)

Georg

Grünling

Seebär

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15

Dienstag, 23. Oktober 2018, 17:44

Danke für die Antwort. Das mit dem Fenster ist schonmal gut. CO-Warner ist vorhanden, den hatte ich mir für die Diesel-Standheizung auf Bea Orca bereits besorgt.
Was den vorletzten Punkt betrifft: Ausgehen ist normal? Ich habe aktuell damit zu kämpfen. Und das beim Vorheizen o.O
Draußen pustet es mit 8bft in Böen. Also noch vergleichsweise harmlos. Trotzdem erlischt das Spiritus wenige Sekunden nach dem Anzünden, spätestens etwa eine Sekunde nachdem die Öffnung zum Anzünden zugeschraubt ist.
Oben drauf ist so eine H-Haube, direkt unter Deck eine Zugregulierungsklappe. Der Kamin fängt an mit etwa 30cm Rohr mit einem Winkel von geschätzt 25°-30°, danach kommen etwa 1,5 Meter gerades Rohr (inklusive Zugregulierungsklappe) und oben drauf die H-Haube. Irgendwelche Ideen was ich da machen kann?
Heute Morgen hat man gehört wie immer wieder Windböen reingehauen haben. Das hat sich angehört wie eben ein starker Luftdruck der irgendwo reinschlägt. Zugleich ist jedes Mal etwas Abgas ins Boot gekommen was schnell zu einem unangenehmen Geruch geführt hat. Ich war am Ende froh als er aus war. Auf Dauer wäre das so nicht nur nervig sondern bei den Abgasen auch ungesund. Hat jemand eine Idee woran es liegen könnte und was ich machen kann?
Bisher ist mir nur ggf. eine Verlängerung des Ofenrohrs eingefallen. Allerdings frage ich mich ob es tatsächlich an zu kurzem Kamin hängen kann. Immerhin ist er je nicht ungewöhnlich kurz (soweit ich das sehe) und hat oben die H-Haube sowie den Zugregulierer...
Aktuell bin ich froh noch meinen Ecomaten als BackUp zu haben, der bei den Temperaturen mit 450 Watt ausreicht. Wäre aber schön wenn ich im Winter den Taylor allgemein und nicht nur bei max 5-6 bft einsetzen könnte.
Viele Grüße,
Sebastian
Nachtrag: Fast vergessen. In letzter Zeit ist der Ofen gelegentlich von selbst ausgegangen, auch bei weniger Wind. Ich glaube ich bin da gegen den Fühler des Thermo-Ventils gekommen, nachdem ich ihn gestern Nachmittag nochmal richtig rein geschoben habe hat der ofen statt 0,5-2h immerhin 13-14h gelaufen bevor er heute morgen ausgegangen ist - wobei ich mir nicht sicher bin ob der ausgegangen ist weil ich das Absperrventil abgedreht habe oder durch den Wind - er war Sekunden später aus und er kam Rauch aus dem Ofen... :S Erstmal gelüftet.

liberte

Bootsmann

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16

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 22:17

Hallo sebastian,
ich habe den Ofen auch. Wenn du den gebraucht übernommen hast, baue doch einmalig die Schale unten ab und gucke nach, ob der Öleinlass in der Schale verrußt ist. Dies ist die einzige Wartung die der Schalenbrenner ab und zu benötigt. Je mehr du ihn "gedimmt" betreibst, desto eher neigt dieser Einlass zum Verrußen. Wenn es im Schauglas des Tropfenreglers einen Ölstau zu sehen gibt, ist der Einlass in der Schale verrußt. Tipp zum sicheren und genügend heißem Betrieb ist eine akustische App auf dem Handy "Metronom". Mit dieser lasse ich 110 Beats per Minute laufen und regele den Tropfenregler dementsprechend ein, dass pro Ton ein Tropfen fällt.
Das es eine Zugregulierungsklappe für den Ofen gibt, war mir noch nicht bekannt und erscheint mir auch etwas abenteuerlich zu sein. Tipp zum Anzünden:
2 cl spiritus mit der Schlauchflasche rein. Dann den Spritus anwärmen, in dem man 10 Sekunden ein Feuerzeug unter die Schale hält. Dadurch wird der Spiritus warm genug, dass er auch nach dem Anzünden weiter brennt. Die Hutmutter vom Anzündloch erst schließen, wenn der Spiritus rege brennt (dann faucht der Ofen).
Die H-Haube nennen die Orkanhaube. Bei 7-8 Bft ist mir der Ofen auch schon ausgepustet worden. Ich denke je länger das Abgasrohr desto sicherer der Betrieb.
Zum Thermoregler: Man hört wenn der ausgeht (leises Klack). Manchmal spinnt der etwas und geht zu schnell wieder aus.
Ach so, wie baut man die Schale ab. Bei mir geht das so: Zulaufleitung unter der Schale vor dem T-Stück die Überwurfmutter lösen und die Leitung etwas wegbiegen. Die eine Schraube im Schalengehäuse vorne losdrehen (vorsichtig). Dann Schale nach unten wegziehen, dabei den nur reingesteckten Fühler vom Thermoregler raus ziehen und schwupp hat man die Schale in der Hand.
Viel Erfolg
Achim
Wir segeln immer wenn es geht

liberte

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17

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 22:21

Und hier noch die Bedienungsanleitung von Toplicht zur Verfügung gestellt:

https://www.toplicht.de/pdf/de/4321003.PDF
Wir segeln immer wenn es geht

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