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1

Montag, 11. November 2013, 23:01

Welche Sorgleine/Strecktau?

Hallo!
Ich segle Hauptsächlich Urlaubs-Chartertörns. Da auf den meisten Charter-Yachten keine Sorgleine bzw. Strecktau (also die Leine zum einpicken der Lifebelts) installiert ist, wollte ich mir jetzt selbst eine zulegen, die ich dann immer mitnehme.

Dazu bitte ich euch um ein paar Tipps, könnt ihr da vielleicht ein konkretes Produkt empfehlen? Oder wonach sollte man genau suchen bzw. worauf achten?

Hier ein paar Kriterien:

  • Die Sorgeleine sollte vom Heck bis zum Bug am Boden gespannt sein und ein Flachband sein, damit man nicht ausrutscht.
  • Hauptsächlich bin ich mit ca. 43-45 Fuß Yachten unterwegs, die Leine sollte aber auch für kleinere, z.B. 32 Fuß Yachten verwendet verden können.
  • Das Gewicht spielt auch eine größere Rolle, da die Sorgeleine auch mal auf Flügen mitgenommen werden muss
  • Ein Seglerfreund hat mir eine Sorgeleine in Y-Form empfohlen, vom Heck jeweils Stb und Bb zum Mast und dann einmal zum Bug. Das finde ich ganz vernünftig.
Ich habe bis jetzt erst ein entsprechendes Produkt gefunden: "Atlantik Y Sicherheitsleine": http://www.compass24.de/product/20422011…icherheitsleine
Hier befürchte ich aber, dass diese für ein 44 Fuß Boot zu kurz ist...

Ich danke euch schon mal für die Hilfe!
Pro

smurfi

Salzbuckel

Beiträge: 2 429

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Heimathafen: Hamburg

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2

Montag, 11. November 2013, 23:20

Ankarolina ....
... Das Leben ist zu kurz, um langsam zu segeln ..
(Anm. d. Aut.: ... oder das falsche Boot...)

3

Montag, 11. November 2013, 23:38

Wenn Du die Sorgleine ohnehin selber mitbringen, anschlagen und wieder mitnehmen wirst kannst Du Spanngurte nehmen. Die Gurte werden auch ansonsten an- und abgeschlagen, da das Material UV empfindlich ist.

Ich finde es übrigens erstaunlich, dass keine Sorgleinen von vornherein angeschlagen sind. Ich finde meist welche vor. Entweder Gurte oder die ummantelten Stahlstrippen. In welchem Revier ist Dir das denn aufgefallen?
Beste Grüße
Michael

Think! It´s not illegal yet.

4

Dienstag, 12. November 2013, 01:46

Also, ich würde mit der Charterfirma reden und Sorgleinen verlangen. Ist doch irre, sowas im Flugzeug mitzuschleppen.

P.S.: Ich habe auf meinem eigenen Boot keine Sorgleinen gespannt.
Gruß Meteor
:segeln:

unregistriert

5

Dienstag, 12. November 2013, 06:11

Einfach vom Segelmacher deiner Wahl in ein Dyneema Gurtband an jedes Ende eine Schlaufe nähen lassen.


@Montecore: ummantelter Draht ist nach OSR nicht erlaubt. Wobei das für einen Tourensegler ja relativ egal ist.

norbaer

Salzbuckel

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6

Dienstag, 12. November 2013, 06:30

Hat mal einer ein Beispiel wie man die Gurte einstellbar machen kann? aber so das sie noch die 20Kn aushalten! Also nicht knoten.

Boogschutter

Kap Hornier

Beiträge: 15 664

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7

Dienstag, 12. November 2013, 06:49

Spanngurte sind für Sicherung von Personen völlig ungeeignet & gefährlich!
Sobald sie sich ein wenig lockern können sie komplett durchrutschen! Höre tägliche Verkehrsnachrichten: "Spanngurt auf Fahrbahn!" täglich 2 - 3 mal.

Wir verwenden Streckgurte wie sie von den üblichen Verdächtigen angeboten werden! Diese dürfen selbst nicht geknotet werden, da jeder Knoten die Festigkeit erheblich vermindert.

Wir haben z. Bsp. vorne am Bugbeschlag je eine geeignet Aufnahme steuerbord & backbord und vor dem Heck werden sie mit einem Schäkel und mehrfachen geflochtenen Tauwerk gespannt & mit Webleinensteg & halben Schlag gesichert. Man könnt evtl auf den Schäkel verzichten! Allerdings müsste man den Hersteller um Bestätigung bitten ob der Gurt dann nicht zu sehr eingeschnürt wird. Sind wir nicht an Bord sind die Gurte unter Deck dem UV-Licht entzogen!
Ein charmantes Ahoi!
Dieter
Es ist immer zu früh, um aufzugeben!
Norman V. Peal
www.schappes.blogspot.de

8

Dienstag, 12. November 2013, 07:36

An Alle schon mal Danke für die Tipps!
In welchem Revier ist Dir das denn aufgefallen?
Das war in Kroatien. Ein Seglerfreund hat auch gemeint, dass die Sorgleinen selten vorzufinden sind. Da habe ich leider noch nicht so viel Erfahrung mit Charteryachten.


Das größere Problem ist wahrscheinlich, dass die Sorgleine der Länge angepasst werden muss, wie von euch erwähnt. Hier gäbe es folgende: http://www.compass24.de/product/85180011/safeolina (Safeolina), Diese ist aber wahrscheinlich wieder zu kurz für die gesamte Länge, außer man verwendet 3 davon, was aber preislich und Gewsichtsmäßig nicht gerade optimal ist.

9

Dienstag, 12. November 2013, 08:24

Spanngurte sind für Sicherung von Personen völlig ungeeignet & gefährlich!

Wir verwenden Streckgurte wie sie von den üblichen Verdächtigen angeboten werden

Vielen Dank für die Klarstellung. Die Streckgurte meinte ich auch.

nicht so viel Erfahrung mit Charteryachten.

Dann sieh doch zu, ob Du bei der Auswahl verlässliche Angaben darüber erhälst, ob Streckgurte angeschlagen sind. Ich habe in den letzten Jahren meist Sorgleinen/Strecktaue vorgefunden. Nur bei zwei Ausflügen mit Plattbodenschiffen in den NL waren keine da.
Beste Grüße
Michael

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Lodestar

Admiral

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Bootstyp: HR 31

Heimathafen: WSG Arnis

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10

Dienstag, 12. November 2013, 08:42

Wir verwenden Safeolina. Ich bin damit sehr zufrieden. Die Dinger sind das ganze Jahr angeschlagen und ich verwende sie auch, besonders beim Einhandsegeln.
Lodestar

Danziger

Regattaleitung

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Schiffsname: ISOBAR

Heimathafen: Flevomarina

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11

Dienstag, 12. November 2013, 08:56

besonders beim Einhandsegeln.
Lodestar


Ich finde zum Einhandsegeln eine lange Leine besser. Wenn Du an der Sorgleine eingepickt über Bord gehst, hängst du amRumpf fest. Wenn Du mit eine langen Leine über Bord gehst, hängst hinten am Boot und hast eine höhere Chance übers Heck wieder einzusteigen.

Hans

Astro

2. Rätselrentner

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Bootstyp: Sun Odyssey 29.2

Heimathafen: Ostsee

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12

Dienstag, 12. November 2013, 09:20

besonders beim Einhandsegeln.
Lodestar


Ich finde zum Einhandsegeln eine lange Leine besser. Wenn Du an der Sorgleine eingepickt über Bord gehst, hängst du amRumpf fest. Wenn Du mit eine langen Leine über Bord gehst, hängst hinten am Boot und hast eine höhere Chance übers Heck wieder einzusteigen.

Hans

Wenn man weiter vorne über Bord geht, dann rutscht man mit dem Lifebelt nicht nach hinten. Denn man bleibt ja an dieser Stelle zwischen zwei Relingstützen unter dem dort runtergedrückten Relingsdraht hängen. Und dann?

Ich habe für diesen Fall eine Leine mit Griffschlinge parat, woran sich der über Bord Gestürzte einhängen soll. Und den Lifebelt will ich dann mit dem bereit gehaltenen scharfen Messer durchschneiden, um das "Opfer" dann an der Leine zum Heck an die Badeleiter zu fieren.
Ausprobiert habe ich das Manöver aber noch nicht.
Ei jo

Lodestar

Admiral

Beiträge: 842

Schiffsname: Ronja

Bootstyp: HR 31

Heimathafen: WSG Arnis

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13

Dienstag, 12. November 2013, 09:20

Ich finde zum Einhandsegeln eine lange Leine besser. Wenn Du an der Sorgleine eingepickt über Bord gehst, hängst du amRumpf fest. Wenn Du mit eine langen Leine über Bord gehst, hängst hinten am Boot und hast eine höhere Chance übers Heck wieder einzusteigen.


Ja, das ist Ansichtssache!
Ich glaube an der Seite und auch von hinten ist Sch....!

Man kann das Risiko nicht ausschalten, aber minimieren.
Und mit kurzer Leine fühle ich mich ausreichend sicher.

Lodestar

14

Dienstag, 12. November 2013, 22:36

Ich finde zum Einhandsegeln eine lange Leine besser. Wenn Du an der Sorgleine eingepickt über Bord gehst, hängst du amRumpf fest. Wenn Du mit eine langen Leine über Bord gehst, hängst hinten am Boot und hast eine höhere Chance übers Heck wieder einzusteigen.

Hans

Wichtig ist, dass man auch übers Heck wieder einsteigen kann. Da ich keine Badeplattform habe sondern sogar ein überhängendes Heck habe ich an meiner Badeleiter einen Gurtbandzeising befestigt, an dem ich ziehen kann. Damit klappt dann die Badeleiter allein herunter. Über das Thema mit der langen Leine werde ich nachdenken. Bisher habe ich nur Standard-Lifebelts verwendet.
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

15

Dienstag, 12. November 2013, 22:44

Moinsen,

vorhin lass ich in der aktuellen Yacht zufällig den Test über Sicherheitsleinen.
Die hatten auch einen Tipp für Strecktaue.
An erster Stelle Gurtband, klar.
Aber wenn es mobil sein soll: Dyneema-Geflecht. Ein dünner Querschnitt, so 6mm, reicht offenbar völlig aus. Wiegt nix und wenn man drauftritt, rollt es nicht, sondern man tritt es platt. Werde ich bei uns kommendes Frühjahr mit Resten testen.

Gruß
Andreas

Danziger

Regattaleitung

Beiträge: 3 772

Schiffsname: ISOBAR

Heimathafen: Flevomarina

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16

Mittwoch, 13. November 2013, 08:16

Dyneema-Geflecht. Ein dünner Querschnitt, so 6mm, reicht offenbar völlig aus. Wiegt nix und wenn man drauftritt, rollt es nicht, sondern man tritt es platt.


Guter Tip, Andreas!

Werde das nach verfolgen.

Hans

Astro-Wolf

Kapitän

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17

Mittwoch, 13. November 2013, 10:15

Guten Tag zusammen

auf der PEGASUS haben wir eine 22m lange Leine geflochten (Materail weiss ich nicht). In diese habe ich in der Mitte einen Achtern gepickt und darin wird eine kurzer Stahlzug mit Schäkel angeflanscht, Dieser wird am Bugterminal befestigt. Die beiden Enden gehen nach Stb und BB achtern und werden am letzten Einpickpunkt meiner Bodenreling befestigt. Damit ist eine rundum laufende Sorgleine erstellt. diese wird erst am Törnende wieder abgebaut.
Die Spannung wird so bemessen, dass man sicher mit kurzer Sorgleine aufs Vorschiff kann. Fällt jemand über Bord hängt er über der reling, eventuell hängen die Füsse im Wasser, aber die leine verhindert, daß die Person unter Wasser geht. Abbergen mittels Baumnock.

Meine Sorgleinen sind doppelte SLs. Diese werden stet so eingepickt, dass nur eine Hälft in die Bordleine eingepickt wird und die andere Hälfte zur Verfügung steht, wenn man z.B. die Bordseite am Bug oder Umgebung mast wechslen will. Dann erst einpicken SL2 danach lösen SL1. Hat jemand Mastdienst, dann kann er mit der Kurzen Leine bis zum Mast kommen, befestigt dann die zweite Kurze leine entweder um den Mast und verlängert (was ich nicht ganz so gerne sehe) die Leine, so dass damit doppelte Länge zur Verfügung steht. Der letztere Fall wird nur zugelassen wenn unsere Mastsicherungsleine am Mann ist. Das ist eine ca. 1m lange Sicherungsleine mit Karabiner an jeder Seite. Um den Mast gelegt und biede Karabiner am Sicherungsgurt Person besfestigt. Danach darf die Sorgleine verlängert werden und die Arbeit am Mast ist etwas erleichert durch mehr Bewegungsfreiheit (Reffen, Segelbergen etc.).

Netter Gruß

Astro-Wolf
Mit nettem Gruß

Astro-Wolf

18

Mittwoch, 13. November 2013, 11:51

Aber wenn es mobil sein soll: Dyneema-Geflecht. Ein dünner Querschnitt, so 6mm, reicht offenbar völlig aus
Danke für den Tipp.
Habe hier eine Seite gefunden, wo auch die Bruchlasten angegeben sind: http://www.kanirope.de/index.php/cat/c26…eflochten-.html

Bei 6mm sind das dann: 4300 daN (kg). Also man kann über 4 Tonnen statische Last dranhängen, bis das Seil reißt.
Zum Vergleich, ein Klettergurt hat ca. 2000 daN. Fällt man in so eine Leine, dann muss die Bruchlast durch die Bremsverzögerung geteilt werden. Also bei 4300daN und einer Person mit 100kg wären das die 43-fache Bremsverzögerung, damit das Seil reißt, also 43 g (Erdanziehung). Ein normaler Mensch erleidet bereits bei 10g schwere innere Verletzungen. Man sollte aber auch beachten, dass Knoten die Bruchlast um bis zu 50% verringern.

Das Gewicht ist auch optimal: 2,30 kg/100m

Noch dazu ist die Leine schwimmfähig, also auch für andere Einsätze geeignet.

Nur der Preis ist nicht ganz so optimal, 100m mit Durchmesser 6mm kosten 353€

Grüße
Pro

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pro« (13. November 2013, 12:02)


columbus488

Schief-made

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Bootstyp: Spirit 28 ( van Heygen )

Heimathafen: Kühlungsborn

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19

Mittwoch, 13. November 2013, 13:20

Ich habe den Artikel in der Yacht auch gelesen. Meine Frage wäre dazu:
Wie bekomme ich da ein zuverlässiges Auge hinein ( Spleiß), Knoten wäre erst mal zweite Wahl,
6mm spleißen stelle ich mir zwischen schwierig und nicht machbar vor.
Ist das nur Mantelgeflecht oder ( davon gehe ich eher aus ) Mantel-Kern-Geflecht ?

C488
There's a fog along the horizon, A strange glow in the sky, And nobody seems to know where it goes And what does it mean?
Oh, is it a dream?
(Art Garfunkel; Bright Eyes)

20

Mittwoch, 13. November 2013, 13:46

Wie bekomme ich da ein zuverlässiges Auge hinein ( Spleiß), Knoten wäre erst mal zweite Wahl,
6mm spleißen stelle ich mir zwischen schwierig und nicht machbar vor.
Ist das nur Mantelgeflecht oder ( davon gehe ich eher aus ) Mantel-Kern-Geflecht ?
Also ein Augspleiß kann man definitiv machen. Siehe dazu auch: http://www.kanirope.de/product_info.php/…-einseitig.html

In der Artikelbeschreibung hier http://www.kanirope.de/product_info.php/…geflochten.html steht auch "spleißbarkeit"

Und hier http://www.kanirope.de/index.php/cat/c26…eflochten-.html steht, dass das Seil ohne Kern ist, also nur Mantelgeflecht.

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