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Windstärken

Windstärkentabelle

21

Donnerstag, 1. März 2018, 10:40

Ja, siehst Du wahrscheinlich falsch. Je mehr Du einrollst, desto höher wandert bei den meisten Schnitten das Schothorn.

22

Donnerstag, 1. März 2018, 11:29

Moinsen,

erst jetzt entdeckt. Ja, den Holepunkt kann man so organisieren. Haben wir im Prinzip auch. Damit er nicht gegen das Gelcoat des Aufbaus schlägt, ist er bei uns ganz simpel mit einem Gummistropp und Stopperstek zum Want hochgebunden - er ist allerdings passenderweise auch auf Höhe des Püttings.
Da kommt je nach Vorsegelgröße einiges an Last drauf! Unsere G3 hat etwa 19 qm; Untersetzung 4-fach, ist auch vonnöten.

Bei einer G1 (die wir nicht fahren) käme vmtl. der alte Holepunkt wieder ins Spiel. Dann müsste entweder viel Lose im Barberholer sein, so dass der Ring am Schothorn weit genug nach achtern mitlaufen kann oder man verwendet keine Low Friction Ringe, sondern Snatchblöcke die geöffnet werden können.


Hier ein (uraltes) Foto zur Illustration; aktuelle habe ich hier nicht zur Hand. Da sitzt noch ein Schotblock nebst Schäkel drauf; die Ringe waren (mir) noch nicht bekannt. Umso wichtiger war es, den Aufbau gegen den schlagenden Block zu schützen. Der verstellbare Holepunkt bedient nur G3 und S-Fock und dafür reicht seine Range. Weil es keine G1 gibt, ist eine Längsschiene gar nicht erst montiert.
»Quallenschubser« hat folgende Datei angehängt:

Seaskip

Offizier

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23

Donnerstag, 1. März 2018, 15:18

Ja, siehst Du wahrscheinlich falsch. Je mehr Du einrollst, desto höher wandert bei den meisten Schnitten das Schothorn.

ja das Schothorn nach oben. Der Holepunkt aber nach vorn. Und damit mit dieser Konstruktion der "Low Friction Ring" nach unten zum Deck...grübel.

24

Donnerstag, 1. März 2018, 15:34

Wird im Einzelfall vom Schnitt des Segels abhängig sein. Bei einem sehr flach über Deck verlaufenden Unterliek wird der Holepunkt stark nach vorn verstellt werden müssen. Bei einem stark ansteigenden Unterliek wird die Verstellung geringer ausfallen können.

Schebun

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25

Donnerstag, 1. März 2018, 16:25

Danke fürs feedback :)

ich denk ich werds mal machen... aufwand hält sich ja in Grenzen :)
Seekrankheit: Zuerst befürchtet man sterben zu müssen, danach, dass es noch lange dauert bis es endlich soweit ist.

26

Donnerstag, 1. März 2018, 19:46

Hallo, miteinander,
hatte einen Inhauler auf die Genuaschoten gesetzt,
hat aber nicht wirklich was gebracht, außer zusätzlichem Geraffel und Reibung beim Wenden, also liegt das System in der Backskiste.
Ins Schothorn der Genua picke ich bei längeren Schlägen "geschrickt" die immer angeschlagene Spischot. Damit kriegt man den Holepunkt schön nach außen und kann den Winkel des Zuges und damit den Twist mit dem Barberholer gut einstellen. Genuaschot bleibt angeschlagen und ohne Zug. Das bringt echt was, auch bei der Mittwochsregatta mit einem Renner brachte es ca einen halben Knoten! Ohne zusätzlichen Bauaufwand! Einfach mal probieren.
K.H.

27

Freitag, 2. März 2018, 10:57

Mal ne doofe Frage, weil ich mir die ursprüngliche Zeichnung von Klaus angesehen habe:

Wo ist denn da der Vorteil (außer zusätzliche Reibung)?! Das macht doch alles ausschließlich Sinn, wenn ich das in 3-D mache um die einstellbaren Holepunkte um eine weitere Dimension zu vergrößern (oder sie ggfs. komplett einzusparen). So wie das ja auch z.B. bei den Minis gemacht wird.

VG

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

Schebun

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28

Sonntag, 4. März 2018, 19:05

Es geht drum die Holepunkte vom Cockpit aus einstellbar zu machen. Der einzige Vorteil in diesem System dazu sehe ich in den geringen Kosten.
Mir wäre ein klassischer leineneinstellbarer Holepunkt lieber, da mösste ich aber die komplette Schiene wechseln, was ich eigentlich nicht will. :)

Nachteile befürchte ich einige, aber da es mit überschbaren Kosten umsetzbar ist probiere ich es halt mal aus. :)
Seekrankheit: Zuerst befürchtet man sterben zu müssen, danach, dass es noch lange dauert bis es endlich soweit ist.

Kokopelli

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29

Sonntag, 4. März 2018, 19:38

So groß sind die Nachteile nicht, @Schebun:

ich hab das auch mal gemacht und den Barberholer mit einem am Wantenpütting angeschlagenen Block Richtung Cockpit umgelenkt. Auch beim 28 ft Boot mit 130% Genua ist das leicht zu ziehen. Der Holepunkt wandert gegenüber einem verstellbaren auf Schiene leicht nach außen, hat mich aber nicht gestört.

Klaus13

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30

Sonntag, 4. März 2018, 20:12

Mal ne doofe Frage, weil ich mir die ursprüngliche Zeichnung von Klaus angesehen habe:

Wo ist denn da der Vorteil (außer zusätzliche Reibung)?!


Du hast völlig recht, techn. gesehen gibt es da keinen Vorteil, aber die Kosten sind erheblich geringer und das war für mich der Antrieb, dieses Thema aufzubringen.

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

Schebun

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31

Sonntag, 4. März 2018, 20:34

Danke für die Info :)

Ich werde die Fockschot vom vorderen fixpunkt auf der Schiene über nen kleinen Block am Schothorn des Vorsegels führen und dann erst durch den Ring und den hinteren Block auf der Schiene, dann sind die auftretenden Kräfte quasi halbiert und ich denke gut beherrschbar bei meinem Nachen :)
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