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1

Freitag, 17. März 2017, 18:12

Verkaufsverbot für Chemikalien ( Gelcoat, Spachtel usw )

Ich war gerade bei AWN und musste mit entsetzen feststellen dass viele wichtige Produkte für arbeiten am Boot aus dem Sortiment genommen worden.
Grund scheint laut Aussage der Mitarbeiter Styrol zu sein.
Sie rechnen mit Mitte April für alternativ Produkte...

2

Freitag, 17. März 2017, 19:02

Nachtrag:
Beim Nautik Bauhaus um die Ecke war das geante Sortiment noch zu haben.

3

Freitag, 17. März 2017, 19:18

„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Bavaria 56 V

Labsklaus

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Heimathafen: Kiel-Stickenhörn

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4

Freitag, 17. März 2017, 19:19

Warst Du bei AWN in Bremen?

Da hörte ich solch ein Gespräch, zufällig.

Gruß Klaus
Die Leute sind wie die Menschen!!!
Du mußt lachen, wenn es zum weinen nicht reicht.

5

Freitag, 17. März 2017, 19:45

Moin Klaus, nein ich war in Lübeck.
Die meinten zu mir dass sie alle betroffenen Styrolhaltigen Produkte bereits zurück ins Lager nach HH schicken mussten


Das Styrol nicht Gesund ist sollte ja unbestritten und jedem klar sein, aber zu einem Verbot finde ich nicht wirklich was aktuelles im Internet.
Bei Wiki steht dass es sich wohl um eine überfällige Anpassung der Chemikalien Verbotsverordnung ans EU Recht handelt...
Naja, dann freut sich der DSV und es gibt bald einen FKN Chemie :D :O



Ich habe mich erstmal noch beim Bauhaus eindecken können :habenwollen:

Peterchen

Salzbuckel

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6

Freitag, 17. März 2017, 20:11

Supi aber Korn darf jeder trinken soviel er will. Um die Wirkung von drei Schnäpsen zu erreichen muß man quasi in Styrol "baden"

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7

Freitag, 17. März 2017, 22:35

Bei Bauhaus in Hamburg-Harbung war ein ganzes Regal mit Chemie-Produkten der Nautik-Abteilung mit einer Plane zugetackert.

Grund? unbekannt, hab nicht gefragt, das gesuchte Prop-O-Drev stand direkt daneben.
Grußß Svenning

8

Freitag, 17. März 2017, 23:25

Na toll da hat sich die EU ja mal wieder was richtig gutes ausgedacht.

Genauso mit der biodiesel plörre, was kippen die meisten dazu Formaldehyd hochdosiert.
Ich möchte nicht wissen was in den alternativen Produkten drin ist bzw was die für eine Qualität haben

9

Samstag, 18. März 2017, 07:32

... Naja, dann freut sich der DSV und es gibt bald einen FKN Chemie
Nicht der DSV, sonder n die Holzboot- und Traditionseglerlobby stecken dahinter. Bashingmodus aus.
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

Beiträge: 1 410

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10

Samstag, 18. März 2017, 08:35

Styrol ist der überwiegende Stoff der bei der Produktion von Polyesterschiffen emittiert wird und zwar sowohl beim Gelcoat, wie auch beim Laminat.

Da Polyester-Laminate i.d.R. nie sofort 100% chemisch vollständig reagieren gasen diese Werkstoffe noch lange Styrol aus.
Daher auch der langanhaltende „Neu-Schiff-Geruch“ bei Polyester-GFK-Schiffen.
(Ich hatte mal eine geschlossene Tüte Chips nach dem Winterlagers einer bereits 10 Jahre Dehler aus der geschlossenen Backskiste gefischt – ungenießbar! – Styrol pur!)

Wenn aktuell EU-Verordnungen bei Styrol-haltigen Produkten im Handel greifen, bin ich mal gespannt, welche Auswirkungen dies auf den Bootsbau haben wird, denn der Bootsbau gehört zu den großen Styrol-Emittenten in D.
Vermutlich werden die Serienwerften dann bald nach Asien abwandern bzw. von Erdogan, Trump & Co. mit offenen Armen empfangen.
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

11

Samstag, 18. März 2017, 08:37

Aber das betrifft nur Polyesterprodukte?
Und ist explizit eine Offensive gegen Styrolprodukte für Privatanwender?
Oder geht es bei der Verkaufssperre auch um andere Produkte/Chemikalien?

DerMajo

Leichtmatrose

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12

Samstag, 18. März 2017, 08:46

Ist eine Verordnung die seit Januar umgesetzt werden muss. Wenn der Endanwender einen Sachkundenachweis nach 11 Paragraph der Chemiekalienverbostverordnung unterzeichnet und sich mit Personalien in ein vor Ort ausliegendes Register einträgt, kann er das weiterhin kaufen. Die Waren sind Online und aus dem SB Bereich zu entfernen und verschlossen und gegen Nachweis zu bekommen. . Liegen o.g. Bedingungen vor, kann es weiterhin verwendet werden. Die Werften und Bootsbaubetriebe haben diese Vereinbarungen bereits. Es trifft hier nur den Endverbraucher, den man wieder mal vor sich selbst schützen will.


Grüße
DerMajo
Grüße
DerMajo 8o

Yellow Boat

Salzbuckel

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13

Samstag, 18. März 2017, 10:23

Dies betrifft nicht etwa einen April Scherz ?( :S
Ad

14

Samstag, 18. März 2017, 11:48

Die Verordnung ist seit Jahren bekannt und es gibt Hersteller, die darauf reagiert haben. Der Farbenhändler meines Vertrauens wudert sich darüber, dass es Inetrnational udn VossChemie nicht geschafft haben, und Epifanes hat es geschafft.

15

Samstag, 18. März 2017, 11:56

Bei Bauschaum gilt das gleiche . Weil man mich im Baumarkt als Kunde kannte und behalten wollte , bekam ich in 10 Sekunden eine Belehrung ,
Dann meine Unterschrift und schon konnte ich weiterhin Bauschaum kaufen . Ebenso bei Produkten von Voss-chemie , z.B. bei G4 und G8 .
Abgabe nur noch an Fachbetriebe . Als nächstes wird Nitro etc. darunter fallen .

Der Lackierer bei meinem Schrauber stöhnt immer noch über die Wasserlacke .

holztoeter

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16

Samstag, 18. März 2017, 13:58

Stimmt, mit meiner Gewerbekarte kann ich auch weiterhin Schaum kaufen, ohne gäbe es wohl Probleme. Alles Alibivorschriften. Als ich noch ein jungsches Huhn war und noch keine Zigaretten bekam haben wir auch immer die geschickt die schon 16 waren und der Preis war dann 2 Zigaretten. Wenn es also noch irgendwie zu haben ist findet sich da auch immer ein Weg.
Man kann über alles mit mir reden nur Kritik vertrage ich nicht.

17

Samstag, 18. März 2017, 14:13

:-)
»Riehler« hat folgende Datei angehängt:
  • big beer2.jpg (31,51 kB - 627 mal heruntergeladen - zuletzt: 20. Juni 2017, 13:22)

jensstark

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18

Montag, 20. März 2017, 07:24

Es bleibt einem ja immer noch die Möglichkeit, die Sachkundeprüfung abzulegen.
Endlich mal wieder ein Schein für die Sammler, der noch dazu erlaubt, das zu kaufen, was man bis zum Dezember in jedem Laden bekam. :D
(Frage wäre: Reicht das? Oder muß man noch pro forma als Wiederverkäufer bestellen? :) )

Wen der Fragenkatalog interessiert:
Hier ist er zu finden.
Antworten sind auch gleich dabei

Es reicht, wenn man mehr als 50% der Fragen richtig beantwortet. Also keine richtige Herausforderung.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jensstark« (20. März 2017, 07:47)


19

Montag, 20. März 2017, 07:36

Worauf wird das hinauslaufen?
Genau jeder läuft mit einem Honig oder Marmeladenglas zu seiner/einer Werft oder ähnlichen Betrieb lässt sich was abfüllen und weiß irgendwann nicht mehr was in welchem Glas ist.
Und entsorgt wird das ganze denn über den Hausmüll steht ja nicht drauf das es Sondermüll ist.

Jaja von der EU kommen schon merkwürdige Vorschriften

jensstark

Salzbuckel

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20

Montag, 20. März 2017, 07:57

Worauf wird das hinauslaufen?
Genau jeder läuft mit einem Honig oder Marmeladenglas zu seiner/einer Werft oder ähnlichen Betrieb lässt sich was abfüllen und weiß irgendwann nicht mehr was in welchem Glas ist.
Und entsorgt wird das ganze denn über den Hausmüll steht ja nicht drauf das es Sondermüll ist.

Jaja von der EU kommen schon merkwürdige Vorschriften

Daß man versuchen will, den Verbraucher zu schützen, ist im Prinzip lobenswert - und wenn gleichwertige und kompatible Ersatzstoffe zur Verfügung stehen, ja auch kein Problem. (Kiwis, Weintrauben und Weizenbier können übrigens auch Styrol enthalten. Werden wahrscheinlich als nächstes verboten... :D )

Aber wenn man das will, warum dann nicht beispielsweise die Autoreifenmischungen so umstellen, daß sie keinen Feinstaub mehr erzeugen, Nebelmaschinen und Glykol in E-Zigaretten-Liquids und in Zahnpasta verbieten und Volksmusikdarbietungen im Fernsehen untersagen?

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