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Laithy

Salzbuckel

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1

Montag, 17. Juli 2017, 13:36

Korrosionsschutz auf Stahl blättert ab.

Moin,

als alter Stahlschiffsegler hab ich es immer wieder mit Rost zu tun. An sich kein Problem, schleifen und lackieren gehören eben dazu.

2015 habe ich mir die Mühe gemacht, nach ein paar Abplatzungen, das gesamte Unterwasserschiff mittels Tercoo Scheibe abzuziehen und mit Hempel Light Primer neu zu beschichten - streng nach Vorschrift.
Eigentlich wollte ich die Produke von Relius bzw. BASF nehmen, aber bei einem "großen Zubehörhändler mit Fillialbetrieb" gab es 30% und damit war der Light Primer nicht zu schlagen...

2016-2017 blieb sie wie üblich im Wasser und lag in der Trave.
Da wir dies Jahr bauen und ich eh keine Zeit habe, kam Asgard nun aus dem Wasser und es grauste mich:

die komplette Beschichtung platzt großflächig ab! Richtige Platten lassen sich abnehmen. :traurig1:

Nun also nochmal das Ganze. Wieder abziehen, mit Atzeton entfetten und neu beschichten.
Nun wird es Relius. Es gibt ja einen Shop, dessen Name nicht genannt werden darf.. :O

Kennt jemand noch alternative Bezugsquellen?? Immerhin reden wir nicht von 2,50 €, da ist vergleichen schon fast Pflicht... :tauziehen:

Im August geht dabei..

Gruß

Thorsten
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2

Montag, 17. Juli 2017, 14:21

Ich habe nur gute Erfahrungen mit Hempel Light Primer gemacht...es blättert wahrscheinlich nur ab weil irgendwo ein Trennmittel..Öl..Silikon..Wasser zwischen war..oder falsch verarbeitet..

..was ich mir bei dir..als erfahrenen Segelforumsmitglied eigentlich nur schlecht vorstellen kann..

Aceton ist der perfekte Entfetter..
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SDAV« (17. Juli 2017, 18:49)


3

Montag, 17. Juli 2017, 19:51

ich kauf mein zeug hier:

https://supr.com/seekiste-cuxhaven/
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Spi40

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4

Montag, 17. Juli 2017, 21:37

Was kommt denn unter den abgeplatzten Stellen zum Vorschein.....Rost?
Gruß Torsten

kis
keep it simple

Laithy

Salzbuckel

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5

Dienstag, 18. Juli 2017, 07:14

Nein, blanker Stahl.
Die Beschichtung hat die richtige Stärke und ist auch dicht, haftet aber nicht.
.
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Spi40

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6

Dienstag, 18. Juli 2017, 12:04

Möglicherweise ist die Oberfläche vom entrosteten Stahl zu glatt gewesen oder zu viele Staubpartikel haben sich vom entrosten in die Poren vom Stahl gesetzt. Mit dieser Scheibe hat man ja ein rekativ glatten Stahl als Ergebnis, erkauft mit viel Staub beim arbeiten.

Bin ja kein Stahlexperte aber als ich vor Jahren den Ballstkiel abgebaut hatte und das Schwert erneuert habe, hab ich den Ballstkiel sandstrahlen lassen können (vorher hatte ich auch diese Scheibe verwendet), das Ergebnis ist um Klassen besser gewesen und die Oberfläche auch rauer.
Darauf wurde ZN95 gemalt bzw. das neue Schwert feuerverzinkt. Dann 3 Schichten Teerepoxy Sigma 300, darauf dann 2 Schichten Silvertone Primer und darauf dann selbstschleifendes Antifouling von Compass.
Ist jetzt in der 5. Saison haltbar.
Gruß Torsten

kis
keep it simple

7

Dienstag, 18. Juli 2017, 14:01

Mit der Terco-Scheibe bekommt man eine recht rauhe Oberfläche, viel rauher, als mit ner Fächerscheibe auf der Flex, o.Ä. Ich habe bei mir Stellen, die auszubessern waren, auch "nur" mit der Tercoscheibe oder ner Fächerscheibe bearbeitet. Zumindest die von mir verwendeten Materialien (Intertuff und/oder Primocon, sowie an einigen Stellen streichfähiges Epoxydharz, haften bombenfest....

Schwieriger isses bei poliertem Edelstahl - aber das hat der TO ja nicht. Und schwieriger isses auch vei verzinkten Flächen...

8

Dienstag, 18. Juli 2017, 20:17

Rein Interessehalber - kennt und benutzt man im Bootsbau sowas wie Normreinheitsgrade, z.B. den klassischen SA 2 1/2?
Und/oder thermisches spritzen von Zink?
Zucker ist der Stoff, der Espresso widerlich bitter macht - wenn man vergisst ihn rein zu tun.

Klaus Helfrich

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9

Dienstag, 18. Juli 2017, 20:28

Rein Interessehalber - kennt und benutzt man im Bootsbau sowas wie Normreinheitsgrade, z.B. den klassischen SA 2 1/2?
Und/oder thermisches spritzen von Zink?
Dies wird im Stahlbootsbau nur selten erreicht oder im Falle "flammverzinken" nur noch selten praktiziert, das ist auch eine Kostenfrage, der Erfolg ist aber dauerhaft, mein Boot, die Tammina wurde mal so behandelt und davon lebt sie heute noch.
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

10

Mittwoch, 19. Juli 2017, 13:40

Ich habe gehört, dass der Hempel Light manchmal Probleme mit kupferhaltigen Antifouling hat... Allerdings von großflächiger Ablösung war da keine Rede. Ich persönlich verwende Epiform-Produkte, sind zwar etwas umständlich in der Anwendung, aber bis jetzt noch nie Probleme damit gehabt. Zwei schichten 2k Zinkstaubprimer und darüber zwei Schichten Teerepoxy. Das hält dann für einige Jahre/Jahrzehnte. Preislich finde ich die auch weit besser als Hempel u.ä.
Ich mach das jetzt einfach...
http://sy-piri.net/youtube

11

Mittwoch, 19. Juli 2017, 21:50

könnte das ablösen der beschichtung etwas mit den opferanoden zu tun haben? - z. b. aus irgendwelchen gründen "überreaktion"?
everybody ist perfekt - not mi!

12

Mittwoch, 19. Juli 2017, 22:24

Rein Interessehalber - kennt und benutzt man im Bootsbau sowas wie Normreinheitsgrade, z.B. den klassischen SA 2 1/2?
Und/oder thermisches spritzen von Zink?
Dies wird im Stahlbootsbau nur selten erreicht oder im Falle "flammverzinken" nur noch selten praktiziert, das ist auch eine Kostenfrage, der Erfolg ist aber dauerhaft, mein Boot, die Tammina wurde mal so behandelt und davon lebt sie heute noch.
Ist an den Booten dauernd rumzuwerkeln wirklich billiger, auch hinsichtlich der eingesetzten Zeit, anstelle es einmal richtig zu machen? Es gibt im Stahlwasserbau hervorragende Duplexsysteme, so viele m^2 hat ein Schiffsrumpf ja nun wirklich nicht, und ist das mal aufgpallt kann man eigentlich auch alles recht gut erreichen.
Zucker ist der Stoff, der Espresso widerlich bitter macht - wenn man vergisst ihn rein zu tun.

Lerigau

Admiral

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13

Mittwoch, 19. Juli 2017, 22:42

könnte das ablösen der beschichtung etwas mit den opferanoden zu tun haben?

Oder wurde Rostumwandler eingesetzt?

VG
Holger
„kommen sie, Rory, das ist keine Raketenwissenschaft! Das ist nur Quantenphysik“ (Dr. Who)

Laithy

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14

Freitag, 21. Juli 2017, 17:35

Moin,

nein. Weder Rostumwandler noch sonst etwas.
Ich habe mir jetzt das Beschichtungssystem von Relest gekauft. Im August gehts los...

Vorstellen könnte ich mir höchstens, das wir nicht genug entfettet haben.
Oder aber - und das kann ich echt nicht ausschließen- das jemand mit irgend etwas draufgesprüht hat.
.
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15

Freitag, 21. Juli 2017, 18:26

... oder, wenngleich nicht sehr wahrscheinlich, dass einfach ein Produktionsfehler die Charge versaut hat.

16

Freitag, 21. Juli 2017, 22:15

Moin,



Vorstellen könnte ich mir höchstens, das wir nicht genug entfettet haben.



Könnte durchaus sein.
Oft wird das Fett mit acetongetränktem Lappen nur verwischt, nicht wie vorgesehen mit klatschnassem Lappen abgewaschen.
Dazu dies:
https://www.mikrocontroller.net/topic/343761
Moody 31 MkII Kimmkieler zu verkaufen
Moody 31 MkII

17

Samstag, 22. Juli 2017, 08:04

Evtl. Feuchtigkeit aufm Rumpf vor dem Malen ?
Passiert fast immer wenn man Stahl morgens malt.
Stahl hat die Nachtkälte und die feuchte aber wärmere Morgenluft kondensiert am Metall

18

Gestern, 09:05

Tercoo Scheiben sind leider für solche Arbeiten nicht das Mittel der Wahl. Es bleibt eine nicht unbedeutende Roststaubschicht auf der Oberfläche zurück. Diese wirkt wie Mehl als Trennmittel. Sandstrahlen wäre das Optimum.

Auch ist Aceton zum entfetten nicht wirklich gut, es verfliegt zu schnell. Deshalb wird hier Enfetter angewendet. Wird Sandstrahlen angewendet, kann man sich das Entfetten u.U. sparen. Ist die Oberfläche sandgestrahlt würde ich Teerepoxid aufbringen. Dann ist wirklich Schluss mit Rost.

Klaus Helfrich

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19

Gestern, 11:09

Sandstrahlen wäre das Optimum.
Das ist sicher so, aber die Durchführung ist sehr teuer. Im Außenbereich ist das heutzutage quasi unmöglich und eine passende - möglichst beheizte - Halle zu finden, ist nicht einfach.
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