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rondine

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21

Samstag, 30. September 2017, 16:28

Das Knie zwischen Spiegel und Kielschwein:
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im Zweifel geht man besser segeln

22

Sonntag, 1. Oktober 2017, 18:44

BRAVO Respekt, und danke das du uns im Forum deine Arbeit, sehen lässt.
meine Frage: wozu diese aufwändigen Hand und Fräsarbeiten innen im Spiegel ?
nur wegen Gewicht, oder werden sie später zu Verstärkung
von Innen mit anderem Holz, wie Intarsien aufgefüllt.
mfG. :-)

rondine

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23

Montag, 2. Oktober 2017, 19:49

Der Spiegel ist deswegen so aufwendig gefräst, weil er sonst zu schwer würde. Die leichte Ruderversion sieht vor, nur ein dünnes Sperrholz
zu verwenden, das in einen Versteifungsrahmen gesetzt wird. Da wir aber einen kräftigen E-Aussenborder mit 1.5 kW fahren wollen (zumindest
mein Sohn möchte das gerne) muß der Spiegel entsprechend steif und fest sein. Also habe ich ihn aus 3.5cm Mahagoni gefertigt, eine Spannfläche
für den Motor gelassen und einige Rippen ebenso, den Rest entfernt. Hauptaugenmerk ist ja für dieses Boot das Gewicht.


Vor dem Beplanken müssen noch Kielschwein und Innensteven gestrakt werden. Das geht mit dem Hobel am Besten. Anschliessend wurden die Unebenheiten mit 40" Abranet verschliffen. Das sorgt für grossen Abtrag und eine relativ rauhe Oberfläche, die für das Verkleben optimal ist. Alle Profilleisten sind übrigens nur fein gesägt, nicht gehobelt, der grösseren Oberfläche für das Epoxidharz wegen. Zum Straken ist Pink Floyd eine grosse Hilfe. Jede andere Musik würde zu kleinen Dellen oder anderen Fehlern führen ... Unverzeihlich wäre das ;) ... das Video dazu findet sich im fb
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24

Montag, 2. Oktober 2017, 19:56

@Langer: Wie ich verstanden habe, hast Du vielleicht auch Lust, sowas zu basteln.
Fang einfach an. Pläne gibt es im Wooden Boat Store für alle Größen und Formen.
Die Pläne sind recht gut und einfach zu lesen, wenn man das Lesen von Zeichnungen
gewohnt ist. Würde mich freuen, wenn es Mitstreiter gäbe. Im facebook hat sich auch
jemand mit Ambitionen gemeldet. Der Winter kommt erst. Wer jetzt beginnt, hat im Frühjahr
sein eigenes kleines Holzboot da stehen. Mit oder ohne Segel, schnell oder langsam,
mit Ruder oder Motor. Ganz wie es gefällt.
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25

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 12:51

Hallo,
Es ist sehr schön einen Bootsbauer hier zu finden der den Fortschritt mit Bildern dokumentiert. Da ich seit meiner Pensionierung schon am 3. Boot baue interessiert es mich natürlich sehr wie es anderen Bootsbauern geht. Meine Boots Pläne habe ich alle bei www.bateau.com in Amerika gekauft und kommuniziere über den Bau auf deren Forum wo man auch jede Menge Bootsbauer mit ihren Berichten verfolgen kann genauso wie meine Bootsbaudoku. Ich finde es toll endlich Teile eines Bootes mit deutschen Namen zu lesen da es bisher für mich nur englische Ausdrücke gab. Ich wünsche weiter viel Spass mit dem Klinkerbau deines Dinghys für deinen Sohn. Meine 3 Boote habe ich für 3 Enkelkinder gebaut. Das grösste ein 14 Fuss Segelboot sollte im kommenden Mai getauft werden und meine Enkelin Lea 7 freut sich schon riesig darauf ihr Boot im Wasser zu sehen.
Liebe Grüsse aus Österreich von Karl
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26

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 21:21

Hallo Karl,

oh, das freut mich aber, dass es noch andere aktive gibt.
Zu sehen, ob, was und wie andere es machen war auch der Grund, warum ich die Fortschrittsdokumentation angefangen habe.
Und natürlich der Hintergedanke, andere, die sich noch nicht so recht entschieden haben, zu animieren.
Das Bild von dir sieht ja sehr schön aus, ziemlich perfekt. Eine tolle Arbeit, man sieht die Erfahrung.
Ich habe heute das Beplankungsholz bestellt, es wird 4mm Mahagoni Sperrholz, das sollte für das winzige Boot reichen.
Heute habe ich mal die Materialkosten zusammengezählt, weil auch wieder eine Lack- und Harzlieferung ankam.
Das leppert sich ... Allerdings kann man Helling, Mallen und Spannvorrichtungen wieder verwenden.
Ich müßte einfach noch ein paar Auklets bauen.
Das Boot soll aussen übrigens cremefarben mit 2K-Lack gestrichen werden, darunter kommt noch eine oder 2 Lagen Epoxy
Anstrich, ganz dünn allerdings.
Innen und an den Leisten oben soll es mit 2-K-Klarlack gestrichen werden, ich bin gespannt, wie der sich im Laufe der Zeit verhält.
Das ist neu für mich, weil ich auf der Rondine als Klarlack nur 1K Epifanes habe.

Ich fände es toll, wenn Du hier noch ein paar Bilder einstellen würdest. Ich habe ansonsten die Doku, da sind
dann auch kurze Videosequenzen dabei, im facebook eingestellt. Das geht auch leichter raufzuladen als hier.
Meine Baupläne und das Buch sind übrigens auch auf englisch, aber hier nehme ich natürlich die deutschen Begriffe.
Aber es sind ja eh nicht so viele Teile.

Hast Du auch schon geklinkert? Ich frage wegen der Landung der Planken vorn am Steven.
Ich habe mir dafür einen Falzhobel, aber ohne Anschlag gekauft.
Ich glaube, ich werde mir dann eine Leiste am Hobel befestigen,
damit die Landung konstant breit und sauber rechtwinklig läuft. Einsägen wird kaum gehen,
da das Holz ja so dünn ist.
Und noch eine Frage: Bei dem sehr kurzen Auklet sind die Planken vorne zum Steven hin sehr stark verwunden.
Meinst Du, Kleben reicht aus, oder muß man sie vorne auch schrauben? Sie werden allerdings auch durch den
Außensteven formschlüssig eingesperrt. Ich habe etwas Sorge, dass die Sperrholzlagen sich ablösen könnten...

Viele Grüße
Ernst
im Zweifel geht man besser segeln

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rondine« (6. Oktober 2017, 07:28)


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27

Sonntag, 8. Oktober 2017, 11:32

Zu Dinghy aus Holz

Hallo Ernst,
Wunderbar deine Arbeit. Nein ich habe noch nicht geklinkert, aber in meinem Hinterkopf geistert der Plan dafür herum in Form eines Dispro16 Ruder/Motorbootes weil meine Frau nicht in das bald fertige Segelboot einsteigen will. Das Dispro16 ist von Italienischem Designer und ebenfalls Klinker wie dein Ruderbooot und da kann dann meine Frau luxuriös sitzen ohne Krängung. Zu deiner Frage wegen Kleben von Marine Sperrholz am Bug kann ich nur sagen ich vertrete die Meinung ein Boot sollte keine einzige Schraube für die Form brauchen nur für die Decks und Ruder Hardware die ja meistens aus Edelstahl ist und durch die Bootswand befestigt wird. Du kommst ganz sicher ohne Schrauben am Bug aus wenn du es so machst:
1. Die Planke genau anpassen und auf beiden Seiten die geklebt werden müssen sehr grob mit 40 er Schleifpapier schleifen damit Epoxy später gut eindringen kann.
2. Die Planke und den Bug mit Epoxy/Härtergemisch dünn anstreichen, dünn heisst ganz wenig dass es nicht runterrinnt wie Farbe sondern nur in das Holz einzieht.
3. Nun das restiche Epoxy/Härtergemisch mit Holzmehl verrühren dass es eine Paste ( die Amerikaner haben mir gesagt wie Erdnussbutter fest ) ergibt und auf beide Teile ebenfalls dünn auftragen und dann die beiden Teile mit einer Handzwinge befestigen. So fest dass das Epoxy Holzmehlgemisch etwas am Rande austritt und das sollte anschließend weggewischt werden, weil kleine hart gewordene Krümmel mühsam wegzuschleifen sind. Beim Klinker auch auf innen das Wegwischen nicht vergessen und auch mit Plastikisolierband die Holzteile abkleben wo kein Epoxykleber ( = Epoxy + Holzmehl ) hinkommen soll. Aber nicht so fest dass man das gesamte Epoxy/Holzgemsich herausdrückt.Die Befestigung sollte schon vor der Epoxy Arbeit trocken getestet worden sein und sollte es nicht so gut zusammenfügbar gewesen sein dann sind kleine Temporäre Schrauben zum Nachhelfen zusätzlich zu den Zwingen anzubringen. Ich verwende dafür immer kleine rostfreie Schrauben mit Torque Kopf die lassen sich mit dem elekrischen Bohrschrauber besser hinein und herausdrehen als Kreuzkopfschrauben. Klein deshalb damit man das Loch später mit Epoxy Holzmehlgemisch versiegeln kann.Zum Holzmehl möchte ich noch erwähnen, dass es das nirgends zu kaufen gibt so hole ich mir vom Baumarkt und deren grossen Sägen einen Eimer voll Sägemehl und siebe es anschliessend mit einem feinen Teesieb um wirklich nur Mehl zu erhalten und auf gar keinen Fall kleine Plastikspäne darin zu haben, die von Spanplatten mit Plastikbeschichtung kommen. Ist das Sägemehl am Boot sichtbar dann soll man es am Besten selber machen vom Sperrholz aus dem auch die Planken sind durch Bohren desselben und sammeln des Staubes. ( Nervtötende idiotische lange Arbeit )
4. Nach 2-3 Stunden eventuelle Plastikisolierbänder mit daraufbefindlichen Epoxykleber entfernen.
5. Nach 6-8 Stunden sind die Schrauben zu entfernen während die Zwingen weitere 12 Stunden drauf bleiben sollen bis das Epoxy ganz ausgehärtet ist. Schrauben entfernen nach 6-8 Stunden deshalb, weil das Epoxy in komplett ausgehärtetem Zustand die Schrauben so festhält dass man den Kopf abdreht beim Entfernen und die Schraube ist weiterhin im Holz.(Mir leider schon passiert)
Ich hoffe dies war nicht zu ausführlich und sende dir liebe Grüsse aus Österreich.
Karl

rondine

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28

Sonntag, 8. Oktober 2017, 12:19

Hallo Karl,
nein, das war nicht zu ausführlich. Vielen Dank für die genaue Beschreibung.
Ich verwende die Spachtelfüllung von West System, die passt farbmäßig gut zu Mahagoni u.ä.,
bei den lamellierten Eschenleisten sieht man das dann als dunkle Naht, was ich aber ganz hübsch finde.
Die Hinweise mit dem Abkleben und abwischen, solang es noch weich ist, sind wichtig, später macht man mit
zu viel Schleifen zu viel kaputt und es dauert. Das mit den Schrauben ist bekannt, manche tauchen sie kurz in Wachs,
das geht auch, allerdings habe ich dann eher Sorge, dass man das Loch nicht zuverlässig schliessen kann.
Ich habe auch die Seite von Bernhard Nepelius entdeckt, der hat den Klinkerbau der Caledonia Yawl von Iain Oughtred
sehr detailliert beschrieben, ich kann es nur empfehlen, wenn Du das Motorboot anpacken willst:
http://holz-boot.com/caledonia-yawl/kiel…nke-anfertigen/

Das Dispro16 ist ja ein außergewöhnlich hübscher Entwurf. Willst Du einen E-Motor einbauen? Das wird bestimmt
eine feine Sache, wenn man eine gescheite Li-Ionen-Batterie einbaut und einen Innenborder von Aquamot.
Und es ist ein perfektes Ausflugsboot für zwei.

LG aus WOB
Ernst
im Zweifel geht man besser segeln

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29

Sonntag, 8. Oktober 2017, 15:10

Hallo Ernst,
Spachtelmasse besteht aus Epoxy und Miroballoons, die eigentlich nicht zum Verkleben von strukturellen Teilen eines Bootes verwendet werden soll. Da es aber beim Klinkerbau um keine großen Kontaktflächen geht ist es sicher in Ordnung. Am besten ist es mit Zwingen das Holz in Position zu bringen und nur wenn das nicht ok ist zu Schrauben zu greifen. Die Schraublocher sieht man sicher nicht wenn man sie mit Epoxy und Holzmehl (vom Plankensperrholz) Gemisch füllt. Eine andere Möglichkeit ist braune Microballoons ins epoxy zu mischen aber das ist wahrscheinlich ohnehin deine West System Spachtelmasse. Ich bestelle mir alle notwendigen Materialien bei Behnke Bootsservice in Berlin der günstig ist und prompt sogar zu uns nach Österreich liefert.
Ja wenn ich die Dispro16 als nächstes Boot baue bekommt es ganz sicher einen Elektromotor.
Ich freue mich schon auf die nächsten Bilder von deinem Dinghy auf facebook.
Gruß Karl

piep

Lotse

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30

Sonntag, 8. Oktober 2017, 15:57

zum verleimen sind eigentlich baumwollflocken als füllmittel angesagt, aber holz ist ja auch faserig. zum vorübergehenden schrauben sind verzinkte spax besser als edelstahl, edelstahl reisst viel zu leich ab. dann auch nicht zu dünne schrauben nehmen, keine mit senkkopf sondern mit panhead (bescheuerte bezeichnung) , ggf mit u-scheibe. wenn du eine u-scheibe verwendest gehen auch senkkopfschrauben, dann aber eine trennfolie unter die scheibe legen damit sie nicht festklebt. so vermeidest du einen tiefen krater vom schraubenkopf im holz.
everybody ist perfekt - not mi!

rondine

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Sonntag, 8. Oktober 2017, 16:15

Wenn man Baumwolle alleine nimmt, wird das Harz eigentlich nie ganz spachtelfähig fest (Erdnussbutterkonsistenz) sondern es fliesst immer ein wenig weiter, die
Festigkeit ist auch nicht sooo berauschend.
Im West System gibt es die unterschiedlichsten Füllstoffe, von sehr leicht (Microballons), über die Spachtelmasse (gemischt) bis hin zu hochfestem Füllstoff (Quarzmehl).
Ich finde das System ziemlich gut, verwende für das Dinghy aber nur die 405-Spachtelmasse. Das Pulver wird wie üblich ins Harz eingerührt. Wenn ich es noch dunkler
brauche, gebe ich etwas Mahagoni-Schleifstaub dazu, da reicht schon ganz wenig aus. Wenn ich schwarze Fugen will, kommt Gaphitpuder zum Einsatz, damit ist
es auch gleich UV-fest. Man kann damit Fugen auch sehr schön betonen. Bei der RONDINE ist das ganze Deck so verfugt.
Den Vorschlag mit den Flachkopfschrauben finde ich sehr gut, auch den mit den Unterlegscheiben. Man kann aber die Trichter, die durch Spaxe entstehen, auch gut
auffüllen und verspachteln. Das geht, weil der Rumpf aussen ja farbig wird.
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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 07:00

Derzeit warte ich auf das Sperrholz für die Planken ...

In der Zwischenzeit habe ich das Werkzeug etwas aufgestockt,
so braucht man einen Falzhobel (das ist der kleine stählerne) um die Landungen in die
Planken einzuarbeiten und einige Messgeräte.
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  • werkzeug s.jpg (671,44 kB - 13 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. November 2017, 23:34)
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Samstag, 14. Oktober 2017, 16:46

Das Beplankungsholz laesst noch auf sich warten, dennoch kann man sich ja mit der ersten Plankenschablone beschäftigen. Dies hier ist die Schablone für die Kielplanken. Sie wird beidseitig verwendet, das Boot soll ja symmetrisch werden.
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  • sch2.jpg (82,68 kB - 15 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. November 2017, 23:34)
  • sch1.jpg (91,24 kB - 13 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. November 2017, 09:17)
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Montag, 16. Oktober 2017, 21:31

Aus was besteht so ene Plankenschablone ? Sind das 2 dünne Leisten und fixiert mit den diagonal Streben ?

Henning

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Montag, 16. Oktober 2017, 22:15

Wenn man Baumwolle alleine nimmt, wird das Harz eigentlich nie ganz spachtelfähig fest (Erdnussbutterkonsistenz) sondern es fliesst immer ein wenig weiter, die
Festigkeit ist auch nicht sooo berauschend.

Zumindest mein Epoxysystem von hp-textiles bekommt man mit Baumwollflocken wunderbar spachtelfähig.
Allerdings ist das Schleifen eine Qual, da das Zeug superhart ist. Mit der Festigkeit habe ich keine Probleme. Spachtel mit Microballons lässt sich deutlich besser schleifen.

Gruß,

Henning
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

rondine

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Dienstag, 17. Oktober 2017, 00:03

@gonandkarl: Das sind 10*10mm fichtenleisten, die erst auf die Mallen geschraubt und dann mit diagonalen versteift werden. Auf den folgenden Fotos sieht man, wie die Schablone verwendet wird.

@Henning: Ich benutze die Spachtelfüllung von West System, die lässt sich halbwegs gut schleifen, nach mehreren Jahren ist aber auch das betonhart


Die erste Planke (Kielplanke) entsteht. Anhand der Schablone wird die Planke abgezeichnet, ausgesaegt, gehobelt und geschliffen, schliesslich mit Epoxy aufgeklebt. Dazu wird das Holz beidseitig mit unverdünntem Epoxy vorgestrichen, dann angedicktes Epoxy auf gespachtelt (Zahnspachtel). Mit vielen Zwingen wird das Brett festgeklemmt, das überschüssige Harz wird möglichst gleich entfernt oder in Hohlkehlen umgewandelt.
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Samstag, 21. Oktober 2017, 16:19

Heute war Zeit, die zweite Kielplanke zu hobeln und zu setzen.
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Sonntag, 22. Oktober 2017, 12:49

Die ersten beiden Landungen sind gehobelt. Das ist diese Ausklinkung zum Steven hin, die die naechste Planke aufnimmt. Ich hatte Sorge, dass das sehr schwierig wird, oder gar brechen kann, da das Holz da vorne aufgrund der starken Krümmungen ja sehr vorgespannt ist. Nun hat es aber gut geklappt, auch an den Plankenüberlappungen sind die Schraegen angehobelt. Da ich die Klingen frisch geschärft und poliert habe, ging das relativ leicht. Man sieht auch schon die zweite Plankenschablone.
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  • p7.jpg (82,85 kB - 12 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. November 2017, 09:17)
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Sonntag, 22. Oktober 2017, 16:55

Die erste angesetzte Planke ist geklebt. Sie hat gut gepasst. Die Arbeit geht überraschend gut von der Hand. Da die Planke sehr breit ist und meine Zwingen zu klein sind, habe ich erstmalig Keilzwingen gesaegt und eingesetzt. Das funktioniert recht gut. :)
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Montag, 23. Oktober 2017, 09:55

Man kann jetzt schon sehen dass das Boot traumhaft schön wird, weiter so

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