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MichaG

Smutje

  • »MichaG« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 14. November 2017, 10:45

Gennaker anschlagen

Hallo an die Runde,

ich möchte mir einen Gennaker zulegen und habe eine Frage, wo ich ihn besser anschlagen könnte. Wäre es möglich ihn am Bugkorb zu befestigen oder besser am Bugbeschlag? Am Bugkorb befindet sich vorne eine angeschweißte Öse, kann ich die dafür nutzen? Im Anhang mal ein Bild.



Gruß

Michael
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  • P1020198.jpg (216,58 kB - 37 mal heruntergeladen - zuletzt: 15. November 2017, 14:12)

columbus488

Schief-made

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2

Dienstag, 14. November 2017, 10:52

Wäre es möglich ihn am Bugkorb zu befestigen oder besser am Bugbeschlag?

... und zwar mit einem Augean der Bohrung am Ankerbeschlag..., der dürfte fester sitzen als dein Bugkorb...
...hab mein altes Nokia an einen Stock gebunden,
Thor kann einpacken mit seinem Pussyklopfer :D

norbaer

Salzbuckel

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3

Dienstag, 14. November 2017, 10:53

Stell dich mal mit drei kräftigen Männern auf den Bugkorb und springe Auf und Ab.
Würdest du das machen?

Also ganz klar: NEIN der Bugkorb ist nicht für das Anschlagen eines Gennakers geeignet. Gerade ein Gennaker wird auch gerne mal bei weniger Wind auf einem etwas spitzeren Kurs verwendet, und produziert dann große Querkräfte die dein Bugkorb nicht verträgt. Auch nicht die Befestigungen im Deck.

selajo

Moses

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4

Dienstag, 14. November 2017, 11:42

Ich wäre auch vorsichtig bei Verwendung des Ankerbeschlages.
Mir hat es auf einer OC 393 den Ankerbeschlag verbogen.
Abhilfe war ein Original SELDEN Genakkerbaum mit Ring und Verstärkung des Ankerbeschlages.
Gruß Selajo
Grüße aus der Adria

MichaG

Smutje

  • »MichaG« ist der Autor dieses Themas

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5

Dienstag, 14. November 2017, 12:20

OK, dann werde ich den Ankerbschlag nehmen, der Gennaker ist ja jetzt bei dem Schiff nicht allzu groß (48m²).



Gruß

Micha

JALULETO

WALL·E

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6

Dienstag, 14. November 2017, 12:21

Aufgrund des vorstehenden Bugkorbs wirst Du mit dem Anschagen am Bugbeschlag nicht glücklich werden.

Eine Möglichkeit ist der wegnehmbare Gennakerbaum:
Abhilfe war ein Original SELDEN Genakkerbaum mit Ring und Verstärkung des Ankerbeschlages.Gruß Selajo


eine andere eine Bugplattform:
So sieht es jetzt bei mir aus

Die knapp 40cm Ausladung reichen dass der Gennaker vom Bugkkorb frei kommt.
Die Kinder freuenen sich über die Leiter.
Und auch ich komme besser an Bord

Spoiler Spoiler

man wird ja nicht jünger :O
Gruß Jan :segeln:

Bero

Proviantmeister

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7

Dienstag, 14. November 2017, 12:45

Aufgrund des vorstehenden Bugkorbs wirst Du mit dem Anschagen am Bugbeschlag nicht glücklich werden.
Das sehe ich genauso. Wenn du den Gennaker so hoch fährst dass er frei vom Bugkorb ist, zieht er nicht mehr richtig und geht unkontrolliert nach Lee. Außerdem stelle ich mir das Setzen und Bergen schwierig vor.
Wie ist denn die Linie Bugbeschlag <--> Fallaustrittsöffnung am Mast? Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass z.B. ein Bergeschlauch am Bugkorb vorbeigeht. Einzige Lösung: Gennakerbaum.
Bernd

norbaer

Salzbuckel

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8

Dienstag, 14. November 2017, 13:13

Aufgrund des vorstehenden Bugkorbs wirst Du mit dem Anschagen am Bugbeschlag nicht glücklich werden.

Das sehe ich genauso. Wenn du den Gennaker so hoch fährst dass er frei vom Bugkorb ist, zieht er nicht mehr richtig und geht unkontrolliert nach Lee. Außerdem stelle ich mir das Setzen und Bergen schwierig vor.
Wie ist denn die Linie Bugbeschlag <--> Fallaustrittsöffnung am Mast? Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass z.B. ein Bergeschlauch am Bugkorb vorbeigeht. Einzige Lösung: Gennakerbaum.
Bernd


Hui hier sind aber viele absolut Aussagen die natürlich so nicht stimmen:
1. Wenn ein Gennaker so hoch gefahren wird das er mit einer Tackleine über den Bugkorb kommt, dann ist er zu klein geschnitten.
2. Wenn man ihn so hochfährt und er "weht" (oder geht) nach Lee, dann stimmt der Trimm (Tackleine zu lose) oder der Kurs nicht. (Zu hoch am Wind)
3. Es gibt Methoden zum Setzen und Bergen eines Spinnakers die kannst du dir gar nicht vorstellen... Es gibt auch ein Spinnakerleben ohne Bergeschlauch. ;-)
4. Auch ein Gennakerbaum ist nicht die einzige Lösung. Viele Boote haben historisch bedingt sogar noch einen Spinnakerbaum inklusive Geschirr. Das ist ein Idealer Baum für einen Gennaker. ;)

Kuck die fahren ihren Gennaker auf einem Spibaum. Besser geht es nicht mit klassischen Spinnakerbooten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbaer« (14. November 2017, 14:39)


9

Dienstag, 14. November 2017, 13:41

Die Dimensionen (Länge) der SPI / Gennakerbäume der Alinghis sind ja doch recht üppig :-).

MichaG

Smutje

  • »MichaG« ist der Autor dieses Themas

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10

Dienstag, 14. November 2017, 14:24

Ich könnte doch sonst die Halsleine noch am Bugkorb über eine Rolle umlenken, damit der nicht im Wege ist?!

Olaf_P32

Kapitän

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11

Dienstag, 14. November 2017, 15:12

Mal so an alle "Rad neu Erfinder" Schaut doch mal hier nach Gennakerpin am Dehler Bugbeschlag - hält das?
Da sind doch schon alle Fragen abgehandelt.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

Kokopelli

Salzbuckel

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12

Dienstag, 14. November 2017, 15:41

Ich könnte doch sonst die Halsleine noch am Bugkorb über eine Rolle umlenken, damit der nicht im Wege ist?!
Bitte vergiss es. Wenn du dort eine Umlenkung an deinem Auge am Bugkorb anbringt, bekommst du die Kräfte des Segels auf den Bugkorb. Das wird er nicht mitmachen!
Die Menschheit lässt sich in zwei Gruppen einteilen: Segler und vom Leben Benachteiligte.

13

Dienstag, 14. November 2017, 16:47

Wir haben den Genni jahrelang ohne Probleme am Bugkorb gefahren. Auch am Wind. Aber k9mmt wahrscheinlich auf die Festigkeit der Gesamtkonstruktion an.....
Watt mutt, dat mutt.

14

Dienstag, 14. November 2017, 18:17

Das haben wir auf der Maxi 68 aus so gemacht - da war der Bugkorb mit entsprechenden Platten auch unter Deck richtig gut befestigt. Bei der Grinde gibt es doch eine Bugspritkonstruktion die über zwei Augen auf der T-Schiene und am Vorstagsbeschlag befestigt ist - taugt das was?

15

Dienstag, 14. November 2017, 18:30

Dem Vernehmen nach ja.

Das könnte bei der Jeanneau auch eine Idee sein, die Aluleiste mit einzubeziehen.
Watt mutt, dat mutt.

mikegolf

Bootsmann

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Heimathafen: Fehmarn

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16

Dienstag, 14. November 2017, 18:43

Das Problem Gennaker anschlagen werde ich für die kommende Saison folgendermaßen lösen: Ich habe von Selden einen Gennakerbaum Führungsring zum anschweißen gekauft. Da werde ich eine kleine Platte anschweißen (lassen). Dann wird der Führungsring mit 2 Stauff Doppelschellen am Bugkorb festgeschraubt. Das müsste bei der Jeanneau auch funktionieren. Mein Gennakerbaum schiebe ich bis 1 m nach vorne raus. Die Gesamtlänge des Baumes wird ca. 3 m betragen. Das heißt nur die halbe Kraft die der Geni nach oben zieht wirken auf den Führungsring bzw. auf den Bugkorb..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mikegolf« (14. November 2017, 21:13)


JürgenG

Admiral

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17

Dienstag, 14. November 2017, 19:42

Das heißt nur 1/3 der Kraft die der Geni nach oben zieht wirken auf den Führungsring bzw. auf den Bugkorb..

Wie befestigtst Du denn die hinteren 2 m des Gennakerbaums? Deine Annahme, dass nur 1/3 der Kraft des Genni auf den Führungsring wirkt, ist in dieser Form nicht ganz richtig. Auf der Selden-Seite gibt es einen Rechner (Link) für die auftretenden Kräfte (vorher RM30 ausrechnen). Der zeigt Dir, dass der Führungsring die größten Kräfte aufnehmen muss.

Grüße Jürgen

Beiträge: 1 243

Schiffsname: Zephyr

Bootstyp: Dehler 34

Heimathafen: Stavoren

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18

Dienstag, 14. November 2017, 19:49

Kuck die fahren ihren Gennaker auf einem Spibaum. Besser geht es nicht mit klassischen Spinnakerbooten.
Das sieht ja klasse aus, werde ich nächstes Jahr auch mal probieren. :D
Dietmar


-failure is always an option-

19

Dienstag, 14. November 2017, 20:08

Das funktioniert a) wenn der Spibaum am Mast sehr weit unten angeschlagen werden kann und b) der Gennaker im Vorliek nicht zu lang ist. Tiefer als Oberkante Bugkorb sollte er nicht gehen.

Schot unbedingt barbern!
Watt mutt, dat mutt.

Langer

Offizier

Beiträge: 180

Bootstyp: Winner

Heimathafen: Neustadt in Holstein

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20

Dienstag, 14. November 2017, 21:02

Dein Bugkorb steht weiter vor als der Bugbeschlag - das spricht für das Auge als Anschlagpunkt.
Die Zugkraft nach oben kannst du durch einen Spanner (alternativ Dyneematalye zum Probieren) zwischen Bugkorb und Bugbeschlag abfangen. Habe kürzlich ein Foto in einem der Magazine gesehen, erinnere aber nicht wo.
Die Seitenkräfte kann ich nicht einschätzen. Dein Bugkorb sieht nicht besonders steif aus. Aber vielleicht kannst du das auch durch seitliche Dyneemataljen zur Aluschiene abspannen (ausprobieren und ggf einen weiteren Durchzug zum Versteifen einschweißen lassen)
Genackerbaum ist sicher noch eleganter, muss aber freien Zugang zu deinem Ankerkasten lassen.
Auf der Hanseboot stand die Saffier mit einem von außen steckbaren Gennackerrohr (geschätzt 40 mm VA) mit einer Aufnahmebuchse knapp unterhalb der Decksebene, könnte bei dir vor den Anckerkastendeckel passen.
Test und damit Segelgrößen im aktuellen Palstek. Vielleicht ist das auch was. Ich hab mich aber gefragt, ob dann immer einer nach vorn muss um das Rohr einzustecken.
Ich selbst segele begeistert einen Spi 60m² ohne Bergeschlauch (je weniger desto weniger Getüddel) und dort liegen die größten Kräfte bei spitzen Kursen auf der Luvschot (Achterholer). Einen weichen Bugkorb verbiegt das!
Zum Setzen und Bergen des Spi muss ich übrigens maximal bis zum Mast nicht zum Bug!
Gruß Sönke

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