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Proviantmeister

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Schiffsname: Stella

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21

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 20:39

Der Umbau auf eine Selbstwendefock war bei meinem Boot ein super Upgrade. Bei mir war das Groß ohnehin sehr dominat (mehr aly 2/3 der Am-Wind-Segelfläche), so dass der Flächenverlust kaum relevant war. Wie Martin habe ich für Leichtwind einen Screacher.

Ich bin diesen Sommer nach langer Zeit mal wieder einhand die Schlei hochgekreuzt: ein Traum... :)

Paul

IngoNRW

Admiral

  • »IngoNRW« ist der Autor dieses Themas

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Bootstyp: Verl900

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22

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 09:03

So unterschiedlich ist das. :) Dachte ja auch daran, die erst ab 5bft zu benutzen. Bis dahin funktioniert meine Genua hervorragend. Aber ab 5bft machen Wenden einhand einfach keinen Spaß mehr. Muss mich dann nur ans zeitige Segelwechseln gewöhnen. Da mögen die Stagreitersegler drüber lachen :D
:Kaleun_Binocular:
Es ist nicht immer der Wind, wenn die Boote wackeln

23

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 09:20

Die Rolle auf einer Seite der Fockschiene dürfte bei wenig Wind keine Freude machen. Mein Eindruck ist, dass die heutigen Selbstwendefocks einen möglichst symmetrischen Schotverlauf haben. Entweder in den Mast oder übern Bug.

Sollte das der Fall sein, kannste ja mal mit nem evtl. ungenutzten Topnant als Schot experimentieren (wenn er nicht eh zu kurz ist).


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


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24

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 09:26

Die Rolle auf einer Seite der Fockschiene dürfte bei wenig Wind keine Freude machen. Mein Eindruck ist, dass die heutigen Selbstwendefocks einen möglichst symmetrischen Schotverlauf haben. Entweder in den Mast oder übern Bug.

Sollte das der Fall sein, kannste ja mal mit nem evtl. ungenutzten Topnant als Schot experimentieren (wenn er nicht eh zu kurz ist).


S.o.: Topnant - muss halt verlängert werden, die Hanses haben das auch so. Das Problem ist das Design: Bei älteren Riggtypen mit großem Vorsegel fehlen die Segel-PS, das ist mit einem Tri oder modernem 7/8 Rigg nicht zu vergleichen. Wenn der hauptsächliche Vortrieb über das Vorsegel generiert wird, muss die Segelfläche der Windgeschwindigkeit angepasst werden durch Segelwechsel, Rollreff ist da keine gute Option. Eine SW-Fock ist eine Krücke bei diesem Riggtyp.

Dein Boot ist nicht größer als meins, eine gute Genua 3/Fock ist einhand wunderbar zu fahren, die Schotwege sind kurz, da muss niemand aufs Vorschiff. Genua 1 bis 4 Bft, darüber die Genua 3 oder Fock bis 6 Bft, danach die Sturmfock wenn nötig (am Wind). Groß reffen nach Bedarf. Ich kann so die Havel hoch und runter kreuzen ohne Probleme.....

Frank

25

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 09:38

S.o.: Topnant - muss halt verlängert werden, die Hanses haben das auch so. Das Problem ist das Design: Bei älteren Riggtypen mit großem Vorsegel fehlen die Segel-PS, das ist mit einem Tri oder modernem 7/8 Rigg nicht zu vergleichen. Wenn der hauptsächliche Vortrieb über das Vorsegel generiert wird, muss die Segelfläche der Windgeschwindigkeit angepasst werden durch Segelwechsel, Rollreff ist da keine gute Option. Eine SW-Fock ist eine Krücke bei diesem Riggtyp.

Stimmt, das hattest Du ja schon angemerkt.

Das mit den Segel PS dürfte ja vermutlich alle IOR bzw. Boote vor Mitte der 90er betreffen, die (nur) mit großem Sortiment an Vorsegeln performant sind.

VG


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26

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 10:21

Ich hab mir mal die - mir bis dato unbekannte - (toppgetakelte) Verl 900 angeguckt.

Groß 13,5 qm

Vorsegel:
Genoa 1 (150%) 28.63 qm
Genoa 2 (125%) 23.43 qm
Arbeitsfock (75%) 14.32 qm
Sturmfock 4 qm

Die Fläche zwischen Mast und Vorstag beträgt 19 qm (100%).
Damit dürfte mindestens eine SW-Fock in der Größe der werftmäßig vorgesehenen Arbeitsfock möglich sein, ggf. sogar ein Tick größer.

Die SW-Schiene war werftseitig nicht vorhanden, ist also nachgerüstet………..aber dies wohl auf einigen Verl 900 und genau in dieser Art, hat also wohl mehrfach Sinn ergeben und auch irgendwie funktioniert.

Wenn ich Eigner dieser Verl 900 wäre würde ich:
* mir erst einmal die Befestigung/Stabilität der nachgerüsteten Schiene kritisch ansehen.
* soweit keine SW-Fock bereits vorhanden im Keller liegt – erstmal eine günstige gebrauchte SW-Fock zur Probe anschaffen, ggf. ein halbwegs passendes Segel vom Segelmacher anpassen lassen
* und dann die Schiene bzw. das Gesamtsystem austesten.

Mit den Erkenntnissen würde ich dann ggf. „richtiges“ Geld in die Hand nehmen (oder es ganz lassen) und - wenn nötig - eine neue, andere Schiene beschaffen u./o. die Schotführung anpassen u. erst dann in eine (neue) gute SW-Fock investieren.
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

IngoNRW

Admiral

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27

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 13:51

Ich hab mir mal die - mir bis dato unbekannte - (toppgetakelte) Verl 900 angeguckt.

Groß 13,5 qm

Vorsegel:
Genoa 1 (150%) 28.63 qm
Genoa 2 (125%) 23.43 qm
Arbeitsfock (75%) 14.32 qm
Sturmfock 4 qm

Die Fläche zwischen Mast und Vorstag beträgt 19 qm (100%).
Damit dürfte mindestens eine SW-Fock in der Größe der werftmäßig vorgesehenen Arbeitsfock möglich sein, ggf. sogar ein Tick größer.

Die SW-Schiene war werftseitig nicht vorhanden, ist also nachgerüstet………..aber dies wohl auf einigen Verl 900 und genau in dieser Art, hat also wohl mehrfach Sinn ergeben und auch irgendwie funktioniert.

Wenn ich Eigner dieser Verl 900 wäre würde ich:
* mir erst einmal die Befestigung/Stabilität der nachgerüsteten Schiene kritisch ansehen.
* soweit keine SW-Fock bereits vorhanden im Keller liegt – erstmal eine günstige gebrauchte SW-Fock zur Probe anschaffen, ggf. ein halbwegs passendes Segel vom Segelmacher anpassen lassen
* und dann die Schiene bzw. das Gesamtsystem austesten.

Mit den Erkenntnissen würde ich dann ggf. „richtiges“ Geld in die Hand nehmen (oder es ganz lassen) und - wenn nötig - eine neue, andere Schiene beschaffen u./o. die Schotführung anpassen u. erst dann in eine (neue) gute SW-Fock investieren.


Guter Ansatz. Zumal das nur für 2 Saisons ist, da ich ab 2020 auch unter die Katamaran Segler gehen werde :)
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Es ist nicht immer der Wind, wenn die Boote wackeln

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