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Musikanto

Admiral

  • »Musikanto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 686

Bootstyp: Sirius 26

Heimathafen: Marina Hohen Wieschendorf

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1

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 20:13

Position Abfluss Cockpitlenzer bzw. Probleme "unter Tage"

Moin moin
Ich habe ja nach wie vor im Heck "unter Tage" eine Anordnung, durch die erstens niemand durchblickt und die zweitens Probleme macht.
Im Detail, siehe auch Foto: Es laufen dort die beiden Lenzöffnungen aus dem Cockpit zusammen (das dicke schwarze Stück was vom Cockpit kommt) und 2 Schläuche, die man vielleicht als Decksentwässerung bezeichnen kann (das sind die beiden gelben Schläuche, die seitlich andocken). Die beiden Öffnungen im Deck zum Ablaufen des Wassers (in der Nähe der Scheuerleiste) sind klein (nicht mal 50cent Größe) und bringen im Grunde genommen gar nichts. Was mich irritiert: Wenn ich den Motor laufen lasse, kommt aus diesen Decksöffnungen Wasser(auf der Steuerbordseite deutlich mehr, hier liegt auch die Ansaugung für das Kühlwasser). Ich habe schon zig Leute gefragt, wie das sein kann, eine Erklärung gibt es bis jetzt nicht. Die beiden Decksentwässerungen haben ja überhaupt keinen Kontakt mit der Kühlwasseransaugung vom Motor. Ich überlege nun, die beiden Decksentwässerungen außer Betrieb zu setzen. Soll heißen: Schläuche ab und die beiden Löcher zulaminieren.
Dann den dicken Schlauch und die Abzweigverbindung ersetzen mit einem Heavy Duty Schlauch von den Cockpitlenzern zum Borddurchbruch.
Und hier kommen wieder diverse Fragen dazu (bin halt noch nicht lange genug im "Hobby Segelboot":
Muss eine Cockpitentwässerung, wie hier bei mir, zwangsläufig unter der Wasserlinie sein? Oder kann ich auch den Borddurchbruch zumachen (natürlich mit Gewebematten und Epoxy ;-)) ) und den Schlauch über die Wasserlinie legen? Oder brauchen die Lenzöffnungen irgendeinen Sog, der nur unter Wasser hergestellt werden kann?
Ihr seht mich also ziemlich ratlos was mein weiteres Vorgehen angeht. Fakt ist für mich nur, dass "was passieren muss".
Bin über alle Anregungen dankbar.
Und, bevor da Kommentare kommen: nein, der Ruderkoker ist nicht rostig, das sieht nur auf dem Foto so aus, das ist eine braune (Epoxy-) Masse ;-)))

Liebe Grüße
Klaus
»Musikanto« hat folgende Datei angehängt:
  • Lenzventil.JPG (159,49 kB - 126 mal heruntergeladen - zuletzt: 24. April 2018, 20:01)

2

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 20:31

Hmm, ich weiß nicht, ob ich das richtig verstehe. Cockpitlenzer UNTER der WL?
=> Das kenne ich auf Yachten nicht, da kenne ich nur Lenzrohre über der WL.
=> Wo es so etwas gibt, sind die "Elvström-Lenzer" der Jollen. Die sollen eigentlich per Unterdruck bei Fahrt funktionieren. Das taten die so "gut", dass viele Leute die wieder zugemacht haben (jedenfalls im Boden, in der Kimm haben die sich gehalten).
=> Was ich mir vorstellen kann: Der Prop schaufelt das Wasser in die Lenzöffnungen hinein. Hast du mal geprüft, ob bei Rückwärtsfahrt mehr Wasser auf der Bb-Seite hineingeschaufelt wird?

la paloma

Salzbuckel

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3

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 20:41

Die Erklärung mit dem Schraubenwasser klingt sehr wahrscheinlich. Auf meiner Shipman waren die Cockpitlenzer auch unter Wasser und dienten zumindest einseitig auch als Ablauf für die Spüle.
Ich würde dir empfehlen, wenn lösbar, die Lenzer absperrbar zu machen, damit du im Bedarfsfalle / Undichtigkeit die Chance zum Absperren hast.
Gruß
Arne

Klaus Helfrich

Salzbuckel

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4

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 20:47

Das ist ja kein ganz neues Problem:

:O

Rückschlagventil für Lenzschlauch
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

Musikanto

Admiral

  • »Musikanto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 686

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5

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 21:01

Moin Klaus
nein, das Problem ist nicht neu, es ist nur insofern anders, dass ich erstens in beide Schläuche Rückschlagventile eingebaut habe, das Wasser aber trotzdem oben sprudelt (die Gummilippe in den Rückschlagventilen ist dann auf die andere Seite gedrückt) und zweitens ich über die neue Lösung nachdenke und gerne eure Meinungen dazu hätte.
Klaus

6

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 21:05

Kannst Du das Schlauchgewirr noch einmal genauer erklären?
Im Vordergrund sehe ich einen porösen Schlauch ------ Auspuff?
Dahinter ein senkrechtes Kunststoffteil mit einem weissen Spiralschlauch zu einem Borddurchlass ------ da würde ich schon mal einen Absperrhahn draufsetzen falls unterhalb der WL.
Ich nehme an, das ist der Cockpitlenzer? Einen zweiten kann ich nicht erkennen, ebensowenig einen Anschluss der "Decksentwässerung" an das Kunststoffteil, sieht für mich so aus, als ob der gelbe Schlauch mit einem Schlauchverbinder daran vorbeigeführt wird.

Handbreit
Ralf

Langer

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7

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 23:47

Moin Klaus,
ein Ablauf an der tiefsten Stelle des Decks macht aus meiner Sicht durchaus Sinn, weil so kein Restwasser stehenbleibt mit Dreck und Algenbildung...

Wenn das Wasser sprudelt, so ist das nicht schön-Schraubenwasser könnte eine Erklärung sein, aber müsste es dann nicht auch im Cockpit sprudeln. Der Ablauf liegt doch noch tiefer.

Da sich noch kein Sirus-Eigner gemeldet hat, frag doch mal bei der Werft in Plön nach. Es ist doch schön, wenn so ein Betrieb immer noch existiert.

Hinsichtlich einer möglichen Absperrung kann ich vorherigen Schreibern nur zustimmen. Aber nicht vergessen, den Hahn 2-3 mal pro Saison auf Gängigkeit zu prüfen. Eigentlich sollte man ihn bei Abwesenheit schließen, aber wer kriecht schon am Ende des Wochenendes unter das Cockpit.

Deine Idee, den Abfluss über die Wasserlinie zu verlegen, kann Sinn machen. Das musst du aber genau prüfen. Die Höhe der Heckwelle solltest du nicht unterschätzen, so dass auf dem Weg auch Wasser zurücklaufen kann. Dann bekommst du im Cockpit nasse Füsse - das war früher auf meinem Waarship 725 der Fall. Auch die Arbeit halte ich für recht aufwändig, denn eigentlich willst du ja nur das "Blubberwasser" an Deck vermeiden.
Noch eine Idee: Kann es sein, dass dieser Schlauch über das sogenannte Vakuumventil, doch eine Verbindung mit dem Kühlwasserkreislauf hat?
Hast du die Schläuche schon mal durchgespühlt oder bist mit einer Spirale durchgegangen?

Tritt es beim Segeln an der Kreuz und Krängung von vielleicht 10-15° nicht auf?
Herzlichen Gruß

Sönke

Lille Oe

Admiral

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8

Freitag, 29. Dezember 2017, 08:38

auf jeden Fall sollte doch eine zweite Schlauchschelle alles absichern was Aussenbord geht, egal ob über oder unterwasser

Schoner

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9

Freitag, 29. Dezember 2017, 09:14

ich habe die Lenzrohre auch unter der Wasserlinie. Allerdings liegen sie vor der Schraube. Da sprudelt bei Vorwärtsfahrt nichts. Aber beim Aufstoppen gibt es einen Springbrunnen. Da stehen aber zu diesem Zeitpunkt nur Gäste. An Lenzrohren haben Absperrhähne m. M. nichts zu suchen. Willst du, wenn wirklich nalo eine Welle einsteigt, das Ventil öffnen? Liegen die Lenzöffnungen denn hinter der Schraube?
Gruß

Volker

Blog http://schoner.twoday.net

piep

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10

Freitag, 29. Dezember 2017, 09:29

bei meinem stahlboot führten die lenzrohre auch senkrecht nach unten. hast du nur 1 lenzrohr oder sieht's backbord genauso aus?
das ganze sieht für mich ziemlich gebastelt aus, es fällt mir schwer zu glauben, daß das originale werftarbeit ist. abhilfe könnte ev. das verlegen der entwässerung der 50cent-schläuche ins cockpit sein (wenn du eine bodengräting hast, sonst gibt' u. u. feuchte füße)
rückschlagventile in den lenzrohren halte ich für wenig sinnvoll, wenn eine welle überkommt und die ventile sind zugesetzt ... (ich glaube, das thema gab's hier schon einmal)
everybody ist perfekt - not mi!

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11

Freitag, 29. Dezember 2017, 09:42

An Lenzrohren haben Absperrhähne m. M. nichts zu suchen.
Hà , wegen der CE Regeln heutzutage sogar Pflicht wenn die unterhalb der Wasserline liegen oder bei Lage kommen.
Aber ich bin in soweit deiner Meinung das die Dinger bei Segelyachten ziemmlich sinnlos sind weil men die bei einer Kalamität z.B. eine schlauchleckage wol kaum erreichen kann irgenwo in der hinteren Bilge bzw wil der Absperrhann bei so einer Kalamität warscheinlich fest sitzt weil er nie benutzt wurde.

Übrigens, Cockpitlenzöffnungen unterhalb der Wasserlinie haben sogar weniger kapazität als die oberhalb der wasserlinie weik der Ausfluss im Wasser meht Widerstand hat als in der Luft.
Von Sogwirkung kann auch kaum die Rede sein . Die würde bei 5-6 knoten im allergünstigsten Fall nur etwa 10 -20 cm Wasserhöhe sein , in wirklichkeit eher 5 cm und deshalb weniger als der Ausstromwiderstand unter Wasser.

Ad

12

Freitag, 29. Dezember 2017, 09:54

Machen solche Specials nicht den Charme dieser Boote aus? :D

Kann es sein, dass es sich bei den 5 CentSchläuchen vom Deck durch entsprechende Abläufe handelt um die Drecknasen am Rumpf zu verhindern? Empfände zwar den Weg von Mittschiffs bis zum Plichtablauf als etwas lang, aber vielleicht war das ja trotzdem der tiefere Sinn dieser Konstruktion?!

Nen Hahn einzubauen macht doch nur Sinn, wenn das Ende des Schlauches im Innenbereich endet (d.h. Toilette, Wasserhahn, Waschbecken-Abfluss, ...). CE hin oder her.

"What 'n Drama mit dem Karma"
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Marinero

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13

Freitag, 29. Dezember 2017, 11:53

Hinsichtlich einer möglichen Absperrung kann ich vorherigen Schreibern nur zustimmen (...) Eigentlich sollte man ihn bei Abwesenheit schließen, aber wer kriecht schon am Ende des Wochenendes unter das Cockpit

d.h. die Cockpitlenzer bei Abwesenheit verschließen!? :ueberlegen:


Die beiden Öffnungen im Deck zum Ablaufen des Wassers (in der Nähe der Scheuerleiste) sind klein (nicht mal 50cent Größe) und bringen im Grunde genommen gar nichts. (...) Ich überlege nun, die beiden Decksentwässerungen außer Betrieb zu setzen. Soll heißen: Schläuche ab und die beiden Löcher zulaminieren

Würd ich nicht machen. Die Dinger haben schon ihren Sinn. Ich wär froh, wenn ich welche hätte.

Es sei denn, das Wasser an Deck läuft auch ohne die Löcher vollkommen rückstandsfrei irgendwo ab. Und ohne Regenstreifen an der Bordwand zu produzieren.



die aus Ellös z.B. machen das nicht umsonst so....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marinero« (29. Dezember 2017, 12:38)


Yellow Boat

Salzbuckel

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14

Freitag, 29. Dezember 2017, 12:42

Hinsichtlich einer möglichen Absperrung kann ich vorherigen Schreibern nur zustimmen (...) Eigentlich sollte man ihn bei Abwesenheit schließen, aber wer kriecht schon am Ende des Wochenendes unter das Cockpit

d.h. die Cockpitlenzer bei Abwesenheit verschließen!? :ueberlegen:

Und dann warten bis es ein Paar Tage heftig geregnet hat oder ein Meter Schnee fällt . ;(
Oder jede Paar Tage zum Boot und Wasser ablassen........

Bei mir im Hafen ist vor einigen Jahren schon mal eine kleine Motoryacht gesunken wel die keine selbstlenzende Plicht hatte .
Ad

15

Freitag, 29. Dezember 2017, 12:51

Naja. Das "selbstlenzend" muss man ja nicht so wörtlich nehmen. So ein bisschen zusätzlicher Wartungsaufwand intensiviert die seelische Verbindung zum Boot :D

HR hat es übrigens auch:
http://www.hallberg-rassy.com/fileadmin/…SpezDeutsch.pdf
Stichwort Decksablauf

Aus dem Bauch raus würde ich auch sagen, dass Auslässe "unter Wasser" beim Überwintern (im Wasser) Vorteile hat?!

"What 'n Drama mit dem Karma"
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Strich7

Smutje

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16

Freitag, 29. Dezember 2017, 13:32

Hallo Klaus,

Bei meiner sirius26 sieht es ähnlich aus wie bei dir.
Oben im Cockpit ist ein Stopfenventil 1 1/2 Zoll wie bei einer Spüle in der Küche.
unten ist ein 90° Abgang für die Entwässerung der Seiten und dann geht es nach unten ins Wasser ohne Ventil (alles 1 1/2 Zoll).
Ob das so alles original ist, kann ich auch nicht sagen.

Ich wollte es dieses Jahr anders machen. Hab mir schon einen Kunststoff Borddurchlass gekauft und die Schläuche sollten auch über Kreuz gelegt werden. Das passt aber alles nicht richtig zusammen, die Abstände zwischen Cockpit und Rumpf sind zu gering. Ich hab am Ende alles wieder so eingebaut wie es war.

Aus den Seiten kommt bei mir kein Wasser raus , auch der Cockpit Boden bleibt trocken.

Als Anhang ein Bild.

Schöne Grüße Markus
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Musikanto

Admiral

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17

Freitag, 29. Dezember 2017, 13:35

Vielen Dank schon mal für die vielen Ideen und Beiträge. Meine Sirius ist nicht in Plön gebaut, sondern auf der Grell - Werft in Lübeck (1976). Das Wasser steht trotz der kleinen Abläufe gerne 50cm dahinter Richtung Heck ;-((
Was verschließbares einbauen wäre nicht wirklich der Hit. Ich muss, um überhaupt an die Stelle zu kommen: Backskistendeckel auf und fixieren. Komplette Backskiste ausräume.Ganz dünnes Zeug anziehen ohne Knöpfe, Laschen etc. . Mit den Beinen zuerst in die Backskiste, dann Bauch einziehen, mit viel Druck und Kraft Bauch vorbei in die Backskiste schieben. Dann Beine anziehe, 90 Grad Drehung und den Rest des Körpers auch in der Backskiste versenken. Dann irgendwie mit Taschenlampe ins Heck robben (nichts für Leute mit Platzangst), Oberkörper 90° abknicken und dann bin ich am Ort des Geschehens. Das Rauskommen ist leider auch nicht komfortabler, ich bin jedenfalls immer froh, wenn ich wieder Tageslicht sehe.

Ich fahre nächste Woche zum Boot, dann mache ich mal Detailfotos und eine Skizze, dann können wir das ja mit den neuen Informationen noch mal weiterdiskutieren.

Guten Rutsch und eine tolle Saison
Klaus

18

Freitag, 29. Dezember 2017, 13:38

Vielen Dank schon mal für die vielen Ideen und Beiträge. Meine Sirius ist nicht in Plön gebaut, sondern auf der Grell - Werft in Lübeck (1976). Das Wasser steht trotz der kleinen Abläufe gerne 50cm dahinter Richtung Heck ;-((
Was verschließbares einbauen wäre nicht wirklich der Hit. Ich muss, um überhaupt an die Stelle zu kommen: Backskistendeckel auf und fixieren. Komplette Backskiste ausräume.Ganz dünnes Zeug anziehen ohne Knöpfe, Laschen etc. . Mit den Beinen zuerst in die Backskiste, dann Bauch einziehen, mit viel Druck und Kraft Bauch vorbei in die Backskiste schieben. Dann Beine anziehe, 90 Grad Drehung und den Rest des Körpers auch in der Backskiste versenken. Dann irgendwie mit Taschenlampe ins Heck robben (nichts für Leute mit Platzangst), Oberkörper 90° abknicken und dann bin ich am Ort des Geschehens. Das Rauskommen ist leider auch nicht komfortabler, ich bin jedenfalls immer froh, wenn ich wieder Tageslicht sehe.

Ich fahre nächste Woche zum Boot, dann mache ich mal Detailfotos und eine Skizze, dann können wir das ja mit den neuen Informationen noch mal weiterdiskutieren.

Guten Rutsch und eine tolle Saison
Klaus

Von dem Grundproblem "selbstlenzend mit Absperrhahn" abgesehen, gäbe es mittlerweile auch elektrische Ventile. Kein Problem das man nicht mit ausreichend Technik und noch mehr Komplexität verschlimmbessern könnte :D

Hier gäbs ja auch Threads für die "Fernsteuerung" der Landstromanbindung, ner Fern-Videoüberwachung (des Wasserstandes in der Plicht) ... da ist so eine SMS-Fernbedienung eines Absperrventils doch ein Klacks :mosking:

"What 'n Drama mit dem Karma"
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Strich7

Smutje

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19

Freitag, 29. Dezember 2017, 13:52

Falsches Bild

Ich habe das falsche Bild hochgeladen

Jetzt das richtige
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Marinero

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20

Freitag, 29. Dezember 2017, 14:17

Das Wasser steht trotz der kleinen Abläufe gerne 50cm dahinter Richtung Heck ;-((

Konstruktions- oder Werftfehler mal ausgeschlossen ist das ein todsicheres Zeichen für zuviel Krimskrams im Heck.

Wie sieht der Wasserpass aus? Hängt der Hintern runter?

Leg mal zur Kontrolle ne Wasserwaage auf den Salontisch oder halt sie ans Hauptschott.

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