Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

Lille Oe

Kapitän

Beiträge: 658

Wohnort: an Land

Schiffsname: Caritas

Bootstyp: HR 36 MK2

Heimathafen: Heiligenhafen

  • Nachricht senden

21

Samstag, 13. Januar 2018, 10:38

die Frage, was es bringt ist wohl die entscheidende.
Nachteile einer Veränderung sind schwer vorhersehbar. Kriegst du Vibrationen beim Motoren, wie wird es mit dem Ruderdruck ? All das könnte man mit angeschraubten Profilen natürlich testen, heisst aber auch jedesmal kranen.

ist es die Sache wert ?

never touch a running system

Frank

22

Samstag, 13. Januar 2018, 11:01

alles eine Frage der Ballance. Was hinten an Fläche zugenommen wird, sollte vor dem Drehpunkt ebenfalls addiert werden ( wenn es denn geht)

gruß hartmut

23

Samstag, 13. Januar 2018, 13:57

die Frage, was es bringt ist wohl die entscheidende.
Nachteile einer Veränderung sind schwer vorhersehbar. Kriegst du Vibrationen beim Motoren, wie wird es mit dem Ruderdruck ? All das könnte man mit angeschraubten Profilen natürlich testen, heisst aber auch jedesmal kranen.

ist es die Sache wert ?

never touch a running system

Frank


...das trifft wohl leider auf beides zu: Sowohl der Nutzen, als auch evtl. Nachteile lassen sich wohl am besten in der Praxis erfahren. Und auch hier sind am Ende die persönlichen Empfindungen entscheidend. Was der eine als nachteilig empfindet, kommt dem anderen im Segelgusto entgegen...und umgekehrt. Probleme unter Segeln im entspannten Fahrtenmodus (gibt ja eh nix anderes bei meiner alten Dame) habe ich bisher jedenfalls keine verzeichnen können. Nun bin ich aber weder ein Profi-, noch Vielsegler und habe daher unter Segeln mit der Malö auch viele möglicherweise kritische Situationen einfach noch nicht erlebt (,eine Nahbegegnung mit einer Hansekogge mal ausgenommen). Die kenne ich nur von früher beim Regattasegeln, aber das waren eben auch ganz andere Boote. Na ja, und ich eben primär das Manövrieren unter Motor verbessern möchte. Vor allem, wenn ich das Boot im "Trockendock" mit ähnlicher Rissen vergleiche, wundere ich mich einfach über die geringe Ruderfläche.

grauwal

Kapitän

Beiträge: 667

Schiffsname: N.N.

Bootstyp: Aquanaut 1000

  • Nachricht senden

24

Samstag, 13. Januar 2018, 16:07

..
...........
Na ja, und ich eben primär das Manövrieren unter Motor verbessern möchte. ..........


Das ist der springend Punkt.

Die Zeit die Du in den Umbau steckst, kann man erstmal in das Training für´s Manöverieren stecken.
Eine Boje zur Orientierung mit viel Platz drumrum erlaubt die wildesten Manöver. Nichts kann passieren und man bekommt sein Boot in den Griff.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Malö ein unhandliches Schiff an ungezählte Kunden verkauft hat.
Die Ruderfläche ist tatsächlich klein, aber schau mal wie das Verhältnis bei den Braune-Flotte-Trögen ist. Die Skipper rangieren die 100t-Trümmer centimetergenau, ohne Bugstrahlruder. Sie haben es viele, viele Stunden geübt.
Bevor ich bewährte Konstruktionen ver(schlimm)bessern würde, begäbe ich mich ins "Trainingslager"

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

25

Samstag, 13. Januar 2018, 17:08

Da würde ich dem Franz im vollen Umfang zustimmen.
Ich habe an einem Tuckerboot das Ruderblatt vergrößert. Der positive Effekt war gleich Null. Nur bei Hafenmanövern schlug es bei Rückwärtsfahrt mehr als heftig. Im nächsten Winter habe ich dann zurück gebaut.
Aber es gibt doch diese Ruderblätter an denen sich ein Teil entsprechend abknickt. Im YF war dazu ein längerer Trööd mit interessanten Beiträgen.
Wenn ein Umbau erforderlich erscheint, dann richtig. Nur die Ruderfläche vergrößern war bei mir einen Verschlimmbesserung.

26

Samstag, 13. Januar 2018, 17:19

Man könnte auch die Profis von "Jefa" fragen - die kennen sich aus und könne sicherlich beurteilen ob es sinnhaft ist.

grauwal

Kapitän

Beiträge: 667

Schiffsname: N.N.

Bootstyp: Aquanaut 1000

  • Nachricht senden

27

Samstag, 13. Januar 2018, 18:06

Man könnte auch die Profis von "Jefa" fragen - die kennen sich aus und könne sicherlich beurteilen ob es sinnhaft ist.


Dazu soll man aber auch fragen: Wem zum Nutzen?

Wenn der Themenstarter bereit ist eine "wissenschaftliche" Studie zu erstellen (ich bin dabei) sind einige Möglichkeiten offen.
z.B. die simple Ausführung mit zwei (rechts und links) parallelen Blättern oder die high tech Version eines Becker-Ruders?

Ist das alles oder noch mehr gerechtfertigt gegenüber zwei oder drei Übungsstunden an der Boje?

Wir werden im Frühjahr eine "neues" Schiff übernehmen und ich werde mich nicht auf die Geschicklichkeit (?) mit dem vorherigen berufen können.
Übungsstunden sind fest eingeplant.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

28

Samstag, 13. Januar 2018, 18:11

... da bin ich bei Dir - nur Übung macht den Meister (und die Saison 2018 wir auch unser Übungsjahr mit unserer neuen Grinde 8o - aber - wenn der TO schon expliziet nach Möglichkeiten fragt ... :D

Marinero

Kapitän

Beiträge: 674

Schiffsname: Lilla My

Bootstyp: Omega 42

Heimathafen: Marina Minde

  • Nachricht senden

29

Samstag, 13. Januar 2018, 23:44

Mit dem mitunter eigenwilligen Verhalten meines Langkielers insbesondere der Manövrierbarkeit bei Hafenmanövern habe ich mich an sich gut arrangiert. (...) Dennoch frage ich mich, ob ich hier vielleicht noch eine signifikante Verbesserung durch die Vergrößerung der Ruderfläche, die, wie ich finde, im Verhältnis zur Lateralfläche recht klein ist, erzielen kann.

Könnte sein. Kannst auch alles wegflexen und ein vorbalanciertes Spatenruder nach neuestem Stand der Wissenschaft drunterbolzen.

Aber bei dem Gesamt-Unterwasserschiff? Egal was da hinten dran hängt, aus nem Langkieler-Ziegenbock macht man keinen wendigen Brummkreisel.

30

Sonntag, 14. Januar 2018, 00:04

... kauf Dir ein Becker Ruder.
:S

Beiträge: 168

Wohnort: nr Bremen

Bootstyp: Phantom 28

Heimathafen: Jadebusen

  • Nachricht senden

31

Sonntag, 14. Januar 2018, 10:02

Moin,
eine Optimerung des Schraubenwassers bringt ansonsten natürlich eine bessere Ruderwirkung mit sich.
Es gibt wirkungsvollere Profile ,als die des vorhandenen Antriebes.
Ich hatte mir das seinerzeit bei Prowell optimieren lassen und kann jetzt im Stand auf dem Teller drehen.

Viel Erfolg
Knut

32

Sonntag, 14. Januar 2018, 10:21

....eine deutliche Verbesserung habe ich schon durch Umrüstung von Festprop auf einen Drehflügler von Prowell erzielen können, damit bin ich schon recht zufrieden.
Gestern habe ich im Winterlager mir mal verschiedene Ruder angeschaut und tlw. auch vermessen. Der Ruderflächenvergleich war für mich schon aufschlußreich (von den Profilen einmal abgesehen):

Meine Malö 50: 0,5 qm
HR 38: 0,9 qm
Najad 391: 0,9 qm
Westerly Storm: 0,77 qm
HR 36: 0,9 qm
zum Vergleich Dehler 28: 0,48 qm

Ich verfolge das weiter und spreche auch noch einmal mit meinem Bootsbauer (ggf. auch mal Anruf bei Jefa)...

grauwal

Kapitän

Beiträge: 667

Schiffsname: N.N.

Bootstyp: Aquanaut 1000

  • Nachricht senden

33

Sonntag, 14. Januar 2018, 10:55

....... Der Ruderflächenvergleich war für mich schon aufschlußreich (von den Profilen einmal abgesehen):

...


Die Ruderfläche ist von geringer Bedeutung, siehe Anhang.

Gruß Franz
»grauwal« hat folgende Datei angehängt:
  • AR-Wert.jpg (359,18 kB - 6 mal heruntergeladen - zuletzt: 14. Januar 2018, 23:33)
halber Wind reicht völlig

Lille Oe

Kapitän

Beiträge: 658

Wohnort: an Land

Schiffsname: Caritas

Bootstyp: HR 36 MK2

Heimathafen: Heiligenhafen

  • Nachricht senden

34

Sonntag, 14. Januar 2018, 11:25

in der jetzigen Situation kannst Du sicher bei engen Manövern einiges mit dem Radeffekt erreichen, was bei Vergrösserung der Ruderfläche vielleicht auf der Negativliste stehen würde.
Also schon wieder eine mögliche Einschränkung.

schönen Sonntag
Frank

Kokopelli

Salzbuckel

Beiträge: 9 001

Schiffsname: LIMANDE

Bootstyp: Ohlson 8:8

Heimathafen: Wassersportgemeinschaft Arnis

Rufzeichen: DK9289

MMSI: 211751940

  • Nachricht senden

35

Sonntag, 14. Januar 2018, 11:26

Beim Flettnerruder klappt die Klappe gegen die Richtung des Ruders
und ist damit nichts anderes, als ebenfalls eine "Servolenkung", die du mit der unteren Vorbalancierung angedacht hattest. Nur: großer Ruderdruck ist ja nicht dein Problem, Jean. Bei langsamen Hafenmanövern schon mal gar nicht.
Wenn du unbedingt etwas ändern willst, dann solltest du wirklich nur provisorisch eine achtere Verlängerung montieren. Sie verbessert möglicherweise die Manövrierfähigkeit im Hafen, aber bringt dir erhöhten Ruderdruck am Wind.
Den Vorschlag von Grauwal kann ich nur unterstützen. Ich war gleich nach Erwerb des Segelscheines so vermessen, mir einen 11 to Stahllangkieler zu kaufen. Hat mich einiges an Lehrgeld (Schrammen, verbogene Relingsstützen etc.) gekostet. Aber ich hatte nunmal dieses Trumm und musste mich mit seinen Eigenschaften arrangieren. Ist mir dann auch gelungen. Dir wird das auch gelingen.
Ich wünsche euch allen ein glückliches neues Jahr und eine tolle Saison mit immer dem richtigen Wind! :segeln:






Klaus Helfrich

Salzbuckel

Beiträge: 3 548

Wohnort: Lübeck

Schiffsname: Tammina und Siebengestirn

Bootstyp: Motoryacht + Jolle Triss Giggen

Heimathafen: Schlutup

Rufzeichen: DJNW

  • Nachricht senden

36

Sonntag, 14. Januar 2018, 12:09

Ich habe zwar ein großzügig dimensioniertes Bugstrahlruder, das ich aber nach Möglichkeit überhaupt gar nicht einsetzen möchte, denn das kann ja jeder...
... und anstatt einfach das Bugstrahlruder zu benutzen, denkst Du darüber nach, dein Schiff mit einem Umbau des Ruders zu verschlimmbessern - ich verstehe das alles nicht.
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

37

Sonntag, 14. Januar 2018, 13:26

Moin Klaus,

vielleicht bin ich an diesem Punkt tatsächlich etwas eigen. Mir geht es darum, auch ohne BSR, deren übermäßiger Einsatz in manchen Häfen einfach nervt, das Boot noch besser und kontrollierbarer manövrieren zu können. Klar, ich müsste mir eigentlich allein wegen des BSR diese Gedanken gar nicht machen, aber Technik kann ja auch versagen. Wie ich eingangs schrieb, ist das an sich auch alles kein Problem. Ich arbeite viel mit Leinen, weil ich fast immer Einhand unterwegs bin, drehe mich damit um Dalben, dampfe ein etc., das geht auch alles problemlos und es macht sogar Spaß, sich seiner Physikkenntnisse zu bedienen. Mir geht es schlichtweg darum, ohne viel konstruktiven Aufwand noch ein Plus an Verbesserung zu erzielen. Ohne große Berechnungen, ohne Masterarbeit, sondern basierend auf Erfahrungen, die andere mit solchen Aktionen vielleicht bereits gemacht haben, was ja der Fall zu sein scheint. Wenn sich am Ende dabei herausstellt, das der mögliche Effekt vernachlässigbar ist, die Nachteile überwiegen, dann kann ich damit hervorragend leben....denn ich liebe mein Boot letzten Endes auch so, wie es ist :)

38

Sonntag, 14. Januar 2018, 14:53

Bei der Malö 40 gab es ja im lauf der Bauzeit eine Veränderung im Unterwasserschiff.
Es wurde von einem Langkieler mit durchgehenden Kiel mit Ruder um 1980 dann ein geteiltes unterwasserschiff Steg und Ruder. Dieses wurde bestimmt nicht ohne grund gemacht.

Evr.l ergibt es sich ja im sommer- ein Vergleich beider Rudersystem auf der Schlei anzustellen.

Unsere Malö 40 ist die H version mit dem neueren Unterwasserschiff.
ihr Dr. Bob :D

Bruk

Offizier

Beiträge: 194

Wohnort: Flensburg

Bootstyp: Marieholm 32E

Heimathafen: Augustenborg

  • Nachricht senden

39

Sonntag, 14. Januar 2018, 17:20

Moin Jean,

wenn Du möchtest, kann ich das Problem einmal Jan und Fiete (Janssen und Renckhoff in Kappeln) vortragen. Die hatten in der Vergangenheit regelmäßig Einzelbauten gefertigt. Bisher konnte ich mich auf deren Tipps immer verlassen. Sag Bescheid, wenn ich tätig werden soll.

Gruß

Klaus

Kokopelli

Salzbuckel

Beiträge: 9 001

Schiffsname: LIMANDE

Bootstyp: Ohlson 8:8

Heimathafen: Wassersportgemeinschaft Arnis

Rufzeichen: DK9289

MMSI: 211751940

  • Nachricht senden

40

Sonntag, 14. Januar 2018, 17:49

Mir geht es darum, auch ohne BSR, deren übermäßiger Einsatz in manchen Häfen einfach nervt, das Boot noch besser und kontrollierbarer manövrieren zu können.
Das habe ich auch genauso verstanden. Im Weiteren führst du ja aus, dass eigentlich deine Manöver auch zufriedenstellend klappen. Du bist ja von der Optima auf die Malö umgestiegen und die jetzt festgestellte Schwerfälligkeit im Drehverhalten ist eben der Unterschied zwischen den beiden völlig verschiedenen Unterwasserschiffen und auch der größeren Verdrängung.
Ich wünsche euch allen ein glückliches neues Jahr und eine tolle Saison mit immer dem richtigen Wind! :segeln:






Ähnliche Themen

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 1 659   Hits gestern: 2 607   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 3 398 853   Hits pro Tag: 2 345,08 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 12 143   Klicks gestern: 19 031   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 28 371 655   Klicks pro Tag: 19 575,39 

Charterboote

Kontrollzentrum