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Kalkgrund

Seebär

Beiträge: 1 156

Schiffsname: Merci

Bootstyp: Bavaria 320

Heimathafen: Flensburg

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21

Mittwoch, 7. Februar 2018, 15:47

Moin,

und bevor Missverständnisse aufkommen:
Das Loctite ist natürlich nur für Gewindedichtungen gedacht, als die Verbindung Borddurchlass mit dem Seeventil und die Verbindung zwischen Seeventil und Fitting.
Nicht für die Eindichtung des Borddurchlass durch den Rumpf.

Jörg

Musikanto

Admiral

  • »Musikanto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 689

Bootstyp: Sirius 26

Heimathafen: Marina Hohen Wieschendorf

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22

Mittwoch, 7. Februar 2018, 18:06

schon klar :D

tuff-57

Offizier

Beiträge: 352

Schiffsname: Saga

Bootstyp: NC40 Ketch

Heimathafen: Schleswig

Rufzeichen: DG8916

MMSI: 211715500

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23

Mittwoch, 7. Februar 2018, 19:26

Noch deutlicher gesagt - Nachziehen ist kontraproduktiv ;)
Das war die Eingangsfrage und die ist richtig beantwortet :)
Übrigens werden die Trudesign Seeventilverschraubungen und Schlauchtüllenverschraubungen auch mit MS Polymer eingedichtet --- nicht mit Hanf oder was auch immer
Neee, nix MS Polymer sondern PU !!!!
MS Polymer kann dann Sika, Pantera, Tikal oder sonstwie heißen
also am besten Sika 291i ---- das ist dann richtigerweise PU Dichtstoff ---- und geht für beides :O
Alles falsch, so isses richtig :D :
jetzt kommts:
What sealant do I use on the threads ?
Thread sealing options
# Standard Ceelon Thread tape
# 3M 5200 fast cure
# Sikaflex 291i
# Locktite 5331
# Arbokol 1000
Can you use epoxy resin to adhere and seal a TruDesign Skin Fitting into a composite or wooden material hull ?
Yes
In fact a West type epoxy system is ideal and adheres well to thecomposite fitting and the hull. This method makes the Skin Fitting an
integral part of the hull.
Polyurethane based marine sealants such as 3M Fast Cure or Sika 291i may also be used.


Quelle: http://www.trudesignmarine.com/products/…ttings-threaded
Das hält und ist dicht !
Heute isses zu kalt zum arbeiten :O
War wohl auch zu kalt zum denken - sorry ;)
A bad day on the boat... is better than a good day at Work :segeln:

24

Donnerstag, 8. Februar 2018, 20:52

Ich persönlich habe die Borddurchlässe mit Sika 291..aussen..innen.. abgedichtet ..und würde es wieder so machen...
..alles hält absolut dicht und perfekt..
..man sollte vielleicht abschließend noch beachten ..dass Kunststoffdurchlässe sehr.. ..sehr behutsam nach den Abdichten..sofort..angeschraubt werden... weil vor allem bei Plastik..gilt schnell..nach fest ..kommt ab..dh.Kunstoffe brechen schnell..auch zeitversetzt..vor allem bei Kälte ..

...auch im Notfall muss auch immer die Bruchlass ..das Alter und die Aussentemperatur eines Kunststoffes beachtet werden

Es gilt ..umso älter der Kunststoff..umso tiefer die Temperatur..desto schneller bricht der Kunststoff
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SDAV« (8. Februar 2018, 21:03)


pd03137

Smutje

Beiträge: 15

Bootstyp: Varianta 65, Korsar

Heimathafen: Workum

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25

Mittwoch, 14. Februar 2018, 20:43

Mit Karosserieband - wie hier jemand vorschlug - wäre ich bei Borddurchlässen vorsichtig.

Karosserieband = Butylband = zumeist empfindlich bei ölhaltigen Lösemitteln.

Für die Eindichten von Decksbeschlägen ist Karosserieband imho top, da immer wieder problemlos zu erneuern.
Bei Borddurchlässen Pantera, Sika,...
~~~

Segelvideos: http://www.salzbuckel.tv

26

Donnerstag, 15. Februar 2018, 09:00

Meine Erfahrungen...

Ich habe von außen mit Panthera abgedichtet. Handwarm angezogen und einen Tag später sehr vorsichtig und nicht zu fest nachgezogen um den Durchlass auf keinen Fall zu drehen.
MS-Polymer/Panthera ist ja auch ein Kleber!
Die Trudesign Durchlässe bieten eine relativ große Fläche für die Dichtmasse. Selbst wenn die Durchlässe gleich fest angezogen werden, müsste durch die Rundung des Rumpfes genug Dichtfläche bleiben.

Von innen habe ich nicht abgedichtet, da ich sehen möchte, wenn der äußere Dichtfilm undicht werden sollte.
Ansonsten wäre dies ja eine unsichtbare Quelle für Osmose.

Die Bohrung mit Epoxy einstreichen ist daher sicher nicht verkehrt.
Ich hab einen Sandwichrumpf und daher vorsichtshalber den Bereich um die Bohrung (sofern ab Werft noch nicht erfolgt) mit Epoxyd ausgegossen, um sicherzustellen, dass sich das Kernmaterial beim Einbau nicht zusammendrückt oder Wasser dazwischen eindringen kann.

Bei mir absolut dicht!

Ist bei der Sirius aber glaube ich kein Thema da Massivlaminat.

Die Dichtung mit MS-Polymer (ich habe Saba Tack - vergleichbar Panthera) verwendet Ist bei mir absolut dicht.
Den Ausbau mit Panthera eingeklebter Teile fand ich aber sehr mühsam und dies war bei mir nicht immer ohne Beschädigungen (z.B. beim Ausbau der alten Fenster) möglich.
Bei Kunststoff-Durchlässen aber auch kein Thema.

Also... alles halb so wild.

Detlev

Leichtmatrose

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27

Donnerstag, 15. Februar 2018, 11:01

Ich stand vor zwei Jahren auch vor der Frage, sofort fest anziehen oder erst
Aushärten lassen.
Die Informationen von Sika und Panzerrand waren eindeutig:
Vernünftig anziehen und gut ist damit.
Auf keinen Fall nach dem aushärten nochmal nachziehen.
Aus welchem Grunde auch immer, es fiel mir damals auch schwer
das zu akzeptieren. Letztendlich habe ich die Toilettenventile aber so
eingebaut und sie sind seit zwei Jahren dicht.

Gruss vom Niederrhein

Dicken2

Offizier

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28

Samstag, 10. März 2018, 17:46

Und nochmal hoch damit.
In der aktuellen "Segeln " steht also nun doch drin, erst lose anziehen, nach aushärten fest anziehen.
Können sich die Experten mal einigen? ;( ?(

Liest hier jemand vom Gastgeber mit?
Fragt
Dirk

noopd

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29

Samstag, 10. März 2018, 18:37

Letztes Jahr meinen Loggeber ausgetauscht, er war eine Nummer kleiner als der Alte.
Durchführungshülse ausgemeisselt, Rumpfdurchführung gesäubert und 2*mit 2K Grundierung gestrichen.
Dann Durchführungshülse satt!! Mit Pantera eingestrichen, durchgesteckt, von innen noch einiges Pantera
aufgetragen Kontermutter aufgeschraubt und gut handwarm angezogen. Restliches Pantera sorgfältig entfernt. Fertig.
Bis jetzt noch keine Reklamation. :rolleyes:

Handbreit

Norbert
Prosecco kaltstellen ist irgendwie auch wie kochen. :wacko3:

Kokopelli

Salzbuckel

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30

Samstag, 10. März 2018, 18:50



Liest hier jemand vom Gastgeber mit?

Ja. @Kai:

31

Samstag, 10. März 2018, 18:51

Liest hier jemand vom Gastgeber mit


Die Zeitschift ist hier nicht der "Gastgeber"...

(dürfen also weierhin mist schreiben ;) )
ciao

Andreas

Kokopelli

Salzbuckel

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32

Samstag, 10. März 2018, 19:03

Die Zeitschift ist hier nicht der "Gastgeber"...
Richtig. Aber der von mir genannte ist jedenfalls stellvertretender Chefredakteur. Kann dann sicher was zum Thema sagen.

33

Samstag, 10. März 2018, 20:38

Als Dichtmasse nehme ich "Leckdicht". Eine dauerelastische Masse, ähnlich wie Karosseriedichtmasse.
Außen am Deckel, innen, einen 1 cm dicken Strang, innen an der Hülse unter der Überwurfmutter auch. Die Überwurfmutter anziehen, die überschüssige Dichtmasse wird raus gedrückt und lässt sich leicht abnehmen. So kann auch die Hülse problemlos wechselt und die Dichtmasse wieder verwendet werden. Bei Sika, Pantera etc habe ich noch nie eine Hülse ohne Zerstörung lösen können.

34

Sonntag, 11. März 2018, 09:45

@Musikanto:
Ich hab' auch noch Einen:
  • Eine "Wurst, Strang, Raupe" aus der Pantera- oder Sika-Kartusche drücken und auf glatter Oberfläche trocknen lassen.
  • Nach durchtrocknen 4-5 Scheibchen (ca. 2mm dick) abschneiden.
  • Die Scheibchen als Abstandshalter mit ein wenig frischem Pantera etc. um das Loch platzieren..
  • Den Borddurchlass großzügig mit dem ausgewählten Dichtungsmittel versehen, rein ins Loch und festziehen
So bleibt genügend Dichtungsmittel zwischen Bordwand und Durchlass. Ein nachziehen und Gefahr des reissens entfällt.
Die Schnittkante würde ich vorher mit Epoxy gut einpinseln.

Gruß Martin

35

Sonntag, 11. März 2018, 09:58

Im Westen nichts neues.

Wurde alles schon hundertmal gesagt. Es sollte jeder machen wie er denkt solange er damit gut (und trocken) fährt

Gruß Odysseus

Musikanto

Admiral

  • »Musikanto« ist der Autor dieses Themas

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Heimathafen: Marina Hohen Wieschendorf

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36

Sonntag, 11. März 2018, 13:57

Ich habe die Borddurchlässe jetzt mit Panterea gut aufgetragen, das Gegenstück auch und in einem Rutsch festgezogen. Das rausgedrückte Pantera habe ich dann mit den Fingern an den Kanten verstrichen. Schaun wir mal.

Dicken2

Offizier

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Heimathafen: Laboe

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37

Sonntag, 8. April 2018, 12:23

So habe ich das auch gemacht. Sieht ganz gut aus.

Andere Frage: auf dem Loctite 55 steht drauf 6- 8 umwicklungen für 1/2 zoll und 10-15 füt 1 1/2 zoll das klappt bei mir nicht. Never ever, das wird so schwergängig, dass ich eher das ganze sika wieder abreisse, weil sich alles mitdreht. Vielleicht sind meine nagelneuen Armaturen noch so passgenau, dass dafür keine Luft ist?

Wer weiß was dazu? Möchte natürlich auch nicht, dass da was durchsuppt.

Dank und Gruß
Dirk

Fegerlein

Offizier

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Heimathafen: Koudum

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38

Sonntag, 8. April 2018, 14:44

Diese Dichtfäden sind gemacht für konische Sanitärgewinde. Diese drehen sich ineinander fest nach einigen Gewindegängen. Der Dichtfaden gleicht also nur das Spiel aus. Wenn das Gewinde mehrere Gänge draufgedreht ist, und sich nicht mehr weiter drehen lässt, dann ist es gut. Du darfst natürlich die Wicklungen nicht nur auf den ersten halben Zentimeter drehen sondern richtig in das Gewinde drehen.

Gruß

zooom

Salzbuckel

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39

Dienstag, 26. Juni 2018, 16:21

Um den Glaubenskrieg noch mal anzufachen: In der aktuellen Palstek auf S. 120 steht eine Begründung vom (wohl ausgewiesenen Fachmann Gunther Kretschmann) wie die Dichtwirkung eines Borddurchlasses entsteht, nämlich nicht durch Adhäsion (vulgo Klebung) sondern durch Kompression. Die Forderung daraus ist: Ausreichend Dichtmasse auftragen, locker anziehen (es sollen 2-3mm Dichtmassenstärke verbleiben), Überschuß abstreichen und nach Aushärtung der Dichtmasse Durchlass festsetzen.
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

Bruk

Kapitän

Beiträge: 719

Wohnort: Flensburg

Bootstyp: Marieholm 32E

Heimathafen: Augustenborg

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40

Dienstag, 26. Juni 2018, 18:13

Nach zahlreichem Hin und Her, noch einmal der Tipp aus der Praxis, wie es zig Mal bei Kundenbooten gemacht wurde (Wenn ich richtig verstanden habe, geht es um die Installation des Borddurchlasses / Borddurchführung):

Um den äußeren Flansch am Boden Karosseriedichtband als Dichtring geformt anbringen. Gut bewährt haben sich die Teroson-Produkte.

Danach sofort fest anziehen. Da an die die Dichtstelle weder Wasser noch Öl dringen kann, ist eine Warnung diesbezüglich sinnlos.

Die Elastizität von Dichtband wird typisch mit 30 Jahren angegeben.

Ein Wort zu Pantera und Sealant Bostik Simson MSR FT Marine:

Die Dichtmasse wird genauso wie Karosserie Dichtband aufgetragen. Es wird sofort voller Druck aufgebaut. An den Stellen, wo Dichtmasse benötigt wird, wird es auch nicht herausgedrückt. Es geschieht nur dort, wo es in der Menge unnötig wird. Geforderte Dichtmasse bleibt im Flansch. Der Dichteffekt ist genauso gut wie bei Dichtband.
Pantera usw. bekommen ihre Dichtfähigkeit durch Dichten + Kleben. Also bitte nicht erst handwarm anziehen und später nachziehen! Die Hauptvorteile von Pantera+Co gehen unweigerlich verloren. Das gilt besonders für Verschraubungen, bei denen beim trockenen Nachziehen der Dichtfilm abreißen muss!
Überquellende Dichtmasse nicht erst antrocknen lassen, sondern unter Druck (Rundspachtel) sofort entfernen.

Bitte Bedenken:
Die Klebekraft, besonders bei Sealant Bostik Marine, ist so enorm, dass i.d.R. der Austausch nur mit mechanischen, brachialen Methoden erfolgen kann. So lange der Austausch nicht nötig ist, ist die Klebekraft absolut erwünscht.

Die Kugelhähne werden bei Grauwasser u.ä. klassisch mit Hanf und Fermit abgedichtet (Vorurteile und Verunsicherung bei Teflonband), bei ölführenden Leitungen ist Loctite 55 geeignet. Vorsicht bei Sealant Bostik Marine: Dichtet zwar super ab, aber die Verschraubung ist oft unlösbar verklebt.

Warum wir Karosserie- Dichtband bevorzugen: Es lässt sich ohne jede Sauerei anwenden. Es ist also schneller zu verarbeiten, d.h., dass der Auftrag kostengünstiger erledigt werden kann. Die längere Elastizitätsdauer spielt aus praktischen Gründen keine Rolle, da der Borddurchlass normalerweise früher getauscht werden muss. Ausnahmen: Bronze und Rotguss. Edelstahl mag ich eher nicht empfehlen!

Liebe Grüße
Klaus

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