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Montag, 12. Februar 2018, 12:08

Sunbeam 22

Hallo,


nächstes Wochenende werde ich mir eine Sunbeam 22 anschauen. Das Boot ist von einem Freund wegen Zeitmangels abzugeben. Steht wohl jetzt schon seit ein paar Jahren frei und ohne Plane draußen in seinem Garten. Mast und Segel sind alle vorhanden. Die Reling fehlt und es gibt wohl ein paar "Haarrisse" im Deck, wo die Reling befestigt wird. Naja, wird sich am WE zeigen ob sich dort ein Projekt für dieses Jahr finden lässt.

Wo ich gerne mal mit jemandem mit Ahnung von sowas drüber sprechen würde ist:

Was sind bei diesem Boot die bekannten Schwachstellen?
Wovon sollte ich alles gute Bilder machen, damit mir z.B. ein Fachmann oder auch hier das Forum, anhand dessen sagen kann ob sich das wahrscheinlich lohnt oder nicht?

Für hilfreiche Tipps wäre ich sehr dankbar!

Grüße

Markus

mikegolf

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2

Montag, 12. Februar 2018, 12:43

Hallo Makeze,
1977 habe ich eine neue Sunbeam 22 gekauft. Segel Nr. 828. Habe sie aber nur 2 Saison gesegelt, weil sie mir für die Ostseetörns vom Raumangebot zu klein war.
Nach dem ersten Ostseetörn hatte sich die Innenschale im Bereich Vorschiff-Toilette durch die Außenschale gedrückt, sodass an der Außenschale Haarrisse auftraten.
Dies wurde damals aus Kulanz behoben.
Achte also darauf, dass zwischen Innenschale-Toiletten und Außenschale etwas Luft ist.
Das Laminat war im Bereich der hinteren Trailerauflagen etwas dünn, so dass es sich nach innen ausbeulte.Ansonsten sind in der kurzen Zeit keine Mängel aufgetretenen. Die Segeleigenschaften sind hervorragend. Allerdings ist das Boot selbst in der Kiel Version sehr rank. Rechtzeitiges Reffen ist angesagt. Meine Sunbeam war noch mit einem Schneckenreff ausgestattet. Das solltest du auf ein Bindereff umrüsten.

Meine (persönliche) Meinung: Für Binnen- und Küstenreviere würde ich sie wieder kaufen. Für mehrwöchige Ostseetörns würde ich in der Größenordnung ehr zu einer Friendship 22 greifen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mikegolf« (12. Februar 2018, 12:53)


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3

Montag, 12. Februar 2018, 13:30

Hi,

welches BJ. ist die Sunbeam?

Grundsätzlich:
Haarrisse um die Relingsstützen herum ist bekannt aber kein Problem. Hängt mit sehr sprödem Gelcoat zusammen. Ähnlich verhält es sich mit Haarrissen am Rumpf. Konnte bei punktueller Belastung wohl schnell passieren.

Fensterdichtungen: Die älteren SB hatten Gummidichtungen mit Klemmkedern in die die Fenster eingeklemmt wurden (ähnlich alten Autoscheibendichtungen) diese wurden mit zunehmendem Alter gerade in den Rundungen rissig und undicht. Abhilfe ist entweder ein halbwegs passendes Profil auf dem Autooldtimermarkt zu suchen (das originale gibt´s so nicht mehr, aber ziemlich ähnliche gut passende) oder neue größere Scheiben und diese mit Dichtung aufschrauben.

Festkiel oder Kielschwert? Bei letzterem kann das Schwert gerne im Kielstummel festrosten. Was auch vorkommt ist, dass mit zunehmendem Alter die Umlenkrolle im Kielstummel festgammelt. Dann "sägt" das Schwertfall in der Rolle. Abhilfe ist Umbau auf achteren Ansatzpunkt für´s Schwertfall am Schwert und neue Durchführung im Rumpf.

Schneckenreff am Großbaum: Umbauen auf Bindereff

Der Skeg ist eine Hohlform und kann Wasser ziehen. Nicht schlimm, entweder mit leben oder trocknen (ist komplett hohl, kein Schaum) und dichten.

Bei manchen Exemplaren gab es Probleme mit der Befestigung vom Skeg. Leider sind die Schrauben von innen überlaminiert, Viel Arbeit wenn man da dran will.

Die SB gab´s auch in der "unsinkbaren" Variante, da sind die Räume zw. Innenschale und Rumpf unter den Salonkojen ausgeschäumt. Da dann drauf achten, dass der Schaum trocken ist.

Ansonsten ist die SB eine vollwertige kleine Yacht. Ich hatte die Kielschwertversion und das Boot hat mir auf den friesischen Seen, dem Ijsselmeer und dem Watt immer ausreichend Sicherheit vermittelt. Rank ist sie, ja, aber auch nicht gerade lahm und ich finde sie hat auch schöne Linien.

Es gibt eine Klassenvereinigung, da gibt es noch mehr Infos.

Grüße

Andreas
Pfusch ist erst wenn man´s sieht ;)

Immer schön nach rechts blicken, von dort nähert sich die Gefahr! Lernt man schon beim Führerscheinkurs ;)

4

Montag, 12. Februar 2018, 14:39

Ja, vielen Dank erstmal für die Tipps. Ich werde mich nach den angesprochenen Punkten umsehen. Komme bestimmt noch Mal hier hin zurück, vielleicht mit ein paar Fotos.


@mikegolf: Kann ich von innen erkennen ob die Innenschale auf die Aussenhaut drückt, oder nur dadurch das sich schon Risse in der Aussenhaut zeigen?

@Andreas29: Ich weiß derzeit so gut wie nichts über das Boot, außer das es sich um eine Sunbeam 22 handelt. Kein Baujahr, Kielform, Voreignergeschichte, etc. Nur das sie schon eine Weile offen rumsteht. Damit das die Fenster raus müssen rechne ich ja schon fast mit. Von Rissen beim Skeg hatte ich auch schon gelesen. Das Schneckenreff muss wohl der Horror sein, weil da wird einem stets als erstes vor gewarnt. Kurze Frage zu den möglicherweise ausgeschäumten Hohlräumen: gibt es irgendwo Luken durch die ich das erkennen kann? Und sollte das Boot ausgeschäumt sein, wie kann ich im Kiel die Feuchtigkeit überprüfen?

Noch mal eine weitere Frage zu der Struktur: der Mastfuß sitzt bei der Sunbeam 22 ja auf dem Deck. Gibt es da mögliche Probleme mit Belastungsschäden in der Decksstruktur? Kann ich davon ausgehen das die Holzversteifung am Mastfuß evtl. durchgegammelt ist?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Makeze« (12. Februar 2018, 14:54)


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5

Montag, 12. Februar 2018, 15:24

Hi,

@Makeze:
Das "Patentreff" oder auch Schneckenreff war mal Stand der Technik. Mittlerweile hat man aber erkannt das das nicht sooo dolle ist. Umrüstung auf Bindereff ist auch maximal einfach. Musste ich bei miner damals auch noch machen, weil mit dem original Schneckenreff versehen. Fand ich dann einfach besser. Mag aber jeder für sich entscheiden.

Risse am Skeg ist evt. etwas mißverständlich. Es kann sein, dass die Hohlform mit etwas Wasser gefüllt ist und dann bei Frost auffriert. Dann löst sich die Hinterkante des Skegs vom U-Profil welches dort verbaut ist. Ist nicht schlimm, kann man wieder anlaminieren. Manche haben einfach eine Bohrung in den Skeg gesetzt um das Wasser ablaufen zu lassen. Das andere ist wenn am Übergang Skeg-Rumpf die Spachtelmasse nicht mehr haften will und dann dort unter Bildung von Rissen herausfällt. Kann man aber auch gut reparieren.

Ob ausgeschäumt oder nicht: Unter den Polster der Salonbänke schauen. Entweder sind da mehrere Stauraumdeckel oder nur kleine Stauräume und runde Öffnungen (ich kann nicht mehr sagen wie viele) wo man den Schaum sehen kann.
Wie man prüft ob der Schaum unten nass ist? Ob das ohne kleine Probebohrung geht kann ich nicht mehr sagen, habe meine SB nicht mehr. Klassenvereinigung fragen?

Das Hauptschott stützt das Deck im Bereich Mast.
Von Problemen in dem Bereich habe ich noch nicht gehört.

Das von mikegolf beschriebene Problem mit den Trailerstützen konnte ich nicht beobachten. Meine stand auf dem Trailer auf dem Kielstummel (hatte die Kielschwertversion) und selbst mit den richtigen Zurrgurten (nicht die dünnen Spielzeugdinger) konnte man da nix eindrücken.
Auch das beschriebene Problem im Bereich der Toilettenaussparung ist mir so bei den diversen "Problemberichten" seitens Eignern, Klassenvereinigung oder auch Testberichten nicht begegnet, was aber nicht heißen soll, dass das auszuschließen ist.

Ach und noch was: Das Gelcoat des Rumpfes lässt sich meist, auch bei optisch desolatem Zustand, wieder ordentlich aufpolieren. Also nicht gleich an Lackierung denken oder so.


Grüße

Andreas
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andreas29« (12. Februar 2018, 15:36)


mikegolf

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6

Dienstag, 13. Februar 2018, 23:31

@mikegolf: Kann ich von innen erkennen ob die Innenschale auf die Aussenhaut drückt, oder nur dadurch das sich schon Risse in der Aussenhaut zeigen?

Das war jetzt lange her. Wenn ich mich recht erinnere war bei meinem Boot vor der Toilette ein Staufachdeckel. Ich weiß aber nicht mehr, ob der serienmäßig war, oder ob ich ihn eigenhändig gebastelt habe. Dadurch kann man sehen, ob Innen- und Aussenschale Luft haben. Das funktioniert natürlich nicht bei ausgeschäumten Booten.

Bero

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7

Mittwoch, 14. Februar 2018, 15:13

Du schreibst:"Die Reling fehlt". Fehlen nur die Relingstützen oder sind auch die Relingfüsse abgebaut und liegen dort jetzt seit Jahren die Löcher ungeschützt frei? Dann darfst du sicherlich mit Feuchtigkeit im Schaum rechnen.
Ansonsten wirst du ja jede Undichtigkeit sehen (und evtl. riechen) können, wenn das Boot mehrere Jahre ohne Abdeckplane im Garten gestanden hat.
Bernd
Ob ich "in" bin oder "reich" war mir früher völlig gleich. Wie gesagt - das war einmal,
heute ist es mir egal. (nach Frantz Wittkamp)


8

Freitag, 16. Februar 2018, 10:26

@Mastfuß - da ist ein Holzklotz einlaminiert und der Mastfuß wird mit Holzschrauben darin fixiert,
Durchaus möglich das Wasser eindringt, einfach eine Schraube rausdrehen und mit einem Papier den Feuchtetest machen,
Oder mit Schlauch Luft reinblasen - Reparatur ist auch keine Hexerei;
@Rumpf Eingedrückt -kommt auch vor, wenn Trailerstützen nicht richtig eingestellt waren,
sieht man schön gegen das Licht vorausgesetzt Rumpf ist nicht zu schmutzig;
@Staufachdeckel hinter Wc-Abdeckung gab es serienmäßig dort war der Wassertank installiert
@sonstiges Achte auf Rostspuren unterhalb der Abwasch und im Kleiderkasten dann sind die Püttinge undicht
- Rep. schwierig da kein vernünftiger Zugang;
@Ruder darauf achten ob schwergängig bzw. Spiel (ältere S22 hatten noch keine Schmiernippel (in Backskiste))
@Handlauf und Schiebeluk sind ebenfalls in einlaminiertes Holz fixiert - siehe Mastfuß Wassereintritt möglich

Infos gelten in erster Linie für S22 vor 1975, danach wurde einiges geändert (Verstärkung Fallenumlenkung Cockpit etc)
Lg
Peter

9

Mittwoch, 21. Februar 2018, 13:41

So, endlich komme ich mal dazu hier wieder was zu posten...

Also, wir haben eine Sunbeam S22 in der Festkielversion von 1972 vorgefunden. Sie steht da wohl schon seit 4 Jahren, ohne Abdeckung, Luken und mit z.T. offenen Löchern (z.B. wo die Reling oder Handläufe befestigt wurden) an Deck. Das Boot ist die "unsinbare" Version, mit ausgeschäumten Hohlräumen unter den Kojen.

Größere Schäden konnte ich keine entdecken, außer den hier abgebildeten Anzeichen von Verwesung. Auf Höhe der Püttinge kein Rost im Innenbereicht, Ruder leichgängig mit ein kleines bisschen Spiel, Deck steif und hat nicht geknartzt, Keine sichbaren Beulen in der Aussenhaut im Bereich der Traileraufliegepunkte und im Vorschiff auf Höhe der Toilette.

Ich lad hier mal einfach die Bilder hoch.
»Makeze« hat folgende Dateien angehängt:

10

Mittwoch, 21. Februar 2018, 13:49

Hier haben wir zunächst eine mir sehr suspekte Stelle im Unterschiff. Das ist auf beiden Seiten. Ich weiß halt nicht ob das mit einer Runde Flexen und Überlaminieren getan ist, oder ich mir da sorgen um die Kielbefestigung machen muss?

Das zweite ist das Skeg, was aber grundsätzlich fest und dicht zu sein scheint.

Dann haben wir unbekannte Löcher im Heck, ich gehe mal von Durchbruch für Benzintank und Motorsteuerung aus.

Das vorletzte ist ein Blick in die Backskiste von oben

Letztes Bild Typenschild.
»Makeze« hat folgende Dateien angehängt:

11

Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:08

Dann haben wir die Löcher wo der Schaum offen liegt. im 1. Bild siehts total vergammelt aus aber das 2. Bild ist von einer Öffnung die nicht direkt unter dem freien Himmel liegt und da war der Schaum trocken. Wie findet man heraus ob man das alles herausholen muss oder nur die öberfläche etwas angerenzt ist?

Manche Relingsfüße fehlen, manche sind noch an Ort und stelle. Im 3. Bild sieht es so aus als ob einfach mittendrinn abgebrochen wurde. Ebenso wurden die Handläufe entfernt und die Löcher zeigen schon risse. Im letzten Bild sehen wir recht heftige Beschädigungen rund um den Löchern eines entfernten Relingsfußes. Ich dekne mal das hier das Laminat erneuert werden müsste?
»Makeze« hat folgende Dateien angehängt:

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12

Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:18

Hi,

ehrliche Meinung? -> Ziemlich Schrott.

Aussen: Rost scheint die Kielkante zu sein, wäre noch nicht sooo schlimm. Skeg ist harmlos.
Aber: Bugkorb? Heckkorb ist auch scheinbar nicht der originale. Reling nicht vorhanden (wenn man sie denn haben will). Heckleiter fragwürdige (Eigen)konstruktion. Niedergang Schiebeluk komplett abhanden? Steckschott? Handläufe sind bei dem Baujahr aus Holz und leicht gebogen, müsste man auch irgendwie substituieren Rumpf Aufarbeitung ist zwar bei 22ft. übersichtlich aber da gehen doch einige Tage bei drauf. Pinne muss neu. Wie sehen die Winschen aus? Sind die Hebel dafür noch da?

Innen: hats da ohne Luk und Abdeckung so reingeregnet? Dann dürfte der Schaum nass sein. Links ist der Spülen und Schrankblock nicht vorhanden, rechts der Kleiderschrank. Bodenbretter fehlen, "Salon"tisch fehlt. Polster? Elektrik (es gab so eine "Energy-Box" Akkubehälter und Ladegerät in einem, die passte prima in den Raum unter dem Cockpit)

Alles zusammen: Da würde ich die Finger von lassen. Selbst geschenkt ist´s fast noch zu teuer. Neben der Zeit muss man reichlich Material reinstecken damit´s was wird.

Grüße

Andreas

Nachtrag: Heckkorb ist doch der originale, habe mir die Bilder nochmal richtig angesehen.
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13

Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:20

Ufff, ich bin da sicher kein Profi. Aber meine Einschätzung ist, wenn Du den Kahn nimmst, ersparst du Ihm die Entsorgungskosten.
Aber wenn Du Spaß und Zeit hast, würde ich das höchstens geschenkt nehmen oder er gibt Dir noch 500€ dazu.
Viel Erfolg für was auch immer Du dich entscheidest.
First 21.7, Etap 21i, aktuell Sunbeam 22.1

14

Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:27

Ach ja, man hat ein Loch in den Rumpf geflext um das stehende Wasser abzulassen...

Ausserdem sehen wir hier die Oberflächenschäden am Bug (scheint nur das Gelcoat zu sein) und nochmal den rostigen Riss am Übergang Rumpf-Kiel auf der anderen Seite.
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Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:29

Hi,

zum Vergleich eine SB 22 aus Bj 73, Bilder klick hier.

Die Bilder vom Urzustand und was in der ersten Zeit anfiel kann man hier finden. Diese SB 22 stand Jahrzehnte in der Scheune im trockenen und war nur dick verstaubt. Ansonsten komplett.
Deine ist dagegen ziemlich vergammelt. Der Aufwand zur Wiederherstellung wird ungleich höher werden.

Grüße

Andreas
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16

Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:40

oh Gott,

das wird ja ein Faß ohne Boden,ich würde die Finger von lassen
Gruß,Frank

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17

Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:44

Hallo,
da kann ich stoppel nur beipflichten. Wenn Du segeln willst, kauf dir ein Segelboot, dass auch segelt. Damit wirst Du nicht so schnell segeln. Bis die GFK-Reparaturen erledigt, der Rumpf lackiert, Der Trailer ein vollgutachten, das fehlende Zeug angeschafft und eingebaut ist, kannst Du dir ein segelbares Boot kaufen, an Ostern ansegeln und in 2-3 Jahren über neue Segel nachdenken. ABER BIS DAHIN SEGELST DU!

Geld sparen wirst Du nicht.
Grüßle aus dem Süden

Maik

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18

Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:54

@Makeze:

ääähm,hast Du das Boot schon gekauft?
Gruß,Frank

Bero

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19

Mittwoch, 21. Februar 2018, 17:51

Ach ja, man hat ein Loch in den Rumpf geflext um das stehende Wasser abzulassen...
Also von Jemandem der so etwas macht, würde ich kein Boot kaufen und noch nicht mal geschenkt nehmen.
Bernd
Ob ich "in" bin oder "reich" war mir früher völlig gleich. Wie gesagt - das war einmal,
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20

Mittwoch, 21. Februar 2018, 18:53

Also ich gelte als Enthusiast was sowas betrifft.
Aber - bei aller Liebe zum Boote retten - mach das nur, wenn es Dir Freude macht zu Lernen und zu Werken.
Und wisse, Du bist da min (!!!) 6 Monate beschäftigt und incl allem Kladderadatsch min (!!!) 6000 € los. Eher mehr. (Zeit&€). Um die Kohle bekommst du überall sofort so ein Boot. Mit pütt und pann...

Die Kielbefestigung und der feuchte Schaum wären mir unheimlich. Ist sonst was weich oder gerissen?

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Refit, Scheunenfund, Sunbeam 22

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