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  • »bei.beckers« ist der Autor dieses Themas

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Bootstyp: leider keines

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1

Mittwoch, 14. Februar 2018, 17:23

Womit streiche ich das (sichtbare) Holz? Konzeptüberlegungen....

Ahoi Leute,

eine Frage an die "Farbexperten" unter Euch:
Ich quäle mich zur Zeit in verschiedenen Foren durch das heikle Reich der Lackierung (Außenbereich) :erpönt: und wollte Eure Erfahrungen dazu hören. An meinem Bötchen
gibt es folgende klar lackierte Holzteile.

·Teile aus Bootsbausperrholz an Türen, Aufbauten: Wasser- u. UV- Schutz ohne große mechanische Beanspruchung
·Teile aus Douglasie/Lärche, Fichte (Pinne, Masten, Spieren: Wasser- u. UV- Schutz ohne große mech. Beanspruchung
·Scheuerleisten,Klampen, Handlauf und Mastlager aus Hartholz (Robinie); z.T. ist zusätzlich mit betriebsmäßigem Abrieb/Macken zu rechnen.

Anforderung
Ich bin kein Hochglanzlack- Fan. Mein Boot darf nach Holz aussehen, Hochglanz iist nicht nötig. , es soll vor Vergrauen geschützt sein (nur ca. 4 Wochen im Jahr an der Sonne). Wichtig ist Schutz gegen Wasser + einfache Instandhaltung. Außerdem hätte ich gerne nur 1 System verwendet, sofern sinnvoll.Mein "Plan"
Da sowohl Mastlagerung, Scheuerleisten (Hartholz) als auch Masten (Fichte) Verschleiß unterliegen, denke ich an ölbasierende offene Systeme. Wenn man versiegelt und muss mit Macken rechnen, ist fürchte ich ein 1K oder gar 2K-System so hilfreich wie ein Kondom für'n Kaktus :totenkopf:

Grundsättigung mit Owatrol D1 und dann eine 2. Komponente als UV- Schutz und für die Optik auftragen. Mein Favorit ist Benar UVR. Für die jährliche Überarbeitung ist Anschleifen nicht unbedingt nötig (lt. Hersteller). Vorimprägnieren wird nur für pilzanfällige Hölzer empfohlen, allerdings mit IMP- das ist krebserregend und sowas will ich nur ungern verarbeiten, daher als Alternative D1.

D.h. Bauteile aus Teak oder Robinie würde ich evtl. nur mit Benar machen. Gibt es hierzu Erfahrungen? Kann man Schadstellen ohne großflächiges Schleifen (also nur lokal anschleifen) überarbeiten?

Die Alternativen wären m.E Owatrol D2 oder Epifanes Hartholzöl.
Bei D2 ist aber Nix zum UV- Schutz zu finden und bildet D2 wohl einen geschlossenen Film, der beiSchäden komplett entfernt werden muss und lässt nach mehreren Malen Übersteichen die Maserung „verschwinden“- das klingt nicht sehr verlockend für mich (sofern das stimmt, viele Meinungen gehört, null Erfahrung...). Es wird ausdrücklich D1 als Basis empfohlen, auch wenn es keine besonders empfindlichen Hölzer sind.


Zu Epifanes Hartholzlacköl kann ich nicht viel Erfahrungsberichte finden.Theoretisch hört es sich für mich besser an , als D2, es wird ausdrücklich „mit UV- Schutz“ beworben. Auch hier die Frage: Gibt es hierzu Erfahrungen? Kann man Schadstellen ohne großflächiges Schleifen (also nur lokal anschleifen) überarbeiten?

Dann mal los in die fröhlich Debatte- es darf auch herzlich gelacht warden, falls ich mir hier totalen Mist überlegt habe...


lg Euer Martin

2

Mittwoch, 14. Februar 2018, 17:55

Nö, überhaupt kein Mist, sondern gute und richtige Gedanken!

Zu den Öl-Variationen kann ich allerdings nichts Subtanzielles beitragen, weil ich darum immer einen großen Bogen gemacht habe.

Lackierbares Holz wurde und wird bei mir mit vernünftigem Bootslack (aktuell Epifanes) lackiert und statt "Hochglanz" gäbe es den auch in seidenmatt.
Mechanisch qua Definition beanspruchtes Holz (Scheuerleisten usw.) ist bei mir aus Teak und wird gar nicht behandelt bzw. nur mit Boracol geschützt. Silbergrau ist dafür gewollt und soll nicht verhindert werden.

Darin also unterscheidet sich unsere Situation (das aktuelle Boot ist zugegeben aus GfK mit Holzkomponenten; ein Vorgänger war aus Vollholz, dafür galt das Gesagte auch).

Was für mich gegen Öle spricht: Du hast Sperrholz erwähnt. Das ist quasi ein Systembruch. Sperrholz arbeitet nicht, kann und darf nicht arbeiten und wenn doch, reißt oder delaminiert es. Man sollte das Attribut "wasserfest" nicht überbewerten - imho darf kein Wasser dauerhaft an die Schnittkanten kommen.
Kurz: Ich tendiere zur Meinung: keine offenporige Behandlung von Sperrholz - lasse mich allerdings auch vom Gegenteil überzeugen.
Jedenfalls solltest Du Dich bei diesem Detail vertieft absichern, bevor Du damit in Richtung Öle weitermachst.
Ggf. kann bei Sperrhölzern auch eine Epoxidbeschichtung eine Alternative sein.

UV-Schutz: dauerhaft durch ein Persenning, weniger durch den Lack.

Wie ist denn das Boot gebaut - konventionell massiv geplankt oder als Replik moderne epoxidbasierte Bauweisen wir z. B. Furniere?

Gruß
Andreas

Knubbel2

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3

Mittwoch, 14. Februar 2018, 17:59

Ich habe vor zwei Jahren meine Teak Handläufe nach dem Abschleifen erst 2x mit Ovatrol grundiert.
Ich hatte noch Gelcoat restorer das Zeug zieht super ein.
Danach 15 Schichten Ephifanes Klarlack exter UV Filter.
Morgens und Abends eine Schicht, nach 5x eine Pause und Zwischenschleifen.
Das Boot steht 12 Monate draußen - bis jetzt super.
Ich denke die Schichtdicke macht es und dass es keine Beschädigungen gibt.
LM27 - nicht schnell aber komfortabel

Lütje Hörn

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4

Mittwoch, 14. Februar 2018, 18:04

.
COELAN - Bootsbeschichtung (glänzend und seidenmatt) auf Coelan-Bootsgrundierung.
Auf unseren Backskistendeckeln, die mit Straßenschuhen begehbar sind, hält die Beschichtung
ca. 8 bis 9 Saisons. Dann wird neu appliziert.

Beste Grüße
Jürgen
Alltied gooden Wind :)


Das Neue ist selten das Gute, weil das Gute nur kurze Zeit das Neue ist. :D :P

5

Mittwoch, 14. Februar 2018, 18:25

Um das Dosenarsenal und natürlich die Arbeit zu verringern, gibt es bei mir an Bord für Holz nur noch zwei Produkte.
Für Mast und Baum (Douglasie u. Fichte): International Original
Für Hartholz (bei mir Teak, gilt aber auch für Robinie): Jotun Benar UVR
Beide Produkte sind sehr einfach zu verarbeiten.

Für Macken an Mast und Baum (Lack) hat sich ein Fläschchen mit innenliegendem Pinsel (z.B. Nagellack /-Entferner) bewährt: Ich muss nicht jedesmal die Dose öffnen, einen Pinsel einsauen und reinigen; der Aufwand ist so gering, dass selbst ich das mal eben mache.
Generell sind wohl mehrere dünne Schichten besser als wenige dicke.

Scheuerleiste u. Backskistendeckel aus Teak bleibt roh, evtl. mit Boracol oder (meiner guten Erfahrung nach) Essigessenz vor Vergrünung schützen.

Zu Sperrholz kann ich keine Erfahrung beisteuern.

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6

Mittwoch, 14. Februar 2018, 20:02

Hallo Leute,

Danke erst mal für eure An- und Einsichten. Das Thema "Sperrholz" sollte nicht verwirren, sorry, Andreas.
Das ganze Boot wird innen wie außen komplett GfK- beschichtet. Nur bei den Türen wären ggf. Füllungen aus furniertem Sperrholz und natürlich wären hier die Kanten zu 100% mit Harz versiegelt. Dass hier ein Lack besser ist, glaube ich gerne.

Was ich fürchte (ich habe ja auch Gartenmöbel und Holzfenster...) sind die unvermeidlichen Risse an Fugen, Stößen etc. und Macken von Betrieb- da zieht das Wasser rein und dann hebt sich jede filmbildende Farbe wieder ab. Meist ist das Holz dann schon angegammelt. Daher die Überlegung, auf Öllacke zu "bauen". Genau deswegen bin ich auch sehr skeptisch gegenüber Mitteln wie Colean (wobei es auch hier glühende Verfechter und Gegner gibt, Danke, Jürgen).

Teak soll es nach Möglichkeit nicht geben. Ich versuche auf Tropenhölzer zu verzichten. Auch als Scheuerleiste würde ich daher gerne Robinie einsetzen.

Dein Konzept gefällt mir recht gut, segelmichl22. Die Scheuerleiste wäre bei mir ja auch aus Robinie, die würde ich dann auch mit Benar UVR bearbeiten (100% noch wie mein "Plan"). International Original hatte ich nie auf dem "Schirm". Die Anzahl der Schichten ist ok. Wie empfindlich ist der Lack den? Beim Luggerrig schabt die Spiere am Mast- das wird fürchte ich regelmäßig offene Stellen geben. Spricht etwas dagegen, auch hier mit Benar UVR zu arbeiten?

lg Martin

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7

Mittwoch, 14. Februar 2018, 20:11

:tit: kleiner Nachtrag....

ich habe mal mein Profilbild auf den Kahn meiner Träume geändert....

lg Martin

8

Mittwoch, 14. Februar 2018, 20:29

[/font]Grundsättigung mit Owatrol D1 und dann eine 2. Komponente als UV- Schutz und für die Optik auftragen. Mein Favorit ist Benar UVR. Für die jährliche Überarbeitung ist Anschleifen nicht unbedingt nötig (lt. Hersteller). Vorimprägnieren wird nur für pilzanfällige Hölzer empfohlen, allerdings mit IMP- das ist krebserregend und sowas will ich nur ungern verarbeiten, daher als Alternative D1.


Imprägnieren musst Du eigentlich nur bei Weichholz, aber das tränkst Du ja in D1. Bei Hartholz arbeite ich ohne Imprägnierung. Und IMP auf Sperrholz geht AFAIK auch nicht (Verleimung!).

D.h. Bauteile aus Teak oder Robinie würde ich evtl. nur mit Benar machen. Gibt es hierzu Erfahrungen? Kann man Schadstellen ohne großflächiges Schleifen (also nur lokal anschleifen) überarbeiten?


Benar geht bei Teak, D2 ginge auch. Aber mit Ausnahme des Fischs habe ich unser Teak auch in Ehren ergrauen lassen.

Die Alternativen wären m.E Owatrol D2 oder Epifanes Hartholzöl.
Bei D2 ist aber Nix zum UV- Schutz zu finden und bildet D2 wohl einen geschlossenen Film, der beiSchäden komplett entfernt werden muss und lässt nach mehreren Malen Übersteichen die Maserung „verschwinden“- das klingt nicht sehr verlockend für mich (sofern das stimmt, viele Meinungen gehört, null Erfahrung...). Es wird ausdrücklich D1 als Basis empfohlen, auch wenn es keine besonders empfindlichen Hölzer sind.


Zu Epifanes Hartholzlacköl kann ich nicht viel Erfahrungsberichte finden.Theoretisch hört es sich für mich besser an , als D2, es wird ausdrücklich „mit UV- Schutz“ beworben. Auch hier die Frage: Gibt es hierzu Erfahrungen? Kann man Schadstellen ohne großflächiges Schleifen (also nur lokal anschleifen) überarbeiten?


Kein UV-Schutz bei D2 ist richtig, aber der Film ist nicht so geschlossen, wie Du befürchtest. Epi Hartholzöl sieht schon recht lackartig aus, ich habe es nur mal für kleine Stellen genutzt, war ok; ein Kollege hat die Holzteile auf seinem 10m Stahldampfer damit gemacht - und das sah sehr lecker aus. - Lokal ausbessern geht, aber es ist dann eine Ausbesserung. (Egal, irgendwann muss man sowieso mal wieder ran.)

Fazit: Weichhölzer mit D1, Harthölzer mit Benar UVR (oder Teak / Robinie ohne alles). Sperrholz mit Lack. Oder alles mit Yachtlack (bin auch traditioneller Epi-1k-Nutzer, es gibt aber auch viele andere Produkte auf dem Markt.) Oder mit Le Tonk, das habe ich aber noch nicht großmaßstäblich genutzt, kann dazu keine eigenen Erfahrungen beibringen. Da gibt es aber auch ein paar Freaks hier.

9

Mittwoch, 14. Februar 2018, 20:38

Die Scheuerleiste wäre bei mir ja auch aus Robinie, die würde ich dann auch mit Benar UVR bearbeiten (100% noch wie mein "Plan"). International Original hatte ich nie auf dem "Schirm". Die Anzahl der Schichten ist ok. Wie empfindlich ist der Lack den? Beim Luggerrig schabt die Spiere am Mast- das wird fürchte ich regelmäßig offene Stellen geben. Spricht etwas dagegen, auch hier mit Benar UVR zu arbeiten?

Ich habe auf meinem vorherigen Boot die uralte Teakscheuerleiste durch Robinie ersetzt und mit International Woodskin (entspricht in etwa Benar) gestrichen. Sieht prima aus, musste aber nach jedem 'scheuern' nachflicken. Also das Zeug wieder runtergeschliffen und in Ehren ergrauen lassen.
Das Problem mit der schamfilenden Spiere wirst Du allerdings immer haben - und Benar ist vornehmlich für Hartholz geeignet.
Die Lösung dafür könnte ein am Mast aufgenageltes dünnes Kupferblech sein, und an der Spiere ein Stück dickes(!) Leder.

edit: Die Kupferblech / Leder Version wird vermutlich beim Reffen nicht funktionieren, ich kenne mich mit diesem Rigg nicht so aus. Bei mir war das ein Gaffelrigg, da hat das Leder gut funktioniert.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »segelmichel22« (14. Februar 2018, 21:15) aus folgendem Grund: Nachtrag


  • »bei.beckers« ist der Autor dieses Themas

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10

Mittwoch, 14. Februar 2018, 20:47

Hi rwe,

die Masten und Spieren mit D1 tränken und gut. Keine weiteren Anstriche. Hab' ich dich da richtig verstanden?

Was das Sperrholz anbelangt , können wir das mal ausklammern, auf "offenes" Sperrholz kann ich verzichten. Nur der Klarheit halber: Öl macht auf Sperrholz vielleicht wenig Sinn, aber die Klebung sollte eigentlich halten! Die Fasern, die an der Klebung beteiligt sind, sind schließlich schon umhüllt. Sonst würde sich mein geklebter Mast (birdsmouth) bei Behandlung mit D1 ja auch zerlegen... Hat da jemand schon schlechte Erfahrungen mit gemacht?

Damit wären wir nun bei der Frage: spricht was gegen Benar auf Weichholz?

lg Martin

11

Mittwoch, 14. Februar 2018, 21:25


die Masten und Spieren mit D1 tränken und gut. Keine weiteren Anstriche. Hab' ich dich da richtig verstanden?


Geht, mit D2 oder Lack sieht's halt schöner aus. D1 alleine habe ich bisher nur bei Möbeln und Türen eingesetzt, an Bord habe ich immer D2 darüber gestrichen, wohl auch mal normalen Bootslack.


Damit wären wir nun bei der Frage: spricht was gegen Benar auf Weichholz?


Allenfalls, dass es eventuell Besseres gibt. Ich denke, dass D1 (und Vergleichbares) tiefer in das Holz eindringt. Ich habe tatsächlich noch nie Benar auf Weichholz eingesetzt, obwohl ich das Zeug seit über 30 Jahren nutze.

Käpt'n Flint

Steuermann

Beiträge: 366

Wohnort: Stockholm

Bootstyp: IF-Båt / Gaffelketsch

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12

Mittwoch, 14. Februar 2018, 21:54

Beim Luggerrig schabt die Spiere am Mast- das wird fürchte ich regelmäßig offene Stellen geben.
wegen sowas wurden die Masten früher auch nicht lackiert sondern geölt. Da muste nix schleifen, einfach immer wenns nicht mehr top ist mit nem Pinsel drüber und gut. Wird dadurch natürlich etwas "scheckig" und sieht eher dunkel/stumpf aus, aber Hochglanz wolltest du ja eh nicht ;)
Arbeite gerade manchmal an nem Marstalschoner, da werden die Masten mit Leinöl behandelt.
Err is human - Arr is pirate!

13

Mittwoch, 14. Februar 2018, 22:46

Moin, Thema Luggertakelung:

Ja, das schubbert!
Aber immer an der selben Stelle. Auf unseren Jugendkuttern sind die Masten deshalb dort mit Leder beschlagen.

Gruß
Andreas

liberte

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14

Donnerstag, 15. Februar 2018, 21:16

Oder mit Le Tonk, das habe ich aber noch nicht großmaßstäblich genutzt, kann dazu keine eigenen Erfahrungen beibringen. Da gibt es aber auch ein paar Freaks hier.


Nach dem ich auch schon fast alles durchprobiert hatte bin ich bei le tonkinois (Abkürzung:Tonki) hängen geblieben.
Keine Lösungsmittel, kein Gift, stinkt nicht, einfache Verarbeitung, kein Zwischenschliff.

1 bis 2 x Grundieren mit Le Tonkinois "Bio Impression"
Dann 2-7 Schichten Le Tonkinois "Marine No 1" (ist mit UV-Schutz).

Habe ich für sämtlich Spieren vom Gaffelsegler aus Spruce und alle anderen Holzarten unter und über Deck genommen.

Beim Aluboot ist der Rumpf sogar damit gestrichen.


Einzig auf Teak ging das nicht so gut, da habe ich gute Erfahrungen mit Teak oil sealer gemacht ist aber teuer und giftig

lg
achim der tonki-freak
Wir gewinnen die Regatten verbiegen unser Ruder auf dem Wattenhoch

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15

Samstag, 17. Februar 2018, 14:08

Hi Achim,

Danke esrt mal. Welches denn? Das "normale" Lacköl oder das Marine No 1?

Wie verhält sich das denn mir den Macken am Mast? Muss das alles runter oder reicht es, die betroffene Partie anzuschleifen und nachzulackieren (ja klat, das sieht man dann...)?

lg Martin

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16

Sonntag, 18. Februar 2018, 11:15

Hi Achim,

Danke esrt mal. Welches denn? Das "normale" Lacköl oder das Marine No 1?

Wie verhält sich das denn mir den Macken am Mast? Muss das alles runter oder reicht es, die betroffene Partie anzuschleifen und nachzulackieren (ja klat, das sieht man dann...)?

lg Martin


Grundsätzlich im Außenbereich das Le Tonkinois Marine No. 1. Das (soll) integrierten UV-Schutz haben. Ich nutze es wie @liberte: auch,
seitdem ich mein Boot habe (14 Jahre) im Innen- wie Außenbereich. 1 Holzöllack für alles.....einfach und gut.

Mit Erfahrungen von Sperrholz, Le Tonkinois Marine No. 1 im Außen-rumpf-bereich kann ich nicht dienen....ist bei mir alles Vollholz ;)

Du kannst Reparaturstellen anschleifen und dann nur die Stelle malen. Ist allerdings "Pfusch" da Du die Randbereiche übermalen wirst, was in den Folgejahren zum abblättern führen wird (nicht angeschliffen)
Außerdem idt aufgrung der UV Strahlung ein jährlicher Erneuerungsanstrich empfehlenswert, im Außenbereich. Es geht auch mal ein Jahr auszulassen.....aber dann spätestens im nächsten Jahr Erneuerungsanstrich. Eine Ganzbootpersenning bei Holzbooten ersparrt auch einiges an Arbeit.

Aber egal für welchen Anstrich Du Dich entscheiden wirst. Wichtig ist ein schützender Anstrich bei Holz immer. Und wer denkt, einmal und nie wieder ist auf dem Holzweg :O
Gruß Torsten

kis
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Montag, 19. Februar 2018, 19:54

Für Teak entweder nur ölen oder mit Epifanes Hartholz Lacköl streichen, dann musst Du da aber regelmäßig auffrischen. Mach ich der Optik wegen im Cockpit, ist aber halt jedes Jahr Arbeit.

Bei Sperrholz wenn möglich 2K Klarlack nehmen, liefert meiner Meinung nach das beste und haltbarste Ergebnis wenn man Temperatur und Sauberkeit bei der Verarbeitung einhält. Wird im Freien nur bedingt möglich sein.
Liebe Grüße
Marcel

Warum gibt es nur zwölf Windstärken ? Als Herr Beaufort bei zwölf angekommen war hat er aufgehört zu zählen und angefangen zu beten...

Lütje Hörn

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18

Montag, 19. Februar 2018, 22:04


....musst Du da aber regelmäßig auffrischen....
....ist aber halt jedes Jahr Arbeit....


...genau deshalb verwende ich seit einem 1/4 Jahrhundert > COELAN < (siehe mein Post 4)
Da wird "nur" (je nach Beanspruchung) alle 8 - 9 Jahre nachgearbeitet !

Beste Grüße
Jürgen
Alltied gooden Wind :)


Das Neue ist selten das Gute, weil das Gute nur kurze Zeit das Neue ist. :D :P

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