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Seaskip

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  • »Seaskip« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 26. Februar 2018, 21:08

Erfahrung zu Poliermaschine

Kennt jemand diese Poliermaschine

Finixa

Und hat Erfahrung oder alternativ Vorschlag?

Danke,

2

Dienstag, 27. Februar 2018, 11:10

Hallo,

ob man die angebotene Excenter Bewegung braucht, weiss ich nicht.
Ich hab eine Flex Poliermaschine seit fünf Jahren. Drehzahlgesteuert. Einigermaßen leicht. Und kann bis zu 180mm Polierteller tragen (37ft Schiff). Bisher ohne Zicken ...

Worauf ich schauen würde:
preiswerte Ersatzteller in unterschiedlichen Härten
möglichst leicht
möglichst leise (schreibt leider kein Hersteller dran)
Drehzahlsteuerung

Viel Erfolg bei der Winterarbeit ...

3

Dienstag, 27. Februar 2018, 12:07

+ ausreichend langes Kabel!
Das zu kurze Kabel nervt mich an meiner Einhell-Maschine mittlerweile am meisten. Die Anzeige enthält dazu keine Info.

Gruß
Andreas

pks

Lotse

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4

Dienstag, 27. Februar 2018, 12:25

für Amateure wird immer eine Excenter empfohlen, für meinen Youngtimer hab ich mir dieses Teil zugelegt

https://www.lupus-autopflege.de/Lupus-Au…o-Plus-15mm-CPS

dazu noch ein paar Schwämme
»pks« hat folgende Datei angehängt:
Gruß aus Mittelfranken
Peter

5

Dienstag, 27. Februar 2018, 12:36

Wichtig ist das sie bei niedrigen Drehzahlen auch noch zieht und das sie nicht zu schwer ist. Ich habe schon öfter mit solchen Geräten gearbeitet, die Poliermaschine im Link sieht aber gut aus.Mehr kann ich dazu nicht sagen. Das Poliermittel ist aber auch nicht ganz unwichtig. Ich nehm M3. nee 3M :D

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lümmel« (27. Februar 2018, 13:11)


ams-christian

Salzbuckel

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6

Dienstag, 27. Februar 2018, 12:50

Ich benutze seit 8 Jahren ne Riwax Profimaschine und Dulon Produkte und bekomme oft Komplimente fuer den glimmenden 30 Jahre alten Rumpf. Die Machine ist unverwuestlich und hat auch bei niedriger Drehzahl viel Kraft. Ich glaub die haelt ewig

Link

Seaskip

Offizier

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7

Dienstag, 27. Februar 2018, 13:33

Ich danke Euch!!

Ich bin mir noch unsicher was die notwendige Drehzahl betrifft.

Möglichst niedrig. ja. Aber was heißt das?
Die von mir angefragte Finixa fängt bei 700 Umin an.
Die Lupus wie von pks fängt bei 2500 Umin an.

Welche Drehzahl ist für die GFK Bootsflege sinnvoll.

Und:
Im Text zur Fixina steht :"Der Polierer erlaubt auch eine exzentrische Bewegung, um einen Blending-Effekt zu erzeugen"
Wie interpretiert ihr das? Ist das wirklich eine Exenter Polier Maschine? Oder heißt "erlaubt", ich darf die Maschine auch manuell hoch und runter bewegen......
Das Datenblatt gibt dazu nichts her.

8

Dienstag, 27. Februar 2018, 13:44

Die erforderliche Drehzahl hängt maßgeblich mit dem Durchmesser zusammen. Bei gleicher Drehzahl aber z.B. einem 180er anstelle eines 125er Schleiftellers ist die Umlaufgeschwindigkeit (am Rand der Scheibe) deutlich höher.

HRler

Matrose

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9

Dienstag, 27. Februar 2018, 13:48

Zu dem spezifischem Produkt kann ich keine Erfahrung beitragen. Hinsichtlich einer Alternative: Ich arbeite seit Jahren mit einem 150er "Rotex" von "Festool". Dabei handelt es sich um einen Getriebe Rotationsschleifer. Die Maschine ist deutlich teurer, dafür aber auch für Schleifarbeiten sehr gut nutzbar.

Entscheidend ist meines Erachtens aber auch die Verwendung von einem hochwertigem Poliermittel. Ich verwende selber auch das von Festool, es gibt aber sicher auch viele andere gut. Bloß bitte keinen billige Baumarktware.

10

Dienstag, 27. Februar 2018, 13:55

Ich hab diese hier von Kunzer. Bin damit zufrieden.

Gruß Martin

11

Dienstag, 27. Februar 2018, 14:03

Je weniger Drehzahl desto besser ab 600 U/Min und dann aufpassen das nicht immer auf einer Stelle poliert wird. Nicht zu viel Druck. Der Gelcoat darf nicht zu warm werden sonst verbrennt dieser. Es ist aber keine Wissenschaft. Gutes Licht hilft die Arbeit zu beurteilen.

12

Dienstag, 27. Februar 2018, 14:23

ich hab auch die von Kunzer. Eigentlich kann so eine Poliermaschine nicht langsam genug laufen. Ich arbeite immer mit kleinster Drehzahl. Wobei die Maschine unter Last nicht gleichmäßig dreht. Sieht so aus. als wenn die Drehzahregelung eine zu große Hysterese hat. Wenn die Drehzalabsinkt, gib`s wieder einen Schluck aus der "Strompulle" dann dreht sie wieder schneller, sinkt in der Drehzahl wieder ab usw. Kommt so immer alle Sekunde ein Impuls. Gemessen hab ich die Drehzalschwankungen nicht, dem Polierergebnis ist das egal. Aber man hört das ganz deutlich. Für den Preis muß man wohl damit leben. Bei hohen Drehzahlen merkt man davon nix, aber die braucht man zum polieren auch nicht. Das Gewicht ist zwar mit "gunstig 2,4Kg " angegeben. Nachdem ich eine Seite von 30 Füßen poliert habe, ist Pause angesagt. Ganzen Tag kann man damit nicht arbeiten, zu schwer. Oder ich habe die falsche Arbeitsposition (baue mir kein Gerüst, nur von der Leiter aus)
bukh1

horstj

Lotse

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13

Dienstag, 27. Februar 2018, 17:22

bei Autolacken bzw.Lacken auf Metall rät man für Anfänger gern zu Exzentern, weil man mit reinen Rotationsmaschinen leicht ein sogenanntes Hologramm in den Lack schleifen kann. Drehzahlen ab 2000 sind da üblich.
Bei weichen Lacken und GFK bringen so hohe Drehzahlen nichts, auch wenn nicht unbedingt gleich das Gelcoat erhitzt. Richtig aber ist, dass viele Harz schon bei 60° Schädigungen erhalten können, wenn man also trocken in der Sonne poliert...
Hier ist wichtig, dass die Maschine auch bei niedrigen Drehzahlen um 600 für die grobe Politur nicht in die Knie geht, wenn man andrückt. Die Motoren und Getriebe dafür kosten.
Lautstärke finde ich auch ein Thema, Kunzer/Riwax haben sehr laute Getriebeköpfe, sind aber günstig und gut.
Leiser Maschinen wie die Fein oder Rupes oder Flex sind halt teurer.
Die meisten Maschinen bauen relativ hoch, so dass man viel Kraft braucht, um die Maschine zu halten. Es gibt welche, die haben noch einen Bügel oben rüber - ist mir ein Rätsel, wie man die mit einem 18er Teller/Fell halten soll.

WIchtig ist noch, Schleifmittel und Teller passend zu wählen. Also zur heftigen Polierpaste das alte Lammfell, zur mittleren den mittelharten Schwamm usw. Dass man einen Unterschied bei den guten Marken sieht, glaube ich nicht (mehr), ob 3M, Menzerna, Rot-Weiß, alles gut.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

14

Dienstag, 27. Februar 2018, 17:34

In der segeln von 12/2006 war mal ein Test von verschiedenen Poliermaschinen. Von SVB über Fein und Rotex bis nach Stinnes/Bauhaus, ETC-Tools und Einhell. Gibts bestimmt noch irgendwo als Download (Arbeitstitel "Kreisverkehr").
Testsieger war die Einhell BPPS 1100E, wegen der "Kombination aus Preis, Ausstattung, Leistung und Handlichkeit".

Weiss jetzt nicht, ob es die noch gibt, aber die Eckdaten dieser alten Maschine könnten möglicherweise für die Auswahl einer neuen nützlich für einen Vergleich sein.

Bruk

Kapitän

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15

Dienstag, 27. Februar 2018, 18:54

Ich besorg's dem Luder seit 20 Jahren mit nem kleinen Einhandsander von Festo. Alten Teppich drauf, Paste hinterher und ab geht die Post.

Seit ein paar Jahren lasse ich polieren, da ich mir außer Alkoholsucht auf gehobenem Niveau sonst nichts leiste!

https://www.whisky.de/shop/Schottland/Si…aram=bowmore%20 :bot:

Ahoi!

Meeresfee

Salzbuckel

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16

Dienstag, 27. Februar 2018, 21:36

Die Einhell gibt es noch, ist auch die awn Eigenmarke. Aber Achtung, das ist nur ein Handelsname. Die Einhell ist eine gelabelte chinesische Noname Maschine. Ich habe sie seit sagen und schreibe 2008 in Gebrauch. Sie hat unzählige Stürze vom Gerüst überlebt, zig Poliergänge mit Wachs, Politur und Refinisch, sie läuft und läuft. Sie wird heiss, aber sie raucht nicht ab. Ihre Drehzahlregelung klappt. Für 49,90 super.
Aber, das ist meine. Das ist nicht jede. Die Qualität der Einhells ist sehr schwankend. Der chinesische Hersteller arbeitet nicht sehr konstant. Andererseits, jetzt nimmt awn 59,90 für das Teil, ich riskierte das.
Nun hat unsere Werft auch nen Fein Polierer und ne echte Flex. Besonders der Fein ist schon ne Liga für sich. Aber, ich bin kein Profi, hab pro Jahr ein Boot zu machen, keine 25. Also tuts bei mir auch die Einhell.
Ich hab ein blaues Boot, not easy to polish. So sah es im Herbst nach der Saison aus. Geht doch, Einhell. C.
Nachtrag. Gerade beimebay eine drin für 29,-
»Meeresfee« hat folgende Datei angehängt:

Bonky

Maat

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17

Dienstag, 27. Februar 2018, 23:04

Mal ne blöde Frage von einem Unwissendem. Kann man mit so einem Gerät auch polieren obwohl es Schleifgerät heißt? Hab mir mal von einem Bekannten ein ROTEX 150 ausgeliehen und das Ergebnis war genial daher möchte ich definitiv einen Exzenterschleifer(-polierer). Muss ja nicht dieser sein aber der ist halt extrem leicht.
Grüße

horstj

Lotse

Beiträge: 1 712

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18

Dienstag, 27. Februar 2018, 23:51

sieht aus wie ein Nach/Lizenzbau von Mirkos. Mirkos nutze ich für kleine Sachen und mittlere Politur. Allerdings immer nass. Für Feinpolitur und Grobpolitur ist die Drehzahl zu hoch. Da ist das Ergebnis mit einer langsameren Poliermaschine besser.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

norbaer

Salzbuckel

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Bootstyp: J 111

Heimathafen: Colijnsplaat

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19

Mittwoch, 28. Februar 2018, 07:33

Es gibt schon gefühlt tausend Einträge hier im Forum zum Thema Schleifmaschinen und Poliermaschinen.
Einfach mal Suchen.

Und es gibt natürlich auch tausend Aspekte und Parameter warum man diese oder jene Maschine nehmen kann. Der eine ist Perfektionist der andere schwört auf Dieses oder jenes. Es ist so unterschiedlich wie mit dem Boot das jeder hat. Und jeder hat das beste Boot. ;)

Nun zum Thema zurück: Die Maschine sieht gut aus nimm sie. Ich denke für einmal im Jahr 8-10 Stunden Laufzeit um eine Boot zu polieren reicht sie allemal. Wichtig ist dass die Aufnahme der Werkzeuge (Schaumteller) universell ist und du gut ersatz bekommst.
Das ist aber in Zeiten von Ebay und Amazon normal kein Thema.

gelan

Seebär

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Schiffsname: Neferou

Bootstyp: Contest 31HT

Heimathafen: Urk

Rufzeichen: DG3244

MMSI: 211153640

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20

Mittwoch, 28. Februar 2018, 07:50

Denke das Erfahrungswerte wichtig sind für die Meinungsbildung, deswegen hier meine 5 Cents.
Wichtig ist vor allem auch Zeitnah kaufen. Auch ich habe mir mal eine Einhell gekauft, so was wie im Spätsommer, habe es aber nicht mehr geschafft im Herbst zu Polieren und im Frühjahr ist mir das Ding abgeraucht, ich hatte gerade mal ca. 1/3 des Bootes (26 Fuß) fertig. Natürlich war die Quittung schon längst weg ;(
Über den Wind können wir nicht bestimmen,
aber wir können die Segel richten.
(Weisheit der Wikinger)

Handbreit Georg

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