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holztoeter

Proviantmeister

  • »holztoeter« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 6. März 2018, 13:11

wasserfest grundieren

Ich hatte vor einigen Jahren meine Ruderanlage aus Holz neu gebaut. Jetzt musste ich etwas verändern und will sie völlig abschleifen und neu den Anstrich aufbauen. Da die Blätter permanent im Wasser sind sollte schon ein super Schutz vor dem Eindringen von Wasser ins Holz gewährleitet sein. Damals habe ich die Blätter, es ist eine Doppelruderanlage, mit G 4 mehrfach getränkt. Nun meine Frage an das geballte Wissen hier: Sollte ich wieder G4 von Vosschemie kaufen oder gibt es da noch bessere Grundierungen als Sperrgrund? Ich habe da im Netzt was von Hempel in 2k gesehen. Wie würdet Ihr Holz im Unterwasserbereich gegen Nässe schützen?
Man kann über alles mit mir reden nur Kritik vertrage ich nicht.

2

Dienstag, 6. März 2018, 13:22

Ich habe vor vier Jahren..mein Holzruder mit dünnflüßigem Epoxy getränkt..anschießend einen Unterwater Haftvermittler für das AF draufgesetzt.Alles im Nassverfahren verarbeitet.Bis heute habe ich keine Probleme beobachtet.

Das Holzruder muss natürlich dazu super durchgetrocknet sein..
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

3

Dienstag, 6. März 2018, 13:42

Ich würde es auch mit Epoxy beschichten, wird auch oft bei formverleimten Holzrümpfen gemacht und hat sich bewährt.

Spi40

Salzbuckel

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4

Dienstag, 6. März 2018, 14:15

Schau Dir doch erst einmal Dein Holz an, wenn Du das alte Zeugs komplett runtergeschliffen hast.
Wenn es sehr gut war und das Holz völlig ok, kannst Du es wieder so machen.
Alternativ hast Du ja schon 2 Antworten.

Mein Vollholz-Mahagoni Ruderblatt ist im UW-Bereich mit 3 Glasfasermatten und Epoxy "verkleistert".
Der Nachteil: Fehler sieht man nicht, weil das Holz von innen fault, bis es zu nix mehr taugt :O
Gruß Torsten

kis
keep it simple

ruben7587

Salzbuckel

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5

Dienstag, 6. März 2018, 16:22

Moin , ich habe auf meinem 5o5er ein Holzruderblatt gefahren .
Red Cerar , stabverleimt . Das Blatt war mit G4 , später von mir mit G8 bearbeitet .
Grund : G4 ohne , G8 mit UV-Schutz .
Egal ob G4 oder G8 , das Material dringt tiefer in das Holz ein , als andere Materialien .
Eine Aussage die ich hörte : " Damit machst du aus faulem Holz Eisenholz "

Wenn Du mit G4 arbeitest und insbesondere die Kanten gut streichst , dann ist das absolut Wasserdicht .
Obwohl G4 / G8 ein Ein-komponenten Material ist , kannst Du darauf sehr , sehr gut mit Zwei-Komponenten
Material weiter arbeiten . So z.B. Matten mit Epoxi auflegen . Sogar mit GFK hat man keine Probleme ,
weil das GFK nicht auf dem Holz schwimmt , sondern mit G4/G8 eine Verbindung eingeht .

Leider kann man das als Otto-normal-Verbraucher nicht mehr kaufen . Abgabe nur noch an den Fachhandel .
Aber wo ein Wille , da auch ein Weg .

holztoeter

Proviantmeister

  • »holztoeter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 353

Schiffsname: withe ghost

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6

Mittwoch, 7. März 2018, 07:59

Ich habe G4 gegoogelt und eine Seite von Vosschemie gefunden. Der Erwerb sollte kein Problem sein da Gewerbeschein vorhanden. Aber danke, waren meine Gedanken doch nicht so falsch.
Man kann über alles mit mir reden nur Kritik vertrage ich nicht.

Biga-Jo

Offizier

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7

Mittwoch, 7. März 2018, 08:42

G4

ist von Voss. Kein Gerwebe nötig! :)

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8

Mittwoch, 7. März 2018, 11:10

Hallo,
das Zeug kannte ich noch gar nicht...
Das ist doch bestimmt auch dafür geeignet, um Fußrelingsleisten aus Mahagoni zu behandeln, oder?
Wie ist denn da ein sinnvoller Schichtaufbau? Die Leisten sind neu und noch komplett unbehandelt.
Erst verdünnt vorstreichen und dann wieviel Schichten drüber? Muss danach noch mit Klarlack versiegelt werden?

Danke & Grüße, Ingrid
"Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Boot ohne Segel."

9

Mittwoch, 7. März 2018, 11:32

nee ne?

Auch bei SVB nur für Gewerbetreibende (siehe unten bei Produktbeschreibung)

...

Chris

Edit: Ich hatte "kein Gewerbe nötig" gelesen... :O :O

Beiträge: 87

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10

Mittwoch, 7. März 2018, 12:21

Gibt ja noch andere Händler, z.B. Toplicht, da steht nix von nur an gewerbliche Kunden :-)
"Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Boot ohne Segel."

ruben7587

Salzbuckel

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11

Mittwoch, 7. März 2018, 15:48

Das ist ein Material , das man nicht mit Matten verwenden kann !!!!
Ursprünglich hat der Bootsbau das Zeug verwendet , um dem Leichentuch entgegen zu wirken .
Viele haben ihre Holzboote einfach mit GFK überzogen . Die Ergebnisse sind bekannt .
Obwohl der alte Grundsatz : kein 2k auf 1k auch weiterhin gilt , ist G4 hier die Grundierung für die Ausnahme .

Das Material wird sehr hart und hat - bei mehrmaligem Auftrag - fast keinen Abrieb .
Mein Test war : Außen ein Sandboden , der ständig reingeschleppt wurde . Also ständiges schleifen mittel Schuhe .
Ich habe G8 ( das mit UV-Schutz ) 2 x 50 / 50 verdünnt mit PU-Verdünner , 2 x 75 / 25 und 2 x pur verarbeitet .
Das war vor 8 Jahren . Ich glaube , jetzt wird es mal wieder Zeit .
Unbedingt bei der Verarbeitung Maske tragen die keine Dünste durch läßt , gut lüften und ca. nach 4 Tagen wieder rein .
Der Verkauf für den Fachhandel kommt nicht von ungefähr( lich ) .

Biga-Jo

Offizier

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12

Mittwoch, 7. März 2018, 20:06

Krass, stimmt: Abgabe an gewerbliche Anwender!

Habe ich nicht gesehen. Aber auch schon 1L im Laden ohne Schein gekauft. Ist gut 2 Jahre her. Entweder hat sich da was geändert, oder man sieht das letztenendes an der Kasse dann doch nicht sooo eng. Wäre eher meine Vermutung... ?(

Jo

13

Mittwoch, 7. März 2018, 20:33

Wieso seid ihr alle hinter dem stinkendem G4 her...ein dünnflüssiges Epoxy tut es doch auch.
Muss etwas verboten, giftig und stinkend sein ..damit es als gut erachtet wird ? :D

Vielleicht überzeugt euch das besonders..Zitat vom @ruben7587 ... "Eine Aussage die ich hörte : " Damit machst du aus faulem Holz Eisenholz " ..das geht mit dünnflüssigem Epoxy genauso

Hier das Datenblatt zu G4..
https://www.svb-media.de/media/snr/1182/…_1999-11-30.pdf
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Deali

Kapitän

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14

Mittwoch, 7. März 2018, 21:50

G4, da geht nix drüber. Aber wie schon geschrieben, schleif das ab und du wirst sehen: das ist Eisenholz.
- work never, sail forever -

15

Mittwoch, 7. März 2018, 22:42

Nie wieder!

Habe vor Jahren mal einen halben Winter lang meinen Heizungskeller verpestet, weil ich als Laie eine Sperrholzpinne mit G4 / G8 beschichtete. Die Arbeit war schon gruslig, der Gestank wirklich sehr schwer aushaltbar. Maske!!! Im Ergebnis hat mich die Haltbarkeit letztlich für diesen Fall dann doch nicht überzeugt. Ich nutze diese Chemie-Bombe nie mehr und möchte allen Laien vom Gebrauch abraten. Es gibt viele Alternativen ...

Deali

Kapitän

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16

Donnerstag, 8. März 2018, 08:39

Habe vor Jahren mal einen halben Winter lang meinen Heizungskeller verpestet, weil ich als Laie eine Sperrholzpinne mit G4 / G8 beschichtete. Die Arbeit war schon gruslig, der Gestank wirklich sehr schwer aushaltbar. Maske!!! Im Ergebnis hat mich die Haltbarkeit letztlich für diesen Fall dann doch nicht überzeugt. Ich nutze diese Chemie-Bombe nie mehr und möchte allen Laien vom Gebrauch abraten. Es gibt viele Alternativen ...


Deshalb ist G4 sicherlich auch für Laien nicht mehr käuflich zu erwerben. Das ist wie mit Mennige, es gibt keinen besseren Rostschutz, kommt aber nur noch in der Berufsschiffahrt zum Einsatz.

Hier das Datenblatt

Auszug:
ACHTUNG: G4 nicht in Wohnräumen und in angrenzenden Räumen verwenden.
(Die verdampfenden Lösemittel – in Kombination mit dem guten Eindringverhalten von G4 in diversen
Untergründen – können zu einer (längeren) Geruchsbelästigung führen, die in Wohnräumen nicht gewünscht ist.)
- work never, sail forever -

Olaf_P32

Admiral

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Heimathafen: Mardorf

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17

Donnerstag, 8. März 2018, 09:48

Wieso seid ihr alle hinter dem stinkendem G4 her...ein dünnflüssiges Epoxy tut es doch auch.
Muss etwas verboten, giftig und stinkend sein ..damit es als gut erachtet wird ? :D

Vielleicht überzeugt euch das besonders..Zitat vom @ruben7587 ... "Eine Aussage die ich hörte : " Damit machst du aus faulem Holz Eisenholz " ..das geht mit dünnflüssigem Epoxy genauso
:gooost:

Also meine Erfahrungen mit Epoxy sind absolut positiv. Die Gefahr des "Leichentuch" besteht bei Epoxy auch nicht, da es in die Oberfläche eindringt und sich keine wassergefüllte Blase zwischen Holz und Beschichtung bilden kann. Und bei Epoxy gast nix aus. Das Zeug kann man gefahrloch sogar im Schlafzimmer verarbeiten. :D
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

Squirrel

nuts about boats

Beiträge: 24 234

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Eliza

Bootstyp: Contest 33

Heimathafen: Hamburg

Im Marktplatz: 1

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18

Donnerstag, 8. März 2018, 09:57

Das Zeug kann man gefahrloch sogar im Schlafzimmer verarbeiten. :D


Epoxi ist alles andere als ungefährlich!
Klick (Zitat: Epoxidharze gehören nicht in die Hände von Heimwerkern!")
Klack
Seid umsichtig ;)
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

19

Donnerstag, 8. März 2018, 10:10

Man sollte beim Epoxy aber...die Kirche im Dorf lassen.. :D
Klar dürft ihr Epoxy keineswegs..trinken..essen..sich einbalsamieren.. die Tür dem blősem Nachbar dauerhaft verkleben..uvm. :D
Epoxy stinkt nicht..
Der einzige wesentliche Nachteil beim Epoxy ist.. dass es nicht UV stabil ist..es muss also immer überbemalt/lackiert werden..
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

ruben7587

Salzbuckel

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Bootstyp: Loper Standfast 27

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20

Donnerstag, 8. März 2018, 12:12

Kein Material gehört in die Hände von Laien .
Wenn ein Merkblatt dazu gehört , dann sollte man auch danach verfahren .
Mit Aussagen wie : " ... man kann auch ..." oder " genügt , wenn man .. " , kommt man
hier nicht weit , weder bei Epoxy , bei G4 , jedem Lack und auch nicht bei AF .
Auf jeder Dose steht : " Für ausreichende Lüftung sorgen " .
Wenn Epoxy auf Holz gut halten soll , dann muss man mit Epoxyverdünner arbeiten .
Eine Grundierung ist Epoxy pur nicht .
Richtige Verarbeitung ist immer Vorausetzung für gutes Gelingen .

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