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1

Donnerstag, 7. Juni 2018, 00:18

Bootskauf: Beurteilung Mast und Rigg

Hallo zusammen,

ich stehe vielleicht kurz vor dem Kauf meines ersten Segelbootes, es könnte eine Contest 31 HT werden.
Alles was ich beurteilen konnte ist in gutem Zustand, da sie im Wasser liegt muss die Beurteilung des Unterwasserschiffs bis zum kranen warten.

Meine Frage bezieht sich jedoch auf den Mast und das Rigg. Der Mast steht nicht, sondern liegt aktuell noch. Man kann also alle Beschläge etc gut einsehen. Jedoch kann ich diese nicht beurteilen, da mir dabei die Erfahrung fehlt und ich weder hier im Forum, noch andernorts, Informationen dazu gefunden habe.

Worauf muss ich bei Mast und Rigg achten?
Es ist ein Alumast, er schien einmal lackiert gewesen zu sein, die Farbe ist in den oberen Bereichen fast vollständig ab. Das stufe ich als Kosmetik ein. liege ich damit richtig?

Vielen Dank im Voraus

2

Donnerstag, 7. Juni 2018, 00:56

Ja, ist nur Kosmetik.
Leider verhindert die Farbe eine Sichtprüfung auf mögliche Ermüdungs- oder Stauchungsrisse.
Guck Dir auch die Salinge und ihre Aufnahmen an. Das blöde bei alten Riggs ist, dass die Profile und dazu passende Beschläge oft nicht mehr erhältlich sind.


Das stehende Gut sollte nicht älter als ca. 15 Jahre sein.
Das ist aber eigentlich nicht kaufentscheidend, im Zweifel wird es halt ersetzt und der Preis entsprechend verhandelt.


Gruß
Andreas

3

Donnerstag, 7. Juni 2018, 02:16

... und darauf achten, dass es um die Beschläge nicht "blüht" (i.d. Regel Kontaktkorrosion) (Nachtrag: "Ein bisschen was" ist nicht ungewöhnlich und bei den alten, in der Regel nicht extrem ausgereizten Profilen ohne Probleme. Aber prüfen sollte man es.)

4

Donnerstag, 7. Juni 2018, 02:37

besorg Dir einen Rigger, der macht bestimmt ein Angebot und dann weißt Du was zu tun ist oder was es kostet. Wo liegt das Boot/Mast?

Beiträge: 1 777

Schiffsname: SevenSeas

Bootstyp: Delphia 33 Schwenkkiel

Heimathafen: Kilada/ Griechenland

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5

Donnerstag, 7. Juni 2018, 05:45

Bei mir hat damals bei meinem vorherigen Boot die Versicherung für Kasko Abschluss einen Nachweis über die erfolgte Erneuerung von Wanten und Stagen verlangt. Ein Rigger hat das übernommen, inkl. vor Ort ausmessen und Hilfestellung beim erstmaligen Maststellen danach. Waren glaub ich ca. 2500,- € inkl. Zerlegen und Reinigen der Furlex.

Wenn Du bei so einem alten Schiff vom Verkäufer nichts schriftliches mitbekommst solltest Du so etwas einkalkulieren.

Segelalex

Salzbuckel

Beiträge: 2 554

Wohnort: Bei Aachen

Schiffsname: Valentine

Bootstyp: Contest 29

Heimathafen: Workum

Rufzeichen: DD3342

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6

Donnerstag, 7. Juni 2018, 07:20

Anderes Thema: KAUF NIE EINE CONTEST OHNE DEN RUMPF GESEHEN ZU HABEN!!!!!!!

Die älteren Modelle haben alle Probleme mit Osmose. Das ist kein Problem, muss nur beim Kaufpreis berücksichtigt werden (6-8 kEuro bei einer 31 HT). Wenn kranen nicht geht, lass dir im Kaufvertrag ausdrücklich Osmosefreiheit zusichern.

Gruß

Alex
Schatz, es liegt nicht an dir, es liegt am Steg...

7

Donnerstag, 7. Juni 2018, 08:31

"im Zweifel wird es [es, das stehende Gut, also Mast und Wanten] halt ersetzt und der Preis entsprechend verhandelt." ?(
"lass dir im Kaufvertrag ausdrücklich Osmosefreiheit zusichern." (|


Ohne jeden Mut zur Lücke und ohne jeden Nachteil mal eben 50ooo € sparen, ist sicher eine verlockende Vorstellung, aber dazu gehören bekanntlich zwei. Gebrauchkauf ist nicht für jeden was. Die allermeisten Boote werden so bepreist, wie man sie anbietet. Abgesehen davon sieht man Wanten natürlich nur an, ob sie die Maße wie die auf der Rechnung haben – nicht mehr und nicht weniger. Den "Einbau" würde man für gewöhnlich und als ehrlicher Mensch in Eigenregie übernehmen. Ich habe bei einem 40 Jahre alten Boot lediglich angegeben, dass bisher keine Anzeichen für Osmose entdeckt wurden und auch nichts dergleichen je zugespachtelt wurde. Das Boot war ja auch nicht teuer und es war zu seiner Beruhigung ausdrücklich Wandlung vereinbart, falls er vor dem Einkranen dergleichen festgestellt hätte oder nach dem Einkranen eine Undichtigkeit. Dazu durfte er eigenhändig das alte AF anschleifen, was natürlich direkt nach dem Auskranen eine höhere Aussagekraft gehabt hätte. Irgendein Decksbeschlag hatte dann und wann mal eingenässt, aber auch das wusste er.
– Natürlich hätte er fürs gleiche Geld einen neuen Hobie gekriegt, aber das wollte er nicht.

Zu einem alten Boot können grundsätzlich ausgelatschte, geflickte Segel, alte Gasschläuche, alte fransige Fallen, eine halb verfaulte Gräting und wer weiß was alles gehören. Wenn man nicht schreibt, dass etwas besonders neu oder fast schon unbrauchbar ist, ist es in einem dem Alter entsprechenden Zustand. Wenn jemand nun ein 40 Jahre altes Boot mit einem 4 jahre alten Rigg, einem generalüberholten Einbaumotor, neuwertigen Segeln und einem Ultraschall-Osmosegutachten sucht, wird er schlicht und einfach etwas mehr ausgeben müssen. Anderes Bsp.: Niemand oder fast niemand würde sich gebrauchte Reifen für sein Auto in irgendeinem Hinterhof eines Gewerbegebiets kaufen. Trotzdem wird man beim Gebrauchtkauf eines Autos nicht grundsätzlich einen Satz Goodyear mit abziehen können. Niemand stellt in Frage, dass Neuware eine höhere Restnutzungsdauer hat, aber gebrauchstüchtig sind 50 Jahre alte Edelstahlwanten oder Reifen mit 3 mm Profil durchaus. Sofern jemand keine Sturmfahrt ausgelassen hat, immer der Letzte mit dem Reffen war und das Boot regelmäßig hart rangenommen wurde, gilt das so natürlich nicht. Dafür fände man aber genügend Anhaltspunkte, wenn dem so wäre. Oft beobachtet man dann Ungewöhnliches im Berich der Püttings, des Mastfußes oder die Wantenspanner sind bis unten hin eingedreht. Bei Anbrüchen im Bereich der Toggel hört der Spaß allerdings auf, denn das ist das allerletzte Warnsignal vorm Bruch. Sowas betrachte ich ob meines schwachen Augenlichts gerne durch eine Geologenlupe.

Wie gesagt ist Gebrauchtkauf nicht für jeden was
Chris

Wellenreiter 1

Proviantmeister

Beiträge: 471

Schiffsname: Petermann

Bootstyp: Contest 30 MK II

Heimathafen: Elmshorn

Rufzeichen: DA 6684

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8

Donnerstag, 7. Juni 2018, 08:59

Dein neuer Schiffsversicherer verlangt von dir ein Mast/Rigggutachten, wenn das Schiff oder stehenden Gut älter als 20 Jahre ist. Darum sind diese Angaben vom Verkäufers wichtig.
Gruss Peter

Backtotheroots

Proviantmeister

Beiträge: 500

Wohnort: Siegen

Schiffsname: Malwine

Bootstyp: C999

Heimathafen: Friese Hoek Lemmer

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9

Donnerstag, 7. Juni 2018, 09:40

Dein neuer Schiffsversicherer verlangt von dir ein Mast/Rigggutachten, wenn das Schiff oder stehenden Gut älter als 20 Jahre ist. Darum sind diese Angaben vom Verkäufers wichtig.

welcher? Sicher nicht alle.

10

Donnerstag, 7. Juni 2018, 09:40

Anderes Thema: KAUF NIE EINE CONTEST OHNE DEN RUMPF GESEHEN ZU HABEN!!!!!!!

Die älteren Modelle haben alle Probleme mit Osmose. Das ist kein Problem, muss nur beim Kaufpreis berücksichtigt werden (6-8 kEuro bei einer 31 HT). Wenn kranen nicht geht, lass dir im Kaufvertrag ausdrücklich Osmosefreiheit zusichern.

Gruß

Alex

Das ist so nicht ganz richtig. Nicht alle haben Probleme mit Osmose. Meine 29er, Bj. 74 ist beispielsweise (soweit feststellbar) osmosefrei. Warum weiß ich auch nicht (vielleicht weil sie i.d.R. den Winter über an Land steht).
Aber der Hinweis ist im Prinzip schon richtig: Diese Modelle haben im Grunde ein hohes Risiko für Osmoseprobleme. Ich würde da auch immer das Unterwasserschiff begutachten (lassen).
Schöne Grüße,
Roman
A ship in a harbour is safe, but that is not what ships are built for !

janm

Offizier

Beiträge: 196

Wohnort: Bremen

Bootstyp: Laser

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11

Donnerstag, 7. Juni 2018, 10:16

Worauf muss ich bei Mast und Rigg achten?

Als unerfahrener Laie hat man da keine Chance. Ich hatte für eine Optima 101 einen Rigger gebeten, das Rigg durchzuchecken. Das hat er mit mit einem Endoskop gemacht. Ein Rigg kann auch spezifische Probleme haben. So hat das Rigg der Optima Probleme mit den Aufnahmen der Wanten. Nix gravierendes, aber da können sich Risse bilden und dann muss man eine Platte tauschen. Also ab und an mal kontrollieren. Solche Sachen erfährt man vom Profi. Bezahlt hatte ich ca. 30 Euro, weil er eh am Platz war (ich hatte bei der Werft, wo das Boot lag, gefragt, wann er mal wieder vorbeikommt).
Viele Grüße, Jan

beautje

Seebär

Beiträge: 1 399

Schiffsname: Livv

Bootstyp: Winner 10.10

Heimathafen: Workum NL

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12

Donnerstag, 7. Juni 2018, 10:43

Sollte das Boot in NL liegen kann ich empfehlen, einen Gutachter hinzuzuziehen. Ist aus meiner Sicht gut angelegtes Geld, insbesondere, wenn man technischer Laie ist.
Der Gutachter dient nicht dazu, den Kaufpreis so weit wie möglich zu drücken, sondern er gibt dir Hinweise, was wirklich wichtig ist, was kosmetisch gemacht werden könnte und worauf in den nächsten Jahren ein Auge zu richten ist.
Außerdem sagt er bei Schäden dazu, wieviel für eine Reparatur ungefähr zu veranschlagen ist.
Die Jungs haben Erfahrung und wissen genau, in welche Ecken sie schauen müssen. In NL ist das Hinzuziehen des Gutachters ein ganz normaler Vorgang und kein Kennzeichen von besonderem Misstrauen.
Ich jedenfalls würde das jederzeit wieder so machen. Auch ein Gutachter sieht und weiß nicht alles - aber sicher mehr als ich.

Ergänzen möchte ich den Post von @Segelalex: Ich würde generell kein Schiff kaufen, ohne das Unterwasserschiff gesehen zu haben!!

13

Donnerstag, 7. Juni 2018, 11:13

Dein neuer Schiffsversicherer verlangt von dir ...


Dein neuer ...? Vielleicht ist es doch nicht der Richtige ... :liebe:

14

Montag, 11. Juni 2018, 22:22

Danke für die Tipps,
Sollte das Boot in NL liegen kann ich empfehlen, einen Gutachter hinzuzuziehen.
das Boot liegt zwar nicht (ganz) in NL, sondern am Niederrhein, aber ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass das Geld für einen Gutachter gut investiert ist. Ich habe eine Seite mit Sachverständigen gefunden, allerdings ist es mir ohne Anhaltspunkte nur schwer möglich eine Auswahl zu treffen. https://www.vbsev.de/vbs-sachverstaendige/plz-sortierung/
Kann jemand einen Sachverständigen im Raum Aachen, Köln, Ruhrgebiet, Niederrhein empfehlen?

Anderes Thema: KAUF NIE EINE CONTEST OHNE DEN RUMPF GESEHEN ZU HABEN!!!!!!!

Die älteren Modelle haben alle Probleme mit Osmose. Das ist kein Problem, muss nur beim Kaufpreis berücksichtigt werden (6-8 kEuro bei einer 31 HT). Wenn kranen nicht geht, lass dir im Kaufvertrag ausdrücklich Osmosefreiheit zusichern.
Ich hätte erwartet, dass niemand irgendein Boot kauft, ohne es zuvor von unten gesehen zu haben. Danke für die Kosteneinschätzung, Worauf basiert sie? Ich habe eine Aufstellung der zur Sanierung benötigten Materialien gefunden. Die reinen Materialkosten würden sich schon auf ca. 1700€ belaufen. Mit Werkzeug und Hallenmiete, trocknen dazu gehts wohl auf die 3000€ zu. Und dann ist die eigene Arbeitszeit nicht mit eingerechnet.
http://westsysteminternational.com/image…_prevention.pdf


Wenn ich das Boot nach dem Kauf nach NL/Friesland überführe habe ich hier im Forum oft genug den Tipp gelesen, dass der Mast in Kampen gestellt werden könne. Auch die Route dort hin ist mehr als ausreichend beschrieben. Zum Maststellen konnte ich allerdings nur ein paar allgemeine Informationen finden.
z.B. von Selden http://www.seldenmast.com/files/1456144977/595-540-T.pdf

Wie läuft Maststellen mit Kran ab?
Wie lange muss ich zum Stellen des Mastes einplanen? komme ich mit 2h Vorbereitung Mast, stehendes, laufenden Gut, Elektronik und 2h einstellen und trimmen hin?
Bisher habe ich nur Erfahrung im Mast stellen auf Booten <7m

15

Montag, 11. Juni 2018, 23:06

Ich vermute mal dass die 6-8k die Kosten einer professionellen Sanierung inkl. Strahlen sind.
Beim Maststellen läuft es im groben so, dass Wanten und Stagen am Mast angeschlagen werden. Der Mast dann mit einer Tauschlinge unter einer Saling vom Kran angehoben und auf den Mastfuß gestellt wird. Nun werden Wanten und Stagen handfest angezogen und danach die Schlinge gelöst. Der genaue Trim erfolgt danach am Liegeplatz.
Wenn man gut geübt ist und noch einen Helfer + Kranführer hat, geht das reine Stehlen incl. Vorbereitung bei der Bootsgröße schon in zwei Stunden, (Rollanlagen können allerdings extra Zeit kosten) aber wenn man das zum ersten Mal mit diesem Mast macht eher nicht. Trimmen kann länger dauern. :D
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

sdw

Salzbuckel

Beiträge: 2 635

Schiffsname: Carpe diem

Bootstyp: Bavaria 30

Heimathafen: 23968 Wismar

Rufzeichen: Hallo Haaallo Haaaaaaallo

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16

Dienstag, 12. Juni 2018, 04:42

Moin,
Deine 4 Stunden Vorbereitung und Aufstellen des Mastes könnten knapp werden. Wenn der Mast schon liegt, würde ich mir eine Batterie oder ein Messgerät besorgen und die Lampen und Kabel prüfen. Steht der Mast, wird es schwieriger etwas zu wechseln. Die eingebauten Rollen im Mast könnten bestimmt auch etwas Öl gebrauchen. Wenn, Laß Dir Zeit und setze Dich nicht unter Druck.
sdw :Laie_22:




Auf`m Boot :segeln: ist wie zu Hause auf`m Sofa (Entspannung) :segeln:

17

Dienstag, 19. Juni 2018, 23:12

Laß Dir Zeit und setze Dich nicht unter Druck.
Tip des Tages ;)

18

Mittwoch, 20. Juni 2018, 00:15

Als Laie wäre es gut vor der dem Kauf einen Gutachter hinzu zu ziehen. Bei einem ältere Schiff liegt der Teufel im Detail. Da dürfte nicht nur das Rigg einer intensiven Begutachtung bedürfen.

Segelalex

Salzbuckel

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Wohnort: Bei Aachen

Schiffsname: Valentine

Bootstyp: Contest 29

Heimathafen: Workum

Rufzeichen: DD3342

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19

Mittwoch, 20. Juni 2018, 07:36

Ich hätte erwartet, dass niemand irgendein Boot kauft, ohne es zuvor von unten gesehen zu haben. Danke für die Kosteneinschätzung, Worauf basiert sie? Ich habe eine Aufstellung der zur Sanierung benötigten Materialien gefunden. Die reinen Materialkosten würden sich schon auf ca. 1700€ belaufen. Mit Werkzeug und Hallenmiete, trocknen dazu gehts wohl auf die 3000€ zu. Und dann ist die eigene Arbeitszeit nicht mit eingerechnet

Hallo,

ich hab das bei meiner 29er selbst gemacht. Die Angaben zu den Kosten sind realistisch, allerdings läuft Hallenmiete, Miete für den Gelplane, guter (nein sehr guter) Atemschutz etc. schnell auf. Ich kam nachher mit allem so auf rund 3500,- Euro und rund drei Mannwochen (120hx40,- Euro), zusammen also 8300,- Euro, wenn man die eigene Arbeitszeit einrechnet. Vom Profi mit Garantie ist es auch nicht teurer und du schonst Knochen und Lungen. Wenn ich es nochmal machen müsste, würd ich unbedingt einen mobilen Sandstrahler kommen lassen. Der Wiederaufbau mit West System ist vergleichsweise angenehm.

Ich hab damals mit der Flex geschliffen. Das war Unsinn, Ergebnis: Viel viel Zeit, viel SPachteln, viel Schleifen. Aber: Anders als mit dem Gelplane findet man zuverlässig alle Nester. Trocknen im Winter draußen mit regelmäßiger Süsswasserspülung. Das geht gut.

Gruß

Alex
Schatz, es liegt nicht an dir, es liegt am Steg...

grauwal

Kapitän

Beiträge: 751

Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

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20

Mittwoch, 20. Juni 2018, 08:27

Das Rigg zu beurteilen ist sehr schwierig, da die hinterhältige Spannungsrisskorrosion der Nirostahlteile nicht zu erkennen ist, auch nicht vom Fachmann! Es sei den er lässt röntgen, das ist unrealistisch.
Achte auf verbogene Stahlteile, sie sind in jedem Fall Schrott. Mechanische Überbelastung und Chloridangriff (Seewasser) fördert die Spannungsrisskorrosion.
Elektrochemische Korrosion wurde schon genannt.
Das alte Riggs rein statistisch gefährdeter sind, liegt auf der Hand, das berücksichtigen die Versicherungen manchmal. Ohne (unbekannte) Überbelastungen, Verformungen sind alte Riggs völlig i.O.

Gruß Franz

PS: Falls nicht für das Rigg vorgesehene Teile, Eigenbauten, meist im Zusammenhang mit Jütbäumen oder dergl. im Rigg tragen - Finger weg.
halber Wind reicht völlig

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »grauwal« (20. Juni 2018, 14:39)


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