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  • »Skippi77« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Wohnort: Grenada

Bootstyp: Skipper 53

Heimathafen: Neustadt

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1

Mittwoch, 13. Juni 2018, 16:58

Mast sackt ab

Hallo zusammen,
ich habe mit eine nette 50iger Yacht gekauft und nach dem der Rigger an Bord war, ist diesem aufgefallen, dass der Mast abgesunken ist.
Unter dem

Nun es ist ein durchgesteckter Mast, also ab in die Bilge und nachgeschaut.
Nun ist mir aufgefallen dass dort das GFK auf dem der Mast steht ringsrum gebrochen ist und der Mast etwa 2 cm abgesunken ist.
Ok, denke ich mir, da ich sehr bewandert bin mit Bootsreperaturen und der Geldbeutel nach dem Kauf klein, viel arbeit reinstecken.
Termin bezüglich Mastziehen ist gerade am machen. Nun stehe ich vor einer kleinen Frage und vieleicht hat damit jemand Erfahrung oder einen Tipp.
Ich habe mal zwei Fotos beigefügt. Nun steht der Mast auf einem Art Mastfuss. Schrauben erkenne ich und gehe davon aus dass ich diese lösen muss. Unter dem Mastfuss aus Plastig erkenne ich eine Metallplatte. welche wohl auf das GFK aufgelegt ist.

Damit der mast gezogen werden kann, muss ich den Fuss abmontieren. Ich habe leide keinen Schimmer wie dieser aufgebaut ist und habe unter Mastfuss eher Deckfüsse gefunden, doch nichts was meinem ähnelt.

Weis jemand wie dieser aufgebaut ist und ob es reicht die Schrauben zu lösen. Denn wenn der Mast am Kran hängt, sollte ales schnel gehen.
Grüße aus der Karibik

Eurer Skippi
Update:
Ich schätze der Mast steht nur auf dem Mastfuss. Ich habe mal ein wenig gekratzt und der Fuss ist wohl auf einer Stahlplatte mit Schrauben fixiert, der Mast selbst wohl jedoch nicht festgeschraubt, sondern nur in die Ummantelung eingesetzt. Jedoch nur eine Einschätzung.
»Skippi77« hat folgende Datei angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Skippi77« (13. Juni 2018, 17:14) aus folgendem Grund: neue Info


2

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17:14

Die Schrauben würde ich erst einmal nicht lösen.
Der Mast steht auf der Mastspur, das ist deine Platte. Die ist mit dem Boot verschraubt. Der Mast steht da eigentlich lose drauf.
Ich finde das sieht auch nicht abgesackt aus, das wäre auch sehr aufwändig zu reparieren.
Woran hast du das den gemerkt?
Sind die Wanten lose?

Gruß zurück in die Karibik, hier ist schön warm und bei euch?

3

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17:19

Ich sehe da auch nichts Abgesacktes. Der Mastfuß müsste dann ja auch mit abgesackt sein.
Vielleicht liegt im Mastfuß eine Dämpferplatte, die nun nach Erneuerung ruft.

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4

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17:22

Wenn da keine Risse in der Bilge sind, dürfte das nicht abgesackt sein. Das Boot ist aus GfK? Bei Holz könne ich mir Rott unter dem Mastfuss vorstellen, bei GfK würde man wohl Risse erkennen. Wie kommt denn der Rigger dadrauf? Vielleicht sind die Wanten nur alt, d.h. ausgeleiert und müssen neu? Notfalls irgendwie einen Sachverständigen auftreiben, der idealerweise keine Werft besitzt.....

Frank

5

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17:22

Der Mast dürfte da allein auf einem Gegenstück des Fusses stehen; er ist aber ganz gut gegammelt, was sich aus der Kombination mit dem Stahl der Bolzen und ggf auch der Platte ergibt. Wenn du den Mast draußen hast musst du das Alu unbedingt isolieren und primen. Du solltest auch die Wandstärke des Mastes unten prüfen, ob die die Last hält und nicht dort nach unten gedrückt wird aufgrund Korrosion. Aus dem Foto kann ich nicht sehen, was da rundherum abgesackt sein kann, das musst du prüfen.
Gruß

zooom

Salzbuckel

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6

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18:11

Wenn Du eh den Mast ziehen läßt, schneid den Rott unten ab und laß Dir ne ensprechende Unterlage aus Kunststoff fräsen, die die Höhe ausgleicht und das Mastprofil aufnimmt. Die verschraubst Du mit dem Mastfundament, damit biste beide Probleme los, Kontaktkorrosion und fehlende Höhe. Mich würde auch interessieren, wie der Rigger auf seine Diagnose gekommen ist.
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

7

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18:18

Da stimmt so einiges nicht zusammen. Es soll eine 50iger Yacht sein. Auf dem Bild sieht man ein angeschweißtes Stahlschott. Man kann also wohl von einem Stahlschiff ausgehen, denn in den 50igern wurden keine GFK-Yachten gebaut. Warum sollte dann der Mast auf GFK stehen? Wer laminiert wieso, nachträglich ein GFK-Teil als Mastfuß in einen Stahlrumpf? Zusammengefasst: Bevor das nicht geklärt, ist würde ich mir keinen weiteren Kopf machen, den Mast ziehen und dann mal richtig nachkucken.
Allerdings ist eines klar, die Schrauben die den Mastfuß mit dem Rumpf verbinden darf man davor nicht lösen, sonst kriegt man den Mastfuß nicht los. Der ist ordentlich festgegammelt. Den kann nur der Kran aus dem Mastfuß rausziehen.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

8

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18:29

Da stimmt so einiges nicht zusammen. Es soll eine 50iger Yacht sein. Auf dem Bild sieht man ein angeschweißtes Stahlschott. Man kann also wohl von einem Stahlschiff ausgehen, denn in den 50igern wurden keine GFK-Yachten gebaut. Warum sollte dann der Mast auf GFK stehen? Wer laminiert wieso, nachträglich ein GFK-Teil als Mastfuß in einen Stahlrumpf? Zusammengefasst: Bevor das nicht geklärt, ist würde ich mir keinen weiteren Kopf machen, den Mast ziehen und dann mal richtig nachkucken.
Allerdings ist eines klar, die Schrauben die den Mastfuß mit dem Rumpf verbinden darf man davor nicht lösen, sonst kriegt man den Mastfuß nicht los. Der ist ordentlich festgegammelt. Den kann nur der Kran aus dem Mastfuß rausziehen.

Ich glaube er meint 50er Füße nicht Jahre, aber er meldet sich ja auch nicht mehr.

Marinero

Seebär

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9

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18:33

Es soll eine 50iger Yacht sein. Auf dem Bild sieht man ein angeschweißtes Stahlschott. Man kann also wohl von einem Stahlschiff ausgehen, denn in den 50igern wurden keine GFK-Yachten gebaut

? Baujahr / Länge in Fuss ?

:ueberlegen:


peti war schneller

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10

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18:33

...Der macht Frühstück.....in den 50ern gab's schon Alu-Masten?

Frank

11

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18:37

...Der macht Frühstück.....in den 50ern gab's schon Alu-Masten?

Frank

Wieso Frühstück? In der Karibik ist nun Schlafzeit. Dennoch viele Rätsel Füße oder Jahre Blech oder Plastik....
Stimmt Masten gab es schon, waren wahre Rohre, der auf dem Bild sieht nicht danach aus.

12

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18:39

...Der macht Frühstück.....in den 50ern gab's schon Alu-Masten?

Gab es sogar schon früher im AC. :D
Aber der Mast könnte ja mal neu gekommen sein.
Aber egal ob 50iger Jahre oder 50 Fuss, Stahlschoten in einem GFK-Rumpf wären schon ungewöhnlich.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

13

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18:50

Stahlschoten in einem GFK-Rumpf wären schon ungewöhnlich.


und der Fuß besteht nicht aus GFK, sonden aus Beton mit Bilgefarbe angemalt.

Gruß Odysseus

14

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18:59

Die Skipper 53 ist schon ein GfK-Boot:
guckst du

15

Mittwoch, 13. Juni 2018, 19:15

Baujahr 94 und was hat die mit dem vorgestellten Schiff zu tun?

Gruß Odysseus

16

Mittwoch, 13. Juni 2018, 19:28

ev. hat der Rigger das Deck angehoben, beim Wantenspannen :rolleyes:

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17

Mittwoch, 13. Juni 2018, 19:49

Potzblitz - man lernt ja nie aus, dafür ist so ein Forum schon ganz gut (Dom Rep UTC-4 sagt Tante Gurgel, d.h. 6 h früher)....

Frank

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18

Donnerstag, 14. Juni 2018, 01:09

wow, so viele Antworten in kurzer Zeit...erstmal Danke
Ja das Schiff ist nicht aus der 50iger Jahren sondern richtig erkannt 50 Fuss lang.
Es ist eine GFK Yacht.
Auf dem Foto erkennt man es wohl nicht so gut, doch er ist gut 2 cm abgesackt.
Der Mast steht oder ist in der Mastspur welche wieder auf einer Stahlplatte befestigt ist welche mit dem GFK verbunden ist. Soweit ich es erkennen kann.
Rund um die Stahlplatte ist das GFK gerissen. wenn man in der Bilge ist un mit der Taschenlampe es isch anguckt sieht man deutlich das es rund um gerissen ist.
Somit werde ich den Mast ziehen lassen und schauen was darunter ist.

Ich habe von den Seiten zwei Bohrungen gemacht um ggf. zu erkennen was darunter ist. Definitiv eine Masse welche jedoch weich feucht ist.
Somit gehe ich davon aus dass darunter etwas gesetzt wurde. Ein Pfahl, GFK Masse etc. welche jedoch durch den ständigen Wasserdurchlauf marode geworden ist oder halt darunter osmose bekommen hat und somit den Mast nicht mehr tragen konnte.
Der Rigger hat es festgestellt. da an Deck sich der Durchlass gesenkt hat und dann schaute er sich den Grund an und meinte das dies erst repariert werden muss bevor er die Wanten weiter anspannt, da diese den Mast immer weiter runterdrücken und der Grund dies nicht auf dauer halten kann.

Ok die Wichtige Frage wäre zumindest geklärt und so sieht es auch aus das der Mast dort unten einfach draufgesetzt wurde und dieser Problemlos gezogen werden kann.

Im Anschluss muss der Schaden begutachtet werden. Ja wenn ich mir den Mastfuss angucke hat dieser leichte elektrolüsen Spuren. Naja stahl und Aluminium.

Defintiv muss dies für die Zukunft ebenfalls verhindert werden, daher danke Ohlson38 für den Tipp.

Zoom, ja ich habe daran gedacht den "Gammel" darunter zu entfernen, neu aufzufüllen oder entsprechent zu verstärken und die Oberfläche wieder zu erneuern. ggf verstärkt mit einer grösseren Platte damit sich das gewicht besser verteilt. Dann die Mastspur mit der Stahlplatte drauf und entsprechend den Mast vor weitereren angriffen der Stahlplatte zu schützen.

erpel-ernst, dies kann natürlich auch sein und dies werde ich wohl erst sehen wenn der Mast gezogen ist. Ich versuche nur vorbereitet zu sein, da die Materialbeschaffung in der Karibik nicht immer einfach ist.
Ja aktuell sind es 6 Stunden unterschied. Also ich lebe 6 Stunden in der Vergangenheit ;-)
Übrigens die Stahlverstrebungen wurden später nachträglich gemacht und davon gehen vertrebungen bis zum Deck um dies zu vertärken. Bei dem Modell gab es einige schwächen die man später bemerkte und ausbesserte.

haha ja ich kenne auch welche die einfach Beton reingekippt haben und mit GFK überzogen haben und dann den Mast draufstellten.
Und im groß und ganzen, sitze ich hier ein wenig lächelnt über die Antworten und fühle mich gleich gut aufgehoben. Danke ;-)

Sonnige grüße
Ach ja und da ja Wasser durch das mastinnere eindringt, überlege ich gleich einen kleinen Wasserablauf einzubauen, bzw. das das Wasser gleich in die Bilge läuft und nicht sich dort irgendwo staut oder sich seine eigenen Wege sucht.

19

Donnerstag, 14. Juni 2018, 06:58

Ich würde einmal prüfen, ob das Schott am Mast durchgängig vorhanden ist.Wenn in diesem Schott eine Unterbrechung ist, können die Kräfte vom Schiffsrumpf nicht aufgefangen werden. in diesem Fall wird der GFK Rumpf seitlich hochgezogen und der Mastfuß drückt sich durch.

Ich hatte das Problem auch. Bei machen Selbstausbauschiffen waren eben keine Schiffsbauer am Werk und haben diese Vorgaben ignoriert.

20

Donnerstag, 14. Juni 2018, 07:32

Hallo Skippi,

die Diagnose hört sich plausibel an. Was unter dem Mastfuß ist, wird sich herausstellen; vielfach ist es ein überlaminierter (Sperr)Holzblock.
Bei durchgesteckten Masten tritt unten meistens Wasser aus, denn die Deckmanschette hält außen dicht, aber nicht das Wasser ab, das im Profil oder in der Keep nach unten läuft. Zuweilen sind Masten innen dehalb ausgeschäumt, aber das dichtet auch nicht 100 %.
Und genau danach sieht der korrodierte Mastfuß auch aus. Was passiert denn eigentlich mit dem austretenden Wasser - läuft das in einen Brunnen oder steht der Mastfuß zuweilen in einer Pfütze, bis gelenzt wird?
However, die massive Unterlage wird wohl ein Schwamm sein und dürfte komplett ausgetauscht werden müssen. Hoffentlich nicht mit allzuviel konstruktivem Aufwand verbunden.

Gutes Gelingen
Andreas

Verwendete Tags

Defekt, Mast, Mastfuss

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