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  • »coldworld1312« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

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1

Dienstag, 3. Juli 2018, 19:27

Baum gebrochen

Moin,
Ich bin noch relativ neu in der Segelsprache deswegen verzeiht schonmal wenn nicht alle Begriffe sitzen.

Mir ist heute bei wenig Wind die Unterliekführung achtern durchgebrochen. Jetzt Frage ich mich zum einen wie das passieren konnte, da wenig wind war und das Passiert ist kurz nachdem wir die Segel gesetzt hatten, ob wir irgendwas Falsch gemacht haben und dadurch druch an der falschen stelle ausgeübt wurde. Und zum anderen natürlich ob und wie man das schnell Reparieren kann, bei durchschnittlicher Handwerklicher Begabung. Bei dem Boot handelt es sich um einen Vollholz 20er Jollenkreuzer, der Baum ist also auch aus holz und nicht aus Alu.

Vielen Dank schon einmal im Vorraus.

Lion

2

Dienstag, 3. Juli 2018, 19:49

Meinst du die Göhl (Nut im Baum, in der der eingenähte Tampen der unteren Segelkante läuft) an der Baumnock (Ende des Baumes)?
Das müsste man neu einschäften und das ist nicht ganz einfach. Wäre ein typischer Schaden. Ersteinmal würde ein Zeising (dünner Tampen oder Gurtband) helfen, um das Schothorn (unten hintere Ecke am Großsegel)an der Nock zu fixieren und dann kannst die Saison Segeln.
Stell doch mal ein Bild rein.
Gruß

3

Dienstag, 3. Juli 2018, 19:54

Warum das passiert ist kann keiner seriös beantworten, da keiner weiß wie das Segel wirklich angeschlagen war.
Wenn das Holz nicht morsch ist und das abgebrochene Stück der Liekführung noch da ist, die Bruchfläche groß genug und sauber ist, kann man evtl. Leimen. Wenn, wenn, wenn, Fotos könnten helfen.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

4

Dienstag, 3. Juli 2018, 20:03

Mir ist heute bei wenig Wind die Unterliekführung achtern durchgebrochen. Jetzt Frage ich mich zum einen wie das passieren konnte, da wenig wind war und das Passiert ist kurz nachdem wir die Segel gesetzt hatten, ob wir irgendwas Falsch gemacht haben und dadurch druch an der falschen stelle ausgeübt wurde. Und zum anderen natürlich ob und wie man das schnell Reparieren kann, bei durchschnittlicher Handwerklicher Begabung.


Etwas Glaskugel, da keine Fotos: In der Regel kann man eine ausgebrochene "Keep" (die Nut für die Liekleine) mit einer Latte einem passenden Holzstück mit Bohrung/Fräsung drin reparieren. Wer's kann, braucht nicht sehr lange dafür. Ich hätte sicherlich einen Tag damit zu tun (aber ohne Materialbeschaffung und Trockenzeit beim Leimen und Lacken), da keine Übung. Wenn die Keep ganz am Ende ausgebrochen ist, dann könnte man das Schothorn auch herunterbinden, so als "erste Hilfe".

Ursachen? Hmm, Holz rott, mechanische Vorbeschädigung des Holzes, ggf. mit zu dicker Liekleine,..

  • »coldworld1312« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

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5

Dienstag, 3. Juli 2018, 20:07

HIer ein paar fotos ich kann morgen nochmal vorbei und bessere machen. die hat mir ein freund grade geschickt.
»coldworld1312« hat folgende Dateien angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »coldworld1312« (3. Juli 2018, 20:53)


6

Dienstag, 3. Juli 2018, 21:52

Na das ist halb so schlimm.
Einfach vorsichtig aufkeilen und dann angedicktes Epoxid reinspritzen und ein paar Zwingen ansetzen . Nut säubern und anschl. lackieren.
Im Winter kann man das dann noch einmal ordentlich machen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »peti« (3. Juli 2018, 22:06)


kielius

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7

Dienstag, 3. Juli 2018, 22:06

Ich hab zusätzlich noch einige 3 mm-Dübel mit Epoxy eingeklebt.
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

8

Dienstag, 3. Juli 2018, 22:10

Ich hab zusätzlich noch einige 3 mm-Dübel mit Epoxy eingeklebt.

Das ist aber nicht ganz fachgerecht. Dübel können Wasser ziehen und dann hast du den Salat. Der Baum scheint aus Oregon Pine zu sein und das ist nicht sehr beständig. Es sei denn du verschließt den Dübel wiederum mit einem Querholzdübel, genannt Proppen, dann ginge es.

kielius

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9

Dienstag, 3. Juli 2018, 22:33

Das ist aber nicht ganz fachgerecht.
Tja, bin kein Fachmann, aber ich denke, dass die Epoxy-umschlossenen Dübel das schon aushalten werden. Aber wir werden sehen. Einen Gurt habe ich auch drum.
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

10

Dienstag, 3. Juli 2018, 22:39

Moin,

schau mal genau hin: war der schon mal repariert? Wenn ja, erstmal den alten Klebstoff rausholen. Eine ruhige Hand und ein Dremel mit Fräskopf können helfen.

Gruß
Andreas

11

Mittwoch, 4. Juli 2018, 07:31

Das Problem dürfte ursächlich an dem verwendeten Holz liegen, der Baum besteht nicht aus Leisten aus der Mitte eines Stammes sondern aus Splintholz, was deutlic( weniger belastbar ist. Darum war das wohl schonmal gebrochen.
Abhilfe: besorg dir eine Leiste der Breite des Baumes ca 2 - 2,5 cm dick, mit stehenden Jahresringen bei einem guten Tischler. Kiefer geht, Spruce (teuer) wäre optimal. In die fräst du mittig mit einem speziellen Kugelfraser die Göhl neu, den Fräser gibt es bei Sauter, mE die einzige Quelle für diesen Fräser. Dann sägst du die kaputte Göhl komplett der Länge nach ab und leimst deine Leiste mit neuer Göhl drauf und hobelst den Baum nach dem Trocknen rund. Alles andere hält imho nicht wirklich.
Gruß

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