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1

Donnerstag, 5. Juli 2018, 20:14

Anti Rutsch Blöcke.....

Hi!

Ich brauche besseren Halt an der Pinne. Meine Füsse können sich, wenn ich achtern sitze, nur am Backskistenluk abstützen. Ich sitze quasi oberhalb der Schwalbennester.



Wenns hoch hergeht und bei sehr viel Wind und mächtig Krängung noch ein Drücker reinkommt, dann hats mich neulich nach Lee gebuttert. Ja ja, vorher fieren usw.. Das ist bicht soooo schön. Ich würde gerne, direkt neben dem Backskistendeckel zwei Keile anbringen. Gibts dafür vielleicht bereits Lösungen? Einfach nen Holzkeil schrauben...... ich weiß nicht. Reversibel wäre natürlich immer gut aber Löcher wirds wohl geben.

Oder auf den Backskistendeckel? Wenn man da Löcher reinbohrt ist die Belastung auf dem Loch leicht schräg horizontal - ob das gutgeht?

So ungefähr meine Vorstellung:

index.php?page=Attachment&attachmentID=223551

Jeder Tipp ist willkommen!

Schönen Abend!
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

Klaus13

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2

Donnerstag, 5. Juli 2018, 20:28

Moin,

mit Backskistendeckel meinst Du den Lukendeckel? Darauf würde ich sicher nichts montieren, der wird auf Dauer undicht werden, wenn Du den Deckel seitlich belastest. Außerdem wäre Dein Fuß überwiegend auf dem glatten Deckel liegen, da nützen Stützen, wenn sie nicht riesig sind, auch nichts.
Deine Skizze zeigt sehr massive Stützen. Meine Erfahrung nach würdest Du mit zwei Dreiecksleisten aus Teak so ca.5x5x5 cm Querschnitt (also gleichschenkliges Dreieck, auskommen. Das würde ich aber fest verbauen. So auffällig wären die ja nicht. Dein Deck ist aus Flexiteak? Das ist an sich ja schon recht rutschhemmend.

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

3

Donnerstag, 5. Juli 2018, 20:36

Hi!

Ja, ich hab das bewusst überdimensioniert gezeichnet. Ist echtes Teak, auch rutschfest aber eben nur bis zu ner gewissen Krängung. Vielleicht je ein trapezförmiges Profil...

Merci, Peter
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

4

Donnerstag, 5. Juli 2018, 21:45

Auf der Messe kaufte ich zwei Halbrundstäbe aus der Grabbelkiste.
Etwas gesägt und geschliffen und mit Panthera sauber verklebt, hatte ich die perfekten Fußstützen.
Handbreit - Ralf

Marinero

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5

Donnerstag, 5. Juli 2018, 21:49

Um sich wirklich gut abstützen zu können, wären mir Holzkeile zu flach. Ne Fusssohle hat 30 cm.

Wie wäre es mit einem Metallbügel?


siehe z.B. bei TP52:








Die könnte man sogar wegnehmbar installieren.

6

Donnerstag, 5. Juli 2018, 21:59

Ob das geklebt hält? Da steht zur Not mein komplettes elfengleiches Gewicht drauf, seitlich..... ?

Metallbügel hatte überlegt je zwei Muffen einzulassen nund dann bei Bedarf einen Bügel reinstecken. Aber wie hält der und das isr schon ein ordentlicher „Eingriff“.
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peterchen« (5. Juli 2018, 22:12)


7

Donnerstag, 5. Juli 2018, 22:03

Das klebt wie Tier. Bin auch elfengleich und hat gehalten.
Handbreit - Ralf

Klaus13

Coque au vin Meister

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8

Donnerstag, 5. Juli 2018, 22:28


Metallbügel hatte überlegt je zwei Muffen einzulassen nund dann bei Bedarf einen Bügel reinstecken. Aber wie hält der und das isr schon ein ordentlicher „Eingriff“.


Sicher auch ein Idee. Die Frage ist nur, ob Deine Deckskonstruktion das aushält. 2x dünnes Laminat mit einem Versteifungskern dazwischen (ist jetzt geraten) hält den Druck Deines Gewichtes auf der Fläche gut aus, aber eine punktuelle Belastung durch Muffen ist etwas anderes. Da müsstest Du vermutlich das Deck um die Muffen herum versteifen.

Gruß Klaus
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Marinero

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9

Donnerstag, 5. Juli 2018, 23:02

Solche Mopeds hat uns mal der Persenningmacher ins Süll geschraubt, für den Bügel der Kuchenbude.





Zwei Stück davon, da könnte man einen U-Bügel reinstecken.

Aber ob das 80 kg hält :dntknw: oder ob man den doch fest anbolzen müsste?


PS: Die Class 40s z.B. haben klappbare Bügel mit nem Tampen dran:






10

Donnerstag, 5. Juli 2018, 23:35

Die Klapp Bügel habe ich auch an andere Racern gesehen, wäre auch meine Wahl wenn es vom Platz geht.

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11

Freitag, 6. Juli 2018, 08:46

Mein erster Tipp wäre ja, erstmal die Klemmen der Travellerleinen so zu montieren, dass der Pinnierer / die Pinneuse den Traveller in der Bö mit einer Hand fieren kann. Okay, der Traveller ist nicht sehr lang und dazu noch ganz tief montiert, aber etwas bringt der doch schon, oder?

Gurtband statt Relingsdraht könnte auch etwas bringen wenn man sich dadurch weiter nach aussen setzt.
Dann lehnt man sich aussen bequem an und kriegt den Hintern weiter auf die Kante.

Gesteckte Fussbügel sind bestimmt die Pest.
Das wären ja lose Teile, mit denen man beim Segeln hantiert.

Ich könnte mir ja auch gut Holzkeile auf der Luke achtern vorstellen.
Der Lukenrand ist schon schräg. Den könnte man evtl. nach oben verlängern.
Klötze von unten durch die Scheibe verschrauben und gut dichten - ich denke, das würde halten wenn die Luke verschlossen ist.

Holger

12

Freitag, 6. Juli 2018, 11:06

Ich könnte mir ja auch gut Holzkeile auf der Luke achtern vorstellen.
Der Lukenrand ist schon schräg. Den könnte man evtl. nach oben verlängern.
Klötze von unten durch die Scheibe verschrauben und gut dichten - ich denke, das würde halten wenn die Luke verschlossen ist.


Genau das hab´ ich auch gedacht. Ich würde keine unnötigen zusätzlichen Löcher in das schöne Boot bohren.

Deine Luke hat doch 3 Scharniere und ist im verriegelten Zustand wahrscheinlich doch sehr gut fixiert, das hat doch bisher auch als Fußstütze gehalten.

Analog zu den Umrandungen der Schwalbennester einen nach oben überstehenden Teakholzstreifen auf die schräge Seitenkante der Luke auflegen und mit einem verleimten Teakholzkeil gegen die Scheibe unterstützen. Den kann man bei den Lukenriegeln auch unterbrechen. Das Bauteil muss man nicht mal verschrauben, sondern kann es auf den Alurand der Luke kleben, somit bleibt es reversibel.

13

Freitag, 6. Juli 2018, 20:02

Solche Mopeds hat uns mal der Persenningmacher ins Süll geschraubt, für den Bügel der Kuchenbude.





Zwei Stück davon, da könnte man einen U-Bügel reinstecken.

Aber ob das 80 kg hält :dntknw: oder ob man den doch fest anbolzen müsste?




Danke für die 80 Kilo :-)

@Klaus13: Ja, mein Deck ist extrem stabil aufgebaut. Das dürfte halten. Ich würde eh einen „Kranz“ von unten zum Lastausgleich anbringen.

Solche Klappbügel sind cool, einfach und sicher anzubringen aber irgendwie too much. Bei Nichtgebrauch Stolperfalle.

Ich verfolge das Muffenkonzept. Morgen ist 6h Regatta bei angesagt 10 Knoten aus NW. Das macht idR 14-16 Knoten am See. Das geht grad so. Muss die Schuhe mit Extra Grip einpacken :-)
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

Klaus13

Coque au vin Meister

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14

Freitag, 6. Juli 2018, 20:15

Grundsätzlich finde ich wegnehmbare Bügel "smart" (hach was bin ich uptodate ;) ). Allerdings sagt mir die Lebenserfahrung, dass alles, was zu einem Zeitpunkt x dringend an einem Ort y montiert sein müsste gerade tief unten in z gestaut ist. Mit anderen Worten, wenn der Wind plötzlich mehr wird, ist der Bügel nicht zur Hand. Aber vielleicht bist Du ja organisierter als ich. :D

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

15

Freitag, 6. Juli 2018, 20:23

In dem Fall wäre ich organisierter :-)

Wer biegt V4A Rohr auf Maß???? Antwort: Rohrbiegereien :-)

Aber welche Dimensionen halten die Last dauerhaft? Rohr in Muffe, Durchmesser, Wandstärke. Last ist wohl am „Eck“ der Muffe am destruktivsten.

Sie Einbauteile heißen Rohrsockel oder Rohrhalter versenkt. Sind aber mit gut 60mm Durchmesser oben schon ne optische Zumutung. Nachdenk ........
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peterchen« (6. Juli 2018, 20:38)


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16

Freitag, 6. Juli 2018, 23:33

Dann sollen also diese Henkel Fussrasten quasi immer bei halbwegs Wind montiert sein?
Klingt nach erstklassigen Fussangeln beim Wenden und Halsen...
Sei bloss vorsichtig damit.
Scheint eine gute Gelegenheit für komplizierte Brüche zu sein.

Alternativ zieht man beim Stolpern den Bügel nach oben aus der Muffe und das Gelumpe klappert durch das Cockpit.
Mir wäre die Lösung irgendwie zu wenig ausgereift.

Holger

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