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  • »DanielDümmerSee« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 7. Juli 2018, 07:17

Zu viel Gegenruder am Wind

Hallo zusammen.

Ich brauche mal Eure Hilfe. In der 2. Saison segel ich meinen Jollenkreuzer L17 auf dem Dümmer. Manchmal habe ich Probleme mit der Wende (Boot verhungert). Gestern war es wieder schwierig. Windstärke bis 4 und Wellen mit teilweise Schaumkronen. Reff im Groß und Fock. Am Wind muss ich schon so viel Gegenruder geben, dass kaum noch Weg für die Wende bleibt. Deshalb Wende bis kurz vor dem Moment in dem die Fock back stehen würde... Dann reicht die Fahrt nicht mehr aus und Boot fällt natürlich ab. M.E. liegt es an dem fehlenden Weg für die Pinne/Ruder durch das notwendige starke Gegenruder legen zu Beginn im Amwindkurs. Halbwindkurs war zwar mehr Fahrt und weniger Gegenruder, aber durch größeren Weg der Wende auch wieder nur bis kurz vor Scheitelpunkt. Musste mich dann immer mal wieder in eine Halse retten, was natürlich den Luvgewinn wieder auffrisst.

Vielleicht hat von Euch ja jemand eine Idee?

Gruß
Daniel
Man reist nicht nur um anzukommen, sondern vor allem, um unterwegs zu sein...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DanielDümmerSee« (7. Juli 2018, 08:08)


2

Samstag, 7. Juli 2018, 07:48

Moin Daniel,

trimme dein Boot so, dass es halbwegs ausgeglichen am Ruder liegt und fahr nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen. Wenn das Boot zu luvgierig ist fahr mit einem Schrick in der Großschot und/oder reffe das Groß stärker. Ist es zu leegierig gilt gleiches für dein Vorsegel/Fockschot. Es klingt so als wäre dein Schiff leegierig also wenn möglich Mast etwas nach achtern trimmen, ganz leichter Schrick in der Fockschot und das Groß nicht zu offen fahren.

Grüße

3

Samstag, 7. Juli 2018, 07:52

?( Moin, eine Oder habe ich nicht (die befahre ich ggf demnächst ), aber Deine Beschreibung klingt so, als wäre das Boot sehr leegierig. Normalerweise dreht ein mit Kraengung bei viel Wind gefahrenes Boot allein in den Wind (bzw durch den Schwung gleich durch den Wind ), wenn man die Pinne loslässt.
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit

  • »DanielDümmerSee« ist der Autor dieses Themas

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4

Samstag, 7. Juli 2018, 08:11

Danke für die direkte Rückmeldung. Leegierig ist richtig. Achternstag hatte ich durchgesetzt. Bringt beim Reff im Groß jedoch nicht viel. Groß war auch dicht. Sogar mit Traveller. Weniger hart am Wind geht auch nicht, da dann kein Luvgewinn mehr. Werde mal das mit der Fock mehr fieren versuchen...
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bugi2910

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5

Samstag, 7. Juli 2018, 08:13

Neben dem Mastrimm ist ja auch der Zustand der Segel und die Lage des Schwertes entscheidend.
Der Druckpunkt ist weit achtern. Tritt das Problem nur mit gerefften Segeln auf?
Evtl. hilft das Schwert etwas hochzuziehen.

  • »DanielDümmerSee« ist der Autor dieses Themas

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6

Samstag, 7. Juli 2018, 08:20

Auch ohne Reff im Groß . Schwert etwas hoch werde ich probieren....
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pks

Lotse

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7

Samstag, 7. Juli 2018, 08:29

Schwert etwas hoch werde ich probieren....

Naja, das macht man normalerweise nur raumschots und nicht amwind, oder aufm Dümmer wegen Schiet :O
Gruß aus Mittelfranken
Peter

8

Samstag, 7. Juli 2018, 08:31

Hm. Zunächst mal: Leegierigkeit ist eher unüblich. D.h. Alle Trimmanleitungen für stärkeren Wind (a la frühes Reffen, Traveller nach Lee, flaches Groß, usw.) sind dann erst mal kontraproduktiv. Diese unterstellen grundsätzlich zunehmende Luvgierigkeit und man versucht daher "hinten" Druck wegzunehmen.

Wie sieht das denn im ungerefften Zustand aus? Liegt das Boot dann ausgeglichen auf dem Ruder? Und was passiert bei zunehmender Krängung?

Wenn an dem Boot keine größeren Modifikationen vorgenommen wurden, dann würde ich auf ein falsches Mastfall tippen (Mastspitze zu weit vorne).

VG

Wichtig ist ja die Ursache zu finden. Tipps a la "Schwert hoch" doktoren nur an den Symptomen rum.

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9

Samstag, 7. Juli 2018, 08:50

@Daniel: Nach Deiner Beschreibung reagiert Dein Boot luvgierig. Luvgierigkeit nimmt zu, wenn der Segeldruckpunkt zu weit achter ist und/oder das Boot mit zuviel Krängung gesegelt wird. Also Großsegel reffen (verringert die Segelfläche und verlagert den Segeldruckpunkt nach vorne). Crewgewicht nach achtern, um Lateralschwerpunkt zu verlagern.
Schwert aufholen halte ich für keinen guten Vorschlag. Verringert zwar die Lateralkraft, erhöht aber die Abdrift.
Viele Grüße
Markus

10

Samstag, 7. Juli 2018, 08:59

@Daniel: Nach Deiner Beschreibung reagiert Dein Boot luvgierig. Luvgierigkeit nimmt zu, wenn der Segeldruckpunkt zu weit achter ist und/oder das Boot mit zuviel Krängung gesegelt wird. Also Großsegel reffen (verringert die Segelfläche und verlagert den Segeldruckpunkt nach vorne). Crewgewicht nach achtern, um Lateralschwerpunkt zu verlagern.
Schwert aufholen halte ich für keinen guten Vorschlag. Verringert zwar die Lateralkraft, erhöht aber die Abdrift.

@windwaerts: Bitte lies noch mal in Ruhe den Thread.

@DanielDümmerSee: Das Schwert würde ich unten lassen. Mit wie viel Krängung segelst du denn? Ich meine mit Mast nach achtern trimmen nicht das Achterstag sondern die Mastfußposition.

11

Samstag, 7. Juli 2018, 09:00

@windwaerts:
Nee. Die Beschreibung entspricht eher Leegierigkeit ... und das ist ja auch vom TE bestätigt.

Lass mal das Großfall frei nach unten hängen (wie ein Lot)

a) Befindet sich das Ende vom Fall vor- oder hinter dem Mast
b) wie groß ist der Abstand auf Baumhöhe in etwa

VG

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12

Samstag, 7. Juli 2018, 09:11

@TrampMuc: Wenn man am Wind viel Gegenruder (Leeruder) geben muß bedeutet das, das Boot giert nach luv = luvgierig.

Ansonsten ist es immer wieder spannend, wieviel "Fachwissen" hier versammelt ist.
Viele Grüße
Markus

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13

Samstag, 7. Juli 2018, 09:23

Hey, bitte nicht wieder Streitigkeiten anfangen! Man kann doch alles 'ohne Spitzen' nachfragen... Ich meine wenn ich Pinne am Wind mittschiffs halte, falle ich stark ab., so dass ich Pinne stark nach Lee drücken muss.

Mastaufnahme ist nicht änderbar. Mast steht ziemlich senkrecht . Das messen des Großfalls als Lot werde ich nächste Woche machen können...
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pks

Lotse

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14

Samstag, 7. Juli 2018, 09:24

bevor das hier ausartet :D

@DanielDümmerSee: was musst du tun um das Boot amwind auf Kurs zu halten ?
1. die Pinne an dich/deinen Bauch/nach Luv ziehen
2. die Pinne wegdrücken/nach Lee drücken
Gruß aus Mittelfranken
Peter

15

Samstag, 7. Juli 2018, 09:26

@windwaerts:

Ansonsten ist es immer wieder spannend, wieviel "Fachwissen" hier versammelt ist.


Na, Du hast das "Fachwissen" ja scheinbar gebucht. Aber aufmerksam lesen ist hier im Forum wichtiger, damit man sich austauschen kann:

Der TE schreibt im Eingang:

Am Wind muss ich schon so viel Gegenruder geben, dass kaum noch Weg für die Wende bleibt.


Daraus kann nur folgen, dass sein Boot sehr leegierig ist, so wie die Anderen es ja richtig beschrieben haben.

windwaerts

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16

Samstag, 7. Juli 2018, 09:31

Daraus kann nur folgen, dass sein Boot sehr leegierig ist, so wie die Anderen es ja richtig beschrieben haben.
Dann sollte er das Vorsegel reffen!

Übrigens ist 'Gegenruder' ein Begriff mit Bedeutung.
Viele Grüße
Markus

Marinero

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17

Samstag, 7. Juli 2018, 09:35

Evtl. hilft das Schwert etwas hochzuziehen.

Das Schwert würde ich unten lassen.

dito

Wenn das Schwert nicht senkrecht nach oben geht, und davon gehe ich nicht aus, verschlimmert es die Leegierigkeit.

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18

Samstag, 7. Juli 2018, 09:36

Daraus kann nur folgen, dass sein Boot sehr leegierig ist, so wie die Anderen es ja richtig beschrieben haben.
Dann sollte er das Vorsegel reffen!

Übrigens ist 'Gegenruder' ein Begriff mit Bedeutung.

Sorry für die Unwissenheit.
Du hast begonnen mit 'Anfeindungen', dann höre Du jetzt bitte auch auf damit!
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Till

Lotse

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19

Samstag, 7. Juli 2018, 09:38

Ein Jollenkreuzer wird bei zunehmem Wind leegierig? ?(

Ich tippe auf ein Kommunikationsproblem.

pks

Lotse

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Samstag, 7. Juli 2018, 09:46

Ich meine wenn ich Pinne am Wind mittschiffs halte, falle ich stark ab., so dass ich Pinne stark nach Lee drücken muss.

also ist das Boot leegierig

unter "Gegenruder" verstehe ich allerdings das Ausgleichen einer Luvgierigkeit, zum Ansetzen einer Wende heisst es dann "Ruder legen"
Gruß aus Mittelfranken
Peter

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