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la paloma

Salzbuckel

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41

Dienstag, 2. Oktober 2018, 20:18

Meine Erfahrung mit X-Drive von UK auf dem Vorschiff sind sehr gut und hinten bin ich auch fällig ...
@norbaer: Du hast nur eine durchgehende Latte gewählt. Hat das einen bestimmten Grund?
Ich wäre eher geneigt zwei Durchgehende Latten mir einbauen zu lassen ... aber was nicht muss?
Gruß
Arne

jade

Seebär

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42

Dienstag, 2. Oktober 2018, 20:36

Meine Erfahrung mit X-Drive von UK auf dem Vorschiff sind sehr gut und hinten bin ich auch fällig ...
@norbaer: Du hast nur eine durchgehende Latte gewählt. Hat das einen bestimmten Grund?
Ich wäre eher geneigt zwei Durchgehende Latten mir einbauen zu lassen ... aber was nicht muss?

durchgehende Latten sind gut, aber auch Gewicht (an falscher Stelle) ... ergo? :rolleyes:
wenn nicht jetzt ... wann dann?? :segeln:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jade« (2. Oktober 2018, 21:15)


Spotfin

Salzbuckel

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43

Dienstag, 2. Oktober 2018, 20:55

Die Frage interessiert mich auch. Warum hasst Du die Konfiguration der Latten so gewählt, und nicht z.B. alle durchgehend?

Grüße Frank

StefanL

Kapitän

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44

Dienstag, 2. Oktober 2018, 23:06

Macht man das überhaupt bei Yachtsegeln, also, die Latten profilieren?
Zumindest bei Beilken hat man das 1990 schon gemacht. :)
Bin gespannt ob man das 2018 bei Quantum noch macht...
--
Stefan

45

Dienstag, 2. Oktober 2018, 23:18

Ich hab da als Jollensegler da mal ne Frage.

Muss da so viel Bauch sein? Also grade obere Hälfte sieht für mich nach zu viel Bauch aus.

Kann auch Täuschen bitte kläre mich mal wer auf.
Zwei Pfund Schlick, sind auch ein Kilo Watt.

46

Dienstag, 2. Oktober 2018, 23:34

Moin, eigentlich heisst es doch immer: je flautiger desto mehr Bauch. Und den weiter in die Mitte. Ob das bei den neumodischen Tüchern auch gilt weiss ich alleedings nicht so genau. Und irgendwie sieht das aus als wenn zwischendurch nocj mal nachgetrimmt worden wäre, da kann aber auch die Perspektive täuschen.
Osttief

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Das schönste am Segeln sind die Abende im Hafen...

bratwurst

Proviantmeister

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47

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 02:20

Moin,
im Grunde handwerklich schön gemachte Segel. Ich finde sie aber für ein Boot wie eine J insbesondere oben eine Idee zu voll/das Profil zu tief.
Patres erwähnte auf der ersten Seite, dass man evtl. oben den Prebend des Mastes erhöhen könnte.
der Twist wurde hier auch schon angesprochen, Großschot los und Traveller weiter nach luv... Aber das weißt Du selbst. Bekommst du es denn mit den Achterstag flacher und macht es hinten auf?
Ich hatte vorher Tape Drives, die waren handwerklich toll, aber für meinen Geschmack hatten die auch oben zu viel Tiefe und twisteten nicht optimal, was bei böigem Wind natürlich unruhiger war.
Aber im Grunde schöne Segel
VG Olaf

norbaer

Salzbuckel

  • »norbaer« ist der Autor dieses Themas

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48

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 11:45

Fassen wir mal zusammen:

1. Obere Latte macht zuviel Profil bzw. schliesst das Achterliek zu sehr. (EInfach lösen)
2. Im oberen Bereich zu tiefes Profil. (Fallspannung erhöhen)
3. Im unteren Drittel leichter Gegenbauch. (Achterstagspannung erhöhen und Mast dadurch biegen)

Sind doch schon mal gute Erkenntnisse. :)

Nun zu den Fragen:
Warum keine langen Latten? Ich finde die machen ein Segel unnötig schwer und schlechter Trimmbar. Ob 20 oder 25 kg ist ein großer Unterschied beim Segelgewicht.

Unterliek zu flach!? Finde ich nicht bei dem engen Schotwinkel der Fock. Außerdem ist der scheinbare Wind schon bei 14 kn also gar nicht mehr so wenig.

Beiträge: 1 956

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49

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 13:10

außer auf dem ersten Foto finde ich die Toplatte und das Profil (auf den Fotos in # 2) genau richtig.

Die Fäden wehen aus, der oberste darf bei nich so viel Wind eh mal schlabbern oder umklappen.

Fallspannung.... hm.... das läßt sich ja nicht verallgemeinern. Je nach Welle willst du mal mehr und mal weniger Drehmoment. Würde ich immer situationsabhängig einstellen.

50

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 13:28

Moin,

die ersten beiden Fotos: das Profil sieht oben zu tief aus; ich hatte sogar fast den Eindruck, dass das Achterliek sehr stark zumacht. So sieht unser altes Dacron Groß nach 6 Jahren oben auch aus (s. Foto).
Andererseits: Ihr hattet Leichtwind und wenn der Speed stimmt...? so what.

Dieser Eindruck wird auf den drei nachgereichten Fotos ausgeräumt, das Profil sieht homogener und flacher aus, Twist scheint stimmig. Die Fäden wehen konstant aus, wobei eine Momentaufnahme täuschen kann, denn der obere Faden darf ruhig mal kurz wegklappen.
Ich hätte übrigens die oberen zwei oder bei dem Segel sogar drei Latten durchgehend gewählt, kann aber die Standfestigkeit des Materials nicht beurteilen. Möglicherweise war es nicht nötig, aber das wird man erst in zwei oder drei Jahren wissen.

Sonst sieht es chicco aus für mich.

Gruß
Andreas
»Quallenschubser« hat folgende Datei angehängt:
  • Altes Groß.jpg (329,38 kB - 42 mal heruntergeladen - zuletzt: 27. Oktober 2018, 11:03)

Beiträge: 990

Bootstyp: Albin Express

Heimathafen: Kiel

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51

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 22:40

Ist ewig her, dass ich so ein Material gesegelt bin,
aber wäre es ein Expressen-Groß, hätte ich folgende Kritik:

- Insgesamt zu viel Profil und ein wenig zu weit vorne
So ein tiefes Profil im Topp ist auf einer Express sehr lästig (hatten wir mal).

- Latte 2 und 3 von oben würde ich für den Fahrtenbetrieb mit dem Segelmacher drüber reden, ob man die etwas länger machen kann.
Aber ohne sie voll durchgehend zu machen.
Die enden ja jetzt in dem Bereich, wo alte Segel häufig einen leichten Knick im Profil bekommen.

Da ich aber auch kein Experte bin, kann es ja sein, dass man das jetzt so fährt wie bei dir zu sehen?!
Ich hätte allerdings gedacht, so eine 111 wäre auch eher stark betucht und früh auf Druck.
Insofern hätte ich ähnliche Formen erwartet wie bei der Express.

Die Philosophie bei den Expressen hat nach meinem Eindruck seit Jahren eine leichte Tendenz:
Hatte man früher etwas tiefere Segel, die man bei Wind dann flott flachziehen musste,
scheint jetzt eher ein flacherer Schnitt im Trend zu sein, den man bei Leichtwind dann richtig "fett" trimmt.
Wobei selbst bei Leichtwind ja zumindest das Gross gar nicht so ganz viel Tiefe braucht, finde ich.

Holger

fiete-34

Seebär

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52

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 14:30

Wo ich die "Bauch"- Debatte angestoßen habe: für eine weniger tiefe aber gleichmäßigere Wölbung weiter mittig im Groß spricht die Vermeidung eines "Gegenbauchs" bei sehr hohem Kurs und mehr Wind. Dagegen wirkt ja auch mehr Durchsetzen des Achterstags... Handbreit...! F.

53

Samstag, 6. Oktober 2018, 02:54

Nochmal: Mehr Prebend und Twist , Profiltiefenverteilung und weniger Wölbung kommen von alleine. Mit der Fallspannung geht da gar nix...

Xtefan

Offizier

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Heimathafen: Kiel

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54

Freitag, 26. Oktober 2018, 12:49

Bei 6 kn Wind Toplatte zu steif? Aber willste wohl kaum ständig wechseln beim Cruisen.
Frage wäre für mich eher ob sich das Profil auf Wunsch flach trimmen lässt.

Frage: was wiegt das Segel eigentlich?
VG
Stefan

norbaer

Salzbuckel

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55

Freitag, 26. Oktober 2018, 14:34

Bei 6 kn Wind Toplatte zu steif? Aber willste wohl kaum ständig wechseln beim Cruisen.
Frage wäre für mich eher ob sich das Profil auf Wunsch flach trimmen lässt.

Frage: was wiegt das Segel eigentlich?
VG
Stefan


Die Spannung der Topplatte habe ich schon beim letzten Segeln gelöst.
Wie flach ich das Profil bekomme, sehe ich beim ersten mal bei kräftigerem Wind. Vielleicht nächste Woche Samstag bei der nächsten Regatta!?

Das X Drive Segel mit einer Seite Taffeta ist im Vergleich zu einem 3Di Segel "sauschwer". Wie schwer nun Sauschwer in kg bedeutet muss ich auf einer Waage noch mal checken.

@Patrese: Nun meine Erfahrung zeigen, dass die Fallspanung eines der wichtigten Trimminstrumente für die Profiltiefe und Profilform (Camber) ist.

Xtefan

Offizier

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Heimathafen: Kiel

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56

Freitag, 26. Oktober 2018, 14:59

@norbaer:
danke, "sauschwer" ist genau genug.
Gruß, Stefan

Beiträge: 990

Bootstyp: Albin Express

Heimathafen: Kiel

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57

Freitag, 26. Oktober 2018, 15:57

Interressant Norbaer - wir machen eher immer weniger per Fallspannung / Cunningham.
Eigentlich holen wir nur noch etwas die Falten in Querrichtung heraus.
Aber aktiv das Profil nach vorne zwingen oder so, machen wir kaum noch.

Ich bin mittlerweile Fan davon, das Segel so ein bisschen leger in der Form zu lassen,
wie es der Segelmacher entworfen hat.
Aber wir sind ja auch keine richtig schnelle Express... :D

Bei uns sind Mastkurve und Riggspannung die Haupteinstellungen für das Profil.

Holger

58

Freitag, 26. Oktober 2018, 16:17

Ihr seid genau richtig schnell, damit es hübsch spannend bleibt :D

Ich kenne Norberts Rigg nicht, aber bei unserem 9/10 Rigg wenden wir Achterstag und Fallspannung gleichermaßen an.
Die Fallspannung hat schon einen deutlich sichtbaren Einfluss auf das Profil.
Ich muss auch dazu sagen (s. auch das Foto): KV-bedingt Dacron-Gewebe, das reagiert sehr stark auf die Fallspannung.
Aber das hat die Express ja auch.
Wobei bei der 7/8-geriggten Express die Mastbiegung wirklich sehr stark trimmbar ist. Das ist bei uns schon weniger. Und mit einer Hochtakelung ginge auf diesem Weg zB nicht viel.
Wie steif Norberts Gestänge ist, keine Ahnung.

Gruß
Andreas

59

Freitag, 26. Oktober 2018, 16:30

Fallspannung ist immer nur die "Verkaufsmethode" der Segelmacher wenn der Kunde meint die Profiltiefe müsse weiter woanders hin...
Sieht immer schön aus wenn man das Vorliek überdehnt, aber wenn du wie in deinem Fall das Problem hast das die Profiltiefe von unten nach Oben inhomogen ist mußt du leider die Kröte schlucken und an deinen Wanten drehen...

Prebend ist nichts was gottgegeben eine gewisse Größe hat, sondern wird nunmal IMMER auf EIN Großsegel passen.
Aber was weiß ich dummer Tropf schon ....

Beiträge: 990

Bootstyp: Albin Express

Heimathafen: Kiel

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60

Freitag, 26. Oktober 2018, 16:58

Ihr seid genau richtig schnell, damit es hübsch spannend bleibt :D

Ich kenne Norberts Rigg nicht, aber bei unserem 9/10 Rigg wenden wir Achterstag und Fallspannung gleichermaßen an.
Die Fallspannung hat schon einen deutlich sichtbaren Einfluss auf das Profil.
Ich muss auch dazu sagen (s. auch das Foto): KV-bedingt Dacron-Gewebe, das reagiert sehr stark auf die Fallspannung.
Aber das hat die Express ja auch.
Wobei bei der 7/8-geriggten Express die Mastbiegung wirklich sehr stark trimmbar ist. Das ist bei uns schon weniger. Und mit einer Hochtakelung ginge auf diesem Weg zB nicht viel.
Wie steif Norberts Gestänge ist, keine Ahnung.

Gruß
Andreas


Erinner mich nich an den Streicher - ich krich schon wieder Puls... :D
Aber hast schon Recht. Ist immer schön spannend.

Gerade weil wir Dacron fahren und selbst da wenig mit der Spannung direkt am Tuch machen,
hätte ich gedacht, dass das bei Segeln wie Norbaers eher weniger Sinn macht.
Die müssten doch eher weniger / schlechter auf so etwas reagieren, oder?

Holger

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