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Beiträge: 77

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21

Dienstag, 6. November 2018, 17:27

Viel Erfolg

Am besten probierts du dieses Buch zu bekommen, da steht wirklich alles drin wie es geht, das hat mir schon wirklich viel geholfen.

Palstek Fit für Refit

22

Dienstag, 6. November 2018, 19:48

Mal noch eine Anmerkung zum Thema „Lohnt sich das denn?“. Wenn man Fremdarbeit in Anspruch nimmt, oder für seine eigene Arbeitszeit entsprechende Stundensätze annimmt, mit Sicherheit nicht.
Wenn man aber nur die Materialkosten nimmt, wird da nicht so viel zusammenkommen. Ein, zwei Kilo Harz, ein paar GFK-Matten eine Schaumplatte Schleifmittel und evtl. Lack, bzw etwas Deckenverkleidung (welche ja sowieso neu muss). Da kommt man allein für diese Reparatur wohl auf einen niedrigeren 3-stelligen Betrag. Wenn das die einzige große Baustelle ist, kein wirtschaftliches Desaster, die Frage ist was sonst noch dazu kommt.
Und ich würde versuchen von unten zu arbeiten, obwohl das laminieren da mühsamer ist. Denn wenn ich von oben arbeite muss das Deck zumindest zum Teil geschliffen und neu lackiert werden. Unter Deck verschwindet das alles unter einem aufgeklebten Stück Deckenverkleidung von Gisatex und fertig.
(Tipp: Wenn die Decksform so einfach ist wie sie auf den Bildern aussieht, dann macht man sich positiv-Schablonen, welche mit Abreisfolie umwickelt werden, und von unten mit einem Stempel gegen die Laminierstelle gedrückt werden. Dann fällt nichts runter und auch das Tropfen wird reduziert.)
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

Rübezahl

Salzbuckel

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23

Mittwoch, 7. November 2018, 08:20

Moin,
hier habe ich mal beschrieben und bebildert, wie ich das damals gemacht habe:

Decksanierung - Mast hat das Deck eingedrückt - jetzt ist es fertig !

Und das ist bis heute bombenfest. Das Schiff hat unter dem neuen Eigner dieses Jahr eine 3 Monatstour um die Ostsee gemacht.

Schau dir das mal an. Da ist alles beschrieben. Natürlich nur die Decksarbeiten. Die Innenarbeiten mit dem Schott etc. kommen natürlich noch dazu …

VG
Ralf
Der Bremer Ostseeveteran
Ralf

Wenn oben mehr Wind weht als unten, warum segelt mein Schiff oben nicht schneller ?( 8o

la paloma

Salzbuckel

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24

Mittwoch, 7. November 2018, 10:32

.... das hält bis heute siehe

Refit Mastfuß - Teil 1

Teil 1+2

Viel Erfolg beim Refit
Gruß
Arne

25

Donnerstag, 8. November 2018, 12:34

Moin zusammen,
Danke für eure Unterstützung und euer Mitdenken!
Weil es mir keine Ruhe gelassen hat, habe ich gerade das Schott vorsichtshalber wieder an seinen angestammten Platz verfrachtet. Ehrlich gesagt: Das schwierigste war, das sperrige Ding aus dem Heizungskeller über die enge Treppe ins Freie zu kriegen. Das Einbauen in den Übergang zur Vorkoje war dann ne Sache von zwei Minuten - Gott sei's gelobt! Das Ding steht tatsächlich mehr oder weniger frei tragend Die einzige feste Verbindung der gesamten Konstruktion mit vier durchgängigen Schrauben zum Mastfuß auf dem Dach war das schmale Querbrettchen in der Mitte. Das wiederum war mit zwei Schrauben auf dem Schott festgeschraubt. Auf der Frontseite links und rechts sieht man noch ganz gut, wo die beiden Schränke angebracht waren. Die beiden Risse im unteren GFK liegen übrigens jeweils ca. 10 cm neben dem Querholz, hat also eher nix mit dem Ausbau des Schotts zu tun.
Ich lass das Teil jetzt mal an Ort und Stelle, bis ich endgültig entschieden habe, wie genau ich vorgehe. Es gibt gute Gründe und auch hervorragende Beispiele sowohl für die Version des Refit von oben als auch für die von unten. ich bin noch sehr unentschlossen...
@la paloma: Danke für den Hinweis auf das Palstekbuch. Es ist nicht mehr lieferbar, wird aber zu antiquarischen Mondpreisen gehandelt :( Gibt es noch andere Empfehlungen?
@steggano: Das mit den Positivschablonen muss ich mir nochmal genauer erklären lassen. Das überfordert mich ein bisschen ?(


Beste Grüße
Thomas
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la paloma

Salzbuckel

Beiträge: 7 948

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Heimathafen: Sonderborg

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26

Donnerstag, 8. November 2018, 21:34

... der Tipp mit dem Palstekbuch ist nicht von mir ...
Gruß
Arne

27

Donnerstag, 8. November 2018, 22:18

Sorry, dann geht der Dank an foxausrehns :) und dir la paloma, für den link.

28

Donnerstag, 8. November 2018, 22:21

Ob nun positiv oder negativ, :D gemeint ist folgendes.
Auf den Fotos sieht es so aus als wäre das Deck mehr oder weniger eine einfache, sich etwas verjüngende, konkav gewölbte Fläche. Davon kann man mit einer biegsamen Sperrholzplatte eine Schablone produzieren. Dazu fertigt man sich mit Hilfe einer Schmiege in 10 -20 cm Abstand ein paar zur Wölbung passende Holzspanten an und nagelt die Platte dann darauf fest. Diese Konstruktion kann man dann beim Laminieren passend unter das Deck pressen.
Bei der Renovierung geht man dann so vor, dass man von unten an der Schadstelle eine großzügig bemessene Fläche mit einer Flex oder einem Vibrationsmesser (macht weniger Dreck) ausschneidet, das verfaulte Holz beseitigt und eine passende Schaumplatte anfertigt. Diese wird dann zuerst mit Hilfe von Epoxidharz unter die Außenschale geklebt. (Mit Stempeln fixieren und so aushärten lassen). Danach wird mit die, genau wie das Deck, vorher geschäftete alte Gfk-Platte mit Epoxy-Spachtel auf dem Schaum platziert und die Schäftungsstelle mit mehreren Lagen Glas-Matten wieder aufgefüllt. Dabei kommt die Schablone zum Einsatz, welche dafür sorgt, dass beim Aushärten die Platte und die Matten schön bündig am Platz bleiben, und sich keine Hohlräume bilden.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

29

Freitag, 9. November 2018, 08:12

Moin,
du kannst auch um Platz zu schaffen GFK Stringer anstatt des Schotts einbauen. Oder eben ein neues Schott schnitzen was mehr Raum vermittelt...

https://www.vonderlinden.de/her/22/Prisma-Beams/

Du musst bei den Temperaturen schauen das du das Epoxy noch verarbeiten kannst ;). Ich hatte damals das verwendet... https://shop.hp-textiles.com/shop/de/meh…z-hp-e25kl.html.
Die haben auch ein nettes Buch https://www.hp-textiles.com/arbeitsanlei…im_Bootsbau.pdf

Neben dem Material was verarbeitet wird kommen eventuell noch Kosten für Maske, Schleifpapier (nicht aus dem Baumarkt, ruhig das sehr teure vom Fachhandel), Werkzeuge, Handschuhe, Messbecher und... hinzu. Das wird gerne Unterschlagen... Es gibt verschiedene Tricks die hier ja auch schon angesprochen wurden um die Lagen auf zu bauen, da muss man sich mal einlesen. Das ist nicht so Trivial wie immer getan wird, leicht und strukturell gut bauen ist ne Kunst. Aber hier tun es auch die basics... Aber lies dich mal ein wie das mit dem Faserverbund so funktioniert! (von der Linden hat auch gute Videos mit der Yacht gemacht)

Wichtig ist die sehr sehr gute Vorbereitung bei dem Faserverbund arbeiten, das darf ruhig 3/4 der Arbeitszeit einnehmen. Lohnen tut sich das natürlich nicht, aber man bekommt ne andere Beziehung zu seinem Boot :D... ich habe an so etwas eine menge Spaß, und das was man sich da aneignet an Fähigkeiten kann einem keiner mehr nehmen!

Etap 20 Cockpit Refit

grüße Malte

Squirrel

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30

Freitag, 9. November 2018, 09:10

Danke für den Hinweis auf das Palstekbuch. Es ist nicht mehr lieferbar, wird aber zu antiquarischen Mondpreisen gehandelt Gibt es noch andere Empfehlungen?


Für die GFK-Arbeiten ist auch sehr gut: "Hugo de Plessis - Fibreglass Boats". Dafür musst Du aber einigermaßen Englisch können oder nach einer ebenfalls vergriffenen deutschen Ausgabe unter dem Titel "Kunststoffyachten" suchen. Die Preise dafür sind dann allerdings ähnlich sportlich wie für das Palstekbuch.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

31

Freitag, 16. November 2018, 17:06

war heute wieder mal am Boot und hab die Fenster ausgebaut. Eines ist leider kaputtgegangen (Schraube übersehen). Sie waren offensichtlich mit Silikon eingeklebt und mit Spaxschrauben am Gfk befestigt. Zusätzlich gab es noch durchgängige Schrauben von außen nach innen, mit denen die Abdeckleisten in der Kajüte gehalten wurden.
Ich vermute, das ganze Konstrukt dürfte zu einem guten Teil mit verantwortlich für die Waschküchenatmosphäre im Innern gewesen sein. Zumindest waren die Leisten ziemlich mitgenommen, manche sind richtig gehend zerbröselt (siehe Fotos). Habe die Fenster jetzt mit Plastikfolie provisorisch zugeklebt und warte darauf, dass ich das Boot über den Winter trocken in die Scheune eines Nachbarn stellen kann. Dann werden wir weiter sehen.
Handbreit...
Thomas
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