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Windstärken

Windstärkentabelle

41

Samstag, 9. Februar 2019, 16:30

Die Decke ist offen

Auch wenn's heute nicht viel wärmer geworden ist - geschwitzt habe ich trotzdem.
Habe das Deck ca 35 cm breit quer aufgeschnitten, ca jeweils 5 cm links und rechts mehr als das Holz vermutlich breit war.
Wie erwartet war das Holz tropfnass und weitestgehend zersetzt, Die Risse im unteren Gfk liefen größtenteils direkt an der Stoßkante Holz/Schaum. Der Schaum scheint trocken, denn genau hier hatte die Werft wahrlich nicht am Harz gespart....
Deshalb ging auch das Abheben des Deckels leider nicht ganz ohne weiter Bruchstücke ab.
Am Ende den Torf in Eimer und entsorgt - Feierabend für heute.
Für mich stellt sich jetzt die Frage: Macht es Sinn, den doch ziemlich lädierten Deckel zu restaurieren, um ihn später wiederzuverwenden? Ich vermute, es ist einfacher, die Schnitte im Deck nochmal zu begradigen und einen komplett neuen Deckel in passender Größe "an Land" zu basteln und dann aufzukleben? Oder ist es gar einfacher, die Lagen über Kopf aufzubringen?

Ich freue mich auf eure Gedanken und wünsche ein schönes Wochenende

Thomas
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42

Samstag, 9. Februar 2019, 16:54

Also wenn der "Deckel " zerstört ist kann man auch neu laminieren. Schau die mal dieses Videa an. Da wird über Kopf laminiert:
https://www.youtube.com/watch?v=z0SH5drQsGY

Gruß Odysseus

43

Samstag, 9. Februar 2019, 17:44

Sandwich entfernen bis zu dem Punkt wo keine Feuchte mehr ist. trocknen, Sandwich mit Schaum Balsa- oder Sperrholz von unten mit abgedicktem Harz einkleben. Glattschleifen, Mit 2-3 Lagen Matte überlaminieren und dabei rundum einschäften 12-20× Laminatdicke. Schleifen streichen fertig. Tropft und macht nicht viel Spass, ist aber mit Polyesterharz billig und einfach. Epoxy kannst du nehmen aber sehe ich nicht als notwendig und bei unter 12 Grad auch nicht so toll zu verarbeiten.

44

Freitag, 22. März 2019, 19:48

Es ging weiter

Das schöne Wetter musste genutzt werden: Es ging weiter an meiner Greyhound. Als Greenhorn macht man manche Arbeiten zwar zwei oder dreimal, aber immerhin, es geht voran.
Nachdem ich schon vor ein, zwei Wochen die Dachhaube montiert haben (wegen des gebogenen Decks musste ich einen Sockel anpassen, um die nichtgebogene Haube aufsetzen zu können), hab ich mich heute mit Hilfe eines Freundes an den Einbau der Coosa-Platte gewagt. Es ging besser als gedacht. Das Material ist zwar in der Tat nicht ganz billlig, lässt sich aber gut bearbeiten und ist recht leicht. Zwei, dreimal probiert und nachgebessert, dann hat sie in die offene Baustelle gepasst. Die Dosierung Harz/Härter war mit dem Westsystem ebenfalls recht problemlos.
Schon im Vorfeld habe ich mit der ehemaligen Rückwand eines Schrankes (sehr flexibel), verschiedenen Restposten Brettern und alten Styropor-Platten eine Vorrichtung gebaut, mit der wir die Coosa passend zur Dachwölbung anpressen können. Das ganze Konstrukt haben wir mit Hilfe von 5 Wagenhebern zum Trocknen fixiert. Morgen werden wir die Gewebelagen aufbringen und das Ganze wieder zulaminieren (wenn die Coosa-Platte denn hält, man weiß ja nie....).
Und weil das so gut funktioniert hat, haben wir auch gleich noch ein neues Fenster eingebaut - mit Fako Dichtband als Dichtmittel. Die Löcher für die Schrauben im Plexiglas vorgebohrt - um dann festzustellen, dass ein Loch haarscharf die Kante des Fensterrahmenlaminats verpasst hat. Blöd gelaufen. Gibt es Ideen, womit man das Loch evtl. abdichten könnte? Das mit dem Fakoband sieht auch noch nicht so dollle aus, werd ich wohl nochmal neu machen müssen.
Wenn morgen das Laminieren vorbei ist und klappt, dann geht es aufwärts, denn dann wird nicht mehr abgerissen, sondern aufgebaut.
Euch allen viel Vorfreude auf die nahende Segelsaison und ein schönes Wochenende!
Gruß
Thomas
»lid2musik« hat folgende Dateien angehängt:

45

Sonntag, 31. März 2019, 16:27

Vielleicht wirds ja doch was...

Ich hab zeitweise dran gezweifelt, aber mittlerweile könnte man meinen, es wird ja doch was mit meiner Greyhound.
Nach den erfolgreichen Laminierarbeiten (Die verschiedenen Lagen trocken zurecht geschnitten, einzeln auf ein altes Papprohr aufgewickelt und dann zu zweit mit Rolle und Spachtel auf das mit Epoxidharz getränkte Coosamaterial gedrückt, kräftig mit Harz getränkt und jeweils dann entlüftet), und Schleifen Schleifen der Decke gings ans Großreinemachen. Und siehe da unter dem doch recht dicken Dreck kam eine mit grauer Farbe glänzend gestrichene und ganz glatte Oberfläche zu Tage, von der sogar die beste aller Ehefrauen sagte: Das kannste so lassen. Seh ich genauso:-)
Also gings an den Deckenanstrich, auf Empfehlung von VDL mit Epifanes Multiprimer ("Die Delyah ist nur damit gestrichen") Die erste Schicht ist noch etwas fleckig, ich denke aber, eine zweite Schicht und alles ist Paletti...
Dann geht's ans Wiederaufbauen. Als erstes das jetzt frisch mit glänzend Weiß gestrichene Schott, der Querträger mit dunklem Team abgesetzt. Das Material steht schon einbaufertig in der Garage. Dann werde ich entscheiden, ob ich den Fußboden des "Wohnzimmers" noch neue streiche oder vorerst lasse, wie er ist. Ich denke, es wird letzteres. Dann noch auf Deck das Schiebeluk die verschiedenen Beschläge und den neuen Sockel für den Mastfuß - und dann kann die Saison möglicherweise schon fast beginnen - wenn sich nicht noch andere Baustellen auftun....

Gruß an alle

Thomas
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Kokopelli

Kap Hornier

Beiträge: 9 867

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

Im Marktplatz: 2

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46

Sonntag, 31. März 2019, 19:17

die beste aller Ehefrauen sagte: Das kannste so lassen.
Eine bessere Bewertung gibt's nicht! :D
Denken ist wie googeln - nur krasser!

47

Sonntag, 31. März 2019, 20:21

Jou!

48

Sonntag, 31. März 2019, 21:30

Glückwunsch!
Deinen Stundenlohn darfst Du vermutlich nicht ausrechnen, aber jedesmal, wenn Du segeln gehst, siehst Du die Reparatur und kannst Dir innerlich auf die Schulter klopfen: "Das habe ich gemacht". Und das Gefühl ist im Prinzip unbezahlbar...
Schöne Grüße,
Roman
A ship in a harbour is safe, but that is not what ships are built for !

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