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Spook

Leichtmatrosin

  • »Spook« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 8. November 2018, 07:32

Wiederherstellung einer Toilette

Moin Moin,

Hätte da vielleicht ein Schiffchen aber aber aber

Die Vorbesitzer haben die Seetoilette ausgebaut und alles von außen verschlossen.

Kann man so was wieder rückbauen? Und wenn mit welchen Kosten sind zu rechnen? Hätte ja lieber ein Seeklo als ein Porta Potti.

Wendet man sich da an eine Werft? Schiff dümpelt derzeit in Eckernförde, schön wäre also auch ggfs. ein Tipp für eine gut Werstatt/Werft dazwischen.
Mit sonnigen Grüßen von der Insel Sylt

Spook & Anhang

Henning

Salzbuckel

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2

Donnerstag, 8. November 2018, 07:45

Moin!
Seeventile / Borddurchlässe komplett entfernt und Löcher mit GFK zugemacht? Wäre dann kein Problem. Einfach neue Löcher bohren, evtl. Holzplatte zur Verstärkung von innen gegensetzen, Fundament für Toilette bauen, ...
Wenn du das in der Werft machen lässt, kommt da allerdings ein nettes Sümmchen zusammen. Porta Potti kommt wirklich nicht in Frage? Wenn das Boot mobil ist, wüsste ich einen kleinen aber guten Reparaturbetrieb in Husum.
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

zooom

Salzbuckel

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3

Donnerstag, 8. November 2018, 07:47

Das kommt natürlich darauf an, wie von außen verschlossen wurde, wenn der ursprüngliche Durchbruck nicht mit Schäftung und mehreren Lagen Laminat verschlossen wurde, läßt er sich mit einem Lochbohrer wieder herstellen. Ränder mir Epoxi versiegeln, Kunststoffdurchlass rein und fertig ist die Laube.
Außer Chemie WC gibt es auch noch Trenntoiletten, die durchaus eine Alternative sind zur Seewassertoilette sein können, Du mußt oder solltest ja auch noch einen Fäkalientank vorsehen.
Gruß Thomas



Passionierter Segelsommerverbastler

gdb

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4

Donnerstag, 8. November 2018, 07:57

Zitat

... wenn der ursprüngliche Durchbruck nicht mit Schäftung und mehreren Lagen Laminat verschlossen wurde,...


Wo liegt in diesem Falle das Problem?

lg
Gerhard

zooom

Salzbuckel

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5

Donnerstag, 8. November 2018, 08:07

Es gibt Rümpfe, in denen die Durchbrüche schon beim Laminieren mit einbezogen worden sind, z.B. versenkte Außenkanten, damit der Durchlaß bündig wird.
Aber wahrscheinlich wird so ein oder zwei 30er bis 40er Loch, die Rumpfstruktur nicht nachhaltig schwächen.
Gruß Thomas



Passionierter Segelsommerverbastler

Winterfalke

Salzbuckel

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6

Donnerstag, 8. November 2018, 08:28

Kann man so was wieder rückbauen?

Das kann man immer. ;)
Es ist zwar davon auszugehen, dass man die Durchlässe (hoffentlich) sehr zuverlässig verschlossen hat, aber solange das mit einem bearbeitbarem Material geschehen ist, reichen sicher durchschnittliche handwerkliche Fähigkeiten aus.

Du mußt oder solltest ja auch noch einen Fäkalientank vorsehen.

War der dann nicht vorher auch schon mal da?
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

7

Donnerstag, 8. November 2018, 08:34

War der dann nicht vorher auch schon mal da?


kann man nicht vorrausetzen, kommt ja auf Alter des Schiffes und Größe an.

Gruß Odysseus

8

Donnerstag, 8. November 2018, 08:52

Das kann man bestimmt. Ich kann einen guten und günstigen Yacht-schrauber empfehlen, der auch in Eckernförde arbeiten kann. Ist eine Art mobile Rundumwerkstatt aus dem Angeliter Raum.
Wenn du möchtest, gebe ich dir die Daten.
Würdest du den Bootstyp verraten?
Dansk sejlunion

grauwal

Admiral

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9

Donnerstag, 8. November 2018, 09:11

……………. Und wenn mit welchen Kosten sind zu rechnen? Hätte ja lieber ein Seeklo als ein Porta Potti.

..…....


Wie oben bereits beschrieben, ist der Einbau eines Seeklos kein Hexenwerk.

Falls das Boot kürzer als 10,5m, schmaler als 2,85m oder vor 1985 gebaut wurde muss nicht mal ein Fäkalientank eingebaut werden, gilt für D.

Bleibt die Frage, sind Fäkalien aus kleinen Booten weniger bedenklich als die aus großen oder neuen? Aus dieser Sicht ist das Portapotti gar nicht so unpraktisch.
Wenn Du das Klo zurückbaust ist es auch kein Problem einen Tank zu montieren. Falls der über der Wasserlinie liegt braucht man außer einem Hahn auch keine teuren, anfälligen weiteren Bauteile.
Der Tank, überall da benutzt wo eine Konzentration von Abwasser entstehen kann, ist auch ohne Absaugung ein guter Kompromiss. Die Fäkalien, die bei ein paar Yachties anfallen und im offenen Wasser verklappt werden, entsprechen zwar nicht der reinen Lehre, sind ökologisch aber unbedenklich.

Benutzt man im Normalfall die Hafeneinrichtungen*, ist die Benutzung des Tanks oder des Portapottis eine brauchbare Lösung.
Über den Daumen: Klo 130€, Tank 80€, Hähne, Kleinkram und Leitungen 200€. Die Kosten halten sich im Rahmen.

*Wer Angst vor Keimen hat, sollte bedenken, dass eine Computertastatur oder erst recht ein Spültuch in viel höherem Maß kontaminiert sind.

Die Bilder im Anhang zeigen die Lösung auf unserem Kleinkreuzer vor ca. 25 Jahren.

Gruß Franz
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Winterfalke

Salzbuckel

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10

Donnerstag, 8. November 2018, 09:23

Bleibt die Frage, sind Fäkalien aus kleinen Booten weniger bedenklich als die aus großen oder neuen?

Kommt drauf an, was es zu essen gab... :huh:
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

11

Donnerstag, 8. November 2018, 09:49

Wenn schon ein F-Tank eingebaut, sollte eine Absaugung eingeplant werden. Ist auch Vorschrift.

Gruß Odysseus

Henning

Salzbuckel

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12

Donnerstag, 8. November 2018, 10:20

Ein Decksdurchbruch mehr, der undicht werden kann.
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grauwal

Admiral

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13

Donnerstag, 8. November 2018, 10:20

Wenn schon ein F-Tank eingebaut, sollte eine Absaugung eingeplant werden. Ist auch Vorschrift.

Gruß Odysseus


Vorschrift ist nicht mal der Tank an sich.
Die Einplanung einer Absaugung ist auch nicht schwierig, siehe angehangenes Schema (Aus dem Archiv, nicht mehr aktuell).

Anstelle der Paragraphenreiterei sollte Funktionalität im Vordergrund stehen. Darum haben wir schon vor ca. 25 Jahren zur Belustigung unserer Stegnachbarn einen Tank eingebaut. Ankerplatz und Hafen blieben auch bei Benutzung des Klos unbelastet. Mit den stark verdünnten Fäkalien im offenen Wasser wird die Biologie in wenigen Stunden fertig.

Gruß Franz
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pks

Lotse

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14

Donnerstag, 8. November 2018, 10:23

Darum haben wir schon vor ca. 25 Jahren zur Belustigung unserer Stegnachbarn einen Tank eingebaut. Ankerplatz und Hafen blieben auch bei Benutzung des Klos unbelastet.

Dann sind wir schon zu zweit
Gruß aus Mittelfranken
Peter

Spaßbremse

Offizier

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15

Donnerstag, 8. November 2018, 10:44

Wenn ich das Thema angehen würde, würde ich auch eine Absaugung vorsehen. Es ist nämlich nicht in Stein gemeißelt, dass man auf ewig einfach einleiten darf; das kann sich auch mal ändern.
Und der Decksdurchbruch als Undichtigkeitsquelle? Na ja.
Gruß, Norman

Winterfalke

Salzbuckel

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16

Donnerstag, 8. November 2018, 10:46

Decksdurchbruch als Undichtigkeitsquelle

Da würde ich mir eher Gedanken machen, ob die verschlossenen ehemaligen Durchbrüche nicht eine Undichtigkeitsquelle sein oder werden könnten.
Mario Falko

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:segeln:

Henning

Salzbuckel

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17

Donnerstag, 8. November 2018, 10:49

Decksdurchbruch als Undichtigkeitsquelle

Da würde ich mir eher Gedanken machen, ob die verschlossenen ehemaligen Durchbrüche nicht eine Undichtigkeitsquelle sein oder werden könnten.

Da gibt es ja nur 2 Möglichkeiten:
Durchlässe demontiert, Loch im Rumpf verschlossen: Wenn fachgerecht gemacht, ist der Rumpf genauso dicht wie an jeder anderen Stelle.
Durchlässe nur mit Blindstopfen verschlossen: Identische Undichtigkeitsquelle wie jeder andere Borddurchlass im Unterwasserschiff.
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18

Donnerstag, 8. November 2018, 10:51

Wir haben bei unserem jetzigen Boot vor mehreren Jahren die Toilettendurchlässe
extra zulaminieren lassen.
Keine Löcher im Rumpf heißt besser schlafen!!
Der bekannte englische Katamarandesigner Richard Woods
http://www.sailingcatamarans.com/

hat auf seinem eigenen Boot eine Komposttoilette aus den besagten Gründen.
Wir hängen schon seit Jahren in unsere Toilettenschüssel geruchsimprägnierte
Plastikbeutel und stülpen diese über die Toilettenbrille, legen zwei Lagen Küchenpapier rein und füllen darüber eine Schicht
von ca. 2cm gutes!! Katzenstreu.
Zuknoten und ab in den Ankerkasten.
Im nächsten Hafen wird entsorgt.
Nebeneffekt, die Toilette ist immer total sauber!
Liegen wir länger vor Anker wird in die Toilette eine passende Plastikschüssel eingehangen
ein Blatt Küchenpapier rein und danach geht das 'Geschäft' über Bord und die Schüssel wird etwas
ausgespült.
Alles kein großer Aufwand!! Und sehr kostengünstig.
Porta Potti war uns zu ekelig; immer diese schwappende Fekaliensuppe rumzuschippern und dann erst das Entsorgen! Nein danke.

Lustiges nebenbei:
Wenn ich in Südholland, Drimmelen, wo ich gut vier Jahre lag, am Wochenende mit einer
Tüte Katzenstreu auftauchte, dachten die holländischen Stegnachbarn ich hätte meine Katze
die ganze Woche über alleine auf dem Boot gelassen - bis meine Stegnachbarin sie dann
aufklärte.
Großes Amüsement!

zooom

Salzbuckel

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19

Donnerstag, 8. November 2018, 11:02

Sicher ist jedenfalls, außer den Migrationsdiskussionen hat kaum ein Thema so viel und schnell Zuspruch, wie das Toilettenthema, ich ziehe da jetzt keine Parallelen, ich habe nur beobachtet. :D
Gruß Thomas



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20

Donnerstag, 8. November 2018, 11:02

Also, das Boot wäre eine über 40 Jahre alte Hurley 22....und es wäre nur ein Notfall-Piescher-Klo
Mit sonnigen Grüßen von der Insel Sylt

Spook & Anhang

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