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21

Dienstag, 15. Januar 2019, 00:36

OK, zurück zu Deinem Laster.

Oder willst Du jetzt was zur 30er hören, nach dem Motto, ich kauf mir zuerst einen LKW und dann das größte Boot, das darauf passt? :)

beduine

Offizier

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22

Dienstag, 15. Januar 2019, 10:40

Wenn die Lenkung nach dem Abschmieren immer noch schwergängig ist , sind die Achsschenkel/ Druckring eingelaufen.

Henning

Salzbuckel

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23

Mittwoch, 16. Januar 2019, 12:27

Oder man ist von den ganzen modernen Servolenkungen einfach etwas verwöhnt!:D
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

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24

Mittwoch, 16. Januar 2019, 23:56

Wenn die Lenkung nach dem Abschmieren immer noch schwergängig ist , sind die Achsschenkel/ Druckring eingelaufen.


Die Lenkung hat etwas viel Spiel, von schwergängig war keine Rede, geht ansonsten ganz ok.

Henning

Salzbuckel

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25

Donnerstag, 17. Januar 2019, 07:43

Das Spiel lässt sich in der Regel am Lenkgetriebe einstellen. Vorher noch überprüfen, ob irgendwelche Teile der Lenkung ausgeschlagen sind.
Versteckt den Rum! :sparrow:


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26

Mittwoch, 10. April 2019, 21:23

Hallo zusammen,

ich brauche mal ein paar Ideen bzw. Anregungen.

Das Ende vom Winterlager naht und ich überlege statt des anpassen für ein Segelboot und refiten des LKWS an einen Ersatz der dann auch für andere Boote bis ca 5 to gehen würde:
ist bis 12 to mit dem alten 3er zu fahren, Nachteil: die Zugmaschiene ist ein 4 Zylinder mit ca 85 PS
Schaut selbst:
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Henning

Salzbuckel

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27

Mittwoch, 10. April 2019, 21:51

Ist halt die Frage, was für Strecken du damit befahren willst. Stelle mir gerade dein Gespann auf einer Autobahn bei LKW-Überholverbot vor, da findest du ganz schnell ganz viele neue Freunde. :D
Vorteil ist, dass du die Sattelzugmaschine auch im Alltag bewegen könntest, da würde ich mir noch eine Pritsche für bauen. Bei deinem Bootstransporter mit 1-2 Fahrten im Jahr sind Standschäden vorprogrammiert.

EDIT:
Ach verdammt, ich würde den Sattelzug nehmen! Ist einfach das hübschere Modell und ich habe früher zuviel "Auf Achse" gesehen! :D
:thumb:
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28

Mittwoch, 10. April 2019, 22:45

Ist ne coole Sache, mit der Zugmaschine würde ich Sonntags zum Brötchen holen fahren:) Aber ich gebe zu bedenken: Es wird nicht günstiger: Du hast dann zwei Fahrzeuge, doppelte TÜV Kosten, mehr Maut, mehr Sprit, mehr Reifen, mehr Arbeit. Nebenbei: Meiner hat gestern TÜV bekommen.

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29

Mittwoch, 10. April 2019, 23:19

Der Hänger hätte grüne Kennzeichen und für die Zugmaschiene würde ich hoffentlich eine Oldtimer Versicherung bekommen können, der jetzige LKW wurde bisher bei ca 10 Gesellschaften wo ich angefragt habe abgelehnt weil er ein Bootstransporter ist.

Du hast eine Sattelzugkombination? wieviel Maut zahlst du denn, mit meinem derzetigem zahle ich ja keine Maut aus 2 Gründen: 1- Oldtimer mit H-Kennzeichen 2- unter 7,5 to
Schick mir mal bitte eine PN von deiner Sattelzugkombination falls es für dich ok ist.

x-molich

Seebär

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30

Donnerstag, 11. April 2019, 07:33

Hi,
mit 85 PS wollte ich nicht unterwegs sein. Ans Mittelmeer schon gar nicht. Wenn es aber nur darum geht, das Boot heimzuholen und die Strecke nicht so lange wird, dann wäre es ok. Seit kurzem darf man z. B. LKW auch sonntags zu privaten Zwecken bewegen.
Insofern kann man die Fahrzeit so legen, daß man nicht alle nervt.
Ist die Kombi auf dem Bild zum zu verkaufen? Wenn Du sie nicht willst, hätte ich ggf. Interesse. Außerdem kannst Du Dir überlegen, eine stärkere SZM zu kaufen. Ich habe z. B. vor ein paar Monaten eine Schaustellerzugmaschine mit wenig km, Doppelkabine, 220 PS, Sattelplatte, Rockinger und Kugelkopf für echt schmalen Taler gekauft. Für jemanden am Bodensee würde ich die sogar mal verleihen, aber Trier ist mir zu weit :-)
Grüße
Sascha
Umwege erhöhen die Ortskenntnis!

31

Donnerstag, 11. April 2019, 07:51

das ist kein Geheimnis:) Ich habe einen Mercedes LP608, 80 PS mit den OM314, Baujahr 67, mit H-Kennzeichen, auf diesem steht das Boot, einen Anhänger gibt es zum Glück nicht. Die H-Abnahme ist möglich, wenn der Umbau zum Zeitpunkt der Abnahme etwa 30 Jahre her ist und innerhalb von etwa 10 Jahren nach der EZ erfolgt ist, so hat es mir der Prüfingenieur erklärt. Maut bezahle ich regelmäßig im Ausland, da hilft die H Nummer nicht, auch in der Schweiz wird meine nicht anerkannt. O_Ton Zollinspektor: Wir verstehen unter historisch wertvollen Fahrzeugen etwas anderes als die Deutschen. Zur Geschwindigkeit: ich bin so langsam, dass Überholmanöver zügig ablaufen, an Überholverbote halten sich die wenigsten. Ich hatte aber auch schon welche, die gemütlich eine Stunde lan hinter uns herfahren:)

32

Donnerstag, 11. April 2019, 09:07

Ein Problem bei allen alten Fahrzeugen, dass irgendwann auch die Dinge kaputt gehen, die jahrzehntelang als unverwüstlich galten. Die alten Mercedes hatten zwar einen guten Ruf, aber der stammt aus einer Zeit, als sie mit mäßigen Drehzahlen bewegt wurden und von guten Mechanikern gewartet wurden.
"beginnende Korrosion am Fahrerhaus und am Rahmengestell" werden die kleinsten Probleme sein. Wenn Du "das Fahrzeug mal abschmieren" willst, wirst Du feststellen, dass in etliche Nippel nichts reingeht und dass auch Hitze nicht hilft. An den Stellen fährt er also längst auf Verschleiß. "In der Lenkung etwas Spiel"? Bei Mercedes könnte man Glück haben, aber bei vielen älteren Autos gibts Achsschenkelbolzen nur noch in minderer Qualität. Originale sind längst abverkauft und es gibt Nachbauten aus minderem Baustahl. Auch eingelaufene Achsschenkel wegen runtergerittener Anlaufscheiben sind nicht ungewöhnlich. Um nochmal Tüv zu kriegen (und nicht mehr als das) kann man statt Fett auch Epoxidharz reinpressen. Geht nicht immer, hält nicht lange, aber Volleinschlag ist beim Tüv nur seltenst gefordert.

Wenn der Motor zu viel geschrubbt wurde, wird er für gewöhnlich heiß. Anlässlich einer Verkaufsprobefahrt kann man den Kühlwasserthermo etwas frisieren. Bitte kein Shitstorm deswegen, ich weiß, dass das Verschweigen von Schäden illegal ist, aber wenn der Kühlthermo nicht richtig geht, muss das der Verkäufer nicht gewusst haben - alles klar?

Gänge springen gern mal raus. Nicht bei allen, sondern nur je nach Fahrweise und oft erst bei warmem Öl oder Ladtwechseln aus höheren Drehzahlen. Spureen von Gummiexpandern sind also verdächtig. Hydraulikzylinder, v.a. der der Kupplung geht gerne mal innerhalb von 50 km platt. Kein Problem, wenn man immer etwas Saft dabei hat und unterwegs entlüften kann. Das ist aber tricky und könnte bei Starkregen im Dunklen, wenn man mit durchweichter Jacke auf dem Rücken unterm Auto liegt zur Willensbildung beitragen. Zuhause können sie alle schrauben, aber mit zugekniffenem Auge, weil in dem gerade Hydraulikflüssigkeit steht, mit aufgerissenen Fingern von irgendeiner vergurkten Schraube, Maglite im Mund und vollkommen durchgefroren und mit durchweichter Jacke auf einem Randstreifen, wo einem die Vorbeifahrenden fast über die Flossen fahren, ist alles anders.

Ich schreibe das, weil ich mich selbst auch von Zeit zu Zeit nach einem Auto zurücksehne, das nicht piepsen kann. Wenn aber Boote das Haupthobby sind, sollte das Alteisen wenigstens klein und leicht sein, vielleicht zwei Räder haben, auf jeden Fall aber keine Bremstrommeln, von denen jede einzelne mehr wiegt als ein Sack Zement. Kauf ihn ruhig, werde reicher, aber Du wirst den Tag entweder verfluchen oder Du wirst Geld verlieren, das anders komfortabler zu verschwenden gewesen wäre. Wenn Dir bei dem fast noch fabrikneuen Magirus schon das Fracksausen kommt, wird es mit einem 40 oder 50 Jahre alten Mercedes nicht verschwinden.
Der Auflieger ist gut, weil man sieht, wie schön man mit dem Kiel runterkommt. Guck mal nach "towing capacity", das ist etwas (etwas!) preisgünstiger als der Begriff "Anhängelast"

Chris

33

Donnerstag, 11. April 2019, 09:43

Ich kann hier nur für mich sprechen: Der LKW lohnt sich für mich weil:
1. Boot mit LKW nur einen Stellplatz brauchen, in meine Scheune passen und so immer schön trocken stehen
2. Der LKW keinen Wertverlust hat
3. Der LKW eine Standzeit von zwei Jahren (kommt leider vor) klaglos übersteht
3. die Technik zwar massiv aber super simpel ist, z.B. vier Trommelbremsen mit gleichen Radbremszylindern und Belägen vorne und hinten, Kupplung ohne Hydraulik, Bremse hydraulisch mit Druckluftunterstützung
4. alle! Abschmiernippel frei von Epoxidharz sind
5. ich alles was ich mitnehmen möchte gut unterbringen kann
»zweihand« hat folgende Datei angehängt:
  • LKWApr2019.gif (1,15 MB - 39 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. April 2019, 19:25)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »zweihand« (11. April 2019, 22:26)


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34

Donnerstag, 11. April 2019, 23:09

Der gefällt mir richtig gut, wieviel Zuladung/Nutzlast hat der bzw wieviel darf das Boot maximal wiegen?
Hast du für den eine Oldtimer Versicherung ? und falls ja bei welcher Gesellschaft?

35

Donnerstag, 11. April 2019, 23:35

3,6t Zuladung, ja, ich habe eine Oldtimer Versicherung, Unterhalt insgesamt ca. 290€/Jahr. Ich habe sie seit 10 Jahren bei der Allianz , aber das geht da heute nicht mehr.. Deshalb melde ich den LKW nie ab, auch wenn ich ihn lange nicht brauche. Ich würde wegen der Versicherung bei der alten Leipziger nachfragen, ich meine ein Herr Madau hat mir da mal bei einem Oldtimer Wohnmobil geholfen, das wollte die Alliianz nicht mehr annehmen.

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36

Freitag, 12. April 2019, 00:11

Hallo,
einige Anmerkungen zum oben gezeigten Sattelzzug:
1) Mit dem alten Klasse 3 darf man Sattelzüge mit einer zGM bis zu 7.49 to fahren. Nicht 12,000 kg!. Dieser hone Wert gilt nur für Gespanne mit einchsigem (doppelachsigem) Anhänger mit Maulkupplung.
2) 85 PS halte ich für zu wenig. Die erste SZM meines kürzlich verkauften Sattelzuges war ein Iveco 80-13 (6 Zylinder luftgekühlter Deutz, 6 l Hubraum, 131 PS). Der tat sich Steigungen schon ganz schön schwer. Die 2. SZM ein Iveco Daily 35/12, 2.5 l Hubraum, 120 PS, SZM Getriebe und über 1 to leichter als der 80/13) erledigt den Job deutlich besser.

Gruß
Klaus

37

Freitag, 12. April 2019, 08:53

Hallo,
einige Anmerkungen zum oben gezeigten Sattelzzug:
1) Mit dem alten Klasse 3 darf man Sattelzüge mit einer zGM bis zu 7.49 to fahren. Nicht 12,000 kg!. Dieser hone Wert gilt nur für Gespanne mit einchsigem (doppelachsigem) Anhänger mit Maulkupplung.
2) 85 PS halte ich für zu wenig. Die erste SZM meines kürzlich verkauften Sattelzuges war ein Iveco 80-13 (6 Zylinder luftgekühlter Deutz, 6 l Hubraum, 131 PS). Der tat sich Steigungen schon ganz schön schwer. Die 2. SZM ein Iveco Daily 35/12, 2.5 l Hubraum, 120 PS, SZM Getriebe und über 1 to leichter als der 80/13) erledigt den Job deutlich besser.

Gruß
Klaus


zu 1: Das stimmt nicht. Mit der Klasse 3 dürfen Fahrzeuge bis 7,49 t bewegt werden, dabei darf ein Anhänger mitgeführt werden, das zulässige Zuggesamtgewicht des Zuges darf nicht höher sein als 12t, die Achszahl darf 3 Achsen nicht übersteigen. Das gilt seit 2013 auch für Sattelzüge. Bis zum 50. Lebensjahr dürfen auch einachsige Anhänger bis etwa 11t angehängt an das werden, das gilt nicht für Sattelzüge. Wer solche Anhänger nach dem 50. Lebensjahr bewegen will, muss umschreiben auf C1E mit Kennzahl CE79. Hierfür ist eine ärztliche Untersuchung vorgeschrieben, diese muss alle 5 Jahre wiederholt werden. Tandemachsen bis ein Meter Abstand zählen als eine Achse. Für gewerbliche Fahrten sind weitere Regeln zu beachten.

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38

Freitag, 12. April 2019, 12:45

zu 1: Das stimmt nicht. Mit der Klasse 3 dürfen Fahrzeuge bis 7,49 t bewegt werden, dabei darf ein Anhänger mitgeführt werden, das zulässige Zuggesamtgewicht des Zuges darf nicht höher sein als 12t, die Achszahl darf 3 Achsen nicht übersteigen. Das gilt seit 2013 auch für Sattelzüge. Bis zum 50. Lebensjahr dürfen auch einachsige Anhänger bis etwa 11t angehängt an das werden, das gilt nicht für Sattelzüge. Wer solche Anhänger nach dem 50. Lebensjahr bewegen will, muss umschreiben auf C1E mit Kennzahl CE79. Hierfür ist eine ärztliche Untersuchung vorgeschrieben, diese muss alle 5 Jahre wiederholt werden. Tandemachsen bis ein Meter Abstand zählen als eine Achse. Für gewerbliche Fahrten sind weitere Regeln zu beachten.


Alles richtig. Nur bei den 12 t mit C1E Ziffer 79 wäre ich mir nicht sicher. Als ich mein Fahrzeug realisiert habe (2012-13) galt es auf jeden Fall noch nicht. Und als ich kürzlich noch einmal danach recherchiert habe, fand ich auch noch die Angabe mit 7.49 t. Aber darüber soll man sicht nicht streiten und ich will auch nicht besserwisserisch sein - mein Wissen ist wohl auf dem Stand von 2012 stehengeblieben und wenn heute 12 t erlaubt sind, ist das ja nur von Vorteil.

Gruß
Klaus

39

Freitag, 12. April 2019, 12:59

das ist auch ziemlich verwirrend gewesen. Es gab ja auch mal die Einschränkung bei Zugfahrzeugen über 7,5t , dass das ZGG des Anhängers die Leermasse des Zugfahrzeugs nicht übersteigen durfte. Unter diesen Voraussetzungen war es fast unmöglich vernünftige Nutzlasten auf dem Anhänger zu realisieren. Ich überlege seit Jahren ob ich meinen 3er umschreiben soll, deshalb informiere ich mich regelmäßig. Im Moment bekommt man B/BE und C1/C1E ohne ärztliche Atteste auf Lebenszeit, CE79 nur auf Antrag und befristet mit Attest .

x-molich

Seebär

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40

Montag, 15. April 2019, 13:37

Ich hab das Gefühl, daß es hier etwas Durcheinander gibt bezüglich Zulassungsrecht und Fahrerlaubnisrecht:
Meines Wissens:
C1E ==> Achszahl unbeschränkt, zGM max. 12 to, Verhältnis von zGM Anhänger und Leermasse Zugfahrzeug weggefallen seit letzter Fahrerlaubnisnovelle, gleiche Massen für Sattelzüge

alter Klasse 3 ==> zulässige Gesamtmasse von Sattelzügen < 7,5 to, zulässige Gesamtmasse des Zuges bei durchgehender Bremse bis 18,75 to, aber maximal 3 Achsen im Zug, d.h. 1 Achse am Anhänger bzw. Tandemachse mit Achsabstand < 1 m
CE79 ==> Bestandsrecht Klasse 3 zu C1E
Auch ein wichtiger Hinweis:
Bootstrailer sollten als Sportgerätenanhänger zugelassen sein und sind damit zulassungsfreie Anhänger. Auch bei 80 km/h sind sie zulassungsfrei, müssen aber ein Kennzeichen haben und unterliegen der HU Pflicht. Zulassungsfreie Anhänger waren auch schon in Klasse 3 frei, d.h. Achszahl und zGM unbeschränkt (natürlich nur das, was das Zugfahrzeug kann). Auch wenn mir das wahrscheinlich keiner glaubt, als zulassungsfreien Anhänger darf hinter einem LKW < 7,5 to alles hinterhergezogen werden, was der Hersteller an dem Zugfahrzeug technisch erlaubt. An meiner abgelastetetn Zugmaschine dürfte ich sogar einen 23 to Bootsanhänger hinterherziehn, wenn der als Sportgeräteanhänger zugelassen ist.
Wie das allerdings mit dieser Regelung im Ausland ist, kann ich nicht sagen.
Gilt aber nicht für Sattelzüge.
Noch zwei interessante Neuigkeiten:
1. Seit 19.10.2017 dürfen Fahrten mit LKW und Zügen, die unter das Sonntagsfahrverbot fallen, zu privaten Zwecken auch an Sonn- und Feiertagen durchgeführt werden.
2. LKW Maut wurde von Achszahl in zGM gewandelt, kleinste Stufe ist jetzt 12 to ZugGM.
Grüße
Sascha
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