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Windstärken

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21

Montag, 11. Februar 2019, 18:07

Es ist eben ein Teil eines Projekts.

Schrauben in der gleichen Festigkeit besorge ich in einem der beiden oben empfohlenen Schraubenläden.

Im Zirkus kann man mich höchstens als Clown gebrauchen. Die Proxxon Knarre liegt deutlich unter 50 cm. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich einen Schraubenkopf abdrehe, ist damit also vergleichsweise gering.

Trotzdem wird es nicht schaden, es mal mit nem Drehmomentschlüssel zu machen.

Danke jedenfalls an alle, die geantwortet haben.

P.S.: das Drehmoment scheint bei 83,440 Nm zu liegen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Theorie« (11. Februar 2019, 18:24)


22

Dienstag, 12. Februar 2019, 16:12

Na dann aber nicht mit 83.5 NM anziehen, sonst geht bestimmt das Boot unter ;o))

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23

Dienstag, 12. Februar 2019, 23:39

Folgende Tabelle war hilfreich.

24

Dienstag, 12. Februar 2019, 23:46

Und woher weist du, wie hoch deine Vorspannkraft sein muß damit sich die Verbindung nicht unter der gegebenen dynamischen Last lockert ??

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25

Mittwoch, 13. Februar 2019, 02:09

Das war jetzt eine rhetorische Frage, würde ich behaupten.

Ich wollte halt kein umfangreicheres Projekt aus einer Kleinigkeit machen und bin folgendermaßen vorgegangen:

* nach dem Drehmoment für die Felgenmontage für einen Mittelklasse Kombi gegoogelt => 110 Newtonmeter (als Referenzwert)
* nach "Drehmoment Schraube M10 12.9" ( danke @Adrenalin: ) gegoogelt und die oben verlinkte Tabelle gefunden
* in der Tabelle nach dem Wert für M10, 12.9 und der passenden Maßeinheit gesucht => 83,440 Nm
* das übrige visuelle Rauschen in der Tabelle ignoriert

Nun explizit auf die Vorspannkraft angesprochen, habe ich mich erneut an das Orakel gewandt und unter weiterem spannenden Lesestoff für den Sommerturn 2019 eine weitere Tabelle gefunden, die die Vorspannkraft außen vor lässt und einen Wert von 79 Nm vorschlägt.

Ich fühle mich nun bestätigt. Für meine Verhältnisse stimmen die Zahlen überein und liegen deutlich unterhalb des Referenzwertes.

Nicht dass ich mir mit dem Drehmoment aus der Welle eine Schnecke um die Schraube wickle.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Theorie« (13. Februar 2019, 03:21)


26

Mittwoch, 13. Februar 2019, 07:32

Die Festigkeitsklasse 12.9 ... bin ich der Meinung, aber nicht 100% sicher !!
Die steht auf deinen alten Schrauben.
Zu hohe Festigkeitsklasse mit ensprechenden Drehmoment kann dein Flanschgewinde killen.

27

Mittwoch, 13. Februar 2019, 09:07

OK, kleiner Hinweis: Eine Schraube mit einer gegebenen Festigkeit hat vielleicht ein Anzugdrehmoment (das aber noch abhängig von der Montage ist ) über dem sich dieselbe dann in zwei Teile zelegt (sprich abreßt....) Eine Schraub-VERBINDUNG hat eine (vom Konstrukteur berechnetes) Anzugsdrehmoment bei dem sich diese Verbindung dauerhaft NICHT löst.
Beides hat so ziemlich gar nichts miteinander zu tun. (ausser zweiteres ist höher als ersteres, dann muß der Ingenieur zurück ans Zeichenbrett...

Der vernünftige Schrauber wird wenn möglich, oberhalb der zweiten und unterhalb des ersten Drehmomentes beim Festziehen -aus dem Gefühl- bleiben und der Kram bleibt wo er sein soll und die Schraube bleibt heil.
ES sei denn es gibt ein vorgeschriebenes Anzugsmoment, dann wird der Drehmomentschlüssel rausgeholt. Beispiel Verbindungen mit Dichtungen (zieh mal ne Ölwanne mit dem maximalen Schraubenmoment an und wunder dich über die entstehende Öllache....)

Wenn das WIRKLICH 12.9 ner Schrauben sein sollten, gibt es garantiert auch eine Drehmomentempfehlung.. versuch die rauszubekommen und gut ist. Wenn nicht (z.B. Waldundwiesenschraube 8.8) zieh die 6 Dinger gleichmäßig an wie oben beschrieben und fein.

Allerdings würde ich jemandem der das schon ein paarmal gemacht hat dazu holen, ihm ein Bier ausgeben und es mir einmal zeigen lassen. und das gelernte abspeichern, billiger kann man nicht schlauer werden nicht mal mit Google...

silberfisch

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28

Mittwoch, 13. Februar 2019, 20:35

MANNNNN.... dreh´das Ding doch einfach fest !!!!!

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30

Mittwoch, 13. Februar 2019, 21:19

MANNNNN.... dreh´das Ding doch einfach fest !!!!!


:D

Ich studiere immer noch die Unterlagen.

Ich werde berichten. Aber erst muss die Stopfbuchse drauf.

Trouw

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31

Donnerstag, 14. Februar 2019, 10:11

:verstecken:
MANNNNN.... dreh´das Ding doch einfach fest !!!!!



...endlich, wie erlösend, diese Aussage, Kein Wunder das der BER nicht fertig wird :verstecken:

Gruß "TROUW"

32

Donnerstag, 14. Februar 2019, 14:52

Und was ist das Problem? Das Internet, Google und die Seglerforen... wie haben wir das bloss früher und ohne Dummphone geschafft...ach ja, einfach mal den netten Stegnachbarn gefragt ....oder gemacht und wenn es nicht beim ersten mal ging sogar noch was gelernt...

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33

Donnerstag, 14. Februar 2019, 15:28

Also ich dreh doch nicht einfach so an einer Schraube rum, ohne mich im Vorfeld umfassend informiert zu haben. :)

Und die Recherchephase ist noch lange nicht abgeschlossen.
In diesem Thema von 2012 wurde neben dem Drehmoment über die Reihenfolge diskutiert, in der man die 6 Schrauben anziehen darf. Darüberhinaus wurde die Wichtigkeit der Anwendung von "etwas Fett" mit Nachdruck betont.

So faszinierend die Abgründe der Materialkunde sind, war das ursprüngliche Thema ein anderes.

Zur Bezugsquelle für die Schrauben habe ich 2 ortskundige Empfehlungen erhalten.

Was die Unterlegscheibe angeht, so habe ich herausgefunden, dass es sich dabei nicht wie anfangs angenommen um ein Sicherungsblech nach DIN 93, sondern um ein Sicherungsblech für Ablaufmutter handelt.

Sechs Euro für eine Unterlegscheibe aus "Edelstahl rostfrei". Kein Wunder, dass der BER so teuer geworden ist.

silberfisch

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34

Donnerstag, 14. Februar 2019, 18:34

Also ich dreh doch nicht einfach so an einer Schraube rum, ohne mich im Vorfeld umfassend informiert zu haben.

Und die Recherchephase ist noch lange nicht abgeschlossen.
In diesem Thema von 2012 wurde neben dem Drehmoment über die Reihenfolge diskutiert, in der man die 6 Schrauben anziehen darf. Darüberhinaus wurde die Wichtigkeit der Anwendung von "etwas Fett" mit Nachdruck betont.

So faszinierend die Abgründe der Materialkunde sind, war das ursprüngliche Thema ein anderes.

Zur Bezugsquelle für die Schrauben habe ich 2 ortskundige Empfehlungen erhalten.

Was die Unterlegscheibe angeht, so habe ich herausgefunden, dass es sich dabei nicht wie anfangs angenommen um ein Sicherungsblech nach DIN 93, sondern um ein Sicherungsblech für Ablaufmutter handelt.

Sechs Euro für eine Unterlegscheibe aus "Edelstahl rostfrei". Kein Wunder, dass der BER so teuer geworden ist.







Jaaaaaaaa…………………...deshalb kostet die Sanierung der "Gorch Fock" jetzt auch über 135 Millionen Euro, weil keiner in der Lage ist ein Stück Werkzeug in die Hand zu nehmen....... Für so was erstellt man erst einmal ein Gutachten. Da dieses Gutachten aber keinem gefällt, wird ein Zweites erstellt, das wiederum von einem Dritten Gutachten...……….(EXTRA 3, am 13.2.)

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35

Donnerstag, 14. Februar 2019, 20:48

Liebe Segler,


die Schraube ist ab, die Welle ist raus. Die Stopfbuchse wird erneuert.

Beim demontieren der Schaube musste die Unterlegscheibe (im ersten Bild rechts) stark leiden.
Ich gehe davon aus, dass es sich dabei um eine Unterlegscheibe mit Lasche (wie im ersten Bild links) in Bronze handelte.
Die Mutter (keine Abbildung vorhanden) ist wohl auch aus Bronze. Wo bekomme ich nun einen Ersatz für die Unterlegscheibe? Selbst bei Toplicht bin ich nicht fündig geworden.

Am anderen Ende der Welle (25 mm Durchmesser) mussten die etwas angerosteten Maschinenschrauben (Bild 2 in der Mitte) vom Liebe Segler,


die Schraube ist ab, die Welle ist raus. Die Stopfbuchse wird erneuert.

Beim demontieren der Schaube musste die Unterlegscheibe (im ersten Bild rechts) stark leiden.
Ich gehe davon aus, dass es sich dabei um eine Unterlegscheibe mit Lasche (wie im ersten Bild links) in Bronze handelte.
Die Mutter (keine Abbildung vorhanden) ist wohl auch aus Bronze. Wo bekomme ich nun einen Ersatz für die Unterlegscheibe? Selbst bei Toplicht bin ich nicht fündig geworden.

Am anderen Ende der Welle (25 mm Durchmesser) mussten die etwas angerosteten Maschinenschrauben (Bild 2 in der Mitte) vom Kupplungsflansch gelöst werden. Auch dabei wurden keine Gefangenen genommen, sodass ich die 6 Maschinenschrauben (Ziffer 2 auf der verlinkten Explosionszeichnung) gerne erneuern würde. Ich bilde mir ein, dass diese ursprünglich schwarz waren. Nicht dass ich Marinepartseurope.com die 3,69 Euro pro Schraube nicht gönne, aber vielleicht kann ich die Schrauben offline erwerben und dabei den Berliner Einzelhandel unterstützen.

Meine Kompetenz in Fragen Materialkunde habe ich im Titel dieses Themas dezent reflektiert.


Grüße

Theo


... ach was - ganz bestimmt sind alle Beiträge gut gemeint. Alles ist leicht, wenn man es kann. Alles ist schwer, wenn man es nicht kann. Schwimmen und Fahrradfahren sind solche Tätigkeiten - Schrauben anziehen auch. Natürlich kann man die "Hooksche Gerade" im Spannungs-Dehnungs-Diagramm in's Spiel bringen. Ich mußte in den 70'er Jahren so etwas berechnen, was Ingenieure vor 100 Jahren ermittelten. Dir fehlt nur die Sicherheit und nach den vielen Beiträgen ist deine Unsicherheit nur noch gestiegen.
- Bronze ist ein Gußmaterial und sehr spröde - kann also kein Sicherungsblech sein
- Messing ist formbar (vermutl. ist daraus das Sichrungsblech)

- Kupfer ist sehr weich und wird meist als Dichtungsmaterial verwendet (nach "Ausglühen")
- Edelstahlschrauben in Kreuzberg (Berliner Schrauben in der Prinzenstr.)

Rufe mich an (0176 / 867 48 738) Ich kann dir helfen (kostenfrei). Bin Rentner und wohne in Berlin. Du kannst nichts verlieren - nur deine Unsicherheit.

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36

Donnerstag, 14. Februar 2019, 21:57

Danke Reinhard!

Ich bin keineswegs durch die Antworten hier verunsichert.
Es ist doch tatsächlich amüsant, dass jemand sich nicht traut, eine Schraube anzuziehen.

Zwar stehe ich zu einer gewissen Kopflastigkeit und zu einer Neigung zur Prokrastination, aber in diesem speziellen Fall ist es absolut nicht so, wie es aussieht. :)

Die Schrauben sind noch nicht da. Selbst wenn sie bereits da wären, würde es keinen Sinn machen, die Welle zu montieren, bevor die Stopfbuchse montiert ist, und diese ist ebenso noch unterwegs. Ich sehe schon, ich werde defensiv :)

Aber im Allgemeinen interessiere ich mich tatsächlich für Sachen wie den Zusammenhang zwischen Drehmoment und Vorspannkraft und ich bin in diesem Thread bisher voll auf meine Kosten gekommen, auch wenn ich ursprünglich lediglich nach Bezugsquellen für Schrauben gefragt hab.

Dass das Sicherungsblech nicht aus Bronze sondern aus Messing ist, hab ich schon geahnt. Danke für den Hinweis.

Theo

P.S.: hab Dir ne PN geschickt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Theorie« (14. Februar 2019, 22:10)


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