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Kirkos

Moses

  • »Kirkos« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 9

Bootstyp: Victoire 25

Heimathafen: Berlin

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41

Donnerstag, 14. März 2019, 14:00





Zitat von »Kartoffelbrei«



Der Restbeton sieht so glatt aus. Handelt es sich hier überhaupt um einen untergebolzten Kiel? Oder waren Kiel und Rumpf ein GFK Formteil in welches der Ballast eingelegt und mit Beton vergossen wurde?

Tja, immer schwierig zu beurteilen anhand von Fotos. Ich meine eine Naht zu erkennen, also untergebolzt.

Die glatte Oberfläche könnte darauf zurückzuführen sein, dass dort noch das Laminat drauf ist.
Beides wird der TO aber genauer sagen können.

Schade, dass sich noch kein anderer Eigner solcher Boote gemeldet hat. Ich frage mich was die Werft zu dieser Kielkonstruktion bewogen hat. Kostengünstiger als in Serie hergestellte Gußkiele aus Eisen oder meinethalben Blei wird das doch kaum gewesen sein. Und interessant wäre auch, wie die von oben aussehen, d. h. wie da eigentlich Wasser eindringen kann.

Gesetzt den Fall, man könnte die geöffnete Flanke einigermaßen strakend wiederherstellen und alle losen/Nassen Stellen sind zuvor beseitigt und neu aufgebaut worden und wieder überlaminiert worden (z. B. der Sand/Epoxid-Tipp) - was spricht denn eigentlich dagegen, die Kielnaht ebenfalls überzulaminieren, nachdem man sie zuvor so weit wie möglich (lose Dichtmassen raus) geöffnet und auf Trockenheit geprüft hat? Wasser wird von dort anschließend nicht mehr eindringen.

Man käme so um die Abnahme des Kiels herum. Wir können nur mutmaßen, ob und wie sehr das nötig wäre - wissen können wir es nicht.

Der Kostenunterschied könnte im Zehnerpotenzenbereich liegen - zumal bei der Kielabnahme, Aufarbeitung und erneuten Montage sicherlich Profis ins Spiel kommen werden.

Gruß
Andreas
Genau das war meine Idee auch. Also ohne jetzt Schlüsse zu ziehen und irgendwas festzulegen ohne das Innenleben wirklich gesehen zu haben. Sprich erstmal den kiel versuchen in der Form in der er ist zu behalten und zu stabilisieren/aufbauen. Dann neue Dichtmasse in die Kielnaht und drüberlaminieren.
Das Wasser kam wohl nicht durch die Naht, da die noch echt gut aussieht und in der Bilge auch nichts zu sehen war.

Beiträge: 697

Wohnort: Zeuthen

Schiffsname: Celia

Bootstyp: Hunter 23

Heimathafen: Zeuthen

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42

Donnerstag, 14. März 2019, 14:00

Oder so etwas...wenn die 450Kg passen?

Nee, passt nicht. Die 25er soll 795Kg Ballast haben und der Kiel ist untergebolzt.
Gruß, Jörg!

foxausrhens

Offizier

Beiträge: 317

Wohnort: Koblenz

Schiffsname: Fuchur

Bootstyp: Dehler 34

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43

Donnerstag, 14. März 2019, 14:29

Wenn der Kiel verwindungssicher noch am Rumpf hängt kann man natürlich über laminieren und die Naht so abdichten, wenn jedoch spiel drin ist hält das mit dem Laminat nicht es sei den es ist sehr stark ausgeführt.
Könnte aber bei so einem Boot die wirtschaftlichste Lösung sein, Kiel abnehmen geht nur, wenn man nicht grade privat eine Halle hat in der man so Wagenheber, Kettenzug Spielchen machen kann wie hier vorgeschlagen, in einer Werft und das kostet halt da die natürlich Lohnkosten berechnen und Krankosten. Ich würde vorab mal in einer Werft in der Nähe fragen, was die nur für das abmontieren und das spätere wieder montieren für den Kiel haben wollen, dann würde ich mir Gedanken machen welchen Weg man geht.

Beiträge: 1 196

Schiffsname: Tilda Ann

Bootstyp: Drabant 27

Heimathafen: Berlin Seglervereinigung Havel

Rufzeichen: DJ3269

MMSI: 211552400

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44

Donnerstag, 14. März 2019, 14:54

Es gibt noch einige offene Fragen:

1. Wo in Berlin liegt das Schiff? Ist da eine Halle, in der man laminieren kann - oder muss das auf der Wiese erledigt werden? Welche Ausrüstung ist vorhanden? Werft in Berlin - teuer. Das Boot sollte so auch nicht ins Wasser, müsste also auf einen Tieflader - auch teuer.....
2. Was noch wichtig ist: Wofür wird das Schiff benötigt - auf dem Wannsee rumgurken oder auch für Seetörns? Wenn letzteres zutrifft, würde ich keine Kompromisse eingehen wollen.

Ich bin auch gerade dabei, den Kiel meiner Drabant 27 sanieren zu lassen. Dieser war ebenfalls mit GfK überzogen, ist aber aus Eisen. Das GfK hatte sich beidseits gelöst, der Kiel etwas angerostet. Musste gestrahlt werden, wird nun neu aufgebaut. Weil wir gerade dabei sind, wird auch das UW-Schiff komplett neu aufgebaut, das Skeg war feucht und muss ein neues Innenleben bekommen. Billig ist das alles nicht, aber ich will ein Boot, mit dem ich bedenkenlos längere Seereisen unternehmen kann. Für Kaffeesegeln auf dem Wannsee würde ich mir den Aufwand gut überlegen..... :black_eye:

Frank

45

Donnerstag, 14. März 2019, 17:39

Was noch wichtig ist: Wofür wird das Schiff benötigt - auf dem Wannsee rumgurken oder auch für Seetörns? Wenn letzteres zutrifft, würde ich keine Kompromisse eingehen wollen.
Darüber mache ich mir wiederum keine Gedanken. Ob Wannsee oder Bornholmtörn dürfte realiter keine Rolle spielen. Eher die Frage der Nachhaltigkeit der Maßnahme.
Greift sie zu kurz, muss man vielleicht wieder ran oder hat den Wert des Bootes heruntergesetzt.
Ein werftüberholter oder gar neugefertigter und professionell untergebolzter und abgedichteter Kiel ist für Wert und Marktgängigkeit ein völlig anderer Schnack als eine Reparatur in Eigenarbeit wie zuletzt geschildert. DAS würde mich umtreiben. Am Ende kann man möglicherweise ohnehin nur verlieren: Reparaturkosten, die in keinem Verhältnis zum Zeitwert stehen vs. ein (möglicherweise) stark wertgemindertes Boot... im letzteren Fall wird immerhin nicht die Kasse belastet.

Gruß
Andreas

Kirkos

Moses

  • »Kirkos« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 9

Bootstyp: Victoire 25

Heimathafen: Berlin

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46

Donnerstag, 14. März 2019, 23:53





Zitat von »Havelsegler«



Was noch wichtig ist: Wofür wird das Schiff benötigt - auf dem Wannsee rumgurken oder auch für Seetörns? Wenn letzteres zutrifft, würde ich keine Kompromisse eingehen wollen.
Darüber mache ich mir wiederum keine Gedanken. Ob Wannsee oder Bornholmtörn dürfte realiter keine Rolle spielen. Eher die Frage der Nachhaltigkeit der Maßnahme.
Greift sie zu kurz, muss man vielleicht wieder ran oder hat den Wert des Bootes heruntergesetzt.
Ein werftüberholter oder gar neugefertigter und professionell untergebolzter und abgedichteter Kiel ist für Wert und Marktgängigkeit ein völlig anderer Schnack als eine Reparatur in Eigenarbeit wie zuletzt geschildert. DAS würde mich umtreiben. Am Ende kann man möglicherweise ohnehin nur verlieren: Reparaturkosten, die in keinem Verhältnis zum Zeitwert stehen vs. ein (möglicherweise) stark wertgemindertes Boot... im letzteren Fall wird immerhin nicht die Kasse belastet.

Gruß
Andreas
Das hat du natürlich recht, jedoch will ich nicht unmengen an Geld ausgeben für ein Boot was 35 Jahre auf dem Buckel hat. Ich hätte mir ja sonst eins geholt, welches intakt ist. Mir geht es auch mehr drum selber Hand anzulegen um auch beim Ergebnis sagen zu können: Geil ich habe was geleistet. Natürlich werde ich nicht blauäugig an die anspruchsvolle Sache rangehen, sondern mir Rat und Tat holen. Ob das jetzt hier im Forum ist oder diverse Leute im Umkreis. Deswegen lese ich hier so aufmerksam mit und sammle die Ideen.
Für mich steht aber fest, dass es entweder ein Ersatzkiel wird oder jedoch eine selbstständige Reparatur. Dadurch dass das Boot keine Unmengen gekostet hat, mache ich mir da keine großen Sorgen, wenn es gar nichts wird.

VIC25

Leichtmatrose

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Wohnort: Oslo

Schiffsname: Godewind

Bootstyp: Victoire 25

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47

Sonntag, 17. März 2019, 20:31

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