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Pando

Smutje

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1

Freitag, 5. Juli 2019, 18:31

6 mm Fall

Hi zusammen,

mein Schwertzugvogel Refit schreitet voran. Jetzt geht es an die Fallen und Schoten.

Welches Material und welche Dicke?

Ich würde für die Fallen 6mm Dyneema (1200 daN und 2% Arbeitsdehnung) mit Polyestermantel nehmen.
Ist das ausreichend? Zu dick? Zu dünn? Oder doch besser Drahtvorlauf?

Bei den Schoten günstiges Polyester. Die Frage ist nur 10mm oder 12mm?

Wie sind eure (Jollen)Erfahrungen?

Dirk

2

Freitag, 5. Juli 2019, 19:14

Fall in Dyneema Kern, da reicht 4 mm, Schoten in Poly reichen locker 10 mm.
Gruß

Pando

Smutje

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3

Freitag, 5. Juli 2019, 20:41

Okay,

4mm ist ja schon ganz schön schlank. Schneidet das nicht in die Finger ein?


Dirk

4

Freitag, 5. Juli 2019, 20:54

Ja, aber das Fall wird ja nicht ständig bedient. Näh' Dir ggf. an dem Stück, an dem Du mit Kraft den letzten Hol durchsetzt, etwas Mantel auf. Ich habe gerade 4mm Dyneema für unseren 23'-Centerboarder eingefädelt.

5

Samstag, 6. Juli 2019, 18:30

Wie setzt du denn das Fall fest?
Gruß

6

Samstag, 6. Juli 2019, 19:56

Habe an meinem h-boot 4mm dynema One. Im Bereich von der fallklemme einfach den Mantel eines preiswerten Materials drüber geschoben.

Götz

Smutje

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7

Sonntag, 4. August 2019, 17:29

Moin.
Such mal nach Clamcleat 262 (für zwei Hände)
oder Clamcleat 249 (für 1 Hand).
damit kannst gut dünne Leinen festziehen.

Sparst Dir das Bemantelgedöns.

MfG Götz

horstj

Lotse

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8

Sonntag, 4. August 2019, 17:45

Hallole,
wir fahren 4mm Poly/Dyneema in einfachen Kammklemmen (Regatta 2000 Liros) am Zugvogel. Hält einwandfrei und lässt sich auch gut hochziehen. Beim Durchsetzen den Baum kurz anheben, damit der Segelkopf ganz hoch geht. Da ist der Zugvogel etwas empfindlich und segelt mit hängendem Baum träge.
Schoten 7-9, wobei ich 7 viel flinker finde.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

9

Sonntag, 4. August 2019, 19:05

Wie setzt du denn das Fall fest?
Normale Clamcleat oder Kopfschlag auf Klampe. Habe allerdings noch keine Mehrjahreserfahrung.

Beiträge: 6

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10

Donnerstag, 15. August 2019, 10:02

Am Zugvogel hab ich zwar 6mm Tauwerk mit (Groß) und ohne (Fock) Drahtvorlauf, aber an meiner anderen Jolle 4mm, die in einer Clamcleat belegt wird. Die 4mm lassen sich so problemlos durchholen, dass ich auch denke, dass es beim ZV funktionieren würde, da die Großsegel bei beiden von vergleichbarer Größe sind. Wenn ich so an den Fallen reißen müßte, dass dickeres Tauwerk nötig scheint, würde ich davon ausgehen, dass irgendwas nicht in Ordnung ist.
10mm Schoten reichen dicke. Auf der anderen Jolle, die -wie gesagt- ein ähnliches großes Groß hat, hat die Großschot sogar nur 8mm. Das reicht auch und dünneres Tauwerk läuft leichter, was auch ein Vorteil ist.

ex-express

Seebär

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11

Donnerstag, 15. August 2019, 20:04

10‘er oder 12‘er Schot auf einem Zugvogel? Ich habe 10‘er bei mir an Bord. 32qm Fock. Das reicht völlig.
Denk mal über 8‘er nach.

Pando

Smutje

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12

Samstag, 24. August 2019, 17:19

Vielen Dank für euren vielen Antworten und Vorschläge!

Dirk

13

Samstag, 24. August 2019, 18:18

Oder der neue Trend bei solchem Tauwerk: eine Constrictor-Klemme

z.B. die hier https://www.kohlhoff-online.de/main/cous…tauwerk-C-CON06

14

Samstag, 24. August 2019, 18:30

Die kosten in Summe doch mehr, als das ganze Boot... Na ja, fast.

15

Samstag, 24. August 2019, 23:06

Die kosten in Summe doch mehr, als das ganze Boot... Na ja, fast.

Er hat zwar nicht gesagt, aus welchem Material das Boot ist, aber ein Zugvogel in Mahagoni in gutem Zustand erzielt mittlerweile Liebhaberpreise.

16

Samstag, 24. August 2019, 23:52

erzielt
Sure? Sicherlich werden häufig Liebhaberpreise dafür verlangt, aber bei anderen Jollen- und Kielbootklassen (den ZV-Markt kenne ich nicht so gut) sehe ich nicht unbedingt, dass diese auch erzielt werden. (Aber zugegeben - mein Vergleich hinkte in ganz klein wenig:-))

17

Sonntag, 25. August 2019, 12:58

erzielt
Sure? Sicherlich werden häufig Liebhaberpreise dafür verlangt, aber bei anderen Jollen- und Kielbootklassen (den ZV-Markt kenne ich nicht so gut) sehe ich nicht unbedingt, dass diese auch erzielt werden. (Aber zugegeben - mein Vergleich hinkte in ganz klein wenig:-))

Ok ! Zurück zum Thema ...

Du hast recht: eine Constrictor-Klemme für 6mm ist im Prinzip „Overkill“. (Wenn auch eine schöne technische Spielerei ;-) )

z.B. eine 3mm Liros D-Pro Dyneema hat eine Bruchlast von 950 daN und ist damit für ein Zugvogel -Fall schon oversized.
Mantel draufnähen und fertig ist.

18

Sonntag, 25. August 2019, 13:09

10‘er oder 12‘er Schot auf einem Zugvogel? Ich habe 10‘er bei mir an Bord. 32qm Fock. Das reicht völlig.
Denk mal über 8‘er nach.


Ja - hinsichtlich Bruchlast.
Aber da der Zugvogel nicht gerade eine sehr gewichtsempfindliche Racingjolle ist, machen ein paar Gramm mehr nicht so viel aus. Da ist einem dann eventuell bei der Fockschot die Griffigkeit wichtiger.
Er könnte auch locker auf 3mm heruntergehen, aber die sind m.E. so unangenehm in der Hand, dass man immer mit Handschuhen segeln muss.

19

Sonntag, 25. August 2019, 13:59

Aber da der Zugvogel nicht gerade eine sehr gewichtsempfindliche Racingjolle ist, machen ein paar Gramm mehr nicht so viel aus. Da ist einem dann eventuell bei der Fockschot die Griffigkeit wichtiger.
Ja, wobei es IMHO zwei typische (1,2) und ein untypischeres (3) Szenario gibt:
(1) Kreuz: Schot einmal dichtholen, dann belegen. Dass sollte auch mit einer dünneren gehen, wenn man die Wenden schnell fährt oder eine im UL kürzere Fock statt der Genua hat.
(2) raume Winde: Wenig Kraft erforderlich, da ginge auch eine dünnere Schot
(3) Starkwind am Wind bis raum => "richtige" Arbeit mit der Schot: Handschuhe, egal wie dick die Schot ist.

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