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  • »alpenueberquerer« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 4. September 2019, 16:50

refit lanaverre 590

Moinsen,
So, nach dem ich das Forum durchstöbert und mich etwas eingelesen habe in die Thematik gelcoat und Oberflächenbehandlung tauchen trotzdem ein paar Fragen auf. Wie könnte es anders sein.
Wir müssen auf der lanaverre das gesamte Oberdeck definitiv völlig renovieren.
Das Unterwasser,- und das Oberwasserschiff ist nicht so problematisch, das bekommen wir hin.
Aber das Oberdeck ist ein völlig anderer Schnack.
Der Zustand ist in meinen Augen wie folgt ( morgen auch mit Bildern).
3 über dem gelcoat liegende Lackschichten von Creme bis Weiß. Unter dem gelcoat eine durchsichtige glasige Schicht, in der ich noch keine Glasfasern ausmachen konnte.
Das gesamte oberdeck ist zum großen Teil mit Spinnennetzenden und krähenfüßenden Lackschichten, die an vielen Stellen noch richtig fest sind aber an anderen Stellen auch abplatzen, übersät, durchsetzt und gepflastert und die sich schon bis auf den blauen Gelcoat abgelöst haben. Auch der Gelcoat zeigt an einigen Stellen diese Rissildungen, das gesamte Oberdeck ist also eher Wintercamouflage.
Es wurde anscheinend einmal mit einem Hochdruckstrahler abgestrahlt, nicht von uns, das würde ich gerne nochmal tun, aber mit einer Dreckfräse.140 bar
Erste Schleifversuche zeigten das die Lacke sich nur mit massiven schleifmittel wirklich gut abschleifen liesen ( versuchsschleifen auf der Klappe der Backskiste).
Es gibt quasi Lacktrichterbildungen deren unterste Fläche hellblau ( Gelcoat) ist. Auch eine Blasenbildung in den Lacksichten über dem Gelcoat zeigt sich schon vor dem abschleifen.

Unser weiteres Vorgehen am Oberdeck.

Nochmals mit einer dreckfräse nur das Oberdeck intensiv bestrahlen ohne den gelcoat dabei zu sehr zu belasten.
Und dann schleifen und entfetten bzw umgekehrt.
Als Werkzeug ergab die kleine flex 115 mm 120 ziger Fächerscheibe und der Delta Schleifer 80 ziger Papier die bis besten Ergebnisse.
Es ist klar das da äußerst vorsichtig vorgegangen werden muss. Aber natürlich wird es auch Ausrutscher geben.
Meine Vorstellung ist es mit dem Epoxidharz auch die Ausrutscher auszugleichen.
Wir können uns nicht hinstellen und wochenlang mit Handklotz und Schleifpapier loslegen.
Wo der Gelcoat diese Rissbildungen zeigt, würden wir gerne säubern und dann mit Epoxidharz verschließen.
Im Grunde genommen könnten wir das mit dem gesamten Oberdeck so machen.
Wenn das soweit ist, alles soweit schleifen das es eine akzeptable Oberfläche zum füllen und schleifen und endlackieren gibt.
Dann die Flächen, auf die es ankommt, mit antirutschfarbe behandeln.
Lackieren wollen wir mit Rollen auf Schaumgummibasis
Das wäre zunächst Mal unsere Vorstellung.
Für sach,- und fachliche Beiträge gerne auch in Bezug auf Werkzeuge und schleifmaterialien unterhalb von schleifgrad 1000 Bitte auf den Antwortbutton klicken, Danke.
P.S.
Wir legen da nicht soviel Wert auf hochspiegelnde Oberflächen, für uns muss das prakmatisch und im Verhältnisse mit Zeit, Raum und der Dimension stehen, gerne auch umgekehrt.
Als dann
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »alpenueberquerer« (5. September 2019, 02:39)


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2

Donnerstag, 5. September 2019, 09:11

refit lanaverre 590 die Bilder

»alpenueberquerer« hat folgende Datei angehängt:
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3

Donnerstag, 5. September 2019, 09:18

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4

Donnerstag, 5. September 2019, 19:29

Moinsen,
So zunàchst vielen Dank an die die zumindest .mal rein geschaut haben.
Hmmm, war der Zusatz sach und fachlich vielleicht zuabschreckend.
Nun ja.
Das überhaupt keiner auch nur ein Wort schreibt finde ich erstaunlich.
OK
Hier meine zunächst meine letzte Frage bzw. Unsere,die für uns logische Vorgehensweise.
Wir würden wenn das technisch für uns machbar ist das Oderdeck völlig von Unterschiff trennen.
also die nieten mit dem Dremel abflexeen und das Deck Abnehmen.
Taucht noch die Frage auf wie die Fuge wasserdicht gemacht wurde.und ob wir das wieder so herstellen können.
Das Oberdeck wir verschleiffen bis die oberflàche aus festen Fachresten und dem gelcoat besteht
Dann primern und schleifen und topcoat aufbringen
So das es eine akzeptable Oberfläche gibt. Dann Antirutschfarbe zum schluß.
Das war es, hoffentlich.
Als dann bis denne
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hors

Matrose

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5

Donnerstag, 5. September 2019, 20:22

Schleif die alte Farbe runter soweit sie lose ist und streich neue drüber.
Aber das willst du nicht hören, vermute ich mal.
Gruß Hans

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6

Freitag, 6. September 2019, 10:40

Moinsen,
Wow wenigstens einer, danke.
Na ja Hans, eigentlich hatte ich etwas mehr Beratung hinsichtlich des vorgehens, schleifen Primer und topcoat erwartet.
Vielleicht auch wegen derabnahme des Oberdecks hinsichtlich der späteren Dichtigkeit.
Beim lesen einiger PDF von sailhorse Freunden ergab sich, das der gelcoat nicht direkt lackiert werden sollte.
OK trotzdem danke.
Als dann
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Olaf_P32

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7

Freitag, 6. September 2019, 10:49

Schau mal hier: https://klabauterkiste.de/refit/ oder hier: https://www.yacht.de/yacht_tv/gfk-refit-…uro/a64737.html
Ansonsten soltest du über ein GFK-Schiff nachdenken. Da ist alles so schön einfach. (Sagt einer, der nie ein Plastikboot hatte)
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

nixxe

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8

Freitag, 6. September 2019, 11:09

Tja, ich würde einzelne Scheiben ausschneiden und das Ding als Fahrradständer oder Blumenkübel verwenden. Oder warum hängst du so an diesem Ding?
Für ca. 300,- kriegst du ein gutes segelfertiges Boot bei ebay Kleinanzeigen......
sorry, ansonsten "Fit fürs refit" - ein DK Buch. Steht alles drin.

hors

Matrose

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9

Freitag, 6. September 2019, 11:40

M Beratung hinsichtlich des vorgehens, schleifen Primer und topcoat erwartet.
Vielleicht auch wegen derabnahme des Oberdecks hinsichtlich der späteren Dichtigkeit.

Das tut alles nicht not.
Schleifen, erst 60er, dann 120er. Ca.2 Stunden
Staubsaugen und dann mit feuchtem Lappen Reststaub entfernen
Gute Farbe vom Bootshändler draufrollen, 1/2 Stunde
Tagsdrauf noch mal Farbe, evtl. auch noch ein 3. Mal
Fertig
Du brauchst weder Primer noch Topcoat noch Deckabnehmen. Wenn du die alte Farbe mit Beize runterholst, siehst du vielleicht warum ein Vorbesitzer Farbe drüber gemacht hat. Ist aber ein aufwendiger Erkenntnisgewinn.
Gruß Hans

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10

Dienstag, 17. September 2019, 14:57

refit lanaverre 590

Moinsen
Zunächst sorry für den Leerlauf im thread und danke für die Antworten.
Das mit dem refit gestaltet sich nun so, daß wir alles komplett bis zum Gelcoat abschleifen und dann epoxieren und das Überwasserschiff mit Folie überziehen werden, das Oberdeck werden wir ebenfalls abschleifen und lackieren.
Demnächst stelle ich nochmal Bilder ein.
Wir haben die Schwimmkörper aus dem Boot geholt um uns vom Innenschiff einen Eindruck zu verschaffen. Das sieht alles sehr gut aus.
Bisher ist kein Osmoseschaden zu erkennen. Das Schiff ist nicht weich, an keiner Stelle. Es gibt um einige Schrauben herum kleine Krähenfüße, aber die sind der Rede nicht wert.
Wir haben allerdings auch festgestellt das dieses Schiff wahrscheinlich keine Lanaverre sondern eine Ruwa KS 60 ist. Hergestellt hat sie die Schiffsbauwerft Rudolf in Waldeck am Edersee.
@Nixe:
Werte Meerjungfrau :D wenn alle so denken würden, würde es keine Oldtimer mehr geben. Aber jetzt da wir wissen das das Schiffchen höchst wahrscheinlich auch noch in Nordhessen gebaut wurde, quasi in meiner Heimat, bekommt es nochmal einen ganz anderen Stellenwert.
Unabhängig davon danke ich der Meeresbewohnerin für ihren dann doch noch konstruktiven Vorschlag mir ein Buch zu kaufen. Ich weiß das der Trend zum zweit Buch groß ist.
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Sonntag, 22. September 2019, 13:47

Ruwa KS 60

Moinsen,
Hier nun einige Fotos vom Zustand der Hoppetosse 2 nach der Entkernung und dem aufbocken, sowie dem ersten Schleifversuch mit rotations schleifen.
Leider entdeckten wir das es doch eine Vielzahl von kleinen auf das ganze Unterwasserschiff verteilten Blasen gibt, die aber nicht nässen sondern trocken sind.
Für uns bedeutet das, das wir das gesamte Unterwasserschiff bis auf den Gelcoat abschleifen und spachteln müssen. Bis jetzt haben wir uns, solange nichts dagegen spricht, für Epoxidharz entschieden.
Um einen Eindruck von dem Schwimmkörperraum zubekommen habe ich noch ein paar Bilder von diesem eingestellt.
Der gesamte Zustand war gar nicht so schlecht, das hat sich nun durch die wahrscheinlich trockenen Osmose etwas geändert, allerdings sieht es auch so aus das es keine weichen stellen im Rumpf gibt also keine delaminierung zwischen den Glasfasern statt gefunden.



index.php?page=Attachment&attachmentID=235001
index.php?page=Attachment&attachmentID=235002
index.php?page=Attachment&attachmentID=235003
index.php?page=Attachment&attachmentID=235004
index.php?page=Attachment&attachmentID=235005
So das waren die Bilder von vom hängen und schleifen.
Nun folgen die Bilder vom Schwimmkörperraum
Zur Erklärung die cremefarbenen Flächen sind die Hundkojen, dahinter steckten die Styroporblöcke in dem Raum unter der Plicht.
Das hintere Ende ist die Vorderwand von der Backskiste die ca 50 cm tief ist, dann kommt das Heck.





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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »alpenueberquerer« (22. September 2019, 14:35) aus folgendem Grund: Mist gebaut.


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12

Montag, 23. September 2019, 10:45

neue Bilder

Moinsen,
Nicht das ich meinen eigenen thread oben halten möchte, aber ich konnte gestern nicht mehr die Folge Bilder laden, dies nun heute.
Heute Stelle ich die aufnahnmen von dem Raum unter der Plicht ein, dort wo die Auftriebskörper sprich Styroporblöcke
reingeschmissen würden.


index.php?page=Attachment&attachmentID=235013
index.php?page=Attachment&attachmentID=235014
index.php?page=Attachment&attachmentID=235015
index.php?page=Attachment&attachmentID=235017
So das sind die Hundkojen mit Blick, vom Bug aus gesehen,auf die vordere Wand der Backskiste.
Die Styroporblöcke scheinen Wasser gezogen zuhaben, zumindest sieht das so aus. Da es einen
Großteil aller Klötze betrifft vermuten wir das dort einmal über einen längeren Zeitraum Wasser gestanden hat, das wahrscheinlich von außen eingedrungen ist.
index.php?page=Attachment&attachmentID=235018
Hier nochmal ein Bild der trockenen blasen.
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Alpenueberquerer

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Dienstag, 15. Oktober 2019, 16:09

Moinsen,
Nach dem wir eine bootshälfte ( über,- und Unterwasserschiff) abgeschliffen haben, stellen wir fest das das gesamte Schiff vom Oberdeck bis zum Kiel auf dem Gelcoat und auch in ihn hinein von blasen bis Haselnussgröße überzogen ist.
Keine der blasen ist größer als eine kleine Haselnuss.
Stelle später nochmal Bilder ein.
Es knn doch nicht sein das das gesamte Schiff Osmose hat, oder ?
Außer es handelt sich um ein U-Boot.
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