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Browning

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  • »Browning« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 11:51

Form für GFK - woraus bauen?

Wir wollten ein Element selber aus GFK (Glasmatte und Epoxy von Westsystem) herstellen, dazu bauten wir eine Negativform aus Papiermache. Leider ist dann das Epoxy ins Papier eingedrungen, sodass sich die Form und das noch zu härtende Element integrierten...
Wie macht man eine Negativform richtig?
Gruß,

Mikolaj

Slowly learning that life is okay.

Yellow Boat

Salzbuckel

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2

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 12:03

So eine Form muss man immer zuvor mit , vorzugsweise 2-komponenten, PU Lack versiegeln und auch Trennmittel Losung ( z.B. https://romar-voss.nl/archief/Composites…aar-PVA_DU.html) und danach Trennmittelwachs ( z.B. https://romar-voss.nl/archief/Composites…en/vast_DU.html ) benutzen. Dann wirds ganz bestimmt funktionieren.
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foxausrhens

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3

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 12:09

Formen für GFK baut man aus GFK, man kann bei sehr großen Formen auch andere dafür extra gemachte Materialien nehmen, die erste Schicht ist immer Formbauharz und das folgende ist was anderes. Einfach mal r&g auf der Internetseite schauen, da wird viel beschrieben.

Yellow Boat

Salzbuckel

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4

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 12:52

Das stimmt nicht ganz.
So eine Form kann man z.B. auch problemlos bauen aus Betonplex oder sogar aus hartfaserplatten aber nur bei nicht mehrseitig gebogenen Formen .
RomarVoss hatte dafür bis in den 70er Jahren Bauanleitungen für Polyester Boote zum Verkauf .
habe so anfang 70er selber schon mal en kleines Motorboot gebaut .
Auch das Abformen eines bestehenden Gegenstandes mit fliessfähiges Formengummi oder gips liefert schönen Formen.
Sogar Stahlpallen werden benutzt die dann noch den Vorteil haben das Polyester nicht haftet auf glatten Stahl.
Und so gibts noch viel mehr Möglichkeiten , vorallem für Formen für den einmaligen Gebrauch .
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5

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 13:25

Was soll es denn werden? Wie groß? Welche Form? Hinterschneidungen?

—-
Ganz prinzipiell ist das kein Hexenwerk, begonnen habe ich früher mit Gipsformen, Gipsbinden...

Wenn man etwas abformen kann, dann mit GFK selbst arbeiten. Die Geometrie sollte ein einfaches Entformen zulassen... (keine Hinterschneidungen)

Trennmittel sorgt für eine Entformbarkeit. Da geht (ging ;-)) auch Bohnerwachs... oder spezielle Trennmittel.

Dann Gelcoat auftragen und darauf laminieren. Bei ausreichender Stärke kann dann gleich entformt werden oder man baut zunächst einen aussteifenden, verstärkenden Rahmen/ baut Moniereisen als Verstärkung ein, laminiert Profile,...

6

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 13:42

Es kommt natürlich darauf an, wie oft aus der entstehenden Form ein Teil gezogen werden soll.
Für das Urmodell ist eigentlich fast Alles ok, was sich im Kontakt mit dem Styrol später nicht zersetzt (Styropor, PU Schäume, aber auch diverse Multiplex Holzplatten). Wenn man nicht sicher ist, das Modell mit Epoxi Harz anstreichen. Dann Trennmittel,Trennmittel, Trennmittel. Ob PVA, Trennwachs oder teflonhaltige Trennmittel, ist wurscht, aber lieber 3 mal als 2 mal Trennmittel. Nix ist ärgerlicher, als seine eigene Arbeit durch Schlamperei in Stücken aus der Form kratzen zu müssen.
Dann Formenbaugelcoat (meist schwarz) satt, den Formenaufbau mit einer oder 2 Lagen dünner Spinnmatte beginnen, hier ist besonders das sorgfältige laminieren (entlüften) wichtig. Lunker brechen speziell an Kanten gerne ein.
PU Blöcke aus RG 100 Material hab ich noch rumliegen, wenn Du was brauchst. (Nicht so stabil wie Uriol, aber ziemlich).
Gruß Thomas


z. Zt. bootloser Künstler

Wer nackt badet, braucht keine Badehosenfigur!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »zooom« (9. Oktober 2019, 14:24)


Browning

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8

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 14:49

Vielen Dank für die Antworten!
Beim nächsten Versuch werden wir schon Trennwachs verwenden.
Weil es sich um eine einmalige Verwendung der Form handelt, denke ich weiterhin, dass grunsätzlich Pappmache eine gute Wahl war.
In diesem konkreten Fall ging es um einen Sockel für eine Lampe, einige cm Durchmesser.
Gruß,

Mikolaj

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9

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 14:54

Wäre das nicht eher was für einen 3D Drucker?
Gruß Thomas


z. Zt. bootloser Künstler

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10

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 15:25

Auf Youtube gibts dazu genug Filmchen mit allen Infos. Formenbau ist nicht immer trivial. -Es kommt auch auf die Form selbst an. Die Erfahrungen muss man dann selbst machen. Ist ein weites komplexes Thema wenn man sowas zum ersten Mal macht.
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

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