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  • »Kajütsegler37« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 11. März 2010, 22:55

Teerepoxy versus Epoxybeschichtung !

Hallo zusammen,

mich würde interessieren wie euer Unterwasserschiff gegen Osmosegefahr geschützt ist.

Wer hat Teerepoxybeschichtung drauf und wer normale Epoxybeschichtung (z.b GelShield usw.) ?

Welche ERfahrungen habt ihr gemacht mit den Produkten und welche habt ihr verarbeitet ?

Sicherlich interessant für viele hier....

Gruß

Chris

Segelneuling

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2

Donnerstag, 11. März 2010, 23:41

ich habe 5 Schichten gelshield seit 2001 drauf

lt Palstek wären 10 besser, aber international meinte 5 reichen aus

janti

Kapitän

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3

Freitag, 12. März 2010, 01:22

verrottet plastik nich sowiso irgendwann?
Ich glaub erst das die Erde rund ist wenn ich einmal rum gefahren bin;)

Squirrel

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4

Freitag, 12. März 2010, 08:09

Zitat

Original von janti
verrottet plastik nich sowiso irgendwann?


Irgendwann - aber nicht mehr zu Deinen Lebzeiten. Du darfst nicht Plastik und Plastik in einen Topf werfen - GFK ist schon ziemlich langlebig, insbesondere, wenn man bestimmte Zerfallsprozesse zurückdrängt, und darum geht es ja hier.
Wenn Rümpfe weich werden ist das jedenfalls in der Regel auf eher mechanisches 'Ausleiern' und weniger auf chemisches 'Verrotten' zurückzuführen.

Zur Ausgangsfrage - auf dem alten Boot hatte ich 7 Schichten Gelshield, das war die Herstellerempfehlung zu dem damaligen Produkt (1990). Auf dem jetzigen ist Chlorkautschukprimer, den habe ich allerdings da nicht selber drauf gestrichen. Ich habe mit beiden Varianten bisher keine negativen Erfahrungen gemacht.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

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5

Freitag, 12. März 2010, 09:55

Hallo,

ich habe vor evtl. von Hansa Farben das Teerepoxy zu nehmen( soll nach Aussage des Herstellers, noch besser schützen als ein reines Epoxy Produkt)
oder von TIKAL das Produkt DAMP BLOCKER.

Die andere Überlegung ist, einfach Epoxyharz zu nehmen und das mit dem entsprechenden Härter zu verarbeiten.Das ließe sich sogar noch einfärben und ist vom Preis her eine echte Alternative.

Gruß

Chris

Squirrel

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6

Freitag, 12. März 2010, 10:08

Zitat

Original von Kajütsegler37
Die andere Überlegung ist, einfach Epoxyharz zu nehmen und das mit dem entsprechenden Härter zu verarbeiten.Das ließe sich sogar noch einfärben und ist vom Preis her eine echte Alternative.


Würde ich so machen - bei Dir geht es ja um eine Sanierung, nicht um Prophylaxe. Das Harz muss lösemittelfrei sein und Du solltest es auch nicht einfärben, dann wird es optimal dicht. Zum Schluss eine Lage Chlorkautschuk als Primer drüber, das hilft zusätzlich und auf Epoxi hält das AF schlecht.
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Chaval

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7

Freitag, 12. März 2010, 10:58

Hallo,
bei meiner Westerly (Bj 1979) wurde werftseitig 7 Schichten Teerepoxy als Osmoseschutz aufgebracht. Habe bis heute keine Probleme mit Osmose. Ein Nachteil bei Teerepoxy ist, das darauf fast keine Lackfarben halten. Die Teerepoxyschicht ist bei mir bis 5cm über die Wasserline aufgetragen worden. Der Wasserpass bestand somit aus Antifoulingfarbe. Aus optischen Gründen wollte ich einen schönen glänzenden Wasserpass haben. Habe 3-4Jahre mit verschiedenen Lacken und Primer experimentiert, nichts hielt. Vor 2 Jahren hab ich auf Werftempfehlung einen neuen Primer gestrichen, jetzt hält die Lackfarbe.
Gruß Winfried
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Flauten sind nicht schlimm, wenn man
rechtzeitig von ihnen Wind bekommt.

jugocaptan

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8

Freitag, 12. März 2010, 11:53

Also wie geht denn das? Millimetergenaue Wasserlinie? Wenn du Lack im Tag/Nachtbereich (Überwasser/Unterwasser) hast, gibts genau dort Bewuchs! OK, kann man vom Beiboot aus leicht ein paar mal im Jahr reinigen aber da geht die Schönheit zu weit!
Herzlichen Gruß - Peter Jc. :jugo:

Chaval

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9

Freitag, 12. März 2010, 13:14

Hallo jugocaptan,
millimetergenau geht`s natürlich nicht Aber über der Wasserlinie plus minus 2-3cm wollte ich halt einen schön glänzenden Wasserpassstreifen haben und keinen stumpfen "Antifoulingrand". Mit dem Reinigen hast Du recht und Schönheit kann mir bei Schiffen nie zu weit gehen. Aber Spaß bei Seite, ich wollte nur meine Erfahrung mit den Haftproblemen mitteilen.
Gruß Winfried
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Segelneuling

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10

Freitag, 12. März 2010, 18:30

Das AF und Osmoseschutz höher zu ziehen ist richtig. Habe eine zu schwer beladene Jantar gesehen, die dann genau an der Wasserlinie Osmose hatte.

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11

Samstag, 13. März 2010, 20:47

Es gibt auch immer genügend Leute die ihr Boot mit 130 Bar abspritzen lassen, ist auch schädlich.

Die Frage ist doch Teerepoxy besser oder normales Epoxy.

Gruß


Chris

12

Samstag, 13. März 2010, 20:51

Es ist mir nicht bekannt, daß tatsächlich teerhaltiges Zeugs (echtes Teerepoxyd) noch im Einzelhandel vertrieben wird.
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit

Olly

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13

Samstag, 13. März 2010, 20:57

Oooch in China oder da unten wirst du es wohl noch kriegen. :D

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14

Samstag, 13. März 2010, 21:36

Doch , gibt es noch.Kannst du hier nachlesen.



Gruß

Chris
»Kajütsegler37« hat folgende Dateien angehängt:
  • Teerepoxyd.pdf (59,84 kB - 84 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. Mai 2018, 22:13)
  • Teerepoxyd.pdf (59,84 kB - 72 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. Mai 2018, 22:11)

piep

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15

Sonntag, 14. März 2010, 11:40

Zitat

Original von Chaval
Hallo,
bei meiner Westerly (Bj 1979) wurde werftseitig 7 Schichten Teerepoxy als Osmoseschutz aufgebracht. Habe bis heute keine Probleme mit Osmose. Ein Nachteil bei Teerepoxy ist, das darauf fast keine Lackfarben halten. Die Teerepoxyschicht ist bei mir bis 5cm über die Wasserline aufgetragen worden. Der Wasserpass bestand somit aus Antifoulingfarbe. Aus optischen Gründen wollte ich einen schönen glänzenden Wasserpass haben. Habe 3-4Jahre mit verschiedenen Lacken und Primer experimentiert, nichts hielt. Vor 2 Jahren hab ich auf Werftempfehlung einen neuen Primer gestrichen, jetzt hält die Lackfarbe.



moin,
was hast du da für ein material benutzt?
everybody ist perfekt - not mi!

16

Sonntag, 14. März 2010, 13:50

Zitat

Original von Kajütsegler37
Doch , gibt es noch.Kannst du hier nachlesen.
Gruß
Chris


Hansa hat kein Teerepoxy im herkömmlichen Sinn. Es ist Benzoe(a)phyrenfrei und auch von anderen Herstellern auf dem Markt.

Teerepoxy mit Steinkohlenteer, wie es früher immer genommen wurde gibt es noch von Sigma, u.a. bei Toplicht zu beziehen. Ist sehr giftig aber auch sehr gut. Nur mit entsprechenden Schutzmassnahmen zu verarbeiten,

Ich würde bei einem GFK-Boot ein lösemittelfreies Reinepoxy nehmen und lieber ein paar Lagen mehr auftragen.


Gruß Heinz

Chaval

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17

Sonntag, 14. März 2010, 17:50

Zitat

Original von piep

Zitat

Original von Chaval
Hallo,
bei meiner Westerly (Bj 1979) wurde werftseitig 7 Schichten Teerepoxy als Osmoseschutz aufgebracht. Habe bis heute keine Probleme mit Osmose. Ein Nachteil bei Teerepoxy ist, das darauf fast keine Lackfarben halten. Die Teerepoxyschicht ist bei mir bis 5cm über die Wasserline aufgetragen worden. Der Wasserpass bestand somit aus Antifoulingfarbe. Aus optischen Gründen wollte ich einen schönen glänzenden Wasserpass haben. Habe 3-4Jahre mit verschiedenen Lacken und Primer experimentiert, nichts hielt. Vor 2 Jahren hab ich auf Werftempfehlung einen neuen Primer gestrichen, jetzt hält die Lackfarbe.



moin,
was hast du da für ein material benutzt?


Habe Dir eine PN geschickt.
Gruß Winfried
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